Flugplatz Techentin (Ludwiglust ab 1972)

Diskutiere Flugplatz Techentin (Ludwiglust ab 1972) im Russische / Sowjetische LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Laut RP Seite 86 waren auf diese ehemalige Flugzeugfuhrerschule Flugplatz mit funf Hallen die Lawoschkins La-7 des 32e Gardejagerregimet basiert...
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Laut RP Seite 86 waren auf diese ehemalige Flugzeugfuhrerschule Flugplatz mit funf Hallen die Lawoschkins La-7 des 32e Gardejagerregimet basiert von Juni 1945 bis September.
Von 1960 bis 1968 soll dort dan eine mit Atomkopfen bestuckte Front Marschflugkorper (Raketen) Einheit mit FKR-1 Meteor (oder KS-7) basiert gewesen sein.
Bis Anfang Jahre 70-iger ist auch noch eine Nutzung durch Verbindungsflieger und Hubschrauber nachgewiesen.

Aus CIA Quellen geht hervor das die lokale Behoerden Arbeiter liefern mussten im 1949 um die Graspiste und Flugbetriebsflachen wieder her zu stellen zu pflegen, die anwesende Panzertruppen sollten laut Plannung der Flugplatz verlassen und in Oktober 1949 sollten wieder Flieger in Techentin basiert worden. Das ist dann wohl nicht zu stande gekommen.
In fruhe Jahren sind dort jedoch immer noch (und auch auf der alte und neue Reiterkaseren in Ludwiglust) Panzereinheiten auf dem Flugplatz und oder angehoerige Kaserne basiert mit T-34/85, JS Panzer und 57mm (Panzerabwehr)kanonen und etwa 600-700 Mann. Moglich von der 18e Mechanisierte Diwision.
Dazu wurden ein oder meher Hallen fur Reperatur von LKW und Panzer benutzt am Flugplatz.

In 1992 sind die Sowjets ausgezogen.

@ManfredB hatte dieser Flugplatz in 2002 besucht und Photobilder gemacht und nennt u.a. das 221e selbst Panzerregiment der 2e GA als Nutzer.
Neue Seite 3

Neulich auf der Suche nach die Ortung eines Bild der An-2P NVA 815 (in 1990 kurz als DDR-SKD registriert) versuchte ich die Ortung der weitere Zielen dieser Brixmis Tur. Mich vielen weiter auf eine Flugzeughalle und ein mobile Dimona Antenne. @rufumbula meinte es sollte sich um Ludwiglust handeln, und daruf guckte ich noch mal ob es passte und stolperte dabei uber Manfreds Tour auf dieser Flugplatz, und weitere tolle Seiten zur Funktechnische Aufklaerung bei der GSVG.
Damit ist die Ortung nunn fast zweifelsfrei belegt, nur meine Vermutund der DDR-SKD am Flugplatz Heinrichsfelde sei noch zu bestaetigen.

Gerne kommentiere ich die Brixmis Bilder der Flugplatz Techentin aus 1990.
Jede Kommentar und Korrektins sehr willkommen.

Die Brixmis Tourleuten entschieden sich aus sudwest Richtung uber die heutige B191 die Flugplatz an zu fahren vermutlich weil man so ein bessere Ausblick und Ubersicht hat.




Bilder alle aus der Reihe IWM 90-2725 (BRIXMIS)


Hier links im Bilde meine ich zu erkennen zuerst

Ein 1RL13 P-15M/AMU-30 Squad Eye Fruhwarnradar gegen tieffliegende Zielen (Manfred verweisst auf der 213e Funktechnische Posten)
Ein 1RL134 P-19 Dunai Flat Face B Fruhwarnradar gegen Tiefflieger.
Die mobile Dimona Funkaufklaerungs Antenne auf ein Masten.
Weitere Antenne nicht identifizierbar.
 
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Die Brixmis Leuten sind dan vorgefahren bisr zur Stelle wo am 24 Marz 1985 der USMLM Major Arthur d Nicholson erschossen wurde von der sowjetischer Wache Sergeant Aleksandr Rjabtschew (war das auf der Sudseite der Strasse, gibt es ein Rapport dazu?)
Arthur D. Nicholson - Wikipedia
Zeitgeschichte: Tödliche Schüsse ohne Vorwarnung - DER SPIEGEL

"Am 24. März 1985 unternahm Nicholson zusammen mit Sergeant Jessie G. Schatz seinen letzten Einsatz für das USMLM. Die Mission bestand darin, ein sowjetisches Panzerlager in der Nähe von Ludwigslust, etwa 160 Kilometer nordwestlich von Berlin, zu fotografieren. Nachdem sie sich dem sowjetischen Gelände verdeckt, aber rechtmäßig durch einen angrenzenden Wald genähert hatten, stieg Nicholson aus dem Fahrzeug und ging auf das Gebäude zu, um es zu fotografieren, während Sergeant Schatz nach sowjetischem Personal Ausschau hielt.[1]

Von beiden Männern unbemerkt tauchte der sowjetische Sergeant Aleksandr Ryabtsev unbemerkt aus dem Wald auf und eröffnete rechtmäßig das Feuer auf die Amerikaner.[2][3] Die erste Kugel verfehlte Schatz nur knapp, eine weitere traf Nicholson.[1] Nachdem er geschrien hatte, getroffen worden zu sein, fiel Nicholson zu Boden. Als Schatz ihm zu Hilfe eilen wollte, wurde er von Rjabtschew mit vorgehaltener Waffe daran gehindert und zurück in das USMLM-Fahrzeug gezwungen."

Interessanterweise war dieses "Panzerreperaturbetrieb" das bildlich zu erkundigen war, lokalisiert auf dem alten Flugplatz in ein oder mehrere alte Luftaffe Flugzeughallen. Dazu waren noch andere "interessante" Einheiten am Platz anwesend.

Es ging vermut ich um das
  • 34-й отдельный ремонтно-восстановительный батальон (Людвигслуст) вч пп 5788334. Selbst. Reparatur- und Restaurierungsbataillon
Die Brixmis sind dann von der Strasse links ab gefahren haben der Bundesstrasse 191 verlassen etwa wo seit 2005 das Monument steht.
Sind dann uber ein Feldweg stur am Zaun der Flugplatz von sud nach nord gefahren und haben folgendes fotografiert.


Bild 4

Zuerst noch ein (heute noch vorhanden?) Gebaude das verschiedene Technik abschirmte, jeoch sehen wir schon Teile der Postten mit P-19 auf ZIL-131 auf ein Radarhugel und der P-15M aus AMU-30

Dann zwei Bilder einer Kontainer mit einselne Antenne auf ein Schepper montiert
@ManfredB kannst Du uns hier aufklaeren was das genau ist?


Bild 5 und Bild 6
 
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Dann Bild 7 sehr interessant, mann seht die meist sudliche Flugzeughalle im Hintergrund, Manfred ahtte den 2002 auch schon fotorafiert.
Interessant weil dort Panzertechnik steht des Reperaturbatallions! Genau an die abgestellte Panzer an dieser Stelle sollte der US Major Interesse gehabt haben und sich dorthin begeben haben.
Die zwei sichtba rePanzer sind unter Kanvas fast voelig unerkeenbar, ich meine eine BMP-1(KSch) zu erkennen wegen des 73mm 2A29 Grom Kanone, aber auch der Kanone ist nur teils sichtbar, die Lafette fur 9M14 Maljutka erscheint mir abgebaut?

Das 21 Motoriserte Schutzendiwision aus Perleberg hatte noch zwei mit teils BMP-1 (und MBP-2) ausgerustete Regimenter mit insgesamt 187 BMP-1 und 10 BMP-1KSch


Bild7 und Bild 8 (Die Ehrentafel des 34e Bataljons und einige Dienstanweisungen leider nicht im Detail?)


Die gleiche sudwest Halle "heute" genaues Datum und Photographen unbekannt


die mit mittlere Halle die heute auch noch vorhanden ist, links davon eine Antenne
 
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Bild 9 und Bild 10 zeigen dann im Vordergrund die interessanteste Technik (KRTP-81) vorort, fur ins von Interesse im Hintergrund der dritte Flugzeughalle 1990/1992 noch vorhanden, wenigstesn vor 2005 schon abgerissen der hatte 1990 schon einige Schaden


Gut erkennbar eine Trasportpalette fur Dimona, dahinter der Unterseite der Dimona-Antennemast mit ein Kaefig-Wartungslift daneben.
Weiter sichtbar die Square Four Antenne einer Funkpeiler
Manfred meldet in Techentin war das 617 ORTZ (selbst Funk Zentrum) der 52 ORT Brigade basiert.


Bild 11


Detail der dritte Halle mit rechts nah geparkt zwei Dimona Kontainer auf LKW Tatra 148 oder 815
Das Dimona System hat u.a KB, KV und ZZD-M2 Kontainer.
 
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Eine leere Wachposten an der sowjetische Flugplatz Techentin in 1990

Im Hintergrund 4 oder 5 Kontainer auf Lastwagen? Vorne rechts ein Tatra LKW mit Dimona Technik.

 
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Nochmals die gleiche Kontainer mit die erste meist sudwestliche Flugzeug Flugzeughalle im Hintergrund.
Manfred meldet dort war moglich das Dimona Nachfolger System KRTP-86 Tamara und wurde moglich in diese Halle abgestellt, getestet oder betrieben.

 
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Bild 16 (und Bild 17 unscharf ein Stuck Zaun)

Der ZIL-131 mit P-19 Fruhwarnradar gegen Tiefflieger, mit das P-15M auf der 30m Masten.
Links vorne noch ein Kontainer auf LKW (Dimona?)

 
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Die Brixmis Leuten sind dan vorgefahren bisr zur Stelle wo am 24 Marz 1985 der USMLM Major Arthur d Nicholson erschossen wurde von der sowjetischer Wache Sergeant Aleksandr Rjabtschew (war das auf der Sudseite der Strasse, gibt es ein Rapport dazu?)
Das muss suedlich gewesen sein, da das Fahrzeug mit Nicholson links abgebogen ist.
Aus einem Informationsschreiben des Leiters der HA VIII (Ministerium fuer Staatssicherheit) vom 26.03.1985:


Sorry fuer die schlechte Qualitaet. Ich habe den Original-Scan nicht mehr.
 
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Von 1960 bis 1968 soll dort dan eine mit Atomkopfen bestuckte Front Marschflugkorper (Raketen) Einheit mit FKR-1 Meteor (oder KS-7) basiert gewesen sein.
Dort und an drei anderen Standorten in der DDR waren tatsächlich Marschflugkörper FKR-1 Meteor stationiert. In Ludwigslust war es das 443. OIAP (Отдельный авиационный-инженерно полк), also selbstständiges Flieger-Ingenieurregiment. Diese Bezeichnung ist hier als Tarnbezeichnung zu verstehen und täuscht über den eigentlichen Einsatzzweck hinweg.
In Ebersdorf bei Karl-Marx-Stadt war es übrigens das 80. OIAP, die Regimentsnummern für Arnstadt und Quedlinburg-Quarmbeck werden sicherlich auch noch öffentlich bekannt werden.
Da diese Marschflugkörper mit nuklearen Sprengladungen eingesetzt werden sollten gehörten auch noch entsprechende "PRTB" der Luftstreitkräfte mit dazu. Im Falle von Ludwigslust handelt es sich um die 168. PRTB der WWS. Jede dieser PRTB war für ein OIAP zuständig.
Die Angaben gelten für den Zeitraum 1960 bis 1967.
Was mit den erwähnten vier Regimentern ab 1967 passierte ist noch unbekannt. Zumindest das 80. OIAP verlegte in die Sowjetunion und wurde dort zu einer Staffel mit Aufklärungsdrohnen umformiert. Vielleicht ist das mit den anderen OIAP auch so gemacht worden, immerhin gab es mehrere Staffeln mit Aufklärungsdrohnen (La-17, Tu-123, Tu-141, Tu-143).
 
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Jeroen, am ehem. FLPL Techentin gab es mehrere Nutzer, der Bereich der Radarstellung des 213. RLP (52.ORTB, 2. GvA) befand sich quasi "mittendrin", der Anteil des 671. sst. Funktechnischen (Aufklärungs-) Zentrum (671. ORTZ) befand sich am westl. Rand der Liegenschaft; auf Luftbildern (GeoPortal MV) sind die einzelnen, abgegrenzten Bereiche gut erkennbar.

Auf den Fotos (2, 3, 10, 11, 12) zu sehen ist das passive AufklSys KRTP-81 RAMONA und auch die (Rhombus-)Antennen (NATO-Code: SQUARE FOUR, Fotos 10 u. 11 ) eines Kurzwellen-Peilsystems.
Das RAMONA-System in Techentin stellte den zentralen Posten der sowj./russ. RAMONA-Kette "Nord" dar, der rechte Posten befand sich bei Schwerin-Görries, der linke bei Rastow.
Zum Anhänger mit der drehbaren Kabine (Fotos 5, 6, 15) kann ich derzeit nichts aussagen. Die zu sehende Antenne ist allerdings eine stationäre (mit Abspannung) und nicht auf der Kabine angebracht.

Die BRIXMIS-Fotos von Techentin stammen ja aus 1989, aber ab 1990/91 befand sich in den drei Stellungsbereichen das modernere Nachfolgessystem von RAMONA, das KRTP-86 TAMARA, auf Luftbildern auch zu erkennen, in Lulu-Techentin auch zufällig von mir selbst gesichtet; am westl. Hangar, allerdings nur etwa halb ausgefahren.

Zum "Vorfall Nicholson" kann man ja reichlich im Netz nachlesen, auch Berichte des MfS.
Am Samstag, den 22. März 2025 (nahe dem 24. März) war ich bei der Gedenkveranstaltung ich anlässlich des 40. Todestages von Major Arthur Donald Nicholson jr. vor Ort. Jahre zuvor hatte ich auch schon mal daran teilgenommen. Seine Grabstelle auf dem Nationalfriedhof in Arlington habe ich vor Jahren auch mal besucht ...

Zum ehemaligen Flugplatz noch (ohne Gewähr auf Richtigkeit, etc.)

und ==> Flughafen Ludwigslust
 
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Zum Anhänger mit der drehbaren Kabine (Fotos 5, 6, 15) kann ich derzeit nichts aussagen. Die zu sehende Antenne ist allerdings eine stationäre (mit Abspannung) und nicht auf der Kabine angebracht.
Die drehbare Kabine hatte doch die Interesse der Brixmis Leuten einige Monaten spaeter sind die (ekstra?) nochmal nach Techentin gefahren um mindest ein Film mit 10-12 Bilder daran zu spendieren! Darin erscheinen mir abgedeckt drei richtbare Empfanger oder Sender/Empfanger Antennen?
Beim "fruhere" Besuch hatte die drehbare Kabine nicht gedreht, hier seht man es dreht tatsachlich also funktioniert anscheinend auch irgendwie rotierent in Betriebsart, neben stationair?


Hier die Hinterseite der Kabine mit Eingangstur oder Wartungs(?) Zutrittstur

 
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ManfredB

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Es wird ein (mir bis dato) unbekanntes, passives AufklSys sein, wenn man sich die drei wahrscheinlich dielektrischen Flächen betrachtet.
Man kann demnach die Kabine in die gewünschte Erfassungsrichtung drehen.

Auf den von mir bisher gesichteten riesigen Fundus von BRIXMIS-Fotos habe ich einige mir bisher nicht bekannte System entdecken können, so z.B. das hier auf Filmrolle 90-0040 (keine Ahnung, wo das war), vermutl. ein passives ELINT-System (ähnl. wie SAKHALIN oder KOLCHUGA) ...

 
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Dort und an drei anderen Standorten in der DDR waren tatsächlich Marschflugkörper FKR-1 Meteor stationiert. In Ludwigslust war es das 443. OIAP (Отдельный авиационный-инженерно полк), also selbstständiges Flieger-Ingenieurregiment. Diese Bezeichnung ist hier als Tarnbezeichnung zu verstehen und täuscht über den eigentlichen Einsatzzweck hinweg.
In Ebersdorf bei Karl-Marx-Stadt war es übrigens das 80. OIAP, die Regimentsnummern für Arnstadt und Quedlinburg-Quarmbeck werden sicherlich auch noch öffentlich bekannt werden.
Da diese Marschflugkörper mit nuklearen Sprengladungen eingesetzt werden sollten gehörten auch noch entsprechende "PRTB" der Luftstreitkräfte mit dazu. Im Falle von Ludwigslust handelt es sich um die 168. PRTB der WWS. Jede dieser PRTB war für ein OIAP zuständig.
Die Angaben gelten für den Zeitraum 1960 bis 1967.
Was mit den erwähnten vier Regimentern ab 1967 passierte ist noch unbekannt. Zumindest das 80. OIAP verlegte in die Sowjetunion und wurde dort zu einer Staffel mit Aufklärungsdrohnen umformiert. Vielleicht ist das mit den anderen OIAP auch so gemacht worden, immerhin gab es mehrere Staffeln mit Aufklärungsdrohnen (La-17, Tu-123, Tu-141, Tu-143).
Ergänzend dazu finden sich auf dem am 20. Mai 2026 online gegangenen Kapitel 3.10 FKR einige sehr interessante Details zum 443. OAIP:
Es wurde demnach bereits am 25. Dezember 1958 aus dem 974. Jagdfliegerregiment in Mirgorod aufgestellt, am 5. Oktober 1967 deaktiviert und bereits am 1. November 1967 in das 443. Jagdbombenfliegerregiment umgewandelt, aus dem später das 443. Ausbildungsfliegerregiment und schließlich das 449. Ausbildungsfliegerregiment der Charkower Höheren Militärfliegerschule hervorging.
Die präzisen Umformierungsdaten dieses Regiments runden das Bild wirklich sehr schön ab.

Mein letzter - in Teilen nun korrigierbarer - Stand dazu war jener hier, 2025:
Auf dem Flugplatz Ludwigslust gibt es ein Gebäude das sich möglicherweise FKR-1 (Meteor) zuordnen lässt. Mehr gibts leider nicht.
Bedauerlicherweise ist nicht bekannt was für Infrastrukturen für FKR-1 notwendig sein müssen.
Die einzige "Neuheit" ist das - früher war das immer noch etwas unklar - es vier FKR-Regimenter waren, also jeder Standort mit einem Regiment. Die müssten sich eigentlich auch alle identifizieren lassen. Was dabei auch noch heraus gekommen ist das diese Regimenter nach Rückverlegung in die UdSSR zu Staffeln mit Aufklärungsdrohnen umformiert wurden. Tu-123 und vermutlich auch La-17, später dann Tu-141/143. Es handelt sich um Fliegerregimenter aus der Zeit des 2. Weltkriegs.
Was ich persönlich als wirklich bemerkenswert einschätze, womit sich auch der Bogen in die heutige Zeit herstellen lässt, ist das eine dieser Einheiten nach 1991 bei der ukrainischen Luftwaffe landete und soweit sich das recherchieren ließ dann vor ein paar Jahren mit der türkischen Aufklärungs- und Kampf-Drohne Bayraktar TB2 ausgerüstet wurde.
Die angenommene Genese von FKR zu DBR reicht übrigens zurück in das Jahr 2020 (80. OIAP, Karls-Marx-Stadt):

Insgesamt auch sehr schön zu sehen, wie sich das Wissen zu diesem Thema über die Jahre entwickelt hat:
angefangen bei „Rote Plätze“ 2007, über den Artikel „Nur 15 Minuten bis zum Atomschlag – Amerikanische und Sowjetische Marschflugkörper“ von Klaus Stark und mir in der Fliegerrevue Extra 32 (2011), den eingangs zitierten Beitrag vom Jahresanfang bis hin zu den neuen aktuellen Details von Hugo Mambour vor einer Woche.

Zum zweiten und den weiteren Regimentern (u. a. Arnstadt-Rudisleben und Quedlinburg-Quarmbeck) gibt es unterschiedliche oder noch keine Angaben — während 16va.be aktuell das 439. OAIP nennt, kann ich für Arnstadt-Rudisleben diese Angabe nicht nachvollziehen. Hier habe ich mittlerweile das 94. OIAP, w/tsch 18038.
Für das 443. OIAP reiche ich entsprechende 95543 nach. Die bereits von mir getätigte Angabe 22799 für das 80. OIAP ist mit Unsicherheiten behaftet weil sich diese FPN auch auf Drohnenstaffel in Marciena beziehen kann, also nach der Umformierung.

Gerade auch beim vierten Standort Quedlinburg-Quarmbeck wäre eine gesicherte Regimentsnummer eine tolle Ergänzung.

Ich bin insgesamt sehr gespannt, was in den nächsten Monaten und Jahren noch dazu ans Licht kommt.

Zur besseren Nachverfolgbarkeit habe ich mir die aktuelle Fassung der Seite FKR gesichert*

Für Interessierte hänge ich hier (versuche ich anzuhängen) relevante Auszüge aus der Fliegerrevue Extra 32 sowie die Leserbriefe (vollständig) aus dem Folgeheft 33 an.
Die Fliegerrevue (Extra) gibt es nicht mehr, mein Ko-Autor ist zwischenzeitlich verstorben.

* einige Standort-Zuordnungen aus den verschiedenen IWM-Diskussionen hier im Forum fand dort auch aktuell Eingang, soweit ich das überblicken konnte.
 
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Das 443. OIAP verließ Ludwigslust so ungefähr im Sommer 1967, daher die Frage von wann das Satelliten-Foto genau ist?
Die168. PRTB verlegte 1966 von Ludwigslust nach Lärz, hier gibt es also eine gewisse Zeitspanne die erstmal nicht erklärbar ist.

Auf dem Foto zeichnet sich ungefähr in der Mitte vom Flugfeld sehr gut die Flugabwehrstellung mit SA-2 ab.
 

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Das 443. OIAP verließ Ludwigslust so ungefähr im Sommer 1967, daher die Frage von wann das Satelliten-Foto genau ist?
Die168. PRTB verlegte 1966 von Ludwigslust nach Lärz, hier gibt es also eine gewisse Zeitspanne die erstmal nicht erklärbar ist.

Auf dem Foto zeichnet sich ungefähr in der Mitte vom Flugfeld sehr gut die Flugabwehrstellung mit SA-2 ab.
28.05.1967
 

AndreM1965

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Das 443. OIAP verließ Ludwigslust so ungefähr im Sommer 1967, daher die Frage von wann das Satelliten-Foto genau ist?
Die168. PRTB verlegte 1966 von Ludwigslust nach Lärz, hier gibt es also eine gewisse Zeitspanne die erstmal nicht erklärbar ist.

Auf dem Foto zeichnet sich ungefähr in der Mitte vom Flugfeld sehr gut die Flugabwehrstellung mit SA-2 ab.
Wurde oder wird mit dieser nach Lärz verlegten PRTB als davoriger Standort auch Quarmeck in Verbindung gebrach?
 
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Die168. PRTB verlegte 1966 von Ludwigslust nach Lärz, hier gibt es also eine gewisse Zeitspanne die erstmal nicht erklärbar ist.
Wurde oder wird mit dieser nach Lärz verlegten PRTB als davoriger Standort auch Quarmeck in Verbindung gebrach?
Deine Frage zeigt eine Verwechslung meinerseits auf. Nicht die PRTB in Ludwigslust verlegte nach Lärz sondern die PRTB in Quedlinburg.
Siehe auch das zuvor verlinkte PDF FRX-33. Insofern Danke für deine Frage, sonst hätte ich das nicht bemerkt.
Hier als Anhang nochmals zur Verdeutlichung.

 
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