Frühere Flugtage in Wershofen/Eifel

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Hier gibts auch noch ein paar schöne alte Fotos aus den 70ern/80ern...!

Ja, die sind bekannt, wir haben auch die Erlaubnis zur Einbindung auf unserer Homepage von ihm.
Kann vielleicht jemand sagen, wo 1987 in Deutschland F-5-Doppelsitzer stationiert waren? Aus der Erinnerung heraus meine ich, dass die von den Kanadiern waren, aber weder im Programmheft noch in den Unterlagen von damals finde ich irgendetwas dazu. Die Fotos im Internet haben leider eine zu geringe Auflösung, um darauf etwas zu erkennen. An die originalen Negative kommt der Fotograf so einfach nicht mehr dran.
wershofen87-01.jpg (400×302) (didis-screens.com)
wershofen87-02.jpg (400×289) (didis-screens.com)
 
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Dann muß ich mal ganz tief in meine Diaschrank eintauchen, denn dort befinden sich hundert Bilder von der Alpensegelflugschule aus den 80-ern.
Die D-7038 war nach Auskunft der DASSU 1993 frisch als "Garfield" lackiert worden. Zusammengestoßen ist sie dann mit dem ebenfalls frisch grundüberholten "Pink Panther". Die DASSU vermutet für diese das Kennzeichen D-5408, ist sich aber nicht sicher. Da beide Piloten mit dem Fallschirm abgesprungen sind, ist fraglich, ob dies die gleiche Maschine wie die später noch fliegende "Pink Panther" (D-5375) war. Aber es wäre nicht das erste Flugzeug, was erfolgreich ohne Pilot den Boden erreicht und später wieder in die Luft kommt (z.B. ASK 18 D-1818).
 
wölfie

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Ja, die sind bekannt, wir haben auch die Erlaubnis zur Einbindung auf unserer Homepage von ihm.
Kann vielleicht jemand sagen, wo 1987 in Deutschland F-5-Doppelsitzer stationiert waren? Aus der Erinnerung heraus meine ich, dass die von den Kanadiern waren, aber weder im Programmheft noch in den Unterlagen von damals finde ich irgendetwas dazu. Die Fotos im Internet haben leider eine zu geringe Auflösung, um darauf etwas zu erkennen. An die originalen Negative kommt der Fotograf so einfach nicht mehr dran.
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Nach meiner Kenntnis waren in Deutschland nie dauerhaft F-5 stationiert. Die Fotos sehen für mich nach einer niederländischen NF-5B von der 316 Sq aus Gilze-Rijen aus. Auf dem Seitenleitwerk meine ich das entsprechende Staffelwappen zu erkennen: Ein brauner Falke mit ausgebreiteten Flügeln auf einer gelben Kreisscheibe. Das Kennzeichen befindet sich dann direkt unter dem Wappen und lautet K-40xx. xx läuft von 01 bis 30.
 
mannigausa

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Space Cadet
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Hallo Stefan, dieser Film ist vom Flugtag in Werdohl/Küntrop. Gedreht hat ihn mein Onkel Werner Teipel, er war Fotograf und hatte im Lebensmittelgeschäft seiner Frau eine kleine Fotoabteilung. Wenn man bei digit.wdr.de im Suchfeld die Begriffe Flugzeug, Flugplatz oder Ähnliches eingibt, bekommt mann zahlreiche Links zu sehr interessanten Amateurfilmen.
Viele Grüße aus Attendorn
 

rimme

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Oh man, wer lesen kann ist ganz klar im Vorteil!! Demnächst werde ich die Artikel genauer lesen, bevor ist sie einstelle. Nochmals, sorry!

Gruß Rimme
 
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Es gibt dort aber auch eins aus Wershofen aus dem Jahr 1975: Flugtag Wershofen - WDR Digit.

Ich habe jetzt in unserem Vereinsarchiv noch einen Ordner mit Presseartikeln und anderen Sachen von früheren Flugtagen gefunden. Im Detail habe ich das jetzt noch nicht durchgearbeitet, aber da sind auch Sachen vom ersten Flugtag 1959 drin, und Plakate von den Flugtagen Anfang der 60er ebenfalls. Ebenso sind wohl einzelne Fotos dort abgeheftet. Ich werde das mal sichten und dann berichten.
 
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D-7111 hatte die Werk-Nr. 384 und wurde später geflogen mit der Kennung D-8111 und BGA2810. Ist umgebaut worden auf K7/13, aktuell nicht angemeldet.
Die Werknummer wurde mir von der Fa. Schleicher für die D-7111 bestätigt. Sie hat bei Schleicher eine Stückprüfung erhalten und war damit vermutlich kein Eigenbau des Vereins. Ich versuche noch den Widerspruch zu zeitgenössischen Zeitungsartikeln zu klären, in denen geschrieben wurde, dass der Verein das Flugzeug selbst gebaut hätte. Vielleicht ein Rohbau, der dann vom Verein komplettiert wurde.
 
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Hier ein paar Bilder vom Flugtag Wershofen 1962 aus dem Nachlass meines Vaters.
Das genaue Datum konnte ich jetzt recherchieren: 29.Juli 1962
Eine der Highlights war Herbert Greb, der damalige deutsche Vizemeister im Motorkunstflug auf Bücker Bü 131 Jungmann. Ich gehe davon aus, dass es sich bei der Jungmann auf dem Bild um diese Maschine handelt (kennt jemand das Kennzeichen?):
Gemäß den Unterlagen, die ich jetzt einsehen konnte, war das wohl nicht Herbert Greb, sondern der damals amtierende Deutsche Vize-Meister Walter Wolfram aus Nürnberg mit einer Bücker 131 Jungmann. Leider konnte ich zu Wolfram per Internetrecherche nichts finden. Kann das mit der Bücker (Kennzeichen?) dann hinkommen? Greb war dann in späteren Jahren (1969 und 1971) im Programm, dann aber mit Zlin 226 bzw. Zlin 526 Trener.

Dieser Fallschirmspringer wurde aus einer Piper PA-18 Super-Cub abgesetzt:
Hierbei handelte es sich um keine PA-18, sondern um eine PA-12 Super Cruiser D-ELKE. Hierzu habe ich auch ein entsprechendes Zeitungsbild gefunden, das diese Maschine zeigt. Der unbekannte Springer war vom Bad Godesberger Sportfliegerclub. Ich vermute mal, dass dies auch für die PA-12 gilt.

Die Flightline würde man nach heutigen Maßstäben als eher bescheiden bezeichnen, 1962 zog das aber schon die Zuschauer an. Zu sehen sind vermutlich mehrere Dornier Do 27 der Heeresflieger, mehrere Doppeldecker (Bücker Jungmann? u.a.) sowie drei Segelflugzeuge des Vereins.
Die beiden linken Maschinen sind klar als Do 27 zu erkennen. Die beiden Dos (eine müsste nach einem Foto die GB+386 sein, aus Mendig?) haben Schleppflüge mit Segelflugzeugen durchgeführt, wie in einem Zeitungsartikel zu lesen war. Einer der Doppeldecker dürfte eine Tiger Moth des Luftsportclubs Eifelflug von der Dahlemer Binz gewesen sein (Pilot (vermutlich Karl-Wilhelm) Becker), die wohl auch vorgeführt wurde. Zwischen den beiden Doppeldeckern dürfte sich wohl eher die PA-12 befinden, für eine Do 27 ist sie nicht wuchtig genug. Zu einem Stieglitz im Flugprogramm habe ich keine Hinweise gefunden. Im Frühjar 1962 ist aber ein Stieglitz aus Koblenz in Wershofen verunglückt, als er bei einer Landung zwecks Flugzeugschlepp neben der Bahn in einem Misthaufen gerollt ist und Bruch gemacht hat. Davon gibt es auch ein Foto, auf dem das Kennzeichen aber nicht zu erkennen ist. Das Wrack lag dann wohl noch eine ganze Zeit in der Halle und es hat sich niemand mehr dafür interessiert. Gemäß Vereinschronik hat der Verein den Bruch dann verkauft und damit die ausstehende Hallenmiete beglichen.

Außerdem im Flugprogramm war eine Pützer Elster (der Bundeswehr?) und Modellflug zu sehen.
 

rimme

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Hallo Bodo,

zu Walter Wolfram muß ich noch mal recherchieren. Ich melde mich dazu noch.

Die D-ELKE war tatsächlich eine Piper PA 12, c/n 1272, Baujahr 1946, ex. N2835M, später OY-AVU, D-EFHH und G-CIUM, heute noch aktiv.
In Deutschland wurde sie erstmals zugelassen auf die Kundenkreditbank KG in Essen am 30.08.1961. Am 05.09.1962 wurde als neuer Halter die Dortmunder Luftfahrt-Gesellschaft Hengsbach & Co. KG. aus Dortmund eingetragen.
Somit gehörte das Flugzeug zum Zeitpnkt des Flugtages noch der Kundenkreditbank.
Eine Do 27 mit der Kennung GB+386 gab es! Sie hatte die c/n 221 und vorher die Kennzeichen AS+927 und CA+927; später die Kennzeichen CA+045, 55+75 und D-EFYW. Ob sie aus Mendig kam kann ich dir nicht sagen.
Wenn die Tiger Moth dem Eifelflug-Verein gehört hat war es die D-ECOR, c/n 85132, ex. T6903 und G-ANMU, im September 1969 zerstört, wahrscheinlich durch einen Unfall/Absturz.
Ich habe in meiner Liste nur einen Stieglitz, der in Koblenz zugelassen war und zwar den D-EFUD. Der gehörte aber 1962 noch dem Flugsportverein Burg Eberstein und wurde erstmals 1966 aus der Luftfahrzeugrolle gelöscht. Der kann es meiner Meinung nach somit nicht sein.
Dann gibt es noch die D-EHEQ. Dieser Stieglitz hatte 1962 einen Unfall, war aber anschließend nicht abgemeldet und gehörte zum Unfallzeitpunkt dem Luftsportverein Biberach e.V. Ich denke den können wir auch ausschließen. Vielleicht bekommst du noch einen Namen oder die Kennung heraus. Wäre für mich eine sehr interesante Info! Stell das Foto doch mal ein. Eventuell kann ich ihn daran identifizieren.
Pützer Elster waren eine ganze Menge bei der Luftwaffe. Sie wurden mit zivilen Kennungen für die Luftsportgruppen der Luftwaffe eingesetzt. 1971 wurden sie alle aus dem zivilen Register gelöscht und erhielten militärischen Kennungen. Nach ihrer Ausmusterung wurden sie an verschiedene Vereine und private Halter verkauft. Einige Elstern sind auch direkt an einen zivilen Betreiber verkauft worden. Sie soll eigentlich nur mit drei Händen zu fliegen gewesen sein.

Gruß Rimme
 
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Ich habe in meiner Liste nur einen Stieglitz, der in Koblenz zugelassen war und zwar den D-EFUD. Der gehörte aber 1962 noch dem Flugsportverein Burg Eberstein und wurde erstmals 1966 aus der Luftfahrzeugrolle gelöscht. Der kann es meiner Meinung nach somit nicht sein.
Es war die D-EFUD, wie man auf dem beigefügten Bild erkennen kann. Ist natürlich gut möglich, dass sich derjenige, der diese Geschichte aufgeschrieben hat, mit dem Datum vertan hat. Vor einigen Jahren hatten wir noch die alten Hauptflugbücher auf dem Flugplatz archiviert, die sind aber nicht mehr da, wo sie mal waren. Ich befürchte, sie wurden vernichtet.


Quelle: Vereinsarchiv SFG Wershofen e.V.

Und hier noch der zugehörige Text aus der Vereinschronik:

Warten auf den Flugzeugschlepp
Im Frühjahr 1962 wurde eine Motormaschine für zum Erlernen des Flugzeug-Schlepp und Gefahreneinweisungen gechartert. Der Flugzeugschlepp war damals wie heute das auf Meisterschaften übliche Startverfahren. Deswegen hatten einige Mitglieder starkes Interesse daran.
Aus Koblenz sollte eine Focke Wulf „Stieglitz“ kommen. In Wershofen hatte man die Landebahn markiert, damit der Motorflieger wusste wo er landen sollte. Dazu sollte es zunächst gar nicht kommen. Zwar sah man zur erwarteten Zeit den Motorflieger sich annähern, dieser kreiste jedoch erst mal eine Stunde am Ahremberg herum. Anscheinend fand er den Platz nicht. Anschließend, als der Pilot den Platz gefunden hatte, landete er neben der extra markierten Landebahn und rollte geradewegs in einen Misthaufen, das einzige Hindernis auf der gesamten Fläche!
Der Pilot hatte nicht nur den Spott, sondern auch einen Schaden. Das Fahrwerk war hin und verhinderte einen Wiederstart. Die Maschine lag daraufhin ein Jahr
lang in der Halle, die Besitzer kümmerten sich nicht mehr darum. Bei den Wershofener Fliegern konnte man jedoch auch nichts damit anfangen, denn man hatte weder das Geld noch die Piloten, um eine Motormaschine zu betreiben. Als man das gute Stück für 1000,-DM verkaufte, ahnte man wohl nicht wie viel so ein Oldtimer damals bereits wert war.
 
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Wenn die Tiger Moth dem Eifelflug-Verein gehört hat war es die D-ECOR, c/n 85132, ex. T6903 und G-ANMU, im September 1969 zerstört, wahrscheinlich durch einen Unfall/Absturz.
In unserem Vereins-Archiv haben wir ein Bild einer Tiger Moth beim F-Schlepp, möglicherweise Ende der 50er-Jahre. Des Weiteren gibt es dort Bilder einer Tiger Moth mit Fahrwerksschaden. Gut möglich, dass es sich bei einer der Bilder um die D-ECOR handelt. Durch den LSC Eifelflug wurde seinerzeit der Flugplatz Dahlemer Binz gegründet. In den den Anfangsjahren hat der Eifelflug Schützenhilfe von den Wershofenern bekommen. Auf dem letzten Bild dann noch eine Stampe SV.4, die in dem Fotoalbum aber auch als Tiger Moth tituliert war.

Quelle: Vereinsarchiv SFG Wershofen e.V.
 
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Pützer Elster waren eine ganze Menge bei der Luftwaffe. Sie wurden mit zivilen Kennungen für die Luftsportgruppen der Luftwaffe eingesetzt. 1971 wurden sie alle aus dem zivilen Register gelöscht und erhielten militärischen Kennungen. Nach ihrer Ausmusterung wurden sie an verschiedene Vereine und private Halter verkauft. Einige Elstern sind auch direkt an einen zivilen Betreiber verkauft worden. Sie soll eigentlich nur mit drei Händen zu fliegen gewesen sein.
Zur Firma Pützer gab es enge Kontakte, da der langjährige 2.Vorsitzende bei Pützer in Bonn als Schreiner gearbeitet hat, bevor er sich selbständig machte. Ist also gut möglich, dass es sich bei der vorgeführten Elster um eine Werksmaschine handelte. Auch später gab es mehrere Vereinsmitglieder, die bei Sportavia-Pützer und den Nachfolgefirmen auf der Dahlemer Binz beschäftigt waren. Im Vereinsarchiv gibt es eine Nahaufnahme der Pützer Elster D-EBGI (Bj.1961), die der Sportfluggruppe Köln-Wahn zugeordnet war. Ob dieses Bild eventuell bei einem Flugtag oder sogar der Veranstaltung 1962 entstanden ist, lässt sich nicht nachvollziehen, scheint aber durchaus möglich. Ein weiteres Bild zeigt eine Elster im Jahr 1969 beim F-Schlepp auf der Piste 24.


Quelle: Vereinsarchiv SFG Wershofen e.V.
 
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Hallo Bodo,

da lag ich ja mit meiner Vermutung doch nicht ganz falsch. Die D-EFUD ist übrigens im Juni 1964 vom Koblenzer Verein übernommen worden. Sie fliegt heute mit der Kennung D-EMAX und ist in Östereich stationiert.
Bei der verunglückten Tiger Moth lese ich unter der abgestützten Tragfläche ein x-xxYN. Davon gab es mehrere. Ich suche sie morgen mal raus.
Die D-EBGI war eine Elster B mit der Werk-Nr. 024. Sie wurde am 30.08.1961 in die Luftfahrzeugrolle eingetragen mit dem Halter Bundesrepublik Deutschland. Die blieb auch Halter bis zur Löschung im Juli 1971. Sie erhielt dann die militärische Kennung 97+14. Nach ihrer Ausmusterung wurde sie wieder zivil zugelassen mit der Kennung D-EEKB. Später ist sie nach UK verkauft worden und wurde dort mit der Kennung G-BMWV geflogen. Irgendwann ist sie abgemeldet worden und fristet nun ein eher trauriges Dasein abgerüstet in einem Hangar, aber es gibt sie noch.
Der Eifelflug-Verein hatte mal eine Stampe. Wenn ihr guten Kontakte zu ihnen hattet liegt die Vermutung nahe, daß es sich um diese Stampe handelt. Sie hatte die Kennung D-EJUZ und war vom 19.10.1962 bis Juni 1967 bei Eifelflug. Danach ist sie in die USA gegangen und erhielt die Kennung N1038. Sie soll aktuell noch fliegen.
Das Schleppflugzeug könnte auch die Stampe sein. Das Seitenruder sieht mir nicht nach Tiger Moth aus.

Tolle Bilder und interessante Geschichten dazu! Ich hoffe du kannst noch etwas nachlegen.


Gruß Rimme
 
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Bei der verunglückten Tiger Moth lese ich unter der abgestützten Tragfläche ein x-xxYN. Davon gab es mehrere. Ich suche sie morgen mal raus.
Von der D-ECOR habe ich ein Foto gefunden: De Havilland DH.82A Tiger Moth, D-ECOR / 85132, Rollason Aircraft & Engines :. Von der Lackierung könnte es die Maschine auf dem Foto sein. Das Kennzeichenfragment könnte sein, allerdings ist es eigentlich auf der falschen Flügelseite. Bei der D-ECOR handelt es sich um eine "Rollasson Conversation". Weiß jemand, ob es Merkmale gibt, an denen man eine solche Conversation identifizieren kann?
Das Schleppflugzeug könnte auch die Stampe sein. Das Seitenruder sieht mir nicht nach Tiger Moth aus.
Da könntest du durchaus Recht haben.
 
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Hallo Bodo,

da lag ich ja mit meiner Vermutung doch nicht ganz falsch. Die D-EFUD ist übrigens im Juni 1964 vom Koblenzer Verein übernommen worden. Sie fliegt heute mit der Kennung D-EMAX und ist in Östereich stationiert.
Aufgrund der Tatsache, dass im Hintergrund des ersten Fotos ein Renault 4 zu sehen ist und dieser erst im September 1961 auf den Markt kam, ist es zwar nicht ausgeschlossen, aber nicht allzu wahrscheinlich, dass das Bild tatsächlich 1962 aufgenommen wurde.
 

rimme

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Hallo Bodo,

ich habe noch mal zur Bücker recherchiert. Der Kunstflugmeister hieß Walter Wolfrum und war Anfang der 60er Jahre stolzer Besitzer einer Bücker 133, der D-EKIT. Also wenn er der Pilot war, hat er die 131 auch zur Verfügung gestellt bekommen und dann kann es mit dem Kennzeichen trotzdem hinkommen.
Wolfrum war 1962 amtierender deutscher Meister und 1961, 1963, 1964 und 1966 Vizemeister. Er hat u.a. an der Entwicklung des Hirth Acrostar mitgearbeitet.

Gruß Rimme
 

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Zur Rollason Conversion habe ich auch mal recherchiert. Damit bezeichnete die Fa. Rallason verschiedene Änderungen ober nur Überhohlungen an Flugzeugen. Für die Tiger Moth gab es z.B. eine Conversion zu einer viersitzigen Variante mit geschlossenem Cockpit oder eine Umrüstung auf Wasserflugzeug. Eine Generalüberholung ist auch als Conversion bezeichnet worden.
Um hier genaue Angaben zu bekommen, müßte man sich mit der Tiger Moth Club in UK in Verbindung setzen.

Gruß Rimme
 
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