Frage zu Grundlagen und Gehältern

Diskutiere Frage zu Grundlagen und Gehältern im Luftfahrtgrundlagen Forum im Bereich Grundlagen, Navigation u. Technik; Hallo, wollte mal in diesem Forum anfragen ob ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt. Wir müssen einen Business-Plan erstellen über die...

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  1. #1 Zatoichi, 29.11.2005
    Zuletzt bearbeitet: 29.11.2005
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    Hallo,

    wollte mal in diesem Forum anfragen ob ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.
    Wir müssen einen Business-Plan erstellen über die Gründung einer interkontinentale Billigfluglinie.
    Dabei müssen wir unter Anderem die Pilotengehälter für die ersten 5 Jahre einplanen.
    Leider konnte ich bisher nirgendswo Informationen darüber finden (vcockpit gibt sie nur an Mitglieder weiter).

    Dabei hätte ich folgende Fragen
    -wieviele Piloten sind für einen interkontinentalen Flug vorgeschrieben?
    -was verdient ein Pilot am Anfang und im Laufe der ersten 5 Jahre (wenn geht bei einer Billigfluglinie, irrgendwelche Zuschläge?)?

    oder kennt jeman einen guten Linkl?

    Eine Antwort wäre für uns sehr hilfreich.
     
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  3. #2 SlowMover, 29.11.2005
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  4. #3 Zatoichi, 30.11.2005
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    Danke erstmal,
    habe ich das richtig verstanden, dass die Pilotengehälter nicht umbedingt stufenweise steigen müssen (zumindest nicht in den ersten 5 Jahren)?
    Also könnten wir für unser Beispiel ein beliebiges Gehalt nehmen z.B. 3000 Euro und ab 75 Blockstunden 35€/h?

    Wie errechnen sich eigentlich die Blockstunden (reine Flugzeit, Vorbereitung o.Ä)?
    Und was muss bei einem interkontinentalem Flug alles dabei sein? Reichen 2 Piloten aus?
    Danke für die Antwort
     
  5. #4 SlowMover, 30.11.2005
    Zuletzt bearbeitet: 02.12.2005
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    Das ist ein recht komplexes Thema. Jährliche Steigerugen sind eigentlich üblich bei Langstreckengesellschaften.
    Wann es Geld für Mehrflugstunden gibt ist ebenfalls eine Sache des Vertrages und das ist sehr unterschiedlich. Entweder ein relativ hohes Grundgehalt und dann recht spät (75-80 Std) Geld für Mehrstunden, oder niedriges Grundgehalt aber dafür Geld für jede geflogene Stunde.

    Blockstunden sind die Zeiten vom Losrollen am Gate bis zum Abstellen der Triebwerke am Gate nach dem Flug.

    Wieviele Piloten man braucht hängt von der Crew Duty Zeit ab. Das ist auch ein recht komplexes Thema. Die meisten Chartergesellschaften die Langstrecke fliegen (zB Condor, LTU) tun das unverstärkt, also mit 2 Piloten. LH hat da eine Modell, bei dem bei Flügen über eine bestimmte Länge noch ein zweiter Copilot mitgenommen wird. Genaueres weiß vielleicht ein Insider.

    Dazu kommt: pro 50 Sitze, die das Flugzeug hat, muß ein Flugbegleiter mit.

    ppjn ist nur eine Übersicht, damit man mal eine Hausnummer hat, falls man den Arbeitgeber wechseln will.

    Über die Flugdienstzeiten mußt Du mal im Internet suchen, das ist (zB 2.DVO) etwas kompliziert für zwei Sätze.

    Für Langstrecke braucht man größeres Gerät und entsprechende Piloten. Bei miesem Gehalt wird man Schwierigkeiten bekommen dieses Personal zu bekommen, oder, wenn man es selbst schult, zu halten. Viele große Firmen saugen Piloten mit Langstreckenerfahrung ab und die zahlen gut.

    Wenn man den Einsatz von 2 motorigen Flugzeugen über den Atlantik plant, braucht man eine ETOPS Zulassung die auch nicht so einfach zu bekommen ist. 4-Mots kommen für eine LowCost Gesellschaft sicher nicht in Frage.
     
  6. #5 Zatoichi, 02.12.2005
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    Danke nochmals, wird uns sicherlich weiterhelfen.:TOP:

    Hm.. eigentlich haben wir uns bisher auf die 747-400 geeinigt. Zumindest haben wir für unsere Strecke (Deu-Japan, ohne Zwischenstop) auch bei den billigsten Anbietern nur den einen Flugzeugtüp gesehen (brauchen 4-Mots auch eine bestimmte Zulassung?).
    Oder gibt es 2-Mots, mit denen man diese Strecke schaffen kann?
     
  7. #6 Schorsch, 02.12.2005
    Zuletzt bearbeitet: 02.12.2005
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    Deutschland - Japan muessten etwa 14.000km sein. Somit kommt da noch die 777-300ER in Frage. Ich wuerde euch diese auch dringend ans Herz legen, da sie viel geringere Betriebskosten hat.
    Ich wuerde auch nicht Deutschland Japan nehmen, sondern eine Strecke, die etwa 8 bis 10 Stunden dauert, so dass ihr gut mit einer BEsatzung auskommt. Ausserdem Zeitverschiebung einplanen: Ihr wollt eure Fluggaeste nicht nachts um 3 irgendwo aussetzen. Also ich empfehle entweder USA oder Indien als Destination.

    Allerdings ist das Konzept des Billigsfliegern (oder: No Frills Airline) bei Langstrecken kaum anzusetzen. Welche Konzepte von Ryan-Air und Co koennt ihr denn bitte uebernehmen?
    - Kurze Umlaufzeiten: nein
    - Hohe Frequenz: bedingt
    - Hohe Auslastung: nun, das klappt eventuell
    - abgelegene Flugplaetze: nein
    - kein Bordservice: nein (siehe Menschenrechte)
    - kleiner Wasserkopf: sollte drin sein
    - grosse einheiltiche Flotte: nein

    Ich sehe da starke Untiefen fuer Euren Business-Plan. Da muesst ihr entweder gut ueberzeugen oder ne etwas naive Bank finden, die euch die (nicht unerhebliche) Kohle verschafft.
     
  8. #7 SlowMover, 02.12.2005
    Zuletzt bearbeitet: 02.12.2005
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    Schorsch hat es gut beschrieben. Zu den noch offenen Fragen:

    Momentan gilt ETOPS (Extended Twin Engine Operations) nur für 2 motorige Flugzeuge, da soll sich aber wohl etwas ändern.

    Nach Japan braucht man das nicht, da auf dem Weg "genügend" Ausweichflugplätze vorhanden sind. Die einzige Einschränkung im asiatischen Raum betreffen einige Strecken über den Himalaya. Diese dürfen nur von 4 motorigen Flugzeugen genutzt werden.

    Ich habe die genaue Entfernung nicht im Kopf, aber Volare Airlines ist vor ein paar Jahren regelmäßig von Mailand nach Japan mit A330-200 geflogen. Soweit ich weiß auch nonstop. Aber dieser Typ ist momentan auf dem Markt sehr schwer zu bekommen, schon gar nicht günstig.
     
  9. #8 Intrepid, 03.12.2005
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    Wie sieht das denn mit Slots, Überflugrechten und Streckengebühren aus? Ist ja möglicher Weise nicht alles ICAO-Mitglied, was da auf dem Weg liegt. Und bei Langstrecken Richtung Osten und Westen sind die Ruhezeiten recht lang, da braucht man mehr als 5 Crews je Flieger. Besser Richtung Norden oder Süden fliegen, da kann man die Besatzungen öfter einsetzen.

    Langstrecken mit 2-Mann-Cockpit werden zu dritt geflogen, einer macht immer Pause. Sonst bleibt schnell mal ein Flugzeug stehen, weil nach kurzen Verzögerungen beim Start schon feststeht, dass der Flug über die maximale Dienstzeit reicht. Oder man muss schon bei Verzögerungen vor dem Start die nächste Crew aktivieren.

    Große Fluggesellschaften haben auch mehrere Slots, die nach Bedarf auf die zum Abflug wartenden Flieger sinnvoll verteilt werden können. Wer nur ein paar Flieger betreibt, bleibt auch mal für ein paar Stunden am Boden. Dann gibt es wieder das Crew-Problem, siehe oben. Bei Kurz- oder Mittelstrecke wird notfalls das letzte Flugpaar gestrichen. Aber wenn die Schicht nur aus Hin- oder Rückflug besteht, wird die Planung der nächsten Umläufe um so komplizierter.

    Ziemlich wilder Gedanke, sich in einem Forum schlau zu machen um dann eine Langstrecke zu betreiben!
     
  10. #9 koehlerbv, 03.12.2005
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    Nö. Ich würde sagen, "Zatoichi" hat das schon ganz richtig gemacht. Aber den Prof. (oder wer immer die Aufgabe gestellt hat) gehört die Lehramtsbefugnis entzogen. So ein Schwachsinn ... Es sein denn, er wartet darauf, dass das Scheitern eines derartigen Vorhabens bewiesen wird. Das hätte auch etwas.

    Bernhard
     
  11. #10 Schorsch, 04.12.2005
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    So etwa war auch mein Gedanke, aber ich wollte es nicht so drastisch ausdrücken. Ich denke auch, dass man bei einer Hausarbeit alles mal ersinnen kann. Allerdings macht es nur bedingt Sinn einen Business-Plan für eine Branche zu erarbeiten, die man nicht kennt und nicht versteht.
     
  12. fazzl

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    Hi!
    Also ich bin einer der Studenten aus der Gruppe von Zatoichi.
    Danke erstmal für die Denkanstöße, wir haben die Fragen die ihr aufgeworfen habt gleich mal an unsere Leute weitergeschickt.
    Mit Thema sind wir ebenfalls mehr als unzufrieden. Die Verhältnismäßigkeit einer Hausarbeit mit dem hier verbunden notwendigen Aufwand ist nicht gegeben.
    (jedenfalls meine Meinung)
    Vor allem wenn ich sehen muss das eine andere Gruppe ein Café eröffnen muss.
    ...lächerlich!

    So musste einfach mal Dampf ablassen,

    danke!

    Fabian
     
  13. #12 Zatoichi, 05.12.2005
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    Der Meinung sind wir auch. Außerdem haben wir überhaupt keine Angaben bekommen, inwieweit wir hier ins Detail gehen sollen. Allein wieviele Informationen wir schon sammeln müssen, um überhaupt mal damit anzufangen, einen Business-Plan zu erstellen...
    Das Thema 3 ist übrigens auch nicht von schlechten Eltern: Die Gründung einer Fussballmanschaft für die Erste Bundesliga (??!!)

    Ansonsten danke für die Antworten, vielleicht müssen wir uns wirklich noch über ein paar grundlegene Sachen Gedanken machen.
     
  14. #13 Schorsch, 05.12.2005
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    Also, man kann lediglich schnell feststellen, dass es nicht geht. Was braucht ihr fuer einen Businessplan?
    Ich denke vor allem die Kosten, also
    - Direkte Betriebskosten Flugzeug
    * Sprit
    * Wartung
    * Besatzung
    * Gebuehren
    * Finanzierung
    - Indirekte Betriebskosten
    * Verwaltung
    * Werbung
    * Steuern

    Und zu erwartende Einnahmen unter Kenntnis von
    - Frequenz
    - Auslastung
    - erloesbarer Ticketpreis
    - Zielgruppe

    Dazu muessen eben ein paar operationelle Fragen geklaert werden:
    - wohin?
    - wie oft?
    - turn-around?

    Woraus sicher wiederum Anzahl der Flugzeuge und Besatzungen ergeben. Ohne spezielles Wissen kann man nur schaetzen. Aber bei so vielen Annahmen kann man gleich die Hausarbeit ueber ne Pommes-Bude auf dem Mond schreiben. Die Vergleichbarkeit mit der richtigen Welt waere auf dem gleichen Niveau.
     
  15. fazzl

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    Ich sehe du hast unser Problem genau erkannt. :TOP:
    Vor allem ist es lustig wenn man jede Organisation und jede Flughafenverwaltung erstmal ewig anbetteln muss um an irgendeine Zahl zu kommen.
    ...was ich verstehe, da solche Zahlen auch einen gewissen Wert für Konkurrenz etc. haben können.
    Gibt es eigentlich eine Instanz oder eine Autorität bei der alle Fäden zusammenlaufen?
    Ich denke hier vor Allem an Gebühren und Steuern da wir uns dort bisher vergeblich um verlässliche Quellen gekümmert haben.

    Danke für die schnelle und ausführliche Mithilfe,
    Fabian. :rolleyes:
     
  16. IL62

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    Solche Dinge sind immer realitätsfremd.

    Wir haben das gleiche in einer Fortbildung auch mal gemacht.
    Wir sollten einen Betrieb im Bereich Lager und Logistik planen.
    Unsere Gruppe hat sich für einen Lagerservice entschieden.
    Mit der Zeit kam man auf die Idee, man könne noch Verpackungs- Versand und Sortierleistungen anbieten und und und.
    Alle angenommenen Kosten waren kaum der Realität entsprechend.

    Bei uns ging es darum, am Ende klar zu bekommen, an was man alles denken muss wenn man eine Firma aufbaut.
    Zum Beispiel hatten manche Gruppen vergessen, Mieten einzuplanen. Manche Betrieben ein Hochregallager ohne Stapler.
    Es ging letztlich also mehr um die Sache an sich als um die genauen Beträge.

    Mir hat es beim Aufbau meiner Firma sehr geholfen, weil ich letztlich immer erstmal nachgedacht habe, ob dass was ich vorhabe wirklich funktionieren kann.
     
  17. #16 koehlerbv, 06.12.2005
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    "Zatoichi", hast Du schon mal Euren Prof gefragt, wie er es machen würde (oder für richtig halten würde) ?

    Ich bin nach wie vor am Kopfschütteln (nicht wegen Eurer Gruppe - die hat es ja nun wirklich richtig gemacht :) ).

    Bernhard
     
  18. #17 Zatoichi, 06.12.2005
    Zuletzt bearbeitet: 06.12.2005
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    Ich schätze mal, der hat sich nicht viel Gedanken gemacht, sondern einfach 3 beliebige Themen genommen. Unser Vorteil ist daher wohl, dass der Prof. selber nicht wirklich eine Ahnung von der Branche hat und die Anforderungen bei unserem Thema, was die Herkunft der Zahlen angeht, nicht so hoch sind. Deshalb denke ich werden wir lieber bei der Strecke Deu-Japan bleiben, bevor wir wieder ganz von vorne anfangen.

    Und wie ich bisher die Sache beurteilen kann, ist es (für uns) wohl unmöglich einen wirklich realitätsgetreuen Business-Plan zu dem Thema zu erstellen.
     
  19. fazzl

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    Also ich habe mich nochmal auf die Suche gemacht, aber mein altes Problem bleibt.
    Ich finde keine Zahlen darüber wie lange es dauert und wieviel finanzielle Mittel man benötigt um wirklich für so eine Fluglinie zugelassen zu werden.
    Hat jemand eine Idee wie man an solche Informationen kommen kann? Es muss doch einen Ort geben wo man so etwas beantragt.
    Macht man das direkt bei der JAA? Oder gibt es eine Behörde nur für Deutschland?
     
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  21. #19 Zatoichi, 15.12.2005
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    hm.. jetzt haben wir ein neues Problem:
    Wir konnten bisher nur Informationen über einen Wartungs-Check(D- oder C- Check) finden. Den haben wir dann auf einen Tag hochgerechnet und kommen auf 400.000 € je "Check-Tag". Somit haben wir bisher monatlich eine Millione Kosten nur an Rückstellungen für die Wartung. Bewegen wir uns da überhaupt in einem realistischem Bereich?
    kann jemand von euch uns weiterhelfen?
    Wir haben jetzt angenommen, dass die Wartung nicht im Leasing drin ist. Stimmt das überhaupt?
     
  22. #20 Schorsch, 15.12.2005
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    Leasing ist nicht gleich Leasing.

    Es gibt so genanntes Wet-Leasing ('Wet' wegen Sprit), wo man faktisch das Flugzeug samt Crew, Sprit und Wartung "least" (Chartern waere hier besser getroffen). Der Dry-Lease kann viele Gesichter haben. Selbst Lufthansa hat viele Maschinen geleast (von namhaften Verleasern wie ILFC oder GECAS), aber alle Maschinen fliegen mit LH-Crews und werten durch LH gewartet.
    Es ist also eine Frage der Definition. Da ich sehe, dass ihr momentan einen echten Struggle mit direkten Betriebskosten habt, werde ich mal sehen, was ich dazu finden kann. Ich habe recht simple "Daumenformeln" fuer DOC inklusive Wartung. (schickt mir mal ne eMail-Adresse, dann kann ich Euch das morgen evtl geben)

    Zur Wartung: Ein D-Check wird nur alle 6 bis 8 Jahre faellig (ich glaub etwa alle 30.000 Flugstunden). Solltet ihr eine Airline kleinen Umfangs planen, so waere eine Voll-Leasing inklusive Wartung sinnvoll. Eine eigene Maintenance aufzubauen ist da nicht drin. Rechnet grob mit 15% der Betriebskosten fuer Wartung, 30% fuer Sprit, 30% Finanzierung (weniger falls Gebrauchtflugzeug) und die restlichen 25% gehen fuer Besatzung, Gebuehren und Versicherung drauf. Gilt fuer Langstrecke.
     
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