Gravierwerkzeuge

Diskutiere Gravierwerkzeuge im Werkzeuge Forum im Bereich Tips u. Tricks; Hier die von mir verwendete Graviernadel.
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Starfighter

Starfighter

Alien
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Ich versuch mal, den Tamiya-scriber zu malen, sieht so ähnlich aus ist aber kein Teppichmesser! Es zieht den Plastik raus, deshalb super-saubere Gravuren.
 
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Hog

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Starfighter, der Tamiya-scriber sieht aus wie so ein Teppichbodenschneider oder ein Leistenschneider oder sowas in der Art...
Könnte man recht einfach selber bauen, oder?
 
Starfighter

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Alien
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Nein, ich sag doch, das ist kein Teppichmesser, es ist auch nicht scharf nur etwas angespitzt unten. Es schneidet ja auch nicht die Gravuren, es zieht den Plastik raus.
 
anj4de

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Gravierwerkzeuge gesucht

Hallo zusammen

Ich bin z.Z. dabei eine F-14 von Tamiya neu zu gravieren! Eine Sch.... Arbeit. Dies ist mein erster Gravierversuch, mein Werkzeug sind zwei Naehnadeln die in Korken stecken und Dyna Tape zum Anlegen.
Hat irgend jemand Erfahrung mit Profi Gravur Werkzeugen? Wo gibt's sowas, sind die fuer uns brauchbar, etc...

Danke und Gruss
Uwe
 
mcnoch

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Alien
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Gravieren mit Zahnarzt-Equipment

Okay, ich bin noch ein Neuling hier, aber aus meiner früheren Eisenbahn-Basteltätigkeit habe ich auch einen Tip für gutes Werkzeug zum nachbessern von übermalten Gravuren. Die Spitze ist sehr fein und schält die Farbe in Spuren ab. Durch den langen Griff liegt das Teil auch gut in der Hand.
 
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Hackepeter

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Kann dir nur zustimmen! Zahnarzt-Equipment eignet sich wunderbar für Modellbau.
Hier mal mein Sortiment :)
 
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mcnoch

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Alien
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Sören schrieb:
Das Ding ist doch nicht mehr als eine krumme Nadel mit Griff dran. Wirft bestimmt wunderschönen Grat auf, stimmts?
Nein, nur wenn man die Nadelspitze im rechten Winkel oder so draufhält. Mit etwas Übung und einem flacheren Winkel bekommt man sehr gute und gradfreie Gravuren hin (zumindest für meine Ansprüche). Bei all den Großmeistern hier wird dies aber wahrscheinlich anders sein. Diese Dinger gibt es zudem in verschiedenen Varianten, was die Spitze betrifft, einige sind ganz prima zum Spachteln zu gebrauchen. Den Hauptvorteil sehe ich allerdings auch eher beim langen Griff, statt der Spitze. Damit kann man auch als nicht so gewiefter Bastler selbst an etwas komplizierten Stellen recht stabil und sauber arbeiten.

Ich habe mal versucht die unterschiedlichen Gravurergebnisse (saubere Vertiefung und Grad mit aufgerollter Farbe) an einem nicht benötigtem Teil zu demonstrieren, aber die Fotos werden trotz Makro-Technik leider nix. :mad:

Ist wahrscheinlich auch – wie so oft bei Werkzeugen aller Art - etwas Gewohnheitssache. Man kann damit auch Farbpünktchen setzen, wenn man mag.:-) Ich komme - wie gesagt - Modellbauerisch eher aus dem Eisenbahn-Bereich (Spur N, 1:160), da wird zwar auch mit viel Liebe und Sorgfalt gearbeitet, aber nicht ganz so perfekt, wie die beeindruckenden Flugzeug-Modelle. die man hier so bewundern kann.
 
Rapier

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Mit entsprechender Übung könnte es klappen. Benutze zwar lieber Hakenklingen (gebogene Skalpelle, Eagle Claws etc.), weil diese durch die Materialstärke besser in der Linie geführt werden können. Habe aber mit den Modellierwerkzeugen von Squadron auch recht brauchbare Ergebnisse erzielt, deshalb denke ich, mcnoch hat hier seinen Stil gefunden und kommt sicher zu brauchbaren Ergebnissen.

Keep building models!
 
Sören

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Alien
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@Rapier

Was sind Eagle Claws? Kannst mal bitte zeigen was Du damit meinst?
 
Rapier

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@Sören

Zeigen ist aus technischen Gründen leider nicht, kein Scanner, keine Digitalkamera.

Aber Hinweis: Was ähnliches findest Du in jedem Baumarkt. Es gibt diese Teppichmesser (keine Cutter (Abbrechklingen) sondern Massivklingen (Trapezklingen meistens)). Dafür gibt es Ausformungen, die als Hakenklingen etc. geführt werden. Das ist sowas.
 

Harris

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Also ich habe von Arne auch solch ein Zahnartztwerkzeug bekommen. Dank Arnes Schliff zieht das Teil einen wunderbaren Spahn beim gravieren......also bleibt auch kein Grad stehen. Ich gehe davon aus, das Arne gerne erklärt wie der Schliff aussehen muss.
 

AM72

Alien
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Alles ganz einfach, wenn man keine Wissenschaft daraus macht und nachdenkt warum etwas überhaupt schneidet. Schneiden kann alles, was härter ist als das was es schneiden soll.
Das wichtigste ist, das sich die Schneide "Freischneidet" - sonst quetscht es nur. Also die Schneidkanten sind immer das breiteste. Dahinter muss Platz sein.

Man kann sich alles irgendwie anschleifen - Zahnarztwerkzeuge gehen natürlich besonders gut, da handlich und tolles Material. Aus herkömmlichen Nadeln mache ich nur Werkzeuge, um zb. in Kreisschablonen zu gravieren.

Meine Werkzeuge bekommen immer einen 3eckigen Anschliff, wichtig ist hier eine gleichmässige Schenkellänge ( sonst wandert das Ding sonstwohin).
Nach hinten zu wird dann auch 3eckig weggeschliffen - der "Freischliff".

Die Pfeile zeigen in Arbeitsrichtung
 
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Rapier

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Da kann ich Arne nur zustimmen. Es muss kein supertoller Werkzeugstahl sein. Z. B. gehen Speichen vom Motorrad oder 180er Nägel auch recht gut, um erst gebogen und sodann geschliffen zu werden. Wer keine Schleifhexe hat, sollte einfach einen Oelschleifstein aus'm Baumarkt nehmen. Dauert länger wird aber ebenso scharf!

Die Führungsmöglichkeit ist das A und O. Versucht entweder im Schnitt einen Keil oder ein Dreieck hinzukriegen. Kann runde oder quadratische Querschnitte auch nicht empfehlen.
 

Gerald

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Wenn du einen kleinen Skalpellgriff besitzt (Medizinischer Fachhandel) kaufst du dir dort gleich auch die passenden Klingen Nummer 16 zum Spotpreis. Hab jetzt kein Foto davon zur Hand. Diese spezielle Klinge ist so geformt, dass sich eine superscharfe feine Gravurlinie extrem leicht herstellen lässt. Abrutschen ist nahezu unmöglich, du kannst super gerade gravieren aber auch enge Kurven machen. Die Klinge graviert mit ihrer stumpfen Seite den Grad und die geschliffene Skalpellspitze läuft sozusagen stabilisierend hinterher.

Dinge wie Flügelvorderkante „säge“ ich immer. Hab mir in Tschechien kleine Sägen gekauft, die im Prinzip Rasierklingenform haben ( die mit Schneidfläche auf beiden Seiten ) , aber statt Schneidflächen eine grobe und eine feine Zähnung haben. Kenne aber auch Leute mit anderen derartigen Produkten, oder mit selbstgefeilen Zähnen in einer Skalpellklinge (Viel Spaß – empfehle Dremelbohrer mit Diamanttrennscheibe) .

Auch die verschiedenen Zahnarzt-Gerätschaften im Med. Fachhandel lassen gravierfreudige Modellbauerherzen schneller schlagen.

Hut ab, vor jeder selbstnachgravierten Maschine – , oba Burschen tuats eich des net au! :)
 
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