Flugzeugbau...Technische Fragen? Technische Antworten!

Diskutiere Flugzeugbau...Technische Fragen? Technische Antworten! im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; In Anlehnung an die beiden anderen Therads. Ich fang gleich mal an: Vollmaterial TVB 20. Was bezeichnet das? Sperrholz nach DIN L 183 Sorte I...

Matze1

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In Anlehnung an die beiden anderen Therads.

Ich fang gleich mal an: Vollmaterial TVB 20. Was bezeichnet das?
Sperrholz nach DIN L 183 Sorte I Wer kann dazu was sagen?
Konservierungsverfahren nach "Warnecke & Böhm"? Wie geht das?


Grüße!

Matze
 

gironimo

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Welche Alulegierungen für Tragschrauberprojekt

Hallo an alle , welche Aluminiumlegierung währe für meinen Tragschrauberrahmen die Sinnvollste?
Der Hauptrahmen besteht aus Rohren mit ca 70 mm Durchmesser.
Es tummeln sich ja jede menge prof. Flugzeugbauer hier rum ,vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen
mfg Ralf
 
Ghostbear

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Hallo an alle , welche Aluminiumlegierung währe für meinen Tragschrauberrahmen die Sinnvollste?
Der Hauptrahmen besteht aus Rohren mit ca 70 mm Durchmesser.
Es tummeln sich ja jede menge prof. Flugzeugbauer hier rum ,vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen
mfg Ralf
Tja, das kann man sogar ausrechnen. Die Belastung des Rahmens und den anzuwendenden Sicherheitsfaktor sollte man kennen, um eine Festigkeitsrechnung zu machen. Wenn man dann in die Rechnungen die verschiedenen E-Module der Legierungen einsetzt, kann man danach eine Materialauswahl treffen. So pauschal eine Legierung anzugeben ist da etwas unseriös und auch gefährlich, wenn der Tragschrauber auch wirklich fliegen soll.
 

Acanthurus

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Hi..

die "üblichen Verdächtigen" wären:

2024 (3.1364)
6061 (3.3214)
7075/7175 (3.4364)

Wenn du ernsthaft damit was bauen möchtest, solltest du zunächst mal die Verfügbarkeiten der Halbzeuge prüfen. Oft findet man zu seinen "Traumkandidaten" einfach nicht die passenden Halbzeuge am Markt.
z.B. mal die Lagerliste Luftfahrt beim westdeutschen Metallhandel anschauen: www.wmh.de

Die Eigenschaften/Festigkeiten dieser Materialien (sowie vieler anderer) findest du hier:
http://www.tc.faa.gov/its/worldpac/techrpt/ar-mmpds-01.pdf
Achtung: 75MB


gruß

a.p.
 

Susie-Q

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In Anlehnung an die beiden anderen Therads.

Ich fang gleich mal an: Vollmaterial TVB 20. Was bezeichnet das?
Sperrholz nach DIN L 183 Sorte I Wer kann dazu was sagen?
Konservierungsverfahren nach "Warnecke & Böhm"? Wie geht das?


Grüße!

Matze
Hallo Matze,

wo hat das Thema etwas mit >WK I & WK II< zu tun :confused:

Gruß

Susie-Q
 

gironimo

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Tragschrauber

Bitte Tausend mal um Verzeihung dass ich meine Frage falsch gepostet habe.
Bevor sich noch weitere Pappnasen darüber aufregen ,verzieh ich mich wieder.
Nochmals vielen Dank an alle die die mir weitergeholfen haben.

mfg
 

Susie-Q

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Bitte Tausend mal um Verzeihung dass ich meine Frage falsch gepostet habe.
Bevor sich noch weitere Pappnasen darüber aufregen ,verzieh ich mich wieder.
Nochmals vielen Dank an alle die die mir weitergeholfen haben.

mfg
Selbst Pappnase :p

Susie-Q
 
Atzenstein

Atzenstein

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Hallo,
hat jemand Vergleichsunterlagen zu Luftfahrtwerkstoffen und Nieten; deutsche Luftwaffe, Alliierte und heute?
Ich meine damit keine Festigkeitsdiagramme o.ä. sondern Materialgegenüberstellungen wie z.Bsp.
3115 zu 2024 - AlCu4Mg1 – 3.1355

Und wie waren die Nietwinkel und Nietkopfzeichen in Deutschland bis 1945? Heute ist ja z.B. 100° Senkkopf Standard, wie war es in D damals? Ich habe zwar ein paar alte Metallerunterlagen aber leider nur allgemein und zu diesem Thema nichts aussagend.

Grüßle
Andreas
 

ChrisMAg2

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In Anlehnung an die beiden anderen Therads.

...
Konservierungsverfahren nach "Warnecke & Böhm"? Wie geht das?
...
Hallo Matze1,

"Warnecke & Böhm" war einer der grossen Farben- und Lackhersteller der 30er und 40er Jahren. W&B belieferte u.a. die Luftfahrt (-industrie). In diesem Fall kann man nur sagen, dass die Konservierung eines Werkstoffes mit Materialien der Fa. W&B oder aber mit vergleichbaren Materialien zu erfolgen hatte.
Um genaueres zu einem bestimmten Verfahren nach W&B zu erfahren, muss du zumindest den Kontext (Werkstoff, Zweck etc.) benennen, in dem ein solches Verfahren angewendet werden sollte.
 

Matze1

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Super, nach 14 Jahren tut sich hier was.... Das ist klasse!
 

Susie-Q

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Und wie waren die Nietwinkel und Nietkopfzeichen in Deutschland bis 1945? Heute ist ja z.B. 100° Senkkopf Standard, wie war es in D damals? Ich habe zwar ein paar alte Metallerunterlagen aber leider nur allgemein und zu diesem Thema nichts aussagend.

Grüßle
Andreas
Alte deutsche metrische Niet, haben einen Senkwinkel von 120°, zöllige US haben 100°.
 
Junkers-Peter

Junkers-Peter

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Anbei die Kennzeichnung der deutschen Nieten aus einer zeitgenössischen Veröffentlichung. Duralniete mit Körner, Stahl- und Aluminiumniete ohne Kennzeichnung und Hydronaliumniete mit einem Ring. Bei den Duralnieten war natürlich noch die entsprechende Warmbehandlung vor der Verarbeitung nötig.

Und das mit dem Senkwinkel von 120° läßt sich vor der Normung natürlich auch nicht Verallgemeinern.

 
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Jubernd

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Es gab Niete nur mit Spitzpickel und welche mit Körner und Ring darum. Sprengniete waren farblich gekennzeichnet und hatten nur einen kleinen Körnerschlag, oft außerhalb der Mitte. Es gab sogar Niete mit leicht gerundetem zylindrischen Kopf, gerinfügig dicker als der Schaft.
 

Susie-Q

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Anbei die Kennzeichnung der deutschen Nieten aus einer zeitgenössischen Veröffentlichung. Duralniete mit Körner, Stahl- und Aluminiumniete ohne Kennzeichnung und Hydronaliumniete mit einem Ring. Bei den Duralnieten war natürlich noch die entsprechende Warmbehandlung vor der Verarbeitung nötig.

Und das mit dem Senkwinkel von 120° läßt sich vor der Normung natürlich auch nicht Verallgemeinern.

Diese drei Zeichnungen zeigen aber keine strömunggünstigen Senkniete,
wie sie bei der Bf 109 an der Außenhaut verwendet wurden.
Die sehen so aus!
 
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Junkers-Peter

Junkers-Peter

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Ich weiß, wie Senkniete aussehen. Das oben ist ein Symbolbild, um die Kennzeichnung der Nietköpfe zu versinnbildlichen. Hier war auch nicht die Rede von der 109, soweit ich das sehen kann.
 
Junkers-Peter

Junkers-Peter

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Hier mal einige Nietformen vor und nach der Normung. Der Artikel, aus dem die Zeichnungen stammen, ist von 1937. Es werden auch die damaligen DIN-Normen (L 71, L 174 und L 175) genannt, die für den Interessierten durchaus in ihrer Gesamtheit noch einzusehen sind.

 
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Thema:

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