Hasegawa F-4F Phantom II "JG 71 Special"

Diskutiere Hasegawa F-4F Phantom II "JG 71 Special" im Jets bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Hallihallo liebe FF-Gemeinde, nachdem ich mich im letzten Jahr an einer F-4F von Revell versucht hatte, sollte es diesmal eine von Hasegawa...

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  1. #1 muesingman, 30.11.2012
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2012
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    Hallihallo liebe FF-Gemeinde,

    nachdem ich mich im letzten Jahr an einer F-4F von Revell versucht hatte, sollte es diesmal eine von Hasegawa werden. Zudem wollte ich mal ausprobieren, wie sich rote Farbe großflächig per Pinsel verarbeiten lässt – insofern musste es also die Wittmunder F-4 im Richthofen/Hartmann-Look aus dem Jahr 1999 werden. Pinsel und rote Farbe… nun ja… das funktionierte gleichermaßen genial gut wie auch grauenhaft. Genial gut deshalb, weil das 19er Rot von Humbrol sich nach dem Auftragen supergleichmäßig in alle Richtungen verteilt und spiegelglatt auftrocknet. Und grauenhaft deshalb, weil diese Farbe auch gnadenlos in die Gravuren hineinfloss und diese größtenteils quasi verfüllte. Mir blieb nichts anderes übrig, als mit einer Stecknadel die Farbe aus den Plankenstößen „herauszupieken“ – welche dann am Ende hier und da recht „rissig“ wirkten (aus der Nähe betrachtet). Der Gesamteindruck stimmte am Ende noch so gerade, ich hatte ja eigentlich damit gerechnet, dass das Rot nicht vernünftig decken würde, was aber nicht der Fall war (hat sich nach Auftragen auf ein Experimentiersheet ja vorher schon abgezeichnet).
    Viel Schlimmer war ein "Unfall", der mit dem Bemalen so gar nichts zu tun hatte und der mich das eigentlich schon fertige Modell beinahe hat in die Tonne drücken lassen... doch dazu später mehr.
    Jedenfalls habe ich von Anfang an bedenkenlos das Fotoätzteil-Komplettset von Eduard sowie Schubdüsen von Aires „verbraten“. Was die Fotos anbetrifft… heute schien hier die Sonne, allerdings stand die so niedrig, dass ich einige Aufnahmen mit Blitz an anderer Stelle wiederholen musste – so kommen die völlig unterschiedlichen Aufnahmequalitäten zustande. Und los geht´s:
     

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  3. #2 muesingman, 30.11.2012
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2012
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    ...wie diese schlimmen "Absätze" an den Übergängen von den Lufteinlassteilen zum Hauptrumpf entstehen konnten... dazu später mehr... hatte mit dem oben erwähnten "Unfall" zu tun...
     

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  4. #3 muesingman, 30.11.2012
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    ...Draufsicht...
     

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  5. #4 muesingman, 30.11.2012
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    Des öfteren schon musste ich Kritik für zu "saubere" Fahrwerksschächte einstecken. Dem habe ich diesmal per leichtem bis mittlerem Washing Rechnung getragen, was man (hoffentlich) trotz des Gegenlichts (upps :blush2:) auch sieht.
     

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  6. #5 muesingman, 30.11.2012
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    ... die Besatzung an ihrem Arbeitsplatz...
     

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  7. #6 muesingman, 30.11.2012
    Zuletzt bearbeitet: 08.12.2012
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    sooo... was für ein "Unfall" hatte sich denn nun ereignet? Aaalso: wie ihr beim Blick direkt von vorn in die Lufteinlässe sehen könnt, habe ich mir (genau wie vor über einem Jahr bei meiner RF-4E) einen Satz "seamless intakes" selbst angefertigt (nein, auf dem Aftermarktet gibt es für F-4 in 1/72 leider keine). Nächstes Mal sollte ich zu diesem Arbeitsgang vielleicht mal eine eigene Fotostrecke machen. Im Wesentlichen funktioniert es so: in das hintere Drittel der Lufteinlassteile wird eine 13 mm breite Plastikröhre eingeklebt. Diese muss vorher am vorderen Ende zu einer "Halbröhre" aufgeschnitten werden, die dann bündig mit den Innenplatten der Lufteinlässe abschließt. Am hinteren Ende wird dann die erste Kompressorstufe (auszuschneiden aus Teil Nr. 25 des Revell-Bausatzes) eingeklebt.
    Den Übergang von "eckig" (vorderes Ende der Lufteinlässe) nach "rund" wollte ich mit viel, viel Spachtelmasse bewerkstelligen. Und hier geschah dann das Unglück: lange nach dem Einkleben und Lackieren hat die Spachtelmasse das Plastik der Lufteinlässe schleichend aufgeweicht und zum "Einfallen" gebracht. Glaubt mir: bei meiner RF-4E bin ich genauso verfahren und dort ist bis heute alles in Ordnung... wie auch immer: ich sah mich gezwungen, die Intakes herauszubrechen, nachzuordern und die "Übung" noch einmal zu machen... als Zwischenschritt vor dem Einbringen des Spachtels habe ich die Lufteinlässe diesmal dick mit Sekundenkleber-Gel eingeschmiert... und die Sache hat funktioniert. Leider zu dem Preis, dass die Klebenaht zwischen Rumpf und Lufteinlässen natürlich nicht mehr ganz so sauber hinzukriegen war wie noch beim (regulären) ersten Angang.
     

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  8. #7 muesingman, 30.11.2012
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    Dafür ist "hinten" alles problemlos glattgegangen.
     

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  9. #8 muesingman, 30.11.2012
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    ...wie immer bei mir - der "Gimmick" mit den herausnehmbaren "Kutschern"...
     

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  10. #9 muesingman, 30.11.2012
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    ...und noch ein kleiner Blick auf die Instrumentenpanels. Soviel erst einmal dazu...
     

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  11. #10 Kolbenrückholer, 03.12.2012
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    Sehr schönes Modell!

    ...und deine Pinselkünste hätte ich gern :)

    bis denne
     
  12. #11 Übafliaga, 07.12.2012
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    Ich habe heute noch "Revell-Rot-Alpträume" dank eines gepinselten Ostarrichi-Draken, aus meiner Anfangszeit. Deine Modelle zeigen immer wieder sehr schön, dass es auch ohne Airbrush möglich ist zu "zaubern" und das motiviert sehr - Danke! :congratulatory:

    Frage mich, warum hier noch keine (Fach-)Kommentare zum Modell selbst zu lesen sind? Da bin ich nicht der Richtige - ich weiß nur was mir gefällt :TOP::TOP::TOP:
     
  13. #12 juergen.klueser, 09.12.2012
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    Wieder eine sehr schicke Maschine! Deine Pinselkünste begeistern immer wieder :HOT:
     
  14. #13 Augsburg Eagle, 09.12.2012
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    Der Rollout ist mir irgendwie entgangen:blush2:

    Ich möchte mich Jürgen anschliessen. Deine Pinsellackierungen sind wirklich gut. Warum haut das bei mir nie so hin :headscratch:

    Der Unfall mit der Spachtelmasse ist allerdings ungewöhnlich. Andere Spachtelmasse als bei der RF, anderer Kunststoff?
     
  15. #14 muesingman, 09.12.2012
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    Definitiv nein! Dieselbe Revell-Spachtelmasse, dieselben Lufteinlässe aus dem Hasegawa-Spritzling. Kann mir das (sofortige) Gelingen bei der RF nur damit erklären, dass ich eventuell mehrere (dünnere) Schichten des Spachtels nacheinander in die Lufteinlässe eingebracht habe, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern.
     
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  17. Steven

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    Vielleicht hattest Du auch (ausversehen) eine Schicht Sekundenkleber oder Ähnliches auf dem Kunststoff, so dass dadurch die Spachtelmasse im Prinzip eine "Sperrschicht" hatte und vielleicht deswegen das Plastik nicht angeweicht wurde. Möglich wäre es, aber egal. Schönes Modell und Pilot mit Geschwaderpatch = cool.
     
  18. #16 muesingman, 12.12.2012
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    Cool, dass das jemandem aufgefallen ist! :)
     
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