Funkfeuer der NVA und GSSD

Diskutiere Funkfeuer der NVA und GSSD im NVA-LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Die 2. Staffel des JG-3 war im August 1985 in Garz. War mein Monat mit den meisten Jetstunden (36!). War ein super sonniger August. Selten kamen...
Cirrus

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M.W. war es offiziell die 2. Staffel, wobei da zweifellos besonders bei Technik mit ITP gemischt "wurde". Fotos von dieser Verlegung:
http://home.snafu.de/veith/images/2JS_JG3_Garz1985_02.jpg
http://home.snafu.de/veith/images/2JS_JG3_Garz1985_03.jpg
http://home.snafu.de/veith/images/2JS_JG3_Garz1985_01.jpg
Die 2. Staffel des JG-3 war im August 1985 in Garz. War mein Monat mit den meisten Jetstunden (36!). War ein super sonniger August. Selten kamen die "Haffteufelchen" - hochnebelartige Bewölkung. Manchmal nachts Gewitter.
Aufgrund des hereinziehenden Nebels sind wir knapp am Verlust einer MiG-21 vorbei geschrammt. Major M ist nicht nach Neubrandenburg zum Ausweichflugplatz geflogen, sondern hatte zu viele Anflugversuche gemacht und hatte dann nicht mehr den Kraftstoff dafür. Als ihm doch noch der Anflug gelang und er aufgesetzt hatte, ging danach sein Triebwerk aus Kraftstoffmangel aus. Er war danach völlig bleich und die Knie schlotterten ihm...
 
Cirrus

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Ich will nicht anzweifeln, dass die Bilder in Garz gemacht wurden und es zeigt bestimmt auch die 2. JS des JG-3, aber was das Kommando, welches übrigens vom 29.04.85 bis 31.05.85 in Garz war, angeht, muss ich Dir widersprechen! Das war in der Tat die 1. JS, unterstützt durch zwei FF der 3. JS und dreimal darfst Du raten, wer da auch "mitspielen" durfte:tongue:

HR
Ich kann mich noch gut an den Abflug der 1.JS in Preschen erinnern. Da herrschte dickes Schneegestöber!
 
Cirrus

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An die Mückenschwärme kann ich mich heute noch erinnern.............. grausig, sah aus als würde es dauernd brennen:FFTeufel:.
Diese "Urlaubsreise" war zwar nicht ganz so schön wie die Reise ein Jahr vorher, aber es war immerhin eine gute Abwechslung.
Ja genau. Beim Fahrradfahren musste man den Mund immer schön geschlossen halten. :congratulatory:
 
Christian K

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Interessant ist die Stromversorgung der beiden Funkfeuer auf See.
In Gewässerkarten für die Schifffahrt sieht es in etwa so aus (ist mir gerade nur so aufgefallen):
Vom Flugplatz verlaufen zwei im parallelen Abstand von etwa 100 bis 200 Metern liegende Kabel zum NFF und von dort zum FFF weiter.
Und vom FFF verläuft nochmal ein Kabel zur Insel Ruden.
 
dl9ght

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Ja ich kann mich noch an die Trafos im "Eingangsbereich" erinnern.Die Kabel waren entsprechend beschriftet.
Aber nun schon lange ohne Netzspannung..:sad:
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Köllmann

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Flugdienst Funkfeuer in Brandenburg Briest

Hallo,
bin neu im Forum und lese interessiert die Beiträge. Ich war von 1972 bis 1973 Betriebsmechaniker auf dem 1000 Meter Punkt in Briest (Hubschrauber)und gehörte zur Flugsicherungskompanie.
Wir waren 3 zuständige Leute für das Funkfeuer (Schichtdienst). Es waren 2 Stück PAR 8s vorhanden, wobei nur eine Antennenanlage mit Gegengewichten aufgebaut war. Beide Funkfeuer auf SIL LKW. Soweit ich mich erinnern kann waren es 300W Mittelwellensendeleistung und eine UKW Funkbake zur Überflugkennung. Es gab 3 Betriebsarten, wobei es aber verboten war, Sprachnachrichten zu senden. Für den Aufbau der Anlage mit 2 Stück 20m Masten, 70m auseinander und 3-fach T-Antenne mit 20Gegengewichten 2 m über Erdboden hatten wir im Feldeinsatz 90 min Aufbauzeit bis zur Einsatzbereitschaft. Die Funkfeuer waren beide in einer Garage unterhalb der Antennenanlage untergebracht. Die Verbindung zur Flugleitung wurde mit einer normalen Wechselsprechanlage gehalten.
 
Köllmann

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Ich war auch von Okt.72 bis Okt 73 dort.Wache un
 
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tolle Arbeit !!!

btw: auf dem letzten Foto ist ein Funkpeiler ARP-6D auf GAS-66 zu sehen
 
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Testpilot
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´tschuldigung, hab ich doch prompt die Peilerköpfe verwechselt
 
leomodell

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Ich baue meine Fahrzeuge 1:87 und mit möglichst viel Funktionstüchtigkeit. Habe deshalb die Antennenmasten teleskopierbar, Antikollisionsleuchte, Ampel vorn und hinten, klappbarer Podest für die hintere Antenne, öffnende Fenster beim "Gewächshaus" auf dem Dach, Klappen und Türen zu öffnen. Die Modelle werden immer Teil meines Modell-Flugplatzes.
 
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leomodell

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Trotz langer Suche im Netz habe ich nichts gefunden, ob die Masten der Nahfunkfeuer eine Hindernisbefeuerung hatten. Kann mir da jemand in nächster Zeit helfen, ich habe die Masten fast fertig.
Danke im Voraus
 
Funkfeuer02

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Hallo zusammen,

interessantes Projekt @leomodell.
Wird der Nahmarkierungspunkt, mit der Technik, als Diorama aufgebaut?

....ob die Masten der Nahfunkfeuer eine Hindernisbefeuerung hatten. Kann mir da jemand in nächster Zeit helfen, ich habe die Masten fast fertig....
Die Originalantenne der russischen Funkmarkierungsgerätesätze PAR (außer PAR-9) und APR war generell eine 3-fach T-Antenne mit Steckmasten.
Ob die Antenne in verkürzter Form (Masthöhe 5 m / Mastabstand 55m) am Nahmarkierungspunkt, oder in Normallänge (Masthöhe 20 m / Mastabstand 75 m) am Fernmarkierungspunkt entfaltet wurde, spielt keine Rolle - eine Hindernisbefeuerung für jeden Mast gehörte dazu.

Gruß FF02
 
leomodell

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Hallo, vielen Dank, dann werde ich das noch nachholen. Ich baue die T-Antenne mit 20m( 23cm), aber aus Platzgründen nicht maßståbli h auf 75m.Hoffe,daß die Ausstellungsbesucher nicht so einen Maßstabsblick haben. Darunter stelle ich die PAR 8 und das Kodeleuchfeuer, evtl. noch einen Funk SiL. Es ist immer etwas kompliziert mit den Platzverhältnissen. Oben mein "Kellerflugplatz", unten die tranportable Variante für Messen.
Nochmals danke!
 
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