Future Combat Air System (FCAS): Deutsch-französische Vision für den Kampfjet der Zukunft

Diskutiere Future Combat Air System (FCAS): Deutsch-französische Vision für den Kampfjet der Zukunft im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Diesen Satz verstehe ich nicht.

mel

Space Cadet
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Es hat schon seinen Grund, warum die F-47 noch nicht öffentlich vorgestellt wird, obwohl sie längst im Flug unterwegs war und weiterhin ist. Von der ersten Verfügbarkeit einer neuen Technologie bis zu deren uneingeschränkten Nutzbarkeit vergehen auch heute noch viele Jahre.
Der Erstflug ist für 2028 geplant... (Wobei das Triebwerk erst 2031 fertig werden soll.)
Was aktuell fliegt, sind Demonstratoren à la EAP.

Jene Technology ist der Schlüssel, um stealth Entwürfe die gewünschte Reichweitenleistung oder Verweildauer zu ermöglichen.
In dem Artikel wird auch der Triebwerkshersteller RR genannt. Nicht nur wegen der gemeinsamen Geschichte von über 80 Jahren.
Die gewünschte Reichweite erreicht man in erster Linie mit einem entsprechenden Treibstoffanteil (fuel fraction) und in zweiter Linie mit einem hohen Nebenstromverhältnis. Variabler bypass ist nur notwendig, wenn man gleichzeitig Supercruise fordert. Geht auch ohne, siehe Tornado ADV oder MiG-31.
Wenn Deutschland also Supercruise will, muss man sich anderswo umschauen.
 

Sens

Alien
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Diesen Satz verstehe ich nicht.
Strenge Gesetze und Auflagen
Trotz der Käufe im Ausland gibt es für das US-Verteidigungsministerium (DoD) strenge Auflagen:
  • "Buy American Act": Dieses Gesetz verpflichtet US-Behörden dazu, Rüstungsgüter und Materialien bevorzugt von heimischen Herstellern zu beziehen. [1, 2]
  • Produktion vor Ort: Wenn die USA Lizenzen für ausländische Waffensysteme erwerben, wird oftmals vertraglich geregelt, dass die eigentliche Produktion in den Vereinigten Staaten stattfinden muss. [1, 2]
  • US-Rüstungskonzerne im Ausland: Umgekehrt kaufen europäische oder asiatische Länder sehr viel häufiger in den USA ein, was teils zu großen Abhängigkeiten führt
Der für mich wichtige Punkt war die Produktion vor Ort, die jederzeit formal gegeben sein musste. Aus dem Grunde gab es bei den Exporten immer eine amerikanische Firma, die jederzeit diese Aufgabe übernehmen konnte.
Ein bekanntes Beispiel, auch wenn es nicht umgesetzt wurde.
Eine Version des A330 MRTT, die EADS/Northrop Grumman KC-45 , wurde von der US-Luftwaffe für ihr Programm zur Erneuerung der Luftbetankungsflugzeuge ausgewählt ...
 
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ManfredB

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Alien
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Weil ich es gerade zufällig wiedergefunden habe: das "Bild des Monats" in der SOLDAT & TECHNIK 10/1986 (siehe Anhang), also fast 40 Jahre her ...

Das "Gerangel" um das FCAS erinnert mich da irgendwie stark an das damals "EFA" (Europen Fighter Aircraft) genannte Projekt, aus dem das "Jäger 90" und letztendlich "EUROFIGHTER" bzw. "TYPHOON" genannte Mehrzweckflugzeug hervorging ...



 
Anhang anzeigen

Sens

Alien
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Die wahrscheinlichste Alternative.
....
"„Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass jedes Land, das am GCAP teilnehmen möchte, weiß, welchen Weg es einschlagen muss”, so Crossetto. Und weiter: „Je mehr Länder teilnehmen, desto größer ist die kritische Masse, in die investiert werden kann, desto mehr kluge Köpfe kann man zusammenbringen, desto höher der wirtschaftliche Ertrag – und desto geringer sind die Kosten für uns.”
Im unbemannten Bereich sieht die Lage anders aus. Hier verfügt die deutsche Industrie über erheblich mehr Gestaltungsspielraum. Airbus und Hensoldt führten bereits im FCAS-Programm die Entwicklung der Remote Carriers und der Air Combat Cloud an – jenes digitalen Nervensystems, das die Zusammenarbeit von bemannten und unbemannten Plattformen erst möglich macht. Diese Expertise ist intakt und gefragt. Genau deshalb wäre ein deutscher Beitrag bei den Loyal Wingmen deutlich realistischer als eine Beteiligung am eigentlichen Kampfjet."......
 

Sens

Alien
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Was ja die Aussage des Artikels nicht verändert, wenn Du ihn gelesen hast. Etwas was die Verantwortlichen schon wussten, als sie den aktuellen Ausstieg publik machten.
 
Monitor

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Alien
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Früher beim Warschauer Pakt war das anders.

Fast 100%ige Standardisierung über alle Vertragsstaaten hinweg. Das werden EU und NATO niemals hinkriegen.

Jeder braucht seinen eigenen Panzer, jeder sein eigenes Kampfflugzeug.


Selber schuld.
 
AlphaJet_ETSF

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Damals gab es in diesen Staaten ja auch wenig Alternativen :whistling:
 
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@Monitor : Die Standardisierung der NATO ist ziemlich gut, was auch jede Verlegung oder gemeinsame Operation zeigt.

Damit ist aber nicht das gemeint, was du als vermeintlichen Vorteil des Warschauer Paktes vermutest. Konkurrenz der Hersteller und Produkte im NATO-Raum belebt das Geschäft bzw fördert Weiterentwicklung - und genau das hat den Warschauer Pakt technologisch abgehängt. Militärluftfahrt ist nur ein Bereich von vielen, wo der Leistungsunterschied seit Jahrzehnten enorm ist und stetig größer wird.

Der Westen bringt seit Jahrzehnten in kürzester Zeit schlagkräftige internationale Koalitionen zum Einsatz, setzt PGM und LO Technologie ein, massiv Electronic Warfare, Cyberops, bringt einen hohen Anteil der Flotte gleichzeitig zum Einsatz, verfügt über leistungsfähiges Time sensitive Targetting, dominiert jeden militärischen Gegner, usw etc.

Nachtrag: Desert Storm von 1990, über 30 Jahre in der Vergangenheit, war komplexer und weit fortgeschrittener als das, was Russland in Syrien und der Ukraine kann. Und seitdem ist der Abstand noch größer geworden. Ende Nachtrag :)

NICHTS davon auf russischer Seite. Sowohl Syrien als auch der Überfall auf die Ukraine zeigen eine Luftkriegsführung mit Technologie und Verfahren von vorgestern. Konkurrenz und Entwicklung- ohne geht es im High Tech Bereich nicht.
 
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Fulc

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@Alpha
Ich traue Dir eigentlich zu, dass Du den wahren Grund kennst.
Wenn jeder sein eigenes Geraffel entwickelt und dann kauft, kann ein vielfaches vom Steuergeld privatisieren.
 
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@Fulc : Industriepolitik ist eben immer auch Politik und Wirtschaftsinteresse. Am Ende gibt es aber ein klares Ergebnis und das ist eine militärische und technologische Leistungsfähigkeit auf einer weit, weit höheren Ebene als Russland. Übrigens in vielen Bereichen auch weitaus kosteneffektiver und -effizienter als im Osten.

Russland zeigt derzeit, wie man mit enorm hohem Einsatz und einem riesigen Anteil am Bruttosozialprodukt des Landes quasi gar nichts erreicht. Da bereichern sich, ganz oben angefangen, mal so richtig Leute an der Rüstung (und der Bevölkerung).
 
Fulc

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Der Beweis, Deiner These müßte noch erbracht werden.
Gott sei Dank wurde im kalten Krieg nicht ausprobiert, ob die einheitlich ausgestatteten einzelnen Staaten des Warschauer Vertrages (nicht Pakt wie hier immer genannt) im Nachteil gegenüber dem NATO Sammelsurium wären.
 
Alpha

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Der Beweis ist, siehe oben, spätestens seit Desert Storm in jedem Konflikt und jedem Einsatz über Jahrzehnte mit zunehmendem Abstand bewiesen worden. Da gibt es nicht einmal ansatzweise zwei Meinungen in der Fachwelt. Übrigens ein Thema für sich, was auch sichtbar in Hochwertübungen (Flag Exercises) seit Jahrzehnten wird. Jede Red Flag ist viel, viel weiter als das, was Russland auf Übungen oder in deren Einsätzen zeigt. No Contest.
 
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Ich sehe hier schon über Jahre hier im Forum immer wieder
den gleichen Satz vor Augen ...
"mehrere Systeme sind zu unwirtschaftlich!"...
jedes System kostet extra an Ausrüstung,Equipement und Ausbildung!
Das gilt ja nicht nur für z.B.Indien,Ukraine oder sonstwen ...
auch innerhalb der NAtO ist man heutzutage nicht in der Lage mit
HighTecDigitalCockpits >untereinander< Zieldaten auszutauschen.
Jeder spricht seine eigene Sprache, kocht sein eigenes Süppchen
und will seinen eigenen Reibach machen.Wenn WIR EIN Bündnis
wären,hätten wir ja nicht so ein 'Gschiss' um die Quellcodes für
den Eurofighter (für die Büchelbomben) machen brauchen.
(Für wieviele F-35 wollen wir uns jetzt nochmal diese horrenden,uns
selbst nichts nützenden,Extrakosten ans Bein binden?)
Uwe
Nachtrag: wieso versagt jetzt immer mehr IFF ?
 
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Monitor

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Der Beweis ist, siehe oben, spätestens seit Desert Storm in jedem Konflikt und jedem Einsatz über Jahrzehnte mit zunehmendem Abstand bewiesen worden. Da gibt es nicht einmal ansatzweise zwei Meinungen in der Fachwelt. Übrigens ein Thema für sich, was auch sichtbar in Hochwertübungen (Flag Exercises) seit Jahrzehnten wird. Jede Red Flag ist viel, viel weiter als das, was Russland auf Übungen oder in deren Einsätzen zeigt. No Contest.
Seit Desert Storm gibt es keinen Konflikt, der von USA / NATO erfolgreich beendet wurde.

Na gut, Jugoslawien.

Ansonsten symptomatisch des Foto der fliehenden C-17 auf dem Kabuler Flughafen.
 
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alois

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Die Zeiten des Kalten Krieges sind auch ganz andere als heute. Damals war man technologisch nicht so weit auseinander und vor allem hatte der WP Masse, die die NATO gefürchtet hat. Dagegen wurde mit Technologie geantwortet. Damals hätte die Sowjetunion (und nicht Russland) einen Konflikt wie Ukraine, Syrien oder Irak anders angepackt. Damals war auch Masse vorhanden und ein strengeres Regiment. Die alten Sowjetgeneräle würden im Grab rotieren, wenn sie sehen würden wie kaputt Russlands Militärwesen und Rüstungsindustrie heute ist. Es bringt nichts den Kalten Krieg mit heute zu vergleichen, weil völlig andere Situation.

Aber um auf die Standardisierung zurück zu kommen. Der WP wurde von der UDSSR beherrscht. Das waren keine Partner auf Augenhöhe, sondern Untertanen der UDSSR. Natürlich haben sie das Zeug der UDSSR bekommen und die UDSSR hat davon profitiert und hatte alle immer schön unter Kontrolle. Will man das heute? Ich jedenfalls nicht.

Ich glaube, manche können mit der gewonnenen Freiheit nichts anfangen und wünschen sich die Zeiten zurück wo sie noch Untertanen waren und kuschen mussten. Das hat was von Masochismus. Nach 30 Jahren sollte man doch so langsam Freiheit zu schätzen wissen.
 
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@Fulc : Das ist einfach faktisch falsch. LINK16 verbindet schon seit Jahrzehnten in der Luft, am Boden und auf dem Wasser Systeme, Flugzeuge, Einheiten. Weitere Datenlinks dazu. Von so etwas wie ROVER kann RU nur träumen. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf Technik, Standards, Verfahren, Ausbildung, Vorratshaltung usw. Die NATO ist ein Extrembeispiel für gute Standardisierung und Zusammenarbeit.

IFF funktioniert anders, als du anscheinend denkst und dient einem anderen Zweck. Es erfüllt seine Aufgabe zuverlässig, individuelle Fehler in der ID-Matrix haben damit nichts zu tun. IFF hat noch nie versagt. Aber wem "Combat Tree" etwas sagt, der sieht einen bald 70jährigen Vorteil West vs Ost Technik.

Die Lizenzierung der B61 ist ein eigenes Thema, die F35 demonstriert ihre Überlegenheit laufend.

Bitte nicht alles wild durcheinander werfen.

@Monitor: du wirfst politische Ergebnisse mit militärischen durcheinander. Jeder Konflikt war von einer extremen militärischen Überlegenheit des Westens geprägt. Selbst im aktuellen Iran Konflikt wird militärisch alles erreicht, was möglich ist. Wer ein wenig Einblick in die Anzahl der innerhalb von 3 Wochen erfolgreich bekämpfte DMPIs hat, wer ein wenig die völlige Nutzlosigkeit der besten vom Iran importierten SAM Systeme bemerkt hat -eindeutig.

Das ein politisches Ergebnis auf einem anderen Blatt steht, weiß eigentlich jeder spätestens seit Afghanistan.
 
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