Hasegawa F-104G Bundesluftwaffe, Norm 83 - wie man es nicht machen sollte

Diskutiere Hasegawa F-104G Bundesluftwaffe, Norm 83 - wie man es nicht machen sollte im Jets bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Moin Leute, eines wieder vorweg: mit dem Endergebnis bin ich überhaupt nicht zufrieden, von daher habe ich mich auch bei den Fotos nicht...
muesingman

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Moin Leute,

eines wieder vorweg: mit dem Endergebnis bin ich überhaupt nicht zufrieden, von daher habe ich mich auch bei den Fotos nicht sonderlich "reingehängt". Die Jahreszeit und das Wetter haben mich zusätzlich bewegt, nicht mehr als eine kurze Session von Indooraufnahmen mit Blitz zu machen.

Zu dem Bausatz muss ich wohl nicht mehr viel sagen - der ist seit über 20 Jahren auf dem Markt und m.E. immer noch die beste "104" im 72er Maßstab. Selbst das Nachbrennerrohr kann aufgrund seiner Tiefe eigentlich auch oob verbaut werden (habe ich trotzdem nicht getan - habe eins von Aires genommen, genau wie den Schleudersitz).

Wer meine früheren Rollouts hier gelesen hat, weiß, dass ich bis heute notorischer Nicht-Airbrusher war - und bisher war ich mit meinen Pinselergebnissen auch recht zufrieden. Selbst das israelische 3- bzw. 4- Farbenschema hat zuletzt geklappt. So langsam begann sich mir die Frage zu stellen, wo denn nun die Grenze meiner Künste erreicht ist - und bei einem Norm 83 Muster habe ich sie definitiv überschritten. Mein Fehler war wohl, dass ich stellenweise zuerst die Ränder eines Farbfeldes gezogen und dann ausgemalt habe - eine Verfahrensweise, die wohl zwangsläufig zu Unebenheiten führen muss. Auch wenn der Farbauftrag nirgends so dick ist, dass Gravuren verschwunden wären (Gott bewahre) - so ist er hier und da ein wenig "hügelig" geworden.

Siehe Bild, in der Bildmitte ist das recht gut zu erkennen - ich werde in Zukunft also wohl tatsächlich das Neuland des "Luftpinselns" betreten müssen, eine Norm 83 ist mit Pinsel (für mich) nicht zu bewältigen.
 
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Der Gesamteindruck mag für Anspruchslose noch in Ordnung sein...
 
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Was die Bewaffnung anbetrifft, so hat mir Kollege helicopterix freundlicherweise 2 Doppellastträger aus einem alten Revell- bzw. Fujimi-Alpha Jet Kit zukommen lassen. Diese habe ich mit jeweils 2 Mk.82 Bomben (ungebremst) versehen und eine 5. Mk.82 unter den Centerlineträger gehängt.
 
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Die 23+01 (bei Verwendung der Hasegawa-Decals zu bauen) hatte eine eine LEADS-200-Anlage, die wollte ich aber nicht anfertigen und bin deshalb auf Decals von HaHen ausgewichen. Dargestellt ist also nunmehr die 26+51 aus der "Endzeit" der F-104G beim JaBoG 33 in Büchel.
 
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...der Aires-Schleudersitz Martin Baker GQ 7A... natürlich konnte ich mich aus diesmal nicht gegen den "Gimmick" wehren, die Pilotenfigur herausnehmbar zu machen. Unter dem hinteren Kanzelglas, das soll das Bordbuch sein und das unter der Frontverglasung eine Landkarte für Piloten. Eine Luftkarte also. :angel:
 
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Hier einer der Doppellastträger in Nahaufnahme. Wer die nachbauen möchte, Vorsicht: die "Anbauung" an den Pylon ist außermittig, um eine "Rastenstufe" versetzt vom Fahrwerk weg vorzunehmen!
 
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...und noch eine letzte Übersichtsaufnahme mit etwas besserer Belichtung auf meiner Bastelunterlage.

Bin jetzt wie immer gespannt auf Eure Kommentare - aber viele Hoffnungen, gehypt zu werden, brauche ich mir diesmal wohl wirklich nicht machen...
 
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Übafliaga

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Hallo muesingman!

...

Wer meine früheren Rollouts hier gelesen hat, weiß, dass ich bis heute notorischer Nicht-Airbrusher war - und bisher war ich mit meinen Pinselergebnissen auch recht zufrieden. Selbst das israelische 3- bzw. 4- Farbenschema hat zuletzt geklappt. So langsam begann sich mir die Frage zu stellen, wo denn nun die Grenze meiner Künste erreicht ist - und bei einem Norm 83 Muster habe ich sie definitiv überschritten. Mein Fehler war wohl, dass ich stellenweise zuerst die Ränder eines Farbfeldes gezogen und dann ausgemalt habe - eine Verfahrensweise, die wohl zwangsläufig zu Unebenheiten führen muss. Auch wenn der Farbauftrag nirgends so dick ist, dass Gravuren verschwunden wären (Gott bewahre) - so ist er hier und da ein wenig "hügelig" geworden.

Siehe Bild, in der Bildmitte ist das recht gut zu erkennen - ich werde in Zukunft also wohl tatsächlich das Neuland des "Luftpinselns" betreten müssen, eine Norm 83 ist mit Pinsel (für mich) nicht zu bewältigen.
Ich pinsle auch, deshalb meine Frage: Wäre schleifen bzw. vorsichtiges abschaben mit einer Klinge nicht möglich gewesen?

Der Gesamteindruck mag für Anspruchslose noch in Ordnung sein...
Na dann gehöre ich leider zu den Anspruchslosen :grey:


Luftpinseln ist ja grundsätzlich nichts schlechtes - würde ich auch, wenn...
LG
 
Spritti Mattlack

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"Schönreden" bringt einen nicht wirklich weiter. Leider bin ich nicht der, der großartig mit der immer so oft gepriesenen "konstruktiven Kritik" punkten kann.

Ich finde aber Du gehst recht hart mir Dir ins Gericht. Wenngleich ich der Meinung bin, das eine Airbrush und etwas Übung damit, das Ergebnis durchaus positiv beeinflussen können. Es gibt einige, die mit dem Pinsel wirklich umgehen können :D , an Ergebnisse die mit der Airbrush erzielbar sind, kommt man mit dem Pinsel aber einfach nicht heran.

Mein Tipp. Airbrush anschaffen und üben.

Ulf
 
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Der Gesamteindruck mag für Anspruchslose noch in Ordnung sein...
Nun mach mal Dein Kunstwerk nicht schlechter als es ist. Ich selbst bin auch seit 20 Jahren "Pinsulaner" und finde, Deine "One-O-Four" sieht geil aus. Aber 100%ig ist man eben nie zufrieden...das kenne ich auch.
 
helicopterix

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Mein Tipp. Airbrush anschaffen und üben.

Find ich auch. Vor allem da du schon ein paar grundlegende Fähigkeiten mitbringst. Du baust gut und kannst sauber abkleben, sieht man an den Kanzelrahmen und dem Blendschutz. Und du hast den Willen zu lernen und was neues auszuprobieren. Also ran, das wird bestimmt.

Und soooo schlecht ist dein Starfighter nun wirklich nicht. Wenn ich da an meine frühere Pinselei denke.........................


Gruß, Christian
 
muesingman

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Wäre schleifen bzw. vorsichtiges abschaben mit einer Klinge nicht möglich gewesen?
Das schafft leider nur begrenzt Abhilfe. Der Knackepunkt ist: dazu muss man solche Schwachstellen erst einmal erkennen. Das hat hier leider nur auf den ganz ebenen (Trag-)Flächen ganz gut funktioniert, dort hat 1000er Schleifpapier noch das Schlimmste verhindert, auf dem Rumpf leider so gut wie gar nicht.
Ich habe den Eindruck, dass der Hochglanzlack, der als Untergrund für die Decals über die eigentliche Farbe aufgetragen wird (sofern man nicht von vorn herein mit Hochglanzfarben arbeitet), solche Unebenheiten noch eher kaschiert, bzw. dass er erschwert, es einzuschätzen, wie die Sache nach dem Abschluss(seidenmatt)lack aussieht. Meine F-16I Sufa (auf dieselbe Art und Weise angegangen) hatte ich innerlich schon aufgegeben (war aber eigentlich ne Auftragsarbeit, deswegen habe ich weitergemacht) und dort hat mich das (letztlich positive) Endergebnis selbst vom Hocker gehauen. Meine Hoffnung, dass das hier genauso gut klappen würde hat sich leider nicht erfüllt.

"Schönreden" bringt einen nicht wirklich weiter.
Eben.


"Es gibt einige, die mit dem Pinsel wirklich umgehen können :D , an Ergebnisse die mit der Airbrush erzielbar sind, kommt man mit dem Pinsel aber einfach nicht heran.
Diese Lektion habe ich nunmehr gelernt.
 
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Kolbenrückholer

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Hallo

Ich finde das Ergebnis Klasse... ! Gehöre also auch zu den "Anspurchslosen"..:uncomfortableness:

bis dann
 
Thema:

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