Geschichte der Su-22M-4 und Su-22UM-3K

Diskutiere Geschichte der Su-22M-4 und Su-22UM-3K im NVA-LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Tester U3L Pass bloß auf, bei dem was du alles weißt :thumbsup: musst du wohl bald in der VS-Stelle schlafen :014::014:
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Naja, kann man alles so und noch tiefergehender beim Markowski nachlesen, wenn man kann (und will).
 

Armen Lozone

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Ja, die Verkabelung und Ansteuerung über das 'SUO'-Waffensteuerungssystem sieht das nicht vor, d.h. eine derartige Beladung lässt sich am entsprechenden Einstellpanel für diese Raketen nicht auswählen (die Auswahl erfolgt über entsprechende Kippschalter, keine Software o.ä.).
Man kann sie da zwar rein physisch anhängen und quasi als Bombe (unscharf) abwerfen. Sie wäre dann aber nur gefährlich, wenn sie am Boden irgendwo drauf fällt.
Dann kann man auch zwei davon anhängen, da es keinen Unterschied ergibt, wenn man rechts einen 'Delta'-Pod dranhängt.
Der Unterschied ist, dass man ab der M3-Version die Erweiterten Raketenstationen (1r/2r) eingeführt hat, um auch die großen Raketen (Kh-29 und Kh-58) einsetzen zu können und dafür die Funktionen für die Raketen von den Stationen 5/6 an die 1r/2r gewandert sind, der 'Delta'-Pod blieb an Station 6, womit somit sogar zwei Raketen möglich wurden, plus ggf. noch ein Störcontainer SPS-141MWG(Ä) an Station 5.
Das System ist mit dem Flugzeug und seinen Möglichkeiten gewachsen und man hat nur Sachen geändert, die unbedingt notwendig waren.

Bei den Su-17 und Su-17M gab es mal zwischenzeitlich bei einigen Serien das 'Delta'-System vorn im Konus anstelle des damaligen Funkentfernungsmessers. Da war es auf jeden Fall möglich zwei Kh-23/23M an den Stationen 5/6 anzuhängen.
Bei den anderen mit Funkentfernungsmesser und ab der M2-Version mit 'Fon'-Laserentfernungsmesser war dann rechts der 'Delta'-Pod notwendig, bzw. für die Kh-25L der 'Proshektor'-Laser-Pod unter dem Rumpf.
Ab der M3-Version kamen dann die Erweiterten Raketenstationen 1r/2r mit den Änderungen für die großen Raketen. Da die Steuerungen gleich (Kh-25MP und Ch-58) bzw. identisch (KH-25ML und Kh-29L) waren, wanderten die entsprechenden Anschlüsse für die kleineren Raketen auch mit an 1r/2r.



Die Kh-25MP kommuniziert mit dem 'Vjuga'-Pod und der 'Lutsch'-Anzeige im Cockpit. Das 'Vjuga'-System (BA-58) verwendet die Antennen der Raketensuchköpfe für die Zielerfassung.
Inwieweit die Kh-25ML ('Metka' und Klen-54) und Kh-25MR ('Metka' und 'Delta') schon am Träger kommunizieren, weiß ich jetzt nicht im Detail.



Siehe erster Punkt.
Für das Triebwerk wäre es wohl egal, ob diese Rakete an den Stationen 5/6 oder 1r/2r abgeschossen würden. Wenn der Abschuss technisch möglich wäre, würde die Funktion 'vorbeugendes Anlassen des Triebwerks beim Raketenstart' das Risiko automatisch verhindern.



Ja, wenn man z.B. eine Su-22M oder eine der anderen von mir am Ende aufgeführten älteren Versionen vor der Su-17M3 bauen möchte.
Wenn die Frage in Richtung Su-17M3 (S-52), Su-22M3 (S-52M3K) bzw. Su-22M4 (S-54K) geht, dann geht dies nicht, da die Ansteuerung/Verkabelung mit Einführung der Erweiterten Raketenstationen 1r/2r ab den Su-17M3 geändert wurde.



Nein, es gibt noch mindestens ein weiteres Foto, wo die Maschine auf Terrainhöhe seitlich aufgenommen wurde, wo man die Kh-25ML an der Station 1r sauber erkennen kann.
Vielen Dank.
Oh, und ich hätte noch eine Frage: Ich weiß, dass die DDR bzw. Deutschland die fernsehgelenkte Bombe Kab-500Kr nie eingesetzt hat. Laut der Suchoi-Website konnte der M4 Fitter sie jedoch nutzen. Wissen Sie, an welchen Pylonen sie montiert werden konnte?
 
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Vielen Dank.
Oh, und ich hätte noch eine Frage: Ich weiß, dass die DDR bzw. Deutschland die fernsehgelenkte Bombe Kab-500Kr nie eingesetzt hat. Laut der Suchoi-Website konnte der M4 Fitter sie jedoch nutzen. Wissen Sie, an welchen Pylonen sie montiert werden konnte?
Obwohl die Frage durch den Fragesteller in einem anderen Forum bereits beantwortet wurde, hier für die anderen interessiert Mitlesenden die entsprechende Antwort dazu:

Die Montage der KAB-500Kr/KAB-500T wäre an den gleichen Pylonen (Stationen 1r/2r) erfolgt, wie die der entsprechenden großkalibrigen Kh-29T-Raketen. Jedoch an Trägern BD3-57MTA angehängt, statt Katapultvorrichtung AKU-58.
Für den Datenaustausch mit dem WKU-System für die Bildübertragung und Steuerung, das 'Metka'-System und den IT-23M-Monitor im Cockpit.

Diese Bomben wurden versuchsweise 1988/89 in Afghanistan eingesetzt. Wirklich relevant waren sie wohl nie.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob alle sowjetischen Su-17M4 von Hause aus zum Einsatz in der Lage waren (die WKU-Blöcke, Antenne und Monitor eingebaut), oder entsprechend nachgerüstet wurden. In Su-22M4 exportiert wurde das System erstmals ab der 30. Serie für die Marineflieger der NVA.
 

Arctan

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Hallo Jan,

super, danke Dir 👍Hast Du noch einen Tip zum Erwerb, vermutlich nicht im deutschspachigen Raum verfügbar?
 
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Da 2016 veröffentlicht nicht ganz einfach
Suchbegriff: су-17 В бою виктор марковский

Kuck mal hier rein >450 Seiten




hier gibt es 23 Seiten
 

Arctan

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...super, danke Dir für die Links!
👍
 
Nachbrenner

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Hallo Jan,

super, danke Dir 👍Hast Du noch einen Tip zum Erwerb, vermutlich nicht im deutschspachigen Raum verfügbar?
Hallo weil Du mich angesprochen hast- @AE hat da wohl die richtigen Tips geschrieben. Im Buchhandel des Ursprungslandes ist es nicht mehr lieferbar , schon eine ganze Weile weil dort ausverkauft.
bestens , der Jan
 
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u.a. dies hier ,
bestens , der Jan
Das auch, aber ich meinte eher das hier von 2013 (ISBN 978-5-699-62532-1):



Sicher beides nicht unbedingt einfach zu bekommen.

Alternativ das hier in Englisch von 2011 mit Einschränkungen beim Detailgrad, der genauen Übersetzung und im Umfang (ISBN 978 1 85780 345 7):
 
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Cirrus

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Ursprünglich sollte das Flugplatzfest in Cottbus anlässlich der Verlegung der Heeresfliegerstaffel 1 mit ihren Bo 105 im Mai 2003 nach Holzdorf stattfinden, wurde aber aufgrund irgendeines Ereignisses abgesagt. ETHT war bereits geschlossen und wurde für die Veranstaltung am 26.06.2003 extra noch einmal geöffnet.




 
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Bin beim Einsortieren älterer Zeitschriften auf die Air Forces Monthly-Ausgabe vom August 1990 gestoßen, die einen 11-seitigen Bericht über die Su-22 in Laage enthält. Damals waren der Herausgeber David Oliver und der Fotograf Duncan Cubitt nicht nur auf dem Flugplatz, sondern durften beide in Doppelsitzern des MFG-28 mitfliegen. Da die '138' im Flug gezeigt wird und das MFG nur zwei Trainer hatte, müßte der andere britische Journalist in der '137' gesessen haben.
 
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Bin beim Einsortieren älterer Zeitschriften auf die Air Forces Monthly-Ausgabe vom August 1990 gestoßen, die einen 11-seitigen Bericht über die Su-22 in Laage enthält. Damals waren der Herausgeber David Oliver und der Fotograf Duncan Cubitt nicht nur auf dem Flugplatz, sondern durften beide in Doppelsitzern des MFG-28 mitfliegen. Da die '138' im Flug gezeigt wird und das MFG nur zwei Trainer hatte, müßte der andere britische Journalist in der '137' gesessen haben.
Das MFG-28 hatte auch 4 Übungskampfflugzeuge:
1./MFG-28: 111 und 137
2./MFG-28: 112 und 138
 
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Mein Blick blieb in "MiG, Mi, Su" auf der ersten Nennung hinter dem Pfeil (->) hängen. Daß weiter oben (bei der '111' und '112') nach JBG-77 noch MFG-28 stand, habe ich in der Eile und zu später Stunde übersehen :tranquillity: .
 
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Mein Blick blieb in "MiG, Mi, Su" auf der ersten Nennung hinter dem Pfeil (->) hängen. Daß weiter oben (bei der '111' und '112') nach JBG-77 noch MFG-28 stand, habe ich in der Eile und zu später Stunde übersehen :tranquillity: .
Das wurde wie in Familien früher gehandhabt. Da mussten die jüngeren Geschwister auch die bereits getragenen Sachen der älteren akzeptieren. :evil:
 
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