Focke-Wulf Fw 159 – RS models 1:72

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Alien
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… bis mir Roberts Hinweis auf Karlheinz Kens: Historische Deutsche Flugzeuge bis 1945, Band 1 zu Hilfe kam! Dort ist auch die Sache mit den schräg verlaufenden Klappenspalten im Flügel geklärt (nicht nur an der Innenseite sondern auch außen)!



und hier der Einbau des Kühlers nebst Auslass!



Also habe ich meine Lösung verworfen und vor dem Anbringen des Kühlerdeckels (Teil 10) Löcher gefräst. Eines hinten für den Auslass und eines vorne, damit der Kühler etwas tiefer im Rumpf versteckt wird (die Unterlippe des Deckels muss vorne frei überstehen). Ein paar Patzer in der Oberfläche sollen noch korrigiert werden.

 
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Alien
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Weiter geht es mit der Farbe: Kens schreibt in der Baubeschreibung „Alle Maschinen waren komplett RLM-Grau (02) gespritzt“. Gesagt, getan. Aber mir kam das RLM 02 immer schon viel zu grün vor und die Konkurrenzmodelle aus dem Jägerwettbewerb, die ich schon habe (Bf 109 V1, Arado Ar 80) bzw. noch bauen will (He 112), sind doch viel heller: grau oder silbern. Um dem Ganzen etwas metallischen Glanz zu geben, habe ich Silberfarbe beigemischt. Trotzdem wirkt das Ergebnis „sehr militärisch“ also olivgrün.



Daher habe ich nachgedacht und gesucht, was ich zu den RLM-Farben finden kann. Michael Ullmann schreibt in seinem Buch „Oberflächenschutzverfahren und Anstrichstoffe der deutschen Luftfahrtindustrie und Luftwaffe 1935 – 1945“, dass diese Farben erst Ende 1936 eingeführt wurden:



Der Wettbewerb fand aber schon vorher statt. Die Fw 159 Maschinen wurden spätestens Mitte 1936 aus der Halle gerollt, also bevor RLM 02 für Prototypen vorgeschrieben wurde. Somit ist die Aussage „Prototyp = RLM 02“ wohl etwas zu voreilig.

Also habe ich nach einer helleren Alternative gesucht und diese in Gunze H-324 hellgrau gefunden.



Das ist weniger grünstichig (je nach Hintergrund).

 
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Space Cadet
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Gute Wahl!
 
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Wie anfangs schon geschrieben, passen die Teile hinter dem Sitz nicht zu D-INGA. Außerdem kann man schon mal sagen, dass das größte Manko des Bausatzes die fehlenden Hinterschneidungen und Tiefen der Aussparungen sind. Daher sitzt der Sitz im Bausatz direkt auf dem Boden auf.



Also habe ich den Fräser nochmals ausgepackt und das Cockpit innen sowohl tiefer als auch breiter gemacht (für seitliche Konsolen). Bei der Gelegenheit habe ich auch noch gleich Fußpedale in den Boden gefräst. Das ist einfacher, als da irgendwas reinzufummeln.



Die hintere Rückwand wurde niedriger gemacht und dafür gab’s einen Satz „Käselöcher“ anstelle einer Kopfstütze für den Piloten. Links vom Sitz entstand eine Konsole mit Instrumenten und Gashebel. Sitzgurte habe jetzt mal weggelassen, weil man auf den Fotos auch keine erkennt.



Beim Instrumentenbrett werde ich wohl doch eher auf den Druck aus dem Bausatz zurückgreifen, weil man auf ihm mehr von den Instrumenten erkennt als auf meinen verkleinerten Cockpitfotos.

 
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Auf den Cockpitbildern des Originals sieht man, dass der obere Teil des Instrumentenbretts in einer anderen Ebene liegt als der Rest. Daher trenne ich meines in zwei Teile, so dass ich den oberen mit einem dicken schwarzen Hemdkragen-Filzkarton hinterlegen kann, damit er näher zum Piloten kommt.



Den Knüppel mache ich lieber ganz neu



Letztendlich habe ich mich doch noch für Sitzgurte entschieden. Mein Flieger soll schon benutzt sein. Die Cockpitbilder in den Büchern sind ja möglicherweise vor dem Rollout entstanden und deshalb gurtfrei.

 
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Mit der neuen Diamanttrennscheibe ist das Ablängen der Aderendhülsen ein Kinderspiel.



Was den schwarzen Lack im Auspuffbereich angeht, so habe ich festgestellt, dass es bei D-INGA zwei Varianten gab. Die hier gehört zur Ausführung mit Zweiblatt-Propeller. Die andere, die D-INGA im Flug mit einem neuen Spinner und weniger schwarzer Farbe an den Seiten zeigt, hatte dann einen Dreiblattpropeller.

 
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Alien
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Kleinkram:

D-INGA hatte noch keine Radkappen sondern „Speichenräder“. Daher habe ich im rechten Rad versucht, Löcher zu fräsen. Das linke ist noch so, wie man es kauft.



Hier die frei gestellten Fahrwerksstreben



Das sind Baldachinstreben vor und nach der Säuberung.



Das sind die beiden langen Flügelstreben. So krumm sollte man sie möglichst nicht verbauen. Eigentlich sind auch die Federbeine, von vorne betrachtet, krumm. Aber dort hoffe ich, dass es nicht auffällt.



Einmal in Wasser kurz aufgekocht und dann auf die kalte Granitplatte der Küche zum Abkühlen gelegt bewirkt das erhoffte Wunder: gerade Streben

 
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Focke-Wulf Fw 159 – RS models 1:72

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