Germanwings und die Folgen ?

Diskutiere Germanwings und die Folgen ? im Ausbildung und Jobs Forum im Bereich Grundlagen, Navigation u. Technik; Alptraumberuf Pilot Jo, aber nur immer auch, wenn andere das so wollen... ansonsten ist da die bekannte Wand aus Betoiiin. Und wer hoch...
FREDO

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...dann
-- kann mich niemand mobben
-- kann ich mich behaupten und auch durchsetzen
-- werde ich meinen beruflichen Weg konsequent gehen können.
Jo, aber nur immer auch, wenn andere das so wollen... ansonsten ist da die bekannte Wand aus Betoiiin.

Und wer hoch steigt... oder auch sonst bisher fast nur im Wolkenkuckucksheim gearbeitet hat...

Ansonsten gute Verrichtung.
 
Nummi

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Ich muss irgendwie pervers sein... weil ich liebe meinen Beruf :FFTeufel:
Sollte ich aus gesundheitlichen Gruenden nicht mehr fliegen koennen gibt es eine Berufsunfaehigkeitsversicherung und interessante Taetigkeiten rund um die Fliegerei auch am Boden.
 
Fourmot

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Is eigentlich schon mal jemanden aufgefallen, daß die Typen alle die selbe Stimme haben, und Nachnamen , wie Schuhmann, Naumann, und so . Ich steig in Zürich in den Flieger nach Wien und der Junge heißt Schuhmann, Umsteigen Wien-Klagenfurt und wieder Schuhmann, das macht mir Angst! Ergoalso: Piloten sind geklont! Anders kann das nich sein.Und dann gibt´s noch den Spiegel gratis, grausam. :!:
 
Fourmot

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sorry, ich muß, nach Rücksprache mit meinem Rechtsvertreter, noch ausdrücklich darauf hinwiesen, daß die im vorhergehenden Beitrag gezeigte Glühlampe nicht mehr als 20 Watt hat.:loyal:
 

Michael aus G.

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Viele Menschen, die an Depressionen leiden, begeben sich gar nicht erst zum Arzt und sind somit buchmäßig kerngesund. Der Arbeitgeber hätte da keine Chance, den Arbeitnehmer wegen gesundheitlicher Bedenken aus dem Verkehr zu ziehen.
Allerdings wusste hier der Arbeitgeber umd die depressive Erkrankung, verharmlosend immer als "Episode" bezeichnet. Man muss es aber erst seit 2013, und zwar nicht rückwirkend, an das LBA melden. Von daher sind die aus dem Schneider, Lufthansa dagegen nicht.

Zumindest kommen sie jetzt nicht mehr so billig weg. Es gilt nicht mehr das Montreal-Abkommen und kann jetzt auch nach Amerikanischen Recht geklagt werden.

Als aktuelles Beispiel wie sowas ausgehen kann: Chrysler muss Familie 150 Millionen Dollar zahlen
 
RetiredF4

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Ja der SPIEGEL, das übliche blablabla :stupid::stupid::stupid:

Ach nee, die armen Piloten !

Wenn ich

a) meinen Job gut gelernt habe ( jeder hat irgendwo Ausbildungskosten, die er selbst tragen muss )
b) meinen Job gut ausführe
c) bereit bin, mich weiterzubilden und immer wieder Neues zu lernen
dann
-- kann mich niemand mobben
-- kann ich mich behaupten und auch durchsetzen
-- werde ich meinen beruflichen Weg konsequent gehen können.

Wenn ich krank bin, bin ich krank und kann deswegen nicht oder nicht mehr fliegen.

Aber deswegen gleich einen "Alp-Traum-Beruf" draus zu machen :headscratch::headscratch::headscratch:

Wenn ein Pilot davon spricht, sollte er sofort seinen Sitz in Reihe 00 räumen und sich was anderes suchen :HOT:

P.S. Ich habe während meines beruflichen Lebens 3 verschieden technische Abschlüsse gemacht und keinen davon bereut !
Und Du sprichst mit welcher Erfahrung im Beruf als Pilot oder Besatzungsmitglied?
 
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klaus06

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Es ist sicher so, dass man über seinen Beruf nichts Schlechtes erzählt. Wenn ich die vorstehenden Kommentare so lese, könnte man zur Auffassung kommen, dass alles in Ordnung ist und nur ein paar Querulanten sich bei der Presse wichtig machen wollen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article139087743/Eigentlich-duerfte-man-mit-uns-nicht-mehr-fliegen.html

Da es hier ja nicht nur um den Germanwings-Flug geht, sondern das Thema Alptraumberuf Pilot lautet, wäre es schon interessant, was zum Beispiel hinter den Verhandlungen von Cockpit mit der Lufthansa verbirgt, wenn es um Pensionierung und die künftige Billig-Struktur geht. Hat das im weitesten Sinn auch mit dem Thema zu tun oder ist da nur jammern auf hohem Niveau?

Nicht unproblematisch finde ich Berichte über übermüdete Besatzung. In Deutschland gaben (2012) 92 Prozent der Piloten an, dass sie sich schon einmal hinter den Steuerknüppel setzten, obwohl sie eigentlich zu müde zum Fliegen waren. Vier von fünf deutschen Piloten räumten zudem ein, dass sie schon einmal aus Übermüdung Fehler gemacht haben. Was bedeutet in diesem Zusammenhang die Verlängerung der Flugdienstzeiten?

Aber vermutlich ist alles in Ordnung.

Jetzt lese nicht nur ich Zeitung und mache mir so meine Gedanken. Ich fliege dann auch noch mit einer Billigairline aus dem Nahen Osten. Wie schaut es den erst da aus?
 
Fourmot

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Jetzt lese nicht nur ich Zeitung und mache mir so meine Gedanken. Ich fliege dann auch noch mit einer Billigairline aus dem Nahen Osten. Wie schaut es den erst da aus?[/QUOTE]

Mach dir keine Sorgen,die Typen fliegen gottseidank nicht selber, sondern lassen fliegen.Wir haben jedes Jahr Fachkräfte im arabischen Raum,und die bestätigen immer wieder,daß die kompetentesten Araber Philipinos sind. Bei Piloten sind´s eher Europäer.
Inschallah oder so:)
 
mig-jet

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Ich könnte mir gut vorstellen dass nach den turbolenten letzten Wochen einige Piloten unruhig schlafen, da Sie befürchten dass ihre Personalakte etwas genauer betrachtet wird.
Gruss,
Marc
 
Intrepid

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... wäre es schon interessant, was zum Beispiel hinter den Verhandlungen von Cockpit mit der Lufthansa verbirgt, wenn es um Pensionierung und die künftige Billig-Struktur geht.
Die Lufthansa hat sich schon fast väterlich um untauglich gewordene Piloten gekümmert und ist damit im internationalen Wettbewerb nicht mehr konkurrenzfähig. Ohne die alten Gewohnheiten bei der Lufthansa muss sich jeder Pilot selber darum kümmern, dass er einen möglicherweise geringeren Verdienst nach dem Verlust der Fluglizenz aus eigenen Ersparnissen aufstockt. Grundsätzlich wird jedem Piloten geraten, seinen Traumjob durch eine zusätzliche Ausbildung in einem "bodenständigem" Beruf abzusichern.

Das Problem der Fliegerei ist, dass sich Piloten zuweilen prostituieren, um fliegen zu können. Sie nehmen jeden Fliegerjob zu jeden Bedingungen an. Damit haben sie den Arbeitgebern gegenüber eine schlechte Verhandlungsposition. Diese Verhältnisse gelten weniger für die großen Fluggesellschaften, sondern viel mehr für manches Unternehmen in der Geschäftsfliegerei oder Zubringerdiensten. Wenn sich Piloten über ihre Arbeitsbedingungen beklagen, also immer erst fragen, wo sie beschäftigt sind. Flugdienstzeiten sind ein Zankapfel der internationalen Angleichungsversuche der gesetzlichen Regelungen. In Deutschland halte ich sie in ihrer aktuellen Form nicht für kritisch.
 
FREDO

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Arbeits- und Dienstzeiten sind trotz Bundesarbeitszeitgesetz ein Thema, an dem sich An und Ag immer reiben... leider schon seit Jahren... und dann sind auch Überzeiten auch immer "nur mal so" und "außer der Reihe" , aber ganz selten auch mit Bezahlung (Wofür bitte?) und Freizeitausgleich (Warum denn das?)... aber immer nur zum Wohle einer Richtung der Belastung... und das ist nicht etwa besser geworden...

Wie gesagt, wenn nicht selbst erlebt, könnte man das ins Reich der Fabel verweisen...
 
Intrepid

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Wie gesagt, wenn nicht selbst erlebt, könnte man das ins Reich der Fabel verweisen...
Bei einer Fluggesellschaft, die alle ihre Flugzeuge zusammen gezählt mehr als 1000 Passagiersitzplätze in Betrieb hat (oder mehr als 100 Tonnen Nutzlast anbietet)?
 
Olv

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Allerdings wusste hier der Arbeitgeber umd die depressive Erkrankung, verharmlosend immer als "Episode" bezeichnet. Man muss es aber erst seit 2013, und zwar nicht rückwirkend, an das LBA melden. Von daher sind die aus dem Schneider, Lufthansa dagegen nicht.

Zumindest kommen sie jetzt nicht mehr so billig weg. Es gilt nicht mehr das Montreal-Abkommen und kann jetzt auch nach Amerikanischen Recht geklagt werden.

Als aktuelles Beispiel wie sowas ausgehen kann: Chrysler muss Familie 150 Millionen Dollar zahlen

Ich weiss jetzt nicht wie du amerikanische Wegelagerei-Klagen mit diesem Unglück vergleichen kannst.
Tausende von Piloten haben depressive Episoden, viele sind deswegen in Behandlung. Alle diese vom Flugbetrieb auszuschliessen ist nicht praktisch durchführbar. Das Unglück war nicht vorauszusehen und ist auch in Zukunft nur sehr schlecht verhinderbar.
Was die amerikanische Justiz dann draus machen wird steht auf einem anderen Blatt geschrieben und ist juristisch sowieso fragwürdig.
 

Jumo 004

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Es sei nur einmal darauf hingewiesen, dass bereits das Burnout-Syndrom, das sehr viele Menschen während ihres Berufslebens einmal erwischt, zum Bereich der Depressiven Episoden gehört. Das wäre schwierig, bei diesen Leuten ein dauerhaftes Berufsverbot auszusprechen. Und auch nicht vergessen werden darf, dass viele ihre Depressionen für sich behalten und mit niemanden darüber sprechen. Gerade das sind die Betroffenen, die man dann plötzlich irgendwo "findet" und keiner hat etwas gewusst. Ich glaube nicht, dass man auch in diesem drastischen Fall dem Arbeitgeber einen Vorwurf machen kann. Wo sollte das hinführen? Jeder, der einmal sehr niedergeschlagen und trübsinnig wirkt, darf dann nicht mehr fliegen oder wie stellt sich die Presse das vor?
 

F-16N

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Nachdem dieser schreckliche Unfall wohl aufgeklärt ist, wird vor allem ein bisher verdrängtes Problem sichtbar.

Der depressive Pilot wird nicht der Einzige gewesen sein, der an dieser Krankheit litt.

Wie geht man nun mit den anderen Erkrankten im fliegerischen Personal (Kabinencrews eingeschlossen) um? Die hohe psychische Belastung der Leute ist ja da.

Und das ist ja nicht nur ein Personalproblem der Lufthansa.
Leute könnt ihr bitte mit dem BS aufhören, dass der Germanwings-Absturz etwas damit zu tun hat, dass der Copilot depressiv war !!!

Nur weil die Presse so nen Sch*** schreibt, ist das noch lange nicht richtig. Depression ist eine weitverbreitete Krankheit und kann im Prinzip jeden betreffen ... um so unverschämter ist es jetzt jedem Depressiven quasi unter Generalverdacht zu stellen, zu einer solch schrecklichen Tat fähig zu sein, eine Depression kann zwar zu Selbstmordabsichten führen, aber nicht zu einer solchen Tat.

Der Copilot hatte noch ganz andere psychische Probleme / Krankheiten, die zu dieser Wahnsinnstat geführt haben !!!
 
Intrepid

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... oder wie stellt sich die Presse das vor?
Die Presse stellt sich alles vor, was Auflage bringt. Und wir müssen aufpassen, dass wir ihr dabei nicht auf den Leim gehen.

In den USA hatte man den Amok laufenden Piloten auf dem Schirm, in Europa nicht. Jetzt muss man schauen, ob man ihn auch hier mit ins Kalkül nimmt oder ob man die Gefahr weiter für verschwindend gering hält. Und man muss schauen, ob man einfach nur keinen Piloten mit sich alleine lässt oder ob man mehr bzw. andere Maßnahmen ergreift. Aber alles in Ruhe und wohlüberlegt - und erste Ergebnisse sicherlich erst wenn die Presse neue Themen hat und uns Piloten längst wieder in Frieden lässt.

Und man muss erst mal heraus finden, was der Grund für den Amoklauf war. Ich glaube nicht, dass es die Depression war. Umbringen kann man sich besser alleine. Meiner Meinung nach war der Narzissmus die gefährliche Eigenschaft. Danach muss man in den Voruntersuchungen schauen.
 

Michael aus G.

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Und man muss erst mal heraus finden, was der Grund für den Amoklauf war. Ich glaube nicht, dass es die Depression war. Umbringen kann man sich besser alleine. Meiner Meinung nach war der Narzissmus die gefährliche Eigenschaft. Danach muss man in den Voruntersuchungen schauen.
Würd ich auch sagen, daß das hier ein spezieller Fall war. Eben keine Regel ohne Ausnahme. Auch wenns bei 150 Toten hart klingt, man muss da realistisch bleiben und darf sich jetzt nicht wieder von Presse und Politik ins sicherheitsesoterische Bockshorn jagen lassen.

Ich persönliche traue weiterhin, sofern man das als Schmiermaxe sagen kann, den "feinen" Herren im Cockipt. :TOP:
 
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Germanwings und die Folgen ?

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