Grundüberholung

Diskutiere Grundüberholung im Luftfahrzeugtechnik u. Ausrüstung Forum im Bereich Grundlagen, Navigation u. Technik; Zur Zeit führe ich eine Grundüberholung an einer Piper durch, und würde gerne etwas davon berichten bzw. ein paar nette Fotos hier hineinstellen,...

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  1. Jusia

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    Zur Zeit führe ich eine Grundüberholung an einer Piper durch, und würde gerne etwas davon berichten bzw. ein paar nette Fotos hier hineinstellen, damit sich Interessierte ein Bild von einer solchen Arbeit machen können.

    Genau handelt es sich hierbei um eine Piper Pa- 18 eigendlich L-18 C, auch mal gerne unter Piperkennern Pa-19 genannt.

    Als ehemaliges Trainingsflugzeug der Bundeswehr, besteht sie nur aus dem nötigsten Equipment. Diese Version hat nur einen Tank im linken Flügel, keinen Anlasser, keine Landeklappen, und Mindestinstrumentierung.

    Gebaut worden ist sie 1954 bei Piper Aircraft Corporation Lock Haven USA.

    Das Flugzeug gehört mit seinem Höchstgewicht von 681 kg zu den eher leichten der Echoklasse.

    Die 90 PS von Continental, tragen nicht nur das Flugzeug, sondern auch zwei Personen die hintereinander sitzen und auch beide steuern können, jedoch besitzt der hintere Pilot kein Instrumentenbrett.

    Bei Piloten ist sie sehr beliebt, bis auf ihre Seitenwindempfindlichkeit beim Landen, ein sehr gutmütiges Flugzeug.

    Beim Fliegen läßt sich sehr leicht die Klapptür nach unten und oben öffnen, so daß man auch schöne Fotos ohne Plexiverglasung machen, oder einfach nur mal einen Fuß raushängen lassen kann........


    Hier ein Foto das ich letzen Winter gemacht habe, um erst mal einen Hauch der erlebten Fliegerei mit diesem Flugzeug nahe zu bringen.


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    kosmodian und neo gefällt das.
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    Schau dir mal die beiden Links an:
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  3. #2 Jusia, 30.11.2006
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2006
    Jusia

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    Zur Grundüberholung

    Für die jenigen die sich nicht vorstellen können was eine Grundüberholung ist. Zuerst einmal sieht eine Grundüberholung bei jedem Flugzeug anders aus. Aber im Grunde passiert immer das Gleiche.

    Flugzeug in alle Einzelteile zerlegen, Bauteile die ausgetauscht werden müssen weil sie verschlissen sind, austauschen, den Rest reinigen, prüfen, ggf. neu lackieren, Flugzeug wieder zusammenbauen.

    Hört sich nach wenig an, ist es aber nicht. Je nachdem in welchem Zustand sich das Flugzeug befindet, können da mehrere tausend Stunden zusammen kommen.

    Warum Grundüberlung?

    Jedes Flugzeug wird jährlich von einem Prüfer abgenommen, die sogenannte Jahresnachprüfung berechtigt das Flugzeug wieder ein Jahr zu fliegen.

    Der Allgemeinzustand des Flugzeuges sagt aus, wann das Flugzeug eine Grundüberholung braucht.

    In diesem Falle war es mehrmals aufgetretene Korrosion am Rumpfgerüst, was den Prüfer dazu veranlaßt hat das Flugzeug zur Grundüberholung frei zu geben.

    Dh. in erster Linie, die Bespannung entfernen (was heute noch abledern genannt wird) das Rumpfgerüst entlacken, eventuell auffallende Stellen nach Korrosion untersuchen ggf. Rohrsegmente austauschen (was in unserem Fall ein Fachbetrieb macht der sich auf solche Arbeiten spezialisiert hat)

    Ist das Flugzeug komplett zerlegt, dann bietet sich natürich auch eine Überarbeitung aller vorhandenen Bauteile an.

    Um in etwa hier aufzuzeigen wie weit das Ganze nun fortgeschritten ist erst mal ein paar Bilder.


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    Piper vor Jusias ersten Besuch mit Werkzeugkoffer


    Schaut man sich dieses Bild einmal genau an sieht man das sie nun wirklich auch äußerlich nicht mehr in einen sehr guten Zustand war, was dem Ganzen noch mal zusätzlich den Anstoß zur Grundüberholung gab.
     
  4. Mig-21

    Mig-21 Fluglehrer

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    Hallo Jusia,

    prima Idee !
    So können alle Flugzeugbegeisterte Theoretiker mal ein bißchen Rollfeld-
    und Hydrauliköl-Luft schnuppern.
    Du wirst sicherlich ne Menge interessierte Leser haben.
    Ich freu mich schon auf die Serie.

    Gruß
    Mig-21
     
  5. radist

    radist переводчик<br><img src="http://www.flugzeugforum.d

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    Hallo Jusia,

    ja bitte weiter so. Am liebsten sind mir Beiträge mit Bildern!;)

    radist
     
  6. Jusia

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    Danke MIG-21 ich freue mich wenns ankommt. Und es hilft mir auch selber ein wenig den Überblick zu behalten.


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    nach Jusias ersten Besuch


    Wir haben Wetten abgeschlossen das Jusi "nicht" die Bespannung an einem Stück abbekommt..............nun steht sie hier komplett abgezogen nebem meinem Schreibtisch, mit "beiden" Kennzeichen. :rolleyes:

    Bespannungen waren früher Baumwolle, sie waren schwer und neigten zum schimmeln. Heute verwendet man Ceconite das ist eine auf Kunststoffbasis aufgebaute Faser, die unter anderem auch sehr leicht ist.

    Worauf ich ganz besonderen Wert lege ist das Flugzeug so weit es geht in einem Originalzustand zu belassen, man kann ja auch sagen das es bei ihrem Alter auch schon einer Restaurierung gleich kommt.

    Bei solchen Dingen wie Bespannung, oder Lackiersystem, sollte man dann doch abwägen.

    Beim Cockpit allerdings sieht es wieder anders aus, es soll so Ursprünglich wie möglich gehalten werden. Lediglich die prüfungspflichtigen Intrumente werden ausgebaut, geprüft, das Panel aber so belassen.
     
  7. Jusia

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    Ein paar kleine Details

    Kleine Zwischeneinlage zur Technik.


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    Erst mal ein Bild der Trimmung. Unser Flugzeug hat eine Flossentrimmung, was für Flugzeuge ihrer Kategorie eher selten anzutreffen ist.

    Das Bild zeigt die Spindel welche die Flosse auf und ab bewegt. Die Kleine Rolle über der Spindel geht zur Trimmanzeige damit der Pilot weiß ob er Kopflastig oder Schwanzlastig trimmt.

    Das Seil unter der Spindel geht auf die Spindelrolle und bedient diese.

    Die restlichen Seilschaften:

    Die beiden Seilzüge darunter bedienen das Höhenruder, die darunterliegenden ein wenig schlecht zu sehenden Seile das Seitenruder.

    Wie fein und filigran so ein Piperrumpf ist zeigen die Aufnehmer der Formleisten.
     
  8. Jusia

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    Das Fahrwerk...........

    hier hat man sich einfachste Technik zugute gemacht.

    Der Landestoß wird von Gummibändern aufgenommen, eine ebenfalls nicht oft anzutreffende Art und Weise ein Fahrwerk zu federn.

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    Vorne weg die Wartungs und Sichtungsklappen. Sichtungsklappen deshalb, weil sobald man sie öffnet man wieder sieht was die Piloten alles so im Cockpit haben rumliegen lassen................und wenn man nicht aufpasst beim aufschrauben kriegt man den Müll auch gleich noch ins Gesicht.....!

    Unter anderem findet das Auge auch den Weg zur Aufnahme der Bremspedalerie welche sehr gerne bei diesen Pipers aufgrund schlechter Bremswirkung altlastiger Piperbremsen ihren Dienst quittiert.

    Wir haben unsere GOTT SEI DANK auf Clevland Bremsen umgerüstet.

    Die Originalen Piperbremsen waren einfach nur Grottenschlecht, aber dazu nur Kommentar wenn es interessiert.
     
  9. Jusia

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    Rumpf linke Seite

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    Im oberen Drittel des Bildes, auf der linken Seite, kleiner grüngelber (mit noch schönen krebserregenen Zinkchromateprimer grundierten) Kasten mit zwei Führungsläufen. Darin läuft einmal die Vergaservorwärmung und zum anderen die Kabinenheizung. Die beiden Züge gehen durch das Brandschott nach vorne in den Motorraum.

    Darunter läuft die Kraftstoffleitung die oben aus dem Tank kommt.

    Das Kabel das auf der Formleiste liegt und von oben kommt füttert das Funkgerät mit Batteriesaft.

    Die zwei Rollen darunter bedienen Spindel und Spindelanzeige.

    Folgt man dem Rohr auf dem die zwei Rollen befestigt sind, erkennt man das untere Querruderseil das in den Rumpf geht.

    Darunter die Streben mit ihren so von allen Piperusern "beliebten" Gabelbolzen, die mittlerweile überall in Deutschland samt Streben ausgetauscht worden sind, weil irgendwo in Amerika mal eine unsachgemäß gehaltene Piper an der Stelle kaputt gegangen ist.
     
  10. #9 Jusia, 30.11.2006
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2006
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    Kraftstoffleitungen.............

    ..........sind meine Spezialität........ich war schon immer mit dem Lösen und Verbinden mancher Kraftstoffleitungen aufgrund mangelnder Kraft in den Händen (na ja.....Kraft), auf Kriegsfluß, aber die Piper lehrte mich noch eines Besseren.
    Ich hab mich doch tatsächlich da oben zwischen Rumpf und Flügel eingeklemmt.....fragt nicht wie ich das wieder geschafft habe...............

    das Lachen ist hier nichts weiter als "Verlegenheitsgrinsen"


    Und damit erst mal das letzte Bild.......morgen oder Samstag mach ich weiter.

    Anhänge:


    Jusias Kampf mit Flugzeug

    1:0 für Piper

    in diesem Sinne......
     
  11. Jusia

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    Zurrück zur Grundüberholung

    Um sich ein Bild von der "Abgegriffenheit" zu machen, hier auch mal ein Foto von der linken Inneneinrichtung.
    Wie man unschwer erkennen kann und da zeigt sich immer wieder die Einfachheit dieser Konstruktion, 0,6 er Bleche zieren die Innenverkleidung


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    Gut zu erkennen von oben nach unten:
    Der blaue Hebel.........GAS
    Vergaservorwärmung und Kabinenheizung
    Die Kurbel für die Trimmung darunter
    Vorne weg der Brandhahn
    Der rote Hebel vorn im Bild für die Ausklinkvorrichtung (hie und da schleppen wir auch mal damit)
    Seitenruderpedal sowie Bremszylinder
     
  12. neo

    neo Astronaut

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    Daaaas gefällt mir. :HOT
    Ich hoffe, Du hälst uns auf dem Laufenden. :TOP:
     
  13. #12 Jusia, 01.12.2006
    Zuletzt bearbeitet: 01.12.2006
    Jusia

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    Der Motor

    Continental C-90
    90 PS
    4 Zylinder
    Boxer
    Luftgekühlt
    Vergaser

    Der Motor ist ohne Anlasser dh. selbst Hand anlegen und zum Laufen bringen. Eine schöne Sache, erinnert noch an die guten alten Zeiten.


    Für Interessierte:

    Ganz kleine Motorenkunde am Bild

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    Der untere Motorenbereich:
    Von oben nach unten.
    Motorblock
    Zwei von den 8 Stösselstangen, in denen sich die Stößel befinden,
    sie bedienen Einlass und Auslassventil.

    Die zwei anderen dickeren Leitungen fördern das Luft/Kraftstoffgemisch zu den hungrigen Zylindern.

    Unter ihnen der Vergaser, der längliche schwarze Kasten darunter die Vergaservorwärmung.

    Schemenhaft im Hintergrund zu erkennen ist der Öltank

    Auf jede Leitung gehe ich mal nicht ein, würde den Rahmen für das Wesendliche sprengen.
     
  14. Jusia

    Jusia Testpilot

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    Die Bespannung......original

    ........kann nicht sein, zumal das Kennzeichen darauf nicht dem der Bundeswehr entspricht.

    Dort gab es soweit ich weiß zwei Großbuchstaben, dahinter das Balkenkreuz und hinter dem Kreuz noch eine mehrstellige Zahl.

    Hätte man dieses Kennzeichen entfernt dann würde man das erkennen.

    Mit braun meinst Du eher das Rohrgerüst, und nicht die Bespannung.
     
  15. #14 ossiali, 01.12.2006
    ossiali

    ossiali Space Cadet

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    Ach Du dicker Hund :eek:

    Denk dran das muß anschließend auch wieder alles zusammengebaut werden!!!:FFTeufel:

    Klasse Beitrag - sehr interessant mal bei einer Zerlegung live dabei zu sein :TOP:
     
  16. Poze

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    Hallo Jusia,
    tolle Sache, so eine Grundüberholung wird zwar in vielen Vereinen gemacht, aber ein Bildbericht darüber ist immer interessant und schön.

    Gruss,
    Manfred
     
  17. #16 Jusia, 02.12.2006
    Zuletzt bearbeitet: 02.12.2006
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    Zusammenbauen

    .....:FFEEK:

    Das ist so wie auf einen Berg krabbeln, hoch geht immer ganz leicht.........

    ........aber runter.

    Ne wir haben Baupläne und jede Menge Digifotos, außerdem warte ich das Flugzeug schon sehr lange und kenne fast jedes Schräubchen daran.

    Und es ist auch die zweite Grundüberholung, die erste war eine komplette Grundüberholung einer Job Oberlechner.
    Leider konnte ich nur die ersten 2/3 mitmachen, der Rest war leider aus privaten Gründen nicht möglich:red:
     
  18. #17 tigerstift, 02.12.2006
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    Sher schöner Bericht :TOP:

    Mit der L-18 verbinde ich viele schöne (Mit-)Flugstunden. Kann es nur bestätigen! Sehr gutmütig, robuste Technik und einfach "geil":FFTeufel: .

    Leider bin ich noch nie in den Genuss einer GÜ an so einer "Stoffmücke" gekommen. Ich wünsche dir aber trotzdem viel Glück und dass es nicht zu größeren Problemen kommt.

    Ein neidischer;) Fluggerätmechaniker der sich gerade mit öder Theorie (bis März) rumschlagen muss:(
     
  19. #18 Jusia, 04.12.2006
    Zuletzt bearbeitet: 07.12.2006
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    Theoriekram

    Um mal kurz den Stand der Dinge durchzugeben. Momentan ist Baustop. Das Rumpfgerüst ist nach Gomolzig gegangen, die Firma die sich nun um die Reinigung, Prüfung und Neulackierung kümmert.
    Natürlich bin ich und auch sonst niemand über der DAEC-Werkstatt dazu berechtigt die Dinge zu prüfen und als gut zu befunden. Die Zusammenarbeit mit dem Prüfer ist hier zwingend erforderlich.
    Beurteilen kann man natürlich auch schon im vorraus, findet man etwas was nicht dem Soll entspricht, wird sofort der Prüfer eingeschaltet. Eines der wichtigsten Kriterien für jeden Hobbyschrauber, dem Prüfer nichts verheimlichen.....

    Ich werde am Mittwoch noch einen großen Schwung Bilder bekommen, die werde ich dann natürlich hier noch hineinstellen. Leider tut es hier eine CD nicht und so kann ich nicht auf die Bilder zugreifen die ich noch hier hineinstellen wollte. Ich such noch mal im alten Ordner ob da noch was Sehenswertes zu finden ist.


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    Der Batteriekasten, auf einem Brettchen festgeschraubt, alles ganz einfach. Um mal auf die Korrosion einzugehen. Auffallend der weiß grundierte Knotenpunkt rechts im Bild, der Knoten auf der linken Seite sieht genauso aus. Problem und da sollten alle Piperuser dieser Kategorie obacht geben:
    Dadurch das das Flugzeug schräg steht sammelt sich das Schwitzwasser wenn es denn die Möglichkeit dazu hat an einer Stelle und zwar genau dort wo das Fenster endet. Es liegt in einem Stahlprofil das auf dem Rumpfgerüst aufgepunktet ist, die Fensterdichtung kann unter Umständen porös werden und Wasser kann sich an der Stelle sammeln. Es ist ein Spiel das über Jahre geht, aber dann eben doch böse enden kann, wenn es nicht gefunden wird.
    Vor einiger Zeit fand ich dort eine kleine Beule, sie war kaum sichtbar. Nach öffnen der Bespannung errinnerte ich mich an das Lied......leise rieselt der Rost...........*gg*

    Fazit, Angst, vor noch mehr, auswechseln des gesamten Knotenpunktes.............dumm gelaufen.
     
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    Hallo

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  21. Jusia

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    So weiter geht es

    Erst mal noch ein paar Bilder vom Auseinanderbau.
    Ganz kurz mal zum Brandschott, nachdem der Motor abgebaut war. Bei diesem Bauteil handelt es sich um einen simplen Kasten, dessen vordere Platte durch die die Leitungen gehen aus einfachem feuerfesten Stahlblech (na ja....) gefertigt wurde. Der Rest besteht aus Alu, von innen ist eine feuerfeste Dämschicht hinter der Kunstleder aufgebracht ist.
    Die Bearbeitung wird hier natürlich ganz simpel gestaltet. Lack wird abgebeizt, das Schott gereinigt. Dann kommt Grundierung drauf, die anschließend verschliffen wird, dann geht es zum Lackierer. Die Innenverkleidung wird neu gekauft und wieder eingeklebt.

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  22. #20 Jusia, 09.12.2006
    Zuletzt bearbeitet: 11.12.2006
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    Flugzeug Stilleben

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    Ich finde das ist doch Flugzeug Stilleben..........ein Blick in die hintere Rumpfsektion..........sehr schön mit dem Lichtspiel der Sonne........so hat Technik doch auch ihre ganz persönliche Schönheit......Durch die ganzen Seilschaften Erinnerung an Marionetten, aber diese kleinen alten Flugzeuge mit den Seilen sind ja irgendwie auch nichts anderes........

    Im Mittelpunkt, die Trimmspindel, ihre dazugehörige Rolle
     
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