Future Combat Air System (FCAS): Deutsch-französische Vision für den Kampfjet der Zukunft

Diskutiere Future Combat Air System (FCAS): Deutsch-französische Vision für den Kampfjet der Zukunft im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; @Alpha Ich habe überhaupt nichts von Link 16 geschrieben.
Alpha

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auch innerhalb der NAtO ist man heutzutage nicht in der Lage mit
HighTecDigitalCockpits >untereinander< Zieldaten auszutauschen.
Darauf bezieht sich das - sorry war Mighty29. Und es ist offensichtlich falsch. Ich ändere es jetzt nicht, sonst zerrt das deine Antwort aus dem Zusammenhang, Fulc 😉

Aber das alles hat eh wenig mit dem Thread zu tun.
 
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MiGhty29

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@Alpha ...
ich war das !
und nochwas ... IFF hat noch nie versagt?

ist das alles nur "Schwund"?
Sollte das IFF nicht gerade davor schützen?
und ...
ausser @alois letztem (sehr unpassendem!) Satz finde ich hier
bis jetzt nix OT :TOP: denn die kommenden Generationen an
Kampfflugzeugen soll(t)en noch sicherer werden und das geht
nur mit allumfassender Zusammenarbeit!
Das funktioniert aber NUR bei einer funktionierenden Partnerschaft...
und ehrlich???Die sehe ich alles andere als gegeben!
Uwe
 
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TurkishSTAR

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Man muss aber auch klarstellen, dass die US-Systeme wie F-22/F-35 mit ihren Stealth, Netzwerkkrieg und Datalinks Link 16/22, MADL usw. nie unter echtem Druck standen mit Gegnern mit funktionierenden Aufklärung, Radar, EW/ECM. Die ganzen Konflikte und Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg, in denen die USA gegen ihre Gegner antraten, waren in Bezug auf Streitkräfte und Technologie absolut asymmetrisch. Ob Irak, Afghanistan, Syrien oder teilweise Iran – sie alle verfügten weder über eine funktionierende und halbwegs moderne Flugzeuge, Drohnen, Luftabwehr noch über eine flächendeckende Infrastruktur innerhalb ihrer Streitkräfte. Das einzige Mal, wo sie wirklich auf die Nase gefallen waren, war Vietnam, weil dort die nötige Technologie (zumindest damals) wie Präzisionsbomben, Nacht- und Wärmebildsysteme mit Lasermarkierungen im Flugzeug im Dschungel noch in den Gedanken (Träumen) der Ingenieure waren und ihr Krieg überwiegend am Boden mit Unterstützung durch Hubschrauber und Bomber (CAS/COIN) geführt wurde. Durch den Bodenkrieg wurde der Konflikt symmetrisch, und entscheidend war dann der Überlebenswille der Vietcong gegenüber den US-Streitkräften.

Ein demokratischer Staat (mal mehr, mal weniger, je nach Epoche) wie die USA kann einen solchen symmetrischen Zermürbungskrieg das gilt auch heute (War of Attrition) aufgrund politischer Propaganda und der öffentlichen Meinung politisch und gesellschaftlich selten lange durchhalten – siehe Rückzug aus Vietnam.

Wars of Choice (Kriege der Wahl): Vietnam, Irak 2003, Afghanistan. Hier kollabiert der politische Wille der USA schnell, sobald die Kosten (Sargreffen im Fernsehen, Milliardeninvestitionen ohne sichtbaren Fortschritt) den wahrgenommenen Nutzen übersteigen. Die Geduldsspanne der Öffentlichkeit ist kurz.

Wars of Necessity (Existenzkriege): Wenn eine Demokratie direkt angegriffen wird (siehe die USA nach Pearl Harbor im Zweiten Weltkrieg oder aktuell die Ukraine), kann sich eine enorme gesellschaftliche Resilienz und Mobilisierungskraft entwickeln.

Die USA sind nur dann überlegen, wenn sie wissen, dass es fast nichts kostet (Menschen und Material).

Ein intakter Staat mit funktionierenden Streitkräften und Infrastruktur würde auch sie vor sehr sehr großen Probleme stellen. Egal wie überlegen die Systeme erstmal sein mögen durch die vorherigen Konflikte.
 
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Fulc

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Na ja, der Iran hat die USA ja gerade vor der Straße von Hormus wie einen Pottwal stranden lassen.
 

jackrabbit

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@TurkishSTAR
ist ja alles ziemlich OFF TOPIC

Die USA sind nur dann überlegen, wenn sie wissen, dass es fast nichts kostet (Menschen und Material).
Nein, militärisch überlegen wären sie auch, wenn sie Opfer bringen müssten, es ist innenpolitisch bloß nicht durchsetzbar
(da es eine Demokratie ist und in den USA der Verteidungsfall bisher nicht eingetreten ist).

Ein intakter Staat mit funktionierenden Streitkräften und Infrastruktur würde auch sie vor sehr sehr großen Probleme stellen.
Egal wie überlegen die Systeme erstmal sein mögen durch die vorherigen Konflikte.
wie vor: die USA wäre ohne Probleme (militärischer, technischer Art) in der Lage Länder zu vernichten (nicht zu erobern),
aber dem steht Gott sei Dank noch die amerikanische Bevölkerung/ die Demokratie und der größte Teil der restlichen Staaten der Welt im Weg.
Dies ist in autoritär oder totalitär regierten Staaten ggf. anders.
 
Alpha

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@MiGhty29 : Ich meine, wir hätten das Thema IFF, was es ist und was es nicht ist, in einem anderen Thread detaillierter erklärt. Kurz gesagt: IFF und seine Modi sind ein Werkzeug für die Erstellung eines Lagebildes bezüglich Freund/Feind/unbekannt usw. Es ist nie das einzige Werkzeug und, je nach ROE, müssen bestimmte Kriterien für bestimmte Deklarationen erfüllt werden. Dabei kommt es mitunter zu Bedienerfehlern, so auch in den von dir angegebenen Fällen.

Solche Fehler sind bedauerlich und es gibt stetige Bemühungen, das Gesamtsystem (wovon IFF nur ein Teil ist) zu verbessern. Als Argument gegen den Westen taugt das nicht, weil die Probleme mit dieser Thematik im Osten nicht weniger sind - obwohl ähnlich komplexe Operationen oder gar multinationale Ops von Russland gar nicht geleistet werden.

@Fulc : Nüchtern betrachtet hat der Iran militärisch den USA nichts entgegen gesetzt, bis heute agieren die USA dort nach belieben. Das ein politisches/diplomatisches Ziel nicht immer militärisch erreicht werden kann, ist ein ganz anderes Thema. Für Freude oder gar Schadenfreude sehe ich angesichts der Opfer beider Seiten keinen Anlass und das iranische Volk leidet weiterhin unter den dortigen Machthabern.
 
Fulc

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Eben darum nüchtern betrachtet, haben die mit den USA verbündeten Staaten im nahen Osten schon ordentlich Schaden genommen, und mit Nichten können die USA im Iran Schalten und Walten wie Sie wollen.
 

alois

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Och, in den 60er Jahren haben die USA in einem Konflikt über 3.500 Flugzeuge und über 5.500 Helis verloren. Das ist nicht wenig. Wenn man es sich leisten kann, kann man mit alter Technik gerne Flieger verbrennen. Wir im Westen haben uns nach diesem Abenteuer der USA aber entschlossen mit Technik Verluste möglichst klein zu halten. Zufällig sind es nun mal die USA die bereit waren den Zaster für neueste Technik auszugeben, während wir in Europa von der Friedensdividende profitiert haben. FCAS, bzw ein Nachfolger davon, sollte diese Lücke nun schließen.
 

Sens

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Wie beim Typhoon/EF und der Rafale wird es aus ähnlichen Gründen eine europäische Doppellösung für das NKF geben. Das muss ja kein Nachteil sein.
Fast sämtliche Systeme des FCAS werden für beide NKF verfügbar. Wie wichtig die einzelnen Elemente einer Combat Cloud sein werden und damit ihr künftiger Anteil bei der Wertschöpfung, muss sich ja erst noch erweisen.
 
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Alpha

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Wie gesagt: zum Irankrieg haben wir einen anderen Thread, das führt hier zu weit. Hier ging es um die Aussage, der Westen würde zu viele verschiedene Waffensysteme entwickeln/nutzen und die Einfachheit im Warschauer Pakt sei da besser. Ich denke, es ist inzwischen geklärt warum das so nicht zutrifft. Und warum auch im Bezug auf FCAS ein Wettstreit der Anbieter vorteilhaft ist.
 

alois

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Wobei Redundanzen nie wirklich ausgespielt bzw ausgenutzt wurden. Das wird völlig überbewertet.
 
Fulc

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@Alpha,
Es gab keinen Warschauer Pakt.
Er nannte sich Warschauer Vertrag. (Eigenname)
 
Fulc

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Leute, deshalb muss es doch nicht richtig sein, da habt ihr eben etwas falsches gelernt
 

jackrabbit

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Leute, deshalb muss es doch nicht richtig sein, da habt ihr eben etwas falsches gelernt
Naja, in einer Demokratie werden Entscheidungen in der Regel durch das Mehrheitsprinzip getroffen.
Da macht es bei Sprachregelungen als Minderheit wenig Sinn auf einer Richtigkeit zu bestehen.
 
pok

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Hatten wir dieser Tage schon im Air India 171 Thread, es gibt im FF keine Liste der verbotenene Begriffe. Fuer mich ist und bleibt die "DDR" ein Warschauer Pakt Staat. Das ist nicht nur ein semantischer Unterschied.
 
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