Fluggesellschaften sollen bei Kosten für den Emissionshandel geschummelt haben

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mcnoch

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Alien
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Verschiedene Fluggesellschaften sollen ihren Kunden über die Ticketpreise Kosten für den Emissionshandel aufgebürdet haben, die durch die Aussetzung dieses Handels gar nicht entstanden sind oder die durch kostenfreie Zertifikate nie entstanden wären. Andererseits, wenn die Aussetzung des Handels erst rückwirkend beschlossen wird, kann dies bei der ursprünglichen Preisbildung für die Tickets nicht ausgeschlossen werden.

Emissionshandel: Airlines prellen offenbar Passagiere - SPIEGEL ONLINE
 
atlantic

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da möcht ich lieber nicht wissen wie wir "Bürger" von den anderen Industrien die mit Emissionen handeln, übers ohr gehauen werden.:wink::wink::wink:


wie so oft, wird das jetzt bestimmt nur die klitze-kleine Spitze des dreckigen Eisberges sein.
 

koehlerbv

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AW: Fluggesellschaften sollen bei Kosten für den Emissionshandel geschummelt haben

Der Klimawandel, die neue Religion. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Da scheint jemand eine sehr, sehr simpel strukturierte Weltsicht zu haben. Selbst "Klimawandel-Skeptiker" (wie ich im Sinne von "da wird tierisch übertrieben und zurechtgebogen, was noch nicht passt") sehen sehr deutlich die völlig unnötigen schädlichen Anteile, die sich der Mensch da an zu vielen Stellen leistet.

Ich habe es gerade schon (sehr bewusst) auch an anderer Stelle gerade geschrieben (in der Hoffnung, dass wir es hier doch nicht mit einem Troll zu tun haben): Eine 154er, mit der ich oft und gerne mitgeflogen bin (vor mehr als 25 Jahren), ist ein bemerkenswertes Flugzeug, hat aber in der heutigen Zeit ausser als Museumsflugzeug wie die fliegende D-AQUI nichts mehr im Linienverkehr zu suchen.

Bevor Du weitere Energie mit Gejammer über die doch so verkannte 154 verschwendest: Suche (oder gründe) einen Verein, der sich um den flugfähigen Erhalt eines feinen Exemplars der imposanten Gattung kümmern will oder das gar schon tut. Der Verein sollte sinnvollerweise entweder hier sehr, sehr viel Geld haben oder in Russland beheimatet sein, auch viel Geld haben und gute Beziehungen.
So ein Einsatz wäre (oder ist - wenn es das schon gibt) wirklich sehr sinnvoll.

Bernhard
 
Schorsch

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AW: Fluggesellschaften sollen bei Kosten für den Emissionshandel geschummelt haben

Da scheint jemand eine sehr, sehr simpel strukturierte Weltsicht zu haben. Selbst "Klimawandel-Skeptiker" (wie ich im Sinne von "da wird tierisch übertrieben und zurechtgebogen, was noch nicht passt") sehen sehr deutlich die völlig unnötigen schädlichen Anteile, die sich der Mensch da an zu vielen Stellen leistet.
Im Endeffekt ist es ja fast egal, aus welchem Grund (Klima, Rohstoffknappheit) das richtige (weniger fossile Energie, speziell weniger Öl) getan wird. Der Klimawandel ist ein probates Angstinstrument, um im änderungsfeindlichen Deutschland Maßnahmen durchzudrücken, die rein wirtschaftlich kurzfristig nicht zu rechtfertigen sind.
Fun Fact: von den industrialisierten Staaten wäre Deutschland eher ein Gewinner wenn das Klima um 2° wärmer würde.

Den Flugverkehr höher zu besteuern ist eine politische Entscheidung, die man wollen kann oder auch nicht. Den effizienten Umgang mit Energie muss man Airlines allerdings nicht beibringen. Die Hürde zum nächsten technischen Quantensprung in der Flugzeugtechnik würde erst durch ein extremes Szenario (also Barrel Wüstennektar nördlich von 250 USD) wirtschaftlich zu rechtfertigen.

Allerhand Träumerei von elektrischen Flugzeugen ist meist zu kurz gedacht, da nebst den offensichtlichen Wunschdenken und Vernachlässigen der Risiken auch der Blick aufs globale fehlt. Bevor ich irgendwas elektrisch machen möchte, muss ich erst mal schauen, wo ich den Strom denn herbekomme.
 

koehlerbv

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AW: Fluggesellschaften sollen bei Kosten für den Emissionshandel geschummelt haben

Teilweiser Widerspruch, Schorsch:
Dass damals nur x Bäume in den Untergrund gesunken und karbonisiert wurden, darüber sind wir uns garantiert einig. Ist so, auch wenn es einfacher strukturierte Menschen bis heute nicht so sehen. 2040 oder 2100 oder auch 2100 werden kein "Enddatum" darstellen, nur die Mengen werden knapper, und die Preise steigen rapide. Wir sind ja jetzt schon bei der Diskussion um Fracking - "Loch in die Erde, Rohr darin, fertig ist die Quelle! Bimbimbim!" (in Abwandlung der Abwandlung von Schillers "Glocke"). Und dabei werden ja nur Reste abgesaugt oder armselige Vorkommen gegenüber früheren neuentdeckten Erdölseen.

Fakt ist aber auch, dass es bei eigentlich allen Fortbewegungsmitteln einfacher ist, vor Urzeiten in endlichen Mengen entstandene Energieträger zu ersetzen als in der Luftfahrt. Keine weiteren Erläuterungen, keine Hinweise auf scheinbar pfiffige Ideen - das ist ein sehr grosser technologischer Sprung. Eher hängt man über Landstrassen eine Oberleitung, die sich aus Wasserkraftwerken (auch endlich!) mit E-Energie versorgt.

Als Herausforderung hat die Luftfahrtindustrie (Hersteller und Nutzer) das Thema längst aufgenommen. Da brauchen wir uns sicher keine Gedanken machen, und hier funktioniert Angebot und Nachfrage auch hervorragend, weil es die wirtschaftliche Existenz bedeutet.

Ich unterstütze die Meinung: "Keine Diskussion um Ressourcen". Weil: Diese sind mehr und mehr ausrechenbar. 2070? 2100? 2140? Egal - irgendwann ist das aktuell verwendete Zeugs aus, und wenn man dann nicht entsprechend aufgestellt ist, dann schaut man ziemlich dumm in die Röhre. Das ist einfach so.

Bernhard
 
Schorsch

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AW: Fluggesellschaften sollen bei Kosten für den Emissionshandel geschummelt haben

Ich unterstütze die Meinung: "Keine Diskussion um Ressourcen". Weil: Diese sind mehr und mehr ausrechenbar. 2070? 2100? 2140? Egal - irgendwann ist das aktuell verwendete Zeugs aus, und wenn man dann nicht entsprechend aufgestellt ist, dann schaut man ziemlich dumm in die Röhre. Das ist einfach so.
Das Angstszenario ist vor allem das eines massiven Preisanstiegs. À la Ölkrise. Die wrtschaftlichen Auswirkungen wären enorm. Es ist aber schwierig auf dem Höhepunkt der Party auf Prognosen hinzuweisen, dass das Bier leer gehen könnte. Im Gegenteil: da greift jeder lieber noch mal schnell in Kühlschrank und will versorgt sein.
 

koehlerbv

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AW: Fluggesellschaften sollen bei Kosten für den Emissionshandel geschummelt haben

Das Angstszenario ist vor allem das eines massiven Preisanstiegs. À la Ölkrise. Die wrtschaftlichen Auswirkungen wären enorm. Es ist aber schwierig auf dem Höhepunkt der Party auf Prognosen hinzuweisen, dass das Bier leer gehen könnte. Im Gegenteil: da greift jeder lieber noch mal schnell in Kühlschrank und will versorgt sein.
Der Tanz auf dem Vesuv scheint den Menschen zu liegen. Sieht man auch hier im FF bei einigen. Aber das Seniorenstift könnte eventuell später nicht mehr ordentlich beheizbar sein :FFTeufel:

Bernhard
 
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