Flugplatz Zerbst

Diskutiere Flugplatz Zerbst im Russische / Sowjetische LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Gibt es für diese Aussage verlässliche Bestätigungen bzw. Quellen? 1982 to 1987 operated as a fighter-bomber aviation regiment.
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.........davon stand mal irgendwas in der -Flieger Revue Extra- mit Bezug aud die MiG-23 M, die zeitweise auch als Jagdbomber genutz worden sein sollen. Genaueres müsste man der Zeitschrift entnehmen.
 

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Das sind Angaben aus Dänemark, diese sind auch fehlerhaft. Ich behaupte es ja nur. Lt. MLMs sind u.a. die Yaks 1966 eingetroffen, das weißt du doch!
 
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Flugbetrieb Zerbst MiG-29.


Bordnummern stammen mit meiner Liste überein. Seltene Bilder der roten 80 UB, sowie einseitig bewaffnete MiG-29 A 25 rot.
 
ManfredB

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Gibt es für diese Aussage verlässliche Bestätigungen bzw. Quellen?

1982 to 1987 operated as a fighter-bomber aviation regiment.
hatten wir doch schon mal hier auf Seite 2==> Flugplatz Zerbst
Aus dem ersten verlinkten link:
""... Осенью 1981 года более 20 летчиков – почти половина летного состава полка – по замене уехали на Дальний Восток в составе подготовленных звеньев. Вместо них прибыли летчики, собранные «с бору по сосенке» из разных полков ПВО. Дальнейшая летная судьба сложилась для них несколько неожиданно, поскольку после 1982 года МиГ-23М как истребитель на Европейском ТВД считался уже устаревшим окончательно, и 35-й авиационный полк стал истребительно-бомбардировочным. Соответственно, изменилось содержание его боевой подготовки, радиолокационные прицелы на самолетах были отключены, а бывшие летчики-перехватчики теперь отрабатывали задачи по уничтожению наземных целей. В советских ВВС таких апиб, имевших на вооружении МиГ-23М, было всего три: 35-й в Цербсте, 224-й в Озерной Пади и 735-й в Карши. ..."

in deutscher Sprache:
""... Im Herbst 1981 wurden mehr als 20 Piloten – fast die Hälfte der Flugbesatzung des Geschwaders – nach ihrer Ablösung als Teil ausgebildeter Staffeln in den Fernen Osten versetzt. An ihre Stelle traten Piloten, die aus verschiedenen Geschwadern der PVO zusammengestellt worden waren. Ihre weitere fliegerische Laufbahn verlief für sie etwas unerwartet, da die MiG-23M nach 1982 als Kampfflugzeug im europäischen Luftraum endgültig als veraltet galt und das 35. Fliegergeschwader zu einem Jagdbombergeschwader umgewandelt wurde. Dementsprechend änderte sich der Inhalt seiner Kampfausbildung, die Radarsichtgeräte in den Flugzeugen wurden abgeschaltet, und die ehemaligen Abfangjägerpiloten übten nun die Zerstörung von Bodenzielen. In den sowjetischen LSK gab es insgesamt nur drei solche APIBs, die mit MiG-23M ausgerüstet waren: das 35. in Zerbst, das 224. in Ozernaya Padx (Vladivostok) und das 735. in Karshi (Usbekistan). ..."

Die Aufgaben/der Auftrag der Zerbster hatte sich ja geändert, daher nun als JaboG unterwegs ... so wurde es auch von der NATO gesehen ...
 
ManfredB

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EDIT: - GELÖSCHT -
dafür:
Ähnliches aus dem russ. Internet (wie so viele Seiten nicht mehr online, gab es auf http://bwbooks.net/ ; "Frontjäger MIG 29 – Moroz S.")

"" ... Im Zusammenhang mit der Umstellung auf die MiG-29 wurde das 35. Jagdbombergeschwader (APIB) wieder zu einem Jagdgeschwader. Es war auf dem Flugplatz Zerbst stationiert und gehörte zur 126. GvIAD/ 16. VA. Das Geschwader wurde seinerzeit unter Beibehaltung seiner Ausrüstung – MiG-23-Abfangäger – in den Status IBA (ИБА = "Jagdbombenfliegerkräfte") versetzt. 1982 wurden ihm neue Aufgaben zur Bekämpfung von Bodenzielen übertragen, ...""

Möglw. auch nur ein "Abklatsch" bekannter Fakten ...
 
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ManfredB

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In Ergänzung dazu noch eine weitere (übersetzte) Passage:
(aus profilib.net , abgerufen 19.01.2028)

"" ... Anfang 1989 wurde jedoch das fliegende Personal des 53. GvIAP unter der Führung ihres Kommandanten, Oberst P. I. Yarmak, zusammen mit MiG-29 (Typ 9-12) von Siauliai nach Zerbst verlegt, und das Geschwader erhielt seine frühere Bezeichnung – 35. IAP – zurück.
Das technische Personal blieb vor Ort, während das fliegende Personal aus Zerbst nach Siauliai versetzt wurde, nun zum 53. GvIAP, wo es bald auf MiG-27K umgeschult wurde. All dies ermöglichte es, sofort ein vollständig ausgebildetes IAP mit neuer Technik in die 16. VA zu integrieren. Gleichzeitig blieben trotz der im Geschwader vorhandenen MiG-29UB auch MiG-23UB im Regiment. Dies lag vor allem daran, dass der Kommandeur der Division, Generalmajor Kokoulin I.M., aufgrund seiner Position fliegen musste, aber nur mit der 23 flog, außerdem fehlten in den Geschwadern in der Regel die 29er-„Sparkas“.
Außerdem gehörte zur Division auch das einzige in der Truppengruppe verbliebene Geschwader mit MiG-23ML in Altes Lager – es befand sich in der Nähe von Wünsdorf, und die meisten Offiziere auf fliegerischen Dienstposten in der Führung der VA (Anm.: "Scheinerhalter") hatten es ebenfalls nicht eilig, sich auf die MiG-29 umschulen zu lassen.

Mit Flugzeugen der neuen Generation feierte das (35.) Geschwader sein 50-jähriges Jubiläum, doch damit endet auch seine Geschichte. Im Herbst 1989 wurde Deutschland wiedervereinigt, und der rasche Abzug der sowjetischen Streitkräfte begann. Als erstes wurden die direkt die bei Neuruppin, Merseburg und Köthen gelegenen Flugplätze geräumt und geschlossen. Köthen gab deshalb im April 1991 achtundzwanzig MiG-29 (Typ 9-13) des berühmten und einer gesonderten Erwähnung würdigen 73. GvIAP an das 35. IAP, die in Zerbst teilweise den früheren Typ 9-12 ersetzten. In dieser Zeit verringerte sich aus bekannten Gründen die Flugstundenzahl der Piloten des 35. IAP so stark, dass seine Flugzeuge von den erfahrenen Piloten aus Falkenberg in die Sowjetunion überführt wurden *1 .

Im Juni 1992 flog das Regiment von „Karetnyy“ (Anm.: KARETNYY war der ATC-Rufname FLPL Zerbst) wo es mehr als vierzig Jahre lang stationiert war, nach Russland aus, zunächst zum Flugplatz Zherdevka und dann nach Lipetsk. Die verbleibenden drei MiG-23UB wurden vor Ort (Anm.: gemeint ist Zerbst) verschrottet.

Das Flugzeug An-2 der 126. IAD hatte Glück – es wurde an eine Fluggesellschaft (Anm.: gemeint ist wohl der lokale Fliegerclub) aus Dessau verkauft, wo es in einwandfreiem Zustand gehalten wurde.

Im Juli 1992 nahm der Flugplatz Zerbst auf Einladung der deutschen Seite noch Flugzeuge mit Verwundeten aus Sarajevo auf, und im Herbst desselben Jahres wurde er, wie vorgesehen, endgültig für den Flugverkehr geschlossen. Seit dem Jahr 2000 finden dort jedoch Flugsportfeste statt.

Vladimir Vysotskiy
1* Insbesondere kam es Anfang 1991 in Altes Lager zu einem Unfall einer MiG-23UB beim Landeanflug, woraufhin die Deutschen darauf bestanden, dass die Geschwader der 126. IAD nur noch zwischen 8.00 und 20.00 Uhr fliegen durften. Dies und andere ähnliche Umstände führten dazu, dass die meisten Piloten im Laufe eines Jahres nicht einmal eine Flugstunde erreichten. ..."
 
ManfredB

ManfredB

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Selten so etwas schlecht Zusammengestelltes in Bild und Ton gesehen ... :thumbdown:
Fängt an mit einer MiG-23BN (der 696 vom JBG 37 Drewitz) und der Aussage "Etwa 50 Maschinen sind zu DDR-Zeiten ständig in der Luft, bei Tag und bei Nacht. ..."
Übrigens, die ersten MiG-29 waren in den Geschwadern in Wittstock und Merseburg "zu finden" und nicht in Zerbst ...
... und es geht immer so weiter ... grottenschlecht ...
 
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