Fokker E.V (Dragon 1/48)

Diskutiere Fokker E.V (Dragon 1/48) im Props bis 1/48 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Die Fokker E.V wurde für die zweite Kampfflugzeugausschreibung im April 1918 entwickelt. Fokker hatte bereits zwei Jahre Entwicklungsarbeit in die...
Sören

Sören

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Die Fokker E.V wurde für die zweite Kampfflugzeugausschreibung im April 1918 entwickelt. Fokker hatte bereits zwei Jahre Entwicklungsarbeit in die freitragenden Sperrholztragflächen investiert.
Der Prototyp V28 ging als bestes mit einem Rotationsmotor ausgerüstetes Flugzeug aus diesem Wettbewerb hervor.
Die ersten Serienmaschinen erhielt die Jasta 6 zur Erprobung.
Die Fokker E.V besaß ausgezeichnete Flugeigenschaften. Jedoch gingen etliche Maschinen auf tragische Weise durch Abstürze verloren.
Der Grund waren Flügelbrüche, die dadurch hervorgerufen wurden, daß eingedrungenes Wasser zur Zerstörung der Tragflächen führte.
Dieses Problem wurde durch Behandlung mit Holzschutzmitteln beseitigt. So verbesserte Maschinen erhielten die Bezeichnung Fokker D.VIII.

Das Vorbild für mein Modell wurde von Oberleutnant Erich Loewenhardt bei der Jasta 6 geflogen. Diese war 1918 in Bernes stationiert.
Am 31.05.1918 erhielt er das Pour le Merite. Loewenhardt stand mit 53 bestätigten Luftsiegen an dritter Stelle der deutschen Fliegerasse des ersten Weltkriegs. Loewenhardt fiel am 10.08.1918.
 
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Chemo3012

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Sieht mal wieder schniecke aus. :TOP: :TOP: :TOP:

mfg
chemo3012
 

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Wieder ein klasse Teil, Sören:TOP: Ich bewundere, wie sauber und ohne Macken Du Deine Modelle baust und lackierst:TOP:

Aber fehlt da nicht noch die Drahtverspannung des Fahrgestells?

Grüße
Andreas
 

Hans Trauner

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Eine wirklich saubere Arbeit, echt was fürs Auge.

Was mich irritiert ist der Tarnstoff der Rumpfbespannung. Für mein trübes Auge sieht der aus wie ein 5-Farben-Unterseiten-Tarnstoff. Nachdems ja unzweifelhaft ein Fokker ist, sollte da eigentlich 4-Farben-Oberseitentarnstoff drauf. Wo sind denn die Decals her?

Grüße,
Hans
 

Chemo3012

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Hans Trauner schrieb:
Eine wirklich saubere Arbeit, echt was fürs Auge.

Was mich irritiert ist der Tarnstoff der Rumpfbespannung. Für mein trübes Auge sieht der aus wie ein 5-Farben-Unterseiten-Tarnstoff. Nachdems ja unzweifelhaft ein Fokker ist, sollte da eigentlich 4-Farben-Oberseitentarnstoff drauf. Wo sind denn die Decals her?

Grüße,
Hans
Wo kommt den eigentlich dieses Tarnschema her?
 
flogger

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Feines Modell Sören:TOP: .
Ach wenn es für menen Geschmack etwas Matt ist.

Gruß Axel
 
TKaner

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Schönes Teil, gefällt mir recht gut.:TOP:

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sehr schönes teil! schön nochmal was von dir zu sehen, sören!:TOP:
 

AM72

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Mal wieder eine tolle Arbeit !:TOP:
... unser Sören hat es zur Zeit mehr mit den Propellern :)
 

Hans Trauner

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Chemo3012 schrieb:
Wo kommt den eigentlich dieses Tarnschema her?
Meinst du den Tarnstoff, Chemo. Das ist eine längere Geschichte.
Das Deutsche Reich hatte 1914/18 erhebliche Rohstoffprobleme. Farben zum Lackieren bestanden damals ausschließlich aus Naturstoffen, Kunstharzfarben waren erst in der Entwicklung. Auch Verdünner für die Lacke, die Öle ( zB Leinöl) waren sehr knapp. Auch Pigmente waren knapp.

Deutschland war aber führend in der Entwicklung von Anilinfarben. Reine, künstliche Farben, hergestellt bei IG Farben. So weit führend, dass es ein weltweit gesuchtes Handelsgut war, man bepackte damit 1915 sogar das einzige jemals gebaute Handels-U-Boot, um diese Anilinfarben in den USA zu verkaufen.

Anilinfarben sind aber körperlose Pigmente. Quasi wie Tinte. Man kann damit keinen Lack machen, nur durch 'Auflackung', man braucht dazu ein weisses Pigment, dass diese Anilinfärbstoffe annimmt. Wozu sie sich aber auszeichnet eignen, sind Färbungen von Stoff, auch Bedruckung von Stoff.

Man hat also dann in 1917 ein Bedruckungsverfahren entwickelt, bei denen Leinenbahnen mit Anilinfarben bedruckt wurden. Gedruckt wurde in den Kattunfabriken in Augsburg (NAK). Die geraden Muster, die Vielecke ( englisch Lozenge = Raute; der Ausdruck Lozengetarnung ist ein amerikanisierter Nachkriegsausdruck) entstanden weil die Druckwalzen so eine exakte Passung ermöglichten. Man begann mit 5 unterschiedlichen dunklen Tönen für die Oberseiten, und 5 helleren Tönen für die Unterseiten.

Oberseiten: http://www.wwi-models.org/Photos/Ger/Halb_ClIV/Deutsch/htcliv_03.jpg

Unterseiten:
http://www.wwi-models.org/Photos/Ger/Halb_ClIV/Deutsch/htcliv_05.jpg

Darüber hinaus gab es noch eine 4-Farben-Version sowie spezielle Versionen für spezielle Zwecke: Nachtbomber, hexagonale Felder für Wasserflugzeuge und Stoffe, die nicht alle Hersteller verwendeten, sondern die in eigenem Auftrag erstellt wurden. Fokker, der alte Sparfuchs, liess ( vermutlich) eigene Stoffe im 4-Farb-Muster erstellen oder Zeppelin, die ein eigenes seltsames Blasenmuster verwendeten. Österreich verwendete ein Wirbelmuster.

Sinn und Zweck war einfach die Ersparnis der Lackierung, vom Spannlack abgesehen.

Grüße
Hans
 
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