Frage zu Gyrocopter - Tragschrauber aus Mad Max Teil 2

Diskutiere Frage zu Gyrocopter - Tragschrauber aus Mad Max Teil 2 im Hubschrauberforum Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo und Namend zusammen... ich hatte mal vor ein oder zwei Jahren einen Bericht über eine Firma aus Norddeutschland auf N24 gesehen, der...

Moderatoren: gothic75
  1. #1 Stephan Leonhard, 01.11.2006
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    Hallo und Namend zusammen...

    ich hatte mal vor ein oder zwei Jahren einen Bericht über eine Firma aus Norddeutschland auf N24 gesehen, der dieses Gerät herstellt..

    Da ich gerade mit Magen-Darm flach liege, habe ich mir heute mal die drei Teile Mad Max angeschaut.

    Im zweiten Teil ist auch einer unterwegs, da stellte sich mir die Frage, wie lange dieses Prinzip schon vertrieben wird und vor allem ob diese Maschine auch vom alten Kontinent kommt oder dies tatsächlich eine Idee ist, die ihren Ursprung in den Staaten oder Australien hat?! Der Film war übrigens von 1981.

    LG Stephan
     
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  3. #2 gschimmy, 02.11.2006
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  4. #3 Acanthurus, 02.11.2006
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    Hi..

    geht´s dir jetzt um den Tragschrauber an sich oder um diesen speziellen Tragschrauber?

    i.A. wird die Erfindung bzw. die Entwicklung zur praxistauglichen Reife dem Spanier Juan de la Cierva zugeschrieben. Sie fand in den 20er jahren des 20. jahrhunderts statt, ist also schon recht alt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Juan_de_la_Cierva

    gruß

    andi
     
  5. #4 Stephan Leonhard, 02.11.2006
    Stephan Leonhard

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    Danke für den Wikilink. Somit wäre auch die Frage wegen Patente geklärt. In dem Bericht den ich gesehen hatte, machte es den Einruck als wenn die Kobntrukteure aus Hildesheim, die Erfinder wären.

    LG Stephan
     
  6. #5 fliegerschmidt, 28.01.2007
    fliegerschmidt

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    Tragschrauber Unfälle

    Tragschrauber Unfälle in Deutschland ( Umkipper )

    Im aerocurier 02/2007 werden auf Seite 92 zum ersten Mal Zahlen genannt, demnach wurden in Deutschland bis 2006 zwölf MT03 umgeworfen. Die Umwerfer hatten überwiegend einen PPL- Hintergrund, nach Meinung der in Eisenach versammelten Fluglehrer waren fest verankerte 3 –Achs Verhaltensmuster der Umschüler dafür verantwortlich. Die von Kiggen vorgetragene Unfallanalyse klingt nicht besonders überzeugend.

    Kiggen`s Lehrmethode: Abrollen von der Bahn nach der Landung, - muss es schnell gehen, mit gezogenem Knüppel die Autorotation aufrechtzuerhalten und den Tragschrauber durch den Auftriebsvektor beim beschleunigten Abrollen zu stabilisieren.

    Die Magni Methode: Landung, stehen bleiben, sobald Bugrad Bodenkontakt hat Steuerknüppel voll gedrückt, Rotorbremse an, im Schritttempo bis zum Exit rollen, stehen bleiben, Rotor gegen den Wind neigen und bis zum Stillstand stehen bleiben, erst dann weiterrollen zum Hangar.

    Wenn man sich in anderen EU – Ländern einmal umhört, kommt man zum Schluss, das vielleicht die Kiggens`s Lehrmethode für die hohe Zahl der Umkipper verantwortlich ist, denn in anderen EU – Ländern wird seid 30 Jahren nicht mehr umgekippt.

    Eric Changeur Fluglehrer, Frankreich: Immer mit dem Knüppel nach vorne und zur Innenseite der Kurve geneigt rollen, oder gegen den Wind, wenn dieser stark ist. Beim Rollen, Knüppel gezogen Rotor nach hinten, kann der Wind den Gyrocopter sehr leicht umwerfen. In Frankreich haben deshalb alle Schulen seit sehr langer Zeit die Position des Knüppels ganz vorne übernommen.

    Ein Tragschrauberpilot, Deutschland, Dipl.-Ing. hat einen M16 gebaut: Rollgeschwindigkeit immer Schritt, schnelleres Rollen ist nicht sinnvoll. Es gibt auch keinen Grund mit angestelltem Rotor schnell zu rollen. Die Rotordrehzahl soll nach der Landung eh abfallen und da hilft es nicht den Rotor angestellt zu lassen. Der Rotor muss immer ein wenig in den Wind gekippt werden, damit die Drehzahl abfällt.

    Roger Savage, Fluglehrer, England: NEVER hold the stick back whilst taxiing, particularly when there is a cross-wind. Roll always with the stick FORWARD!!

    Jukka Tervamaki Konstukteuer, Finnland: The best way is to stop the rotor after landing by rotor brake and continue the roll with the stick full forward. You may keep the rotor spinning with aft stick if there are no high winds. But carefully and slowly in corners, please. If the stick is pulled, in high side winds a ground roll accident may happen

    Hervè Terrasson Fluglehrer, Frankreich: don’t pull completely the stick! It’s not necessary... and too risky. :If you are a novice pilot (< 50 h) and if the wind is too strong, don’t fly !! We often speak about PIO, but less often about GIO (Gust Involved Oscillation) : When the wind is too strong, and not in the axis of the field, land in the axis of the wind, and forget the field.

    - Wie sind Eure Erfahrungen
    - wer hat schon einmal umgekippt
    - wie ist das abgelaufen

    W. Schmidt
     
  7. #6 emteeo3, 25.11.2007
    emteeo3

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    Rollen mit der MT-03

    Lieber fliegerschmidt,

    ich bezweifle, dass Thomas Kiggen das Rollen mit geöffnetem Rotor als Standard-Methode lehrt. Ich habe bei einem seiner Schüler gelernt. Das Rollen wurde da absolut prioritär behandelt, und zwar IMMER mit Rotor in der vorderen Anschlagposition UND in den Wind gekippt. Rollen mit geöffnetem Rotor wurde ausdrücklich als AUSNAHME in besonderen Fällen gelehrt, z.B. bei Wind in der Bahn und einer 737, die gerade hinter Dir aufsetzt (ja, auch das kommt vor!). Für längere Strecken ist das geöffnete Rollen ausserdem völlig unpraktikabel, weil der Rotor dabei unglaublich bremst. Der einzige Vorteil besteht in Ausnahmesituationen (wie der oben geschilderten), weil das Stehen und Warten auf die Verzögerung des Rotors entfällt. Wenn das keine Rolle spielt, ist die geschlossene und in den Wind gekippte Fassung immer vorzuziehen.
     
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    Hallo

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