Das mit der Fokker D VII ist ja alles etwas wage, was da konstruiert wurde. Es sieht ja alles mehr so aus, als ob die Niederländer, warum auch immer, dem Reichsmarschall (als ehemaligen D VII Piloten) die Fokker überlassen hätten. Es ist ja kaum vorstellbar, dass er solch eine Maschine in Holland hat suchen lassen. Da hätte man auch deutsche Flugzeuge aus dem Ersten Weltkrieg in Belgien und Frankreich finden können, die man sich als Besatzungsmacht eigenartiger Weise aber nicht wieder einverleibt hatte. Vielleicht hat man ja die Holländer sogar danach gefragt, aber dann ist das immer noch keine Raubkunst. Da müsste es jemanden geben, der sein Eigentum nachweisen kann und damit Rückforderungsansprüche erhebt. Dafür hätte sie ja in den Unterlagen eines NL-Museums irgendwo auftauchen müssen. Verbunden mit der Frage nach Kriegsende, wo sie denn abgeblieben ist. Davon einmal abgesehen - wenn der "Dicke" sie für sich selbst hätte haben wollen, ergibt sich die Frage, warum sie nicht weß lackiert wurde, sondern man sich die Mühe gemacht hatte, sie mit den alten Tarnfarben zu versehen.
Wenn der Sieger nach dem Ende der Kampfhandlungen (hier also mit Holland) ein technisches Gerät mitnimmt, müsste das selbe Recht ja auch für die deutschen Flugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg gelten. So etwas, wie den Versailler Vertrag hat es nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ja nicht gegeben. Da ist aber z. B. belegt, dass die Deutsche Reichsbahn die ganzen Elektrolokomotiven, die die Sowjets mitgenommen hatten, zurückkaufen musste.