Funkfeuer NVA - Wer war dabei?

Diskutiere Funkfeuer NVA - Wer war dabei? im NVA-LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Hallo, bin neu hier im Forum. Gibts noch Ehemalige die ihren Dienst auf den Außenpunkten der Flugplätze der NVA ausübten? Ich war nach meiner...

Hubi662

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Hallo, bin neu hier im Forum.

Gibts noch Ehemalige die ihren Dienst auf den Außenpunkten der Flugplätze der NVA ausübten?
Ich war nach meiner Ausbildung zum Truppführer Funkfeuer in Brück auf dem 4000 MP bzw 1000 MP in Cottbus eingesetzt ( 1969 - 1972 )

Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet, der sich gerne mal an die alte Zeit erinnert.

Viele Grüße Hubi662
 

Rhönlerche

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Klingt interessant. Wie sah denn da der normale Dienst aus? Hat man "nur" an Schaltschränken drinnen gesessen und genau überwacht, dass alles geht? Konnte man den Flugbetrieb beobachten? Hat man selber repariert?
 
Funkfeuer02

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Hallo Hubi,
die Welt ist halt doch ein Dorf - willkommen hier im Forum!

Spannendes Thema, das mich natürlich auch sehr interessiert.
Ich war von 1973-76 ebenfalls in Cottbus unterwegs, hatte aber, als Dispatcher in der Flugüberwachung, mit den Funkfeuern nur indirekt zu tun.
Das war noch zu Zeiten, als "MR" nach der Flugschicht abgeschaltet wurde. In späteren Jahren war ja die Anlage dann als Trassenfunkfeuer rund um die Uhr in Betrieb...
 
alteami

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Hallo, bin neu hier im Forum.

Gibts noch Ehemalige die ihren Dienst auf den Außenpunkten der Flugplätze der NVA ausübten?
Ich war nach meiner Ausbildung zum Truppführer Funkfeuer in Brück auf dem 4000 MP bzw 1000 MP in Cottbus eingesetzt ( 1969 - 1972 )

Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet, der sich gerne mal an die alte Zeit erinnert.

Viele Grüße Hubi662
Hallo, ganz unvermittelt: Wir müssen uns auch mal übern Weg gelaufen sein. Ich war als Stationsleiter auf der P-12 und habe auf den 4000.er einen kleinen Welpen gekauft. Es war ein Mischling, den eure Hündin von einem Hund aus dem Dorf hatte und ihr musstet dort etwas zurückzahlen.
 
alteami

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Hallo, bin neu hier im Forum.

Gibts noch Ehemalige die ihren Dienst auf den Außenpunkten der Flugplätze der NVA ausübten?
Ich war nach meiner Ausbildung zum Truppführer Funkfeuer in Brück auf dem 4000 MP bzw 1000 MP in Cottbus eingesetzt ( 1969 - 1972 )

Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet, der sich gerne mal an die alte Zeit erinnert.

Viele Grüße Hubi662
Da war doch Strangfeld noch der Chef.... Hattest du auch Kontakt zum Blindlandesystem, das auch zu eurer Kopmpanie gehörte?
 
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Hallo, bin neu hier im Forum.

Gibts noch Ehemalige die ihren Dienst auf den Außenpunkten der Flugplätze der NVA ausübten?
Ich war nach meiner Ausbildung zum Truppführer Funkfeuer in Brück auf dem 4000 MP bzw 1000 MP in Cottbus eingesetzt ( 1969 - 1972 )

Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet, der sich gerne mal an die alte Zeit erinnert.

Viele Grüße Hubi662
Dem Mann kann geholfen werden. Versuch´s mal hier:
www.nva-futt.de
dann den kreisenden Bildschirm anklicken
und dann
+ FuMT und Personal in den Nachrichten- / Flugsicherungseinheiten der 1. LVD
+ FuMT und Personal in den Nachrichten- / Flugsicherungseinheiten der 3. LVD

Dort sind zu den einzelnen Kompanien viele Ehemalige aufgelistet. Zu einigen sind auch E-Mail-Adressen hinterlegt.
Übrigens ich bin der FSK/NFB-8 und der FSK/NFB-3 zu finden und habe indirekt (als DFZ) auch mit den zugehörigen Funkfeuern zu tun gehabt.

Es gab in den FSK zwar noch den FS-Zug, aber die Geräte waren fernbedient (FCS-421).

Viel Spaß beim stöbern.
Gruß Theo

 
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alteami

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Dem Mann kann geholfen werden. Versuch´s mal hier:
www.nva-futt.de
dann den kreisenden Bildschirm anklicken
und dann
+ FuMT und Personal in den Nachrichten- / Flugsicherungseinheiten der 1. LVD
+ FuMT und Personal in den Nachrichten- / Flugsicherungseinheiten der 3. LVD

Dort sind zu den einzelnen Kompanien viele Ehemalige aufgelistet. Zu einigen sind auch E-Mail-Adressen hinterlegt.
Übrigens ich bin der FSK/NFB-8 und der FSK/ NFB-3 zu finden und habe indirekt (als DFZ) auch mit den zugehörigen Funkfeuern zu tun gehabt.
Es gab zwar noch den FS-Zug, aber die Geräte waren fernbedient (FCS-423).

Viel Spaß beim stöbern.
Gruß Theo
Theo, der Hinweis auf Futt bringe den Frager nicht weiter, denn die Funkfeuer gehörten zu den FTB.
 
alteami

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Hallo, bin neu hier im Forum.

Gibts noch Ehemalige die ihren Dienst auf den Außenpunkten der Flugplätze der NVA ausübten?
Ich war nach meiner Ausbildung zum Truppführer Funkfeuer in Brück auf dem 4000 MP bzw 1000 MP in Cottbus eingesetzt ( 1969 - 1972 )

Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet, der sich gerne mal an die alte Zeit erinnert.

Viele Grüße Hubi662
Hallo, bin neu hier im Forum.

Gibts noch Ehemalige die ihren Dienst auf den Außenpunkten der Flugplätze der NVA ausübten?
Ich war nach meiner Ausbildung zum Truppführer Funkfeuer in Brück auf dem 4000 MP bzw 1000 MP in Cottbus eingesetzt ( 1969 - 1972 )

Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet, der sich gerne mal an die alte Zeit erinnert.

Viele Grüße Hubi662
 
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Theo, der Hinweis auf Futt bringe den Frager nicht weiter, denn die Funkfeuer gehörten zu den FTB.
Hallo @alteami
das ist nicht ganz richtig:
Die Fliegertechnischen Bataillone (FTB) hatten vor 1981 in den meisten Geschwadern eine 1. Nachrichten- und Flugsicherungskompanie (NFSK) für den Einsatzflugplatz und eine 2. NFSK für den Feldflugplatz im Bestand.

Im Herbst 1981 wurden die Nachrichten- und Flugsicherungsbataillone (NFB) gegründet.
Die vorherigen NFSK (1. und 2.) der FTB wurden daraufhin aus den FTB herausgelöst und in den NFB als Flugsicherungskompanie (FSK) und als Nachrichtenkompanie NaKp) neu aufgestellt. Für die Feldflugplätze wurden Nachrichten- und Flugsicherungszüge (NFSZ) aufgestellt.
Die Funkfeuertechnik war sowohl in der FSK für den jeweiligen Einsatzflugplatz als auch in dem NFSZ des jeweiligen Feldflugplatzes vorhanden und somit auch das entsprechende Personal.

In den Geschwadern hielt sich trotz der Neugliederung von 1981 hartnäckigst bis zum Ende der NVA die Auffassung, dass die Flugsicherung zum FTB gehören würde.

Die Nachrichten- und Flugsicherungskräfte wurden bei www.NVA-FuTT.de mit aufgenommen, weil die FSK die so genannten Funkmeßgruppen (P-18 mit PRW-16) im Bestand hatten. Diese lieferten Luftraumaufklärungsarbeit für die FuTT (20 h/ mon) und wurden über die FuTB materiell-technisch versorgt.

(übrigens: ich war jahrelang Stationsleiter einer solchen P-18.)

LG
THeo
 
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Auf dem Foto ist übrigens ein mobiles Kodeleuchtfeuer KNS-1p auf Sil-130 zusehen. (Standort: Museum Cottbus)

(siehe auch: Handbuch für Flugsicherungspersonal, Seite 399)
 
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Rhönlerche

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Wie ist man denn damals in diese Branche gekommen? Waren das alle Längerdienende oder Leute mit GST-Funkausbildung?
 
dl9ght

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Hatte als Nachichtenwerkstatt mit den FF in Peenemünde zu tun.Auch auf See...siehe links.
(Suche eine PAR8s für mein Garten:biggrin:..für 473kHz)
Gruß
 
eggersdorf

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Hatte als Nachichtenwerkstatt mit den FF in Peenemünde zu tun.Auch auf See...siehe links.
(Suche eine PAR8s für mein Garten:biggrin:..für 473kHz)
Gruß
Seit wann konnten denn diese beiden FF ohne Personal vor Ort betrieben werden?
 
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Wie ist man denn damals in diese Branche gekommen? Waren das alle Längerdienende oder Leute mit GST-Funkausbildung?
Das wehrpflichtige Personal für die Nachrichtenkompanie wurde bei jeder Neueinberufung durch den so genannten "Funkertest" bereits in den ersten Tagen in der A-Kompanie, die dem FTB unterstand, "ausgesiebt".
In der FSK und im NFSZ dienten "normale" Wehrpflichtige.
Die Vorgesetzten in den Einheiten rekrutierten sich aus dem entsprechenden Freiwilligenaufkommen.
 
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Seit wann konnten denn diese beiden FF ohne Personal vor Ort betrieben werden?
Mit der Einführung des Fernwirksystems "FCS-421" zu Ende der 70er - Beginn der 80er Jahre wurde das Personal von den Außenpunkten abgezogen und den Stammeinheiten direkt unterstellt.

Dieses System erlaubte anfangs die Fernsteuerung und Fernüberwachung der Funkfeuer mittels frequenzcodierter Signale.
Die Außenzaunüberwachung der Außenpunkte erfolgte mittels der so genannten "Brockenhexe", die aber Mitte der 80ger Jahre, nach der Installation der Objektüberwachung durch das "FCS-421", abgeschafft wurde.

übrigens @eggersdorf,
ich war der letzte Zugführer des NFSZ bei Euch auf dem Platz. (1989) (Tarnname: Profileisen 70 750) (Ich erinnere mich noch gerne an die vielen Wiesenchampignons, lecker.)
 
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Hatte als Nachichtenwerkstatt mit den FF in Peenemünde zu tun.Auch auf See...siehe links.
(Suche eine PAR8s für mein Garten:biggrin:..für 473kHz)
Gruß
meinst Du das im Ernst,
dann musst Du aber verdammt viel Platz haben für die Sendemasten mit der kompletten Dachkapazität
oder soll´s doch nur die verlastete mobile Anlage auf SIL-130 sein? :hello:
 
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Hallo @alteami
das ist nicht ganz richtig:
Die Fliegertechnischen Bataillone (FTB) hatten vor 1981 in den meisten Geschwadern eine 1. Nachrichten- und Flugsicherungskompanie (NFSK) für den Einsatzflugplatz und eine 2. NFSK für den Feldflugplatz im Bestand.

Im Herbst 1981 wurden die Nachrichten- und Flugsicherungsbataillone (NFB) gegründet.
Die vorherigen NFSK (1. und 2.) der FTB wurden daraufhin aus den FTB herausgelöst und in den NFB als Flugsicherungskompanie (FSK) und als Nachrichtenkompanie NaKp) neu aufgestellt. Für die Feldflugplätze wurden Nachrichten- und Flugsicherungszüge (NFSZ) aufgestellt.
Die Funkfeuertechnik war sowohl in der FSK für den jeweiligen Einsatzflugplatz als auch in dem NFSZ des jeweiligen Feldflugplatzes vorhanden und somit auch das entsprechende Personal.

In den Geschwadern hielt sich trotz der Neugliederung von 1981 hartnäckigst bis zum Ende der NVA die Auffassung, dass die Flugsicherung zum FTB gehören würde.

Die Nachrichten- und Flugsicherungskräfte wurden bei www.NVA-FuTT.de mit aufgenommen, weil sie die so genannten Funkmeßgruppen (P-18 mit PRW-16) im Bestand hatten. Diese lieferten Luftraumaufklärungsarbeit für die FuTT (20 h/ mon) und wurden über die FuTB materiell-technisch versorgt.

(übrigens: ich war jahrelang Stationsleiter einer solchen P-18.)

LG
THeo
Was kann man sich unter "(20 h/ mon)" vorstellen?
Hast Du evtl. ein Bild worauf Ziele auf dem Sichtgerät erkennbar sind? Wurden Bilder regelmäßig zur Dokumentation angefertigt?
 

Andy40

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Mit der Einführung des Fernwirksystems "FCS-473" zu Ende der 70er - Beginn der 80er Jahre wurde das Personal von den Außenpunkten abgezogen und den Stammeinheiten direkt unterstellt.

Dieses System erlaubte anfangs die Fernsteuerung und Fernüberwachung der Funkfeuer mittels frequenzcodierter Signale.
Die Außenzaunüberwachung der Außenpunkte erfolgte mittels der so genannten "Brockenhexe", die aber Mitte der 80ger Jahre, nach der Installation der Objektüberwachung durch das "FCS-463", abgeschafft wurde.

übrigens @eggersdorf,
ich war der letzte Zugführer des NFSZ bei Euch auf dem Platz. (1989) (Tarnname: Profileisen 70 750) (Ich erinnere mich noch gerne an die vielen Wiesenchampignons, lecker.)
Das war das System FCS 421 - Laage hatte URSATRANS 4213.
 
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Testpilot
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Was kann man sich unter "(20 h/ mon)" vorstellen?
Hast Du evtl. ein Bild worauf Ziele auf dem Sichtgerät erkennbar sind? Wurden Bilder regelmäßig zur Dokumentation angefertigt?
20h/ mon heißt nichts anderes als 20 Stunde / Monat

Bilder zur Objektiven Kontrolle wurden mittels einer modifizierten "PAU"- Schießkamera und einem Steuergerät des NFWL-14 angefertigt, aber nur auf Anforderung auch auf Papier abgezogen. Die Negative wurden nach einiger Zeit vernichtet.

nach erhaltenen Bildern muss ich mal suchen
 
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Hubi662

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Klingt interessant. Wie sah denn da der normale Dienst aus? Hat man "nur" an Schaltschränken drinnen gesessen und genau überwacht, dass alles geht? Konnte man den Flugbetrieb beobachten? Hat man selber repariert?
Hallo Rhönlerche, Also zum Funkfeuer gehörte ein Truppführer und 4 Soldaten. In dieser Stärke war man für den Dienst am Funkfeuer im Einsatz. Während des Betriebes war eigentlich immer jemand in der Station, oder mit Wartungsarbeiten ganz in der Nähe beschäftigt. Kleinere Reparaturen wurden von uns auch selbst durchgeführt, wenn zum Beispiel mal eine Lötstelle zu reparieren war oder Ähnliches. Größere Pannen wurden in einer speziellen Nachrichtenwerkstatt erledigt. Da die Kennung über eine Art automatische Morsetaste gesendet wurde hatte man damit keine Probleme. Es gab aber auch eine ganz normale Morsetaste für bestimmte ( Not ) Fälle.
Den Flugbetrieb konnte man sehr gut beobachten, denn je nachdem ob man auf dem 4000 MP oder dem 1000 MP im Einsatz war, waren ja die Migs direkt über der Station ich glaube auf dem 4000 MP 300 m ca und auf dem 1000 MP vielleicht 30 - 60 m.
 
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