Flugzeug Modellbau Stammtisch 2026

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Zimmo

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Muschelschubser im "Ländle" :)
Heinkel He 70 G-1 "Blitz" in 1/72.
Kit von Revell, allerdings liegt da Matchbox im Karton.
Nostalgiebausatz aus dem Jahre 1988.
Etwas schlicht und grob gehalten, aber ganz gut zu bauen.
Als Fan dieser Oldtimer-Kits habe ich "oob" gebaut, um den Charme vergangener Modellbauzeiten zu bewahren.
Farben von Vallejo, Tamiya, Revell und AK.

Horrido
Zimmo :rugby:

 
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Wingcommander

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Letztes Jahr hatte ich mit dem Neuaufbau der Revell F-16 C in 1:32 begonnen. Nun habe ich mich entschlossen, an ihr weiter zu machen. Heute habe ich am Rumpf und den Tragflächen Kleinigkeiten ausgebessert.
Eine abgebrochenes Stück Startschiene habe ich wieder angebracht, dass auf der anderen Seite war verschwunden. Das habe ich aus Sheet nach- und angebaut. Dann wird der Rumpf zum Grundieren vorbereitet.
 
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Mercur

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Ich habe auch endlich mal wieder ein Modell in 1/32 fertig bekommen. Nach diversen Fehlschlägen mit der Roden Albatros D.I hatte ich von dieser Firma und dessen Modell echt genug und griff lieber mal zu dem Bausatz der Nieuport XI (early) von Copper State Models.
Die Wahl des Modells fiel mir nicht schwer als ich mich entschied auch einige wenige alliierte Flugzeuge des 1. Weltkrieges zu bauen denn die Nieuport XI war in meinen Augen das Flugzeug welches nicht mehr "nur" genügen musste um feindliche Aufklärer und Artilleriebeobachter zu jagen sondern auch gegnerische Jagdflugzeuge zu bekämpfen. In diesem Fall die frühen Fokker-Eindecker welche ab Herbst 1915 den alliierten Piloten große Probleme bereitete so das sie diesen Zustand als die "Fokker-Plage" bezeichneten..
Die Maschine war dafür auch so gut geeignet, dass in kurzer Zeit die meisten franz. Staffeln mit diesem Typ bzw. der nochmals stärkeren Nieuport XVI ausgerüstet wurden und somit ab Frühjahr 1916 die dtsch. Luftüberlegenheit an der Westfront brechen konnten, gerade noch rechtzeitig während der Kämpfe um die franz. Festungen um Verdun. Die Nieuport XI wurde in mehrere Länder exportiert und auch in Italien sowie Russland in großer Stückzahl nachgebaut.
Ich entschied mich für die bekannte Bemalung des franz. Piloten J. Navarre, einem der frühen Asse des 1. Weltkrieges dessen Erfolge Anfang 1916 durchaus mit seinen dtsch. Gegnern O. Boelcke und M. Immelmann vergleichbar waren. Navarre war zu dieser Zeit sehr populär und bekannt in Frankreich und bemalte seine späteren Flugzeuge nicht mehr mit einer Trikolore sondern in Rot, so wie später dann auch Manfred von Richthofen. Navarres Erfolgssträhne endete Mitte Juni 1916 nach 12 anerkannten Luftsiegen als er im Kampf schwer verwundet wurde. Danach kehrte er nicht mehr an die Front zurück sondern wurde nach seiner Genesung in mehreren Heimatverwendungen eingesetzt. Nach dem Krieg versuchte er sich als Kunstflieger, verunglückte jedoch im Juli 1919 tödlich als er sich auf einen Flug durch den Arc de Triomphe vorbereitete.







Langfristig - wenn meine andere Vitrine gefüllt ist - wird dieses Modell neben der Fokker E.IV stehen. Immerhin habe ich mir dafür eine 45x30x20cm-Vitrine gekauft für welche ich mir später mal einen Spiegel als Untergrund zurechtschneiden lasse.



Gebaut habe ich das Modell fast nur aus "dem Kasten" - lediglich etwas Draht, Spanngarn, einige Spannschlösser sowie 0,4mm-Nieten kamen noch zum Einsatz. Das Modell wurde einfach aus diversen Dosen als Grundierung besprüht und dann mehrfach trockengepinselt und etwas gealtert.
Eingebaut habe ich zusätzlich noch ein Kartenbrett an der rechten Innenseite des Cockpits und eine zweite Armatur vor dem Piloten - der geplante Spiegel an der rechten Strebe vor diesem ging verloren... gleich 2x und wart nie mehr gesehen!

Wieder einmal gilt mein Dank jedoch Bertl àka @Umlaufmotor welcher mir bei der Bemalung der silbernen Motorhaube aushalf da meine gewählten Silber-Farben sich beim besten Willen nicht mit dem Pinsel so gut streichen ließen wie erhofft.
 
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....
Wieder einmal gilt mein Dank jedoch Bertl àka @Umlaufmotor welcher mir bei der Bemalung der silbernen Motorhaube aushalf da meine gewählten Silber-Farben sich beim besten Willen nicht mit dem Pinsel so gut streichen ließen wie erhofft.

Bitt verrate doch mal, welche Farbe Du für die Motorhaube verwendet hast.
 
Mercur

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Die Motorhaube und Seitenteile habe ich schwarz mit AK-Spray grundiert
und dann habe ich es zuerst mit einem Mix 3/4 Mithral und 1/3 Gun Metall
von Army Painter (Warpaints Fanatics) versucht und dann im 2. Versuch mit
Aluminium von Revell (Aqua Color) und noch mal Mithral auf Schwarz.
Dann noch mal mit einem Metallic-Spray (Plate Mate) von Army Painter als
Grundierung und weil das zu dunkel war noch mal mit einigen hellen Tönen
Mithral versucht heller zu bürsten.
Bekam es nicht wirklich ganz streifenfrei, glatt oder halt im richtigen Farbton
hin, weder beim Pinseln noch beim Trockenbürsten... irgendwie komme ich
da mit den immer neuen Farbpaletten meiner bisherigen Hersteller immer
weniger klar. :wacko:

Also habe ich Bertl mal "überfallen" und er hat mir die 3 Teile gespritzt und
lackiert. Keine Ahnung welche Farbe er genommen hat aber die Teile waren
extrem gut in dieser hellen Silberbemalung, Nur den Ring am hinteren Ende
der Motorhaube habe ich Freihand mit Gun Metal übermalt.
 
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Die Motorhaube und Seitenteile habe ich schwarz mit AK-Spray grundiert
und dann habe ich es zuerst mit einem Mix 3/4 Mithral und 1/3 Gun Metall
von Army Painter (Warpaints Fanatics) versucht und dann im 2. Versuch mit
Aluminium von Revell (Aqua Color) und noch mal Mithral auf Schwarz.
Dann noch mal mit einem Metallic-Spray (Plate Mate) von Army Painter als
Grundierung und weil das zu dunkel war noch mal mit einigen hellen Tönen
Mithral versucht heller zu bürsten.
Bekam es nicht wirklich ganz streifenfrei, glatt oder halt im richtigen Farbton
hin, weder beim Pinseln noch beim Trockenbürsten... irgendwie komme ich
da mit den immer neuen Farbpaletten meiner bisherigen Hersteller immer
weniger klar. :wacko:

Also habe ich Bertl mal "überfallen" und er hat mir die 3 Teile gespritzt und
lackiert. Keine Ahnung welche Farbe er genommen hat aber die Teile waren
extrem gut in dieser hellen Silberbemalung, Nur den Ring am hinteren Ende
der Motorhaube habe ich Freihand mit Gun Metal übermalt.
Die Motorhaubenteile hab ich mit glänzendem Klarlack grundiert und darüber dann mehrmals hauchdünn mit Mr. Metalcolor "Aluminium" drüberlackiert.
Die Mr. Metalcolor-Farben sind polierfarben, d.h., dass diese nach dem trochnen vorsichtig (!) poliert werden können (und auch sollten) um einen feinen metallischen Glanz zu entfalten.
Am Besten mit einem Wattestäbchen - oder noch besser - mit einem weichen Tuch.
Hinterher aber unbedingt mit hochglänzendem Klarlack versiegeln, denn unversiegelt sind sie nicht besonders grifffest und es haften darauf auch keine Decals.
Leider "schluckt" der Klarlack wieder etwas von dem aufpolierten Glanz.
Mischungsverhältnis bei Airbrushlackierung mndestens 80% Verdünner (Gunze-Verdünner Mr. Color Thinner) und 20% Farbe.
Die Airbrush hinterher unbedingt mehrmalig reinigen, denn die Metall - Farbpigmente krallen sich enorm gut fest in der Gun.

Generell muss gesagt werden, dass der Untergrund sehr glatt und sauber sein muss, da die Polierfarben einfach alles zeigen - also feinste Riefen oder Kratzer auf der zu lackierenden Oberfläche treten dadurch noch deutlicher zu Tage.

An @Mercur
Ein feines Modell ist das geworden, explizit wenn man liest, dass der Flieger mit Spraydose lackiert wurde.
Schön :-60:

Servus
Bertl
 
Mercur

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Na ja, das ist nicht nur die Spraydosenfarbe auf dem Modell. Gerade die Stoffleinwand kann man so richtig trockenbürsten. Teilweise sogar 3x und jedes mal einen kl. Schuss Weiß zu der angemixten Farbe geben. So kommen die Rippenbänder besser rüber und das Modell wirkt nicht ganz so eintönig in der Farbgebung. Die grauen Tapes am Rumpf und den Flächen habe ich Freihand gemalt, leider ist ja meine Kamera nicht die Beste und so wirken die hier auf den Fotos etwas zu hell während der Rumpf einen Tick zu gelblich rüber kommt.

Unter dem Strich bin ich mit dem Modell recht zufrieden, gemessen an meinen etwas limitierten Bastel- und Malfähigkeiten. Die Passgenauigkeit und Qualität der Teile war sehr gut, die Tragfläche schnurgerade und ich hatte eben nur etwas zu "tun" mit der Bauanleitung wo ich einiges nicht so gut oder gar nicht fand.
Hab auch prompt im Inneren einige Kabel vergessen aber na ja, die sieht man eh' nicht wie z.B. das dafür von mir innen verspannte Heck. Mal sehen ob ich noch was finde um mir noch einen kl. runden Spiegel zu machen aber na ja, einer der 2 die ich machte klebt wohl hinten im Heck als er mir aus der Pinzette fiel und der andere wohl mittlerweile im Staubsauger nachdem ich gefühlt ewig den Teppich danach absuchte.
Am Modell nervte mich die echt zu kleine Darstellung der Nieten dieser frühen N° XI die man echt kaum sieht und so habe ich da Freihand eine Reihe 0,4mm-Nieten von Quinta gesetzt (erkennbar auf dem 3. Foto oben bzw. 2. Foto hier unten wenn man draufklickt).
 
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Swordfish

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um mir noch einen kl. runden Spiegel zu machen aber na ja, einer der 2 die ich machte klebt wohl hinten im Heck als er mir aus der Pinzette fiel und der andere wohl mittlerweile im Staubsauger nachdem ich gefühlt ewig den Teppich danach absuchte.
:014:........passierte mir auch schon, deshalb dieser Lacher.....:0016: (Das Modell finde ich toll, ich hätte aber teilweise noch etwas mehr verschmuddelt....)
 
Mercur

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(Das Modell finde ich toll, ich hätte aber teilweise noch etwas mehr verschmuddelt....)
Na ja, die Maschine war im Februar 1916 noch sehr neu als J. Navarre damit einer der
ersten Doppelabschüsse an einem Tag gelang.
Andererseits waren die Flugfelder in Nordwestfrankreich zu der Zeit sicher nicht mit
englischen Rasen ausgestattet und so habe ich die Reifen, Fahrwerk und Unterseite
dann doch etwas mehr verschmuddelt wie man oben auf dem 4. Foto sehen kann. :biggrin:
 
Wingcommander

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Heute habe ich die Sockel für die vier AIFF-Antennen ausgeschnitten, in Form geschliffen und angebracht. Danach kommen die vier Antennen dran. Im Cockpit habe ich die Panels angebracht, die Schleudersitzschienen eingebaut und den Sitz angepasst.
 
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BAT21

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Die Junkers Ju 388 L-1 von MikroMir hat es dann doch noch über die Ziellinie geschafft:







Dank der vielen Probleme war das ganze Projekt nicht wirklich vergnügungssteuerpflichtig, aber die Altenativen in 1:72 von Special Hobby oder Mulberry sind ja auch nicht ohne... Und damit auf zum nächsten Projekt. :hello:
 
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