Frühe Ju 52/3m bei DVS

Diskutiere Frühe Ju 52/3m bei DVS im Props Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Für zwei frühe Ju 52/3m wird in verschiedenen Quellen berichtet: - WNr. 4031 "Ju 52/3m fe" D-2759 an DVS 11.1933 - WNr. 4032 "Ju 52/3m fe"...

Moderatoren: Skysurfer
  1. L1049G

    L1049G Fluglehrer

    Dabei seit:
    29.02.2016
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    35
    Für zwei frühe Ju 52/3m wird in verschiedenen Quellen berichtet:
    - WNr. 4031 "Ju 52/3m fe" D-2759 an DVS 11.1933
    - WNr. 4032 "Ju 52/3m fe" D-3015 an DVS ca. 01.1934

    Für beide Flugzeuge ist mir nichts weiter bekannt, nicht einmal ein D-Axxx Kennzeichen, wie es ja schon bald nach Lieferung, ab März 1934, vorgesehen war.

    Hat vielleicht jemand weitere Informationen?

    Danke im Voraus.

    L1049G
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Ratgeber und die Flugzeug-Kategorie

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. hzoe

    hzoe Kunstflieger

    Dabei seit:
    26.02.2005
    Beiträge:
    46
    Zustimmungen:
    26
    Ort:
    ffm
    hemingis und sixmilesout gefällt das.
  4. L1049G

    L1049G Fluglehrer

    Dabei seit:
    29.02.2016
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    35
    Danke für den Hinweis. Aber zumindest bei WNr. 4032 hat er was durcheinander gebracht:
    WNr. 4032 und 'LUFTHANSA, D-3015, "Kurt Wingens", D-ALUN' passen nicht zusammen da die D-ALUN die WNr 4036 ex D-3050 ist, wie Bernd Pirkl einige Zeilen später, eben bei 4036 angibt.

    Somit ist WNr 4032 nach wie vor 'offen'.

    L1049G
     
  5. #4 Junkers-Peter, 15.10.2016
    Junkers-Peter

    Junkers-Peter Space Cadet

    Dabei seit:
    23.06.2006
    Beiträge:
    1.290
    Zustimmungen:
    1.257
    Hallo L1049G (Was immer das Kürzel bedeuten mag),

    einige Infos zu den Ju 52, soweit sie mir zur Verfügung stehen:
    W-Nr. 4031/D-2759/D-ABAH
    17.11.33 Erstflug mit Wilhelm Zimmermann in Dessau (D-2759)
    ca. 10.34 bis 3.35 Umbau auf Passagiermaschine Werft Leipzig
    25.03. und 02.04.35 Flüge in Leipzig (D-ABAH)
    8.35 bei der DVS
    23.05.41, KGzbV 1, (Mittelmeerraum), 15% Beschädigung
    25.06.41, KGzbV 1, Phaleron/Griechenland, Bruchlandung, 35% Beschädigung

    W-Nr. 4032/D-3015/D-AZYX
    11.01.34 Versuchsflug mit W. Zimmermann in Dessau (D-3015)
    ca. 10. bis 12.34 Umbau auf Passagiermaschine Werft Leipzig
    20./28./29.12.34 sowie 04./05.01.35 Flüge in Leipzig, letzter Flug als Übergabeflug (D-AZYX)
    8.35 DVS
    9.35 Umbauauftrag auf Schwimmerflugzeug
    11.36 Notlandung im Nebel, Bäume gestreift, Flugzeug schwer beschädigt, 3 leicht Verletzte, 1 schwer Verletzter (D-AZYX)

    Viele Grüße
    Peter
     
    hemingis, L1049G und JohnSilver gefällt das.
  6. HoHun

    HoHun Berufspilot

    Dabei seit:
    10.10.2014
    Beiträge:
    84
    Zustimmungen:
    92
    Moin!

    >Hallo L1049G (Was immer das Kürzel bedeuten mag),

    Das ist das Typkürzel eines direkten Ju-52-Nachfolgers, der Lockheed Super Constellation :-)

    Tschüs!

    Henning (HoHun)
     
    L1049G gefällt das.
  7. L1049G

    L1049G Fluglehrer

    Dabei seit:
    29.02.2016
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    35
    Hallo Junkers-Peter,

    in der Tat: L1049G (besser L-1049G) ist die Typenbezeichnung für die Lockheed Super-Constellation (L-1049) in der G-Variante, wie sie die Lufthansa ab 1955 geflogen hat (diese Variante erkennbar u.a. an den Zusatztanks an den Tragflächen). Und - nicht weltbewegend - mein erster Flug war in einer Super-Connie (allerdings ohne 'G', d.h. ohne Zusatztanks). Weltbewegende Bemerkungen AUS.

    Allerdings ist die Bemerkung von 'Henning (HoHun)' ein kleines bißchen übertrieben: 'direkter Ju-52-Nachfolger' - naja, ein paar andere wegweisende Typen waren schon noch dazwischen.

    Junkers-Peter, ich glaube mich erinnern zu können, daß ich schon sehr viele sehr fundierte Beiträge von Ihnen in diversen Foren gelesen habe. Dafür ein generelles 'Danke'.

    Die Infos zu W-Nr. 4031 und 4032 sind äußerst interessant, auch hierfür besten Dank. Somit ist die Historie dieser beiden Flugzeuge geklärt. Also noch ein spezielles 'Danke'.

    L1049G (und trotzdem der Ju 52 SEHR verbunden)
     
  8. #7 Junkers-Peter, 15.10.2016
    Junkers-Peter

    Junkers-Peter Space Cadet

    Dabei seit:
    23.06.2006
    Beiträge:
    1.290
    Zustimmungen:
    1.257
    Hallo,

    danke. Gern geschehen. Man tut, was man kann. Schau mal ins Unterforum 2. Weltkrieg. Da ich gerade im Schreibrausch war, habe ich einiges zur Ju 52 von Göring zusammengetragen. :TD:

    Viele Grüße
    Peter
     
  9. L1049G

    L1049G Fluglehrer

    Dabei seit:
    29.02.2016
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    35
    Hallo Junkers-Peter,

    danke, bin gerade dabei das 'Unterforum 2. Weltkrieg' anzuschauen.

    PS: Bin natürlich auch in HB-HOP, HB-HOT und (spanisch angehaucht) HB-HOY geflogen. Und auch in der Patchwork-Ju 52 "D-AQUI". Weltbewegende Bemerkungen wieder AUS.

    L1049G (hoffe darauf, noch irgendwann mal im restaurierten Lufthansa L-1649 Starliner fliegen zu können).
     
  10. #9 flyer408, 16.10.2016
    flyer408

    flyer408 Testpilot

    Dabei seit:
    26.10.2009
    Beiträge:
    877
    Zustimmungen:
    3.909
    Vielleicht war das ja eine Anspielung darauf, dass die Super Connie oft als "beste Dreimotorige" bezeichnet wurde... :wink:
     
    HoHun gefällt das.
  11. HoHun

    HoHun Berufspilot

    Dabei seit:
    10.10.2014
    Beiträge:
    84
    Zustimmungen:
    92
    Der ist gut! :-D Aber leider war ich so scharfsinnig dann auch wieder nicht :-)

    Ich dachte einfach, die Ju 52/3m war das wichtigste Verkehrsflugzeug der "Letztaustattung" der Lufthansa bis 1945, und die Super Constellation das wichtigste der Erstaustattung der Lufthansa 1954. L1049G hat natürlich recht, daß es keine direkte Abstammungslinie von der Tante Ju zur Connie gibt, also wäre "direkter Nachfahre" wirklich übertrieben ... hatte ich aber auch gar nicht behaupten wollen :-)

    Tschüs!

    Henning
     
  12. #11 Junkers-Peter, 18.10.2016
    Junkers-Peter

    Junkers-Peter Space Cadet

    Dabei seit:
    23.06.2006
    Beiträge:
    1.290
    Zustimmungen:
    1.257
    Danke :), aber die Lockheed Constellation ist mir durchaus ein Begriff, ich wusste nur nichts mit dem Kürzel anzufangen.

    Neun Jahre lagen zwischen dem Erstflug der Ju 52 und der Conny, im Flugzeugbau Welten. Junkers hätte aber mit der Ju 290/390 und der EF 100 durchaus brauchbare Konkurrenten gegen die amerikanische Übermacht aufbieten können, wenn nicht der Krieg alles zunichte gemacht hätte.

    Viele Grüße
    Peter
     
  13. L1049G

    L1049G Fluglehrer

    Dabei seit:
    29.02.2016
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    35
    Ja, eine Katastrophe für die Welt - und für Deutschland sowieso.

    Trotzdem ist es schön, daß nach über 80 Jahren (seit dem Erstflug) noch ein paar Ju 52/3m fliegen. Übrigens: die ältesten noch komplett erhaltenen Ju 52/3m scheinen diejenigen in Bogota und in Buenos Aires zu sein; von der Bogota-Maschine ist leider die W-Nr. nicht bekannt. Muß aber wohl im Jahr 1934 gebaut worden sein, da wesentliche Teile (z.B. mindestens eine Tragfäche) aus diesem Jahr stammen. Die Ju 52/3m in Buenos Aires (W-Nr. 4043) wurde auch in 1934 gebaut. Aber welche ist die ältere bzw. älteste?

    Von den Ju 290 haben leider die Spanier die letzte verschrottet. Ewig schade.

    Viele Grüße
    L1049G
     
  14. #13 Junkers-Peter, 18.10.2016
    Junkers-Peter

    Junkers-Peter Space Cadet

    Dabei seit:
    23.06.2006
    Beiträge:
    1.290
    Zustimmungen:
    1.257
    Ja, die beiden in Südamerika stehenden Ju 52 scheinen die ältesten erhaltenen Ju 52 zu sein.

    Die W-Nr. 4043 führte am 28.03.34 ihren Erstflug durch als D-3356, dem folgte ein See-Erprobung in Travemünde mit Schwimmern, danach kurzzeitig bei der Lufthansa als D-ABIS "Kurt Wolff", danach als PP-CAX beim Condor Syndicat in Brasilien, nach dem Krieg als LV-ZBD in Argentinien, dann als T-158 bei der arg. Luftwaffe.

    Die Ju 52 "625" in Kolumbien könnte die W-Nr. 4056 sein, von der ich aber kein Erstflugdatum habe. Aber der Termin müsste September/Oktober 1934 gewesen sein. Dann geliefert an die Kolumbianische Luftwaffe bzw. die Regierung. Wenn es eine der drei ersten gelieferten Ju 52 ist (4010/4011/4012) mit Erstflügen im April und Mai 1933, dann wäre diese die älteste.

    Viele Grüße
    Peter
     
    cockpit und hemingis gefällt das.
  15. L1049G

    L1049G Fluglehrer

    Dabei seit:
    29.02.2016
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    35
    Auch wenn's etwas vom eigentlichen Thema abweicht, ein paar Bemerkungen zu den Ju 52/3m für Kolumbien:
    Eine erste Gruppe von drei Flugzeugen (621/622/623) entstammte der allerersten Ju 52-Serie, die als einmotorige Flugzeuge ausgelegt waren. Die letzten fünf davon, darunter die drei für Kolumbien, wurden noch während des Baus auf drei Motoren umgebaut, behielten aber den ursprünglichen Rumpf bei. Sie sind aufgrund der andersartigen Fensteranordnung leicht von den späteren, "echten" Ju 52/3m zu unterscheiden.

    Die in Bogota stehende Maschine hat die Nummer '625' und stammt aus der zweiten Dreiergruppe (624/624/626), die nach Kolumbien geliefert wurde; sie hat auch den Standard-/3m-Rumpf. Für alle Flugzeuge dieser zweiten Dreiergruppe sind (zumindest mir) keine W-Nr. bekannt.

    Allerdings gibt es in der 40xx-Serie, die ansonsten relativ gut dokumentiert ist, drei Lücken: 4034, 4056 und 4057. Insofern könnte(!!!) es sein, daß es sich dabei um die 624/624/626 handelt, Zuordnung unbekannt. Für diese drei W-Nr. sind (zumindest mir) überhaupt keine Daten bekannt. Könnte(!!!) es sein, daß die 624/624/626 bzw. die 4034/4056/4057 nie in Deutschland zusammengebaut und eingeflogen wurden, sondern direkt als Großbauteile nach Kolumbien geliefert wurden???

    Leider viele "könnte" ...

    Viele Grüße
    L1049G
     
  16. #15 Junkers-Peter, 19.10.2016
    Zuletzt bearbeitet: 20.10.2016
    Junkers-Peter

    Junkers-Peter Space Cadet

    Dabei seit:
    23.06.2006
    Beiträge:
    1.290
    Zustimmungen:
    1.257
    Die W-Nr. 4010/11/12 sowie 4034/56/57 für Kolumbien sind durch Originalunterlagen bestätigt. Siehe im Anhang die Betriebsstundenstatistik von 1936, herausgegegeben von Junkers selbst.

    Dort sind die entsprechenden Werknummern angegeben. Da die 4011 fehlt, ist sie wahrscheinlich bereits vor 1936 verlorengegangen.
    Die 4034 ist mit Totalbruch 1936 angegeben. So bleiben für die "625" im Museum nur die 4056 oder 4057 übrig.

    Die Maschinen für Übersee wurden in Dessau endmontiert und normal eingeflogen, dann wieder zerlegt und per Schiff nach Südamerika versandt. Junkers schickte entsprechend geschultes Montagepersonal mit, das die Montage und meist noch anfangs den Einflugbetrieb überwachte. Mitunter wurden auch Piloten mitgeschickt. Es gibt Fotos von Ju 52 mit den kolumbianischen Nummern 621-626 in Dessau. Ich muss mal suchen.

    Der alte Junkerpilot Waldemar Roeder flog übrigens von 1932-1938 für die kolumbianische Regierung. Roeder war im 1. Weltkrieg Flugzeugführer für R-Flugzeuge. Aber da weiß Hal Oele mehr davon.

    Die Sache mit den umgebauten Ju 52/1m ist ein wenig komplizierter, würde aber den Rahmen eines Forums sprengen.

    Viele Grüße
    Peter
     

    Anhänge:

    L Andersson, cockpit, Jumo 004 und 4 anderen gefällt das.
  17. L1049G

    L1049G Fluglehrer

    Dabei seit:
    29.02.2016
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    35
    Ich habe ein bißchen "in Kolumbien" gegraben und ein paar Dinge gefunden:

    Die '624' ist am 14.1.1936 verloren gegangen; das korreliert mit der Bemerkung "4034 Totalbruch" in der 'Betriebsstundenstatistik 1936'.

    Es gibt auch einen Hinweis darauf, daß außerdem die '623' (also WNr. 4012) ebenfalls in 1936 verloren ging; allerdings gibt es dafür keine Bestätigung.

    Warum die WNr. 4011 in der 'Betriebsstundenstatistik 1936' fehlt, ist unklar, da die '622' auch nach 1936 mehrfach erwähnt wird und angeblich erst 1950 (zusammen mit '625' und '626') stillgelegt wurde.
    Gibt es auch die Betriebsstundenstatistiken für 1934/35 und ab 1937, die vielleicht Klarheit schaffen könnten?

    Die '625' war übrigens die Präsidentenmaschine und (anders als die '624' und '626') offenbar eine Passagierausführung ohne Frachttor, während die beiden anderen eher militärisch spartanisch und mit Frachttor ausgestattet waren.

    Geklärt ist trotzdem noch nicht, wie die Zuordnung zwischen den WNr. 4056/4057 und den Nummern '625'/'626' aussieht.

    Viele Grüße
    L1049G
     
  18. #17 Junkers-Peter, 21.10.2016
    Junkers-Peter

    Junkers-Peter Space Cadet

    Dabei seit:
    23.06.2006
    Beiträge:
    1.290
    Zustimmungen:
    1.257
    Was heißt "ein bißchen in Kolumbien gegraben"? Im Internet gegoogelt? Ich bin bei solchen Angaben grundsätzlich spektisch, solang diese nicht durch Originaldokumente belegbar sind.

    Ich habe noch die Betriebsstundenstatistik von 1938, darin werden die Maschinen aber leider nicht mehr erwähnt bzw. die entsprechende Sparte ist nicht mehr vorhanden.

    Viele Grüße
    Peter
     
  19. L1049G

    L1049G Fluglehrer

    Dabei seit:
    29.02.2016
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    35
    Ob eine Information im Internet, in einem Buch, in einer Zeitschrift oder sonstwo steht, ist sekundär. Wichtiger ist, woher bzw. von wem die Information stammt und wie gründlich sie recheriert wurde. (Natürlich können jedem Fehler passieren, und auch Originaldokumente sind nicht immer fehlerfrei.) Es gibt im Internet sehr fundierte Informationen zu finden, und es gibt Bücher und Zeitschriften, in denen Unfug steht - aber natürlich auch andersherum.

    Warum Unfug in der Welt kursiert liegt hauptsächlich daran, daß oft gar nicht bekannt ist, wo Originaldokumente liegen und was sie denn beinhalten. Oder es ist nicht bekannt, daß sie überhaupt existieren. Viele wichtige Dokumente z.B. bei Museen, staatlichen Stellen oder auch Zeitungsverlagen im In- und Ausland sind seit Jahrzehnten gebunkert und werden womöglich nie das Licht der Welt erblicken. Oder sie können nur mit großem zeitlichen und z.T. auch finanziellen Aufwand von "normalen" Personen gesichtet werden (z.B. Freiburg). Es ist überfällig, daß diese Sachen aktiv veröffentlicht werden - womit wir wieder beim Internet wären. Beipielhaft hierfür ist das Museum in Krakau, das einen großen Teil (oder alle?) dort gelagerten Dokumente digitalisiert ins Internet gestellt hat (http://www.muzeumlotnictwa.pl/digitalizacja_archiwaliow/digitalizacja.php).

    Bei Dokumenten in Privatbesitz ist es schwierig; es kann schließlich niemand verlangen, daß diese Besitztümer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Aber ich möchte es mal drastisch formulieren: wenn diese Dinge mit ihrem Besitzer eines Tages in die Kiste fallen, hat niemand was davon.

    Mein Wunsch wäre also: die (im positiven Sinne) "Besserwisser" mögen nicht zögern, kursierenden Unsinn zu korrigieren oder gar proaktiv zu verhindern. Insofern bin ich Junkers-Peter sehr dankbar, daß er hier mit seinem Wissen so manche nebulösen Punkte klären kann.

    Übrigens: die von mir genannten Einzelheiten zu den Ju 52/3m in Kolumbien und Argentinien stammen direkt aus diesen Ländern.

    Schönen Abend allerseits
    L1049G
     
    Zippermech gefällt das.
  20. Anzeige

    Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. L1049G

    L1049G Fluglehrer

    Dabei seit:
    29.02.2016
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    35
    Übrigens: nettes Detail: Die in der "Betriebsstundenstatistik 1936" (Beitrag #15) erwähnte A50 mit der W-Nr. 3517 und Kennzeichen G-AXXX ist dasselbe Flugzeug, das vor einigen Jahren aus Australien nach Deutschland gebracht wurde (als VH-MRR) und eine Zeitlang im Museum Dessau ausgestellt war. Wo der Flieger heute steckt ist mir aber nicht bekannt.

    L1049G
     
  22. #20 Junkers-Peter, 22.10.2016
    Junkers-Peter

    Junkers-Peter Space Cadet

    Dabei seit:
    23.06.2006
    Beiträge:
    1.290
    Zustimmungen:
    1.257
    Grundsätzlich stimme ich mit dir überein, aber Angaben aus zweiter und dritter Hand sind für mich leider nicht verwertbar. Man kennt aber in der Regel die Autoren, denen man vertrauen kann oder nicht. Erste Kategorie ist leider sehr selten. Da ich selber Autor bin, benötige ich belastbare Quellen. Ich kann ja als Angabe schlecht schreiben: "Mitteilung von user L1049G im Flugzeugforum am 21.10.16". Noch dazu, dass dieser user anscheinend nicht mal einen Vornamen besitzt, der Arme.:TD:

    Archive: Dass die Bestände z.B. des Militärarchivs im Freiburg in absehbarer Zeit einmal online verfügbar sein werden, halte ich leider für Wunschdenken, wenn man sich deren personelle Situation ansieht und die Regalkilometer an Akten. Bis jetzt ist ja noch nicht einmal der gesamte Bestand durch Findmittel erschlossen. Also kann man als Besucher noch nicht einmal herausfinden, was alles an Akten überhaupt vorhanden ist.

    Die Betriebsstundenstatistiken habe ich übrigens auch nur durch Zufall in der Handakte eines Junkers-Aufsichtsratsmitglieds aus dem RLM gefunden. Das war damals noch in Koblenz. Heute liegen die Sachen wohl in Berlin.

    Viele Grüße
    Peter
     
    AGO Scheer gefällt das.
Moderatoren: Skysurfer
Thema: Frühe Ju 52/3m bei DVS
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. Ju 523m

    ,
  2. Ju 52

Die Seite wird geladen...

Frühe Ju 52/3m bei DVS - Ähnliche Themen

  1. Leistungsdaten der frühen Düsenjäger

    Leistungsdaten der frühen Düsenjäger: Moin! Hier eine Übersicht der Geschwindigkeiten der frühen Düsenjäger-Muster, die ich in einem grafischen Vergleich zusammengefaßt habe....
  2. Yak-1 frühe Serie als Modell nach Vorlage (1:48)

    Yak-1 frühe Serie als Modell nach Vorlage (1:48): Bei mir auf dem Tisch liegt ein neues Modell von MODELSVIT (UKRAINE) im Maßstab 1:48. Meine Bibliothek zu sowjetischen Jagdflugzeugen ist...
  3. Schweizer F-5F: auch mit orangen Tanks? Frühe oder späte Lackierung?

    Schweizer F-5F: auch mit orangen Tanks? Frühe oder späte Lackierung?: Tja, die schweizer F-5E hatten desöfteren diese orangen Tanks dran, so weit ich weiß wurden die damit als "bandit" markiert. Hatten die...
  4. MiG-15bis "54" frühe Version NVA-LSK, Eduard 1/72 Profipack

    MiG-15bis "54" frühe Version NVA-LSK, Eduard 1/72 Profipack: Nachdem ich hier bereits die MiG-15bis (Lizenz S-103) vorgestellt habe, möchte ich Euch nun eine Version vorstellen, die -in der NVA geflogen-...
  5. Eine frühe Lockheed F-104G Starfighter der deutschen Luftwaffe

    Eine frühe Lockheed F-104G Starfighter der deutschen Luftwaffe: Ich habe sehr lange überlegt was ich denn nun bauen möchte. Nun steht es fest und ich habe mich gegen die Saab J-29B und für die Lockheed F-104G...