Fragen zur Heinkel HE-111 in Sinsheim

Diskutiere Fragen zur Heinkel HE-111 in Sinsheim im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Werte Gemeinde, Im Technikmuseum Sinsheim befindet sich eine HE-111. Diese hat die Makierungen des JG-4 "General Wever" und die Registrierung:...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 EDGE-Henning, 21.01.2005
    EDGE-Henning

    EDGE-Henning Space Cadet

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    Werte Gemeinde,
    Im Technikmuseum Sinsheim befindet sich eine HE-111. Diese hat die Makierungen des JG-4 "General Wever" und die Registrierung: 5J+GN.

    Auf der Internet-Seite: http://www.preservedaxisaircraft.com/
    wiederum wird die Maschine als CASA-2.111B bezeichnet.

    Ist also der JG-4 Anstrich und die Registrierung ein Fake, oder wurde die Maschine tatsächlich im KG-4 (bzw. KG-253) geflogen?

    Kann mir jemand weiterhelfen?
     
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  3. Manuc

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    Das Flugzeug in Sinsheim ist wirklich eine CASA, ein spanischer Lizenzbau der He 111 mit englischen Rolls Royce "Merlin" Motoren. Die Maschine war nie bei der deutschen Luftwaffe eingesetzt.
    Im übrigen nimmt es Sinsheim mit der Historie nicht ganz genau...
     
  4. #3 Airtiger, 23.01.2005
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    Ja, leider !!! :(

    Da wird oft aus einem Fiat ein Ferrari gemacht!

    Echt schade!
     
  5. #4 EDGE-Henning, 23.01.2005
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    Ich bedanke mich bei den Antwortern!
     
  6. #5 quarter, 24.01.2005
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    Soweit mir bekannt ist die in Sinsheim zu sehendes Casa/He 111 ein Relikt das am Film "Luftschlacht über England" teilgenommen hat.
    Somit wäre die Kennung der Maschine nicht unbedingt auf den jetzigen Besitzer zurück zu führen!
    Viel mehr hat mich vor Jahren der Zustand der Ju 88 erschrocken, aber gut das Thema hatten wir ja schon hier.
     
  7. #6 Gottfried S., 27.01.2005
    Gottfried S.

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    Sinsheim ist weniger Museum - aber dafür mehr Show

    Für einen der sich mit der Geschichte und der Historie diverser Fahrzeuge, Falugzeuge, usw. interessiert finde ich ist Sinsheim der flasche Ort.
    Hier geht es nur die Massen zu begeistern mit größer, höher und mehr.
    Das war es dann.

    Aber das hatten wri ja schon,......

    Mfg
    Gottfried
     
  8. #7 EDGE-Henning, 27.01.2005
    EDGE-Henning

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    Das ist wohl wahr, die L-39 mit tschechischer Bemalung ist eine aus der DDR.
     
  9. #8 FlyRene, 24.04.2017
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    Hallo zusammen, hab hier irgendwie kaum Einträge über Sinnsheim und dessen 2 Überschallflugzeuge gefunden. Ich fahre da regelmäßig an der Autobahn vorbei und bin immer fasziniert von den 2 Flugzeugen die man von der Autobahn sieht. Der Concorde und der Tupolev TU-144 zwei Überschallflugzeuge beide sind begehbar!

    Hab glaub die Aero Seite oder so dort hab ich gelesen, dass es bald wieder ein Überschallflugzeug für "gut betuchte" Passagiere geben soll. Ab 2021 will Aerion und Airbus damit fliegen. Darum bin ich jetzt drauf gekommen. Wäre schon richtig cool.
     
  10. #9 juergen.klueser, 25.04.2017
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    Dann nimm Dir doch die Zeit und geh mal rein :thumbup:

    So Ideen tauchen immer wieder auf, klar. Wenn man überlegt wie lange heutzutage die Entwicklung eines Flugzeugs und dann die Zulassungsprozeduren dauern... No way
     
  11. GorBO

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    Und werden dann hier diskutiert!
     
  12. #11 cockpit, 27.04.2017
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    Hallo Miteinander,

    die CASA 2.111 B in Sinsheim hat die Werknummer 005 und ist damit eine der ganz frühen Lizenzbauten, die möglicherweise schon 1943 entstanden ist. Da die Spanier aufgrund der Kriegslage Probleme hatten, Jumo-Motoren zu beschaffen, flog die erste CASA 2.111 A erst am 23.5.1945. Bis dahin wurden die fertigen Zellen gelagert. Bis 1955 konnten aus Frankreich 334 Jumo 211 beschafft werden, die dort den Krieg überlebt hatten. 130 CASA 2.111 wurden damit ausgerüstet.
    Die Sinsheimer flog ebenfalls zunächst mit Jumos und hatte in dieser Zeit die Dienstnummer (Numero de Servicio) B.2H-9. Diese war auf dem Leitwerk angebracht und blieb dem Flugzeug bis zu seiner Ausmusterung zugeordnet. Die Einheiten wurden durch die Rumpfnummern (numero de fuselaje) gekennzeichnet, die im Lauf der Zeit wechseln konnten.
    1951 flog die erste CASA 2.111 mit Rolls-Royce-Motoren. Da die Jumos immer unzuverlässiger wurden, tauschte man diese nach und nach gegen Merlins aus oder rüstete neue Maschine gleich von Anfang an damit aus. Insgesasmt sind 135 CASA 2.111 mit Merlins geflogen.
    Die Werknummer 005 wurde ebenfalls umgerüstet und flog danach mit der neuen Dienstnummer B.2I-82.
    Als sie 1985 nach Sinsheim kam, war sie ein einem relativ schlechten Zustand, da sie jahrelang als Gate-Guard im Freien gestanden hatte. Die letzte Rumpfnummer war noch zu erkennen: 79-5.
    Der Anstrich war die spanische Standard-Lackierung in Silber auf den Oberseiten und hellblau auf den Unterseiten. Da die im Battle of Britain Film verwendeten Maschinen nach den Filmaufnahmen ihren Tarnanstrich beibehalten hatten und ledinglich die Kokarden wieder angebracht wurden, ist zu vermuten, dass die Sinsheimer Maschinen vielleicht überhaupt nicht im Film geflogen war.
    Den "deutschen" Anstrich als 5J+GN hat sie erst in Sinsheim erhalten.
    Zuvor wurde sie etwas aufgearbeitet, allerdings reichlich grob. Die fehlende Verglasung wurde ersetzt, das Cockpit innen komplett mit hellgrauem Primer übersprüht und eingedellte Tragflächen-Vorderkanten einfach mit neuen Blechen übernietet. Dabei wurden pop-Nieten verwendet.

    Viele Grüße

    Cockpit
     
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    Hallo

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  14. #12 lutz_manne, 02.05.2017
    lutz_manne

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    Mensch Leute, der Thread ist von 27.01.2005! Ihr seid echte Leichenschänder. :-)

    Und noch dazu "Off-Topic" von FlyRene.
     
  15. #13 juergen.klueser, 02.05.2017
    juergen.klueser

    juergen.klueser Astronaut

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    So aktuell war das FF schon damals, es wusste da schon, was heute interessiert :014:
     
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