He 177 mit MK 101

Diskutiere He 177 mit MK 101 im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; In diverser Sekundärliteratur wir ja eine He 177 A-1 Version mit 2 MK 101 angegeben. Was hatte man damit vor, wie gut hat das funktioniert?

Ta152

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In diverser Sekundärliteratur wir ja eine He 177 A-1 Version mit 2 MK 101 angegeben. Was hatte man damit vor, wie gut hat das funktioniert?
 
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Bleiente

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Alien
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In diverser Sekundärliteratur wir ja eine He 177 A-1 Version mit 2 MK 101 angegeben. Was hatte man damit vor, wie gut hat das funktioniert?
Erdkampf, gegen Lokomotiven und ähnliches, wohl eher mittelmässig, denn als Schlachtflugzeug ist die Heinkel ja nicht bekannt geworden.
 
Freier Franke

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Im Heft über die He 177 von Janusz Ledwoch steht als Bild Unterschrift " Langstrecken Zerstörer ".
Vielleicht sollten damit gegnerische Fernaufklärer und Seeraumüberwachungsflugzeuge bekämpft werden.
 
Bleiente

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Im Heft über die He 177 von Janusz Ledwoch steht als Bild Unterschrift " Langstrecken Zerstörer ".
Vielleicht sollten damit gegnerische Fernaufklärer und Seeraumüberwachungsflugzeuge bekämpft werden.
Auch mit 2 x MK 101 oder eher als Einzelwaffe, da würde diese ja ausreichen ?
 
JohnSilver

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Im Lotter Kreuz links oben
Aus dem Airdoc-Heft zur He 177 eine Bildunterschrift:

Während der Waffenerprobung entstand diese Aufnahme eines Fernzerstörer, bei dem die beiden MK 101 bereits ausgebaut sind. Das überschwere Zerstörerflugzeug sollte bei der 10./KG 40, der späteren 17./KG 40 über dem Atlantik zum Einsatz gegen alliierte Viermotorige anlässich ihrer Überführung von Amerika nach England zum Einsatz gelangen.
 

jackrabbit

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Hallo,

es gibt dazu einen Umbausatz in 1/72 von Bird Models

Dort ist auch eine Abbildung einer Maschine und eine recht ausführliche Erläuterung vorhanden.

Grüsse
 

Sens

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Das nennt man wohl eine kreative Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, um doch noch einer Frontkommandierung zu entgehen. Immerhin reicht es heute für Bausätze und Lesestoff.
 
Bleiente

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Das nennt man wohl eine kreative Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, um doch noch einer Frontkommandierung zu entgehen. Immerhin reicht es heute für Bausätze und Lesestoff.
Nun ganz so undumm ist die Idee ja nicht, wäre der Vier-Mot-Bomber während des Überführungsfluges (reduzierte bis keine Defensiv-Bewaffnung, verringerte Besatzung, Langstreckenflug unter schlechten Sichtverhältnissen etc.) doch vergleichsweise "leichte Beute".
Aber es wäre nach einigen Anfangserfolgen mit Abwehrmassnahmen zu rechnen, bei denen ein auch vergleichsweise agiles Großflugzeug schnell ins Hintertreffen geraten wäre.
 

jackrabbit

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Hallo,

Aber es wäre nach einigen Anfangserfolgen mit Abwehrmassnahmen zu rechnen, bei denen ein auch vergleichsweise agiles Großflugzeug schnell ins Hintertreffen geraten wäre.
ja, wobei auch das "Finden" schon ein gewissen Problem gewesen sein wird.
Man hat sich dann ja auch für Eisenbahnziele entschieden, die ja auch vorher schon mit Mehr-Mot.-Flugzeugen angegriffen wurden.

Grüsse
 

Sens

Alien
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Nun ganz so undumm ist die Idee ja nicht, wäre der Vier-Mot-Bomber während des Überführungsfluges (reduzierte bis keine Defensiv-Bewaffnung, verringerte Besatzung, Langstreckenflug unter schlechten Sichtverhältnissen etc.) doch vergleichsweise "leichte Beute".
Aber es wäre nach einigen Anfangserfolgen mit Abwehrmassnahmen zu rechnen, bei denen ein auch vergleichsweise agiles Großflugzeug schnell ins Hintertreffen geraten wäre.
So etwas funktioniert nur in einem kooperativen Umfeld und das war zu jener Zeit auch nach Deiner Meinung nicht gegeben. Es gab ja schon die ferne Nachtjagt, die einige Ergebnisse verbuchen konnte. Die wurde jedoch eingestellt.
 

Sens

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Ja, immer den Schienen lang, irgendwann kommt schon der "Zug ins Nirgendwo" :biggrin:
Die Russen waren so gut organisiert, das jeder Angriff auf das Schienennetz kaum eine Auswirkung hatte. Neben dieser passiven Bewältigung gab es immer auch die aktive. Dann werden die "Jäger" zu Gejagten.
 

jackrabbit

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Hallo,

Die Russen waren so gut organisiert, das jeder Angriff auf das Schienennetz kaum eine Auswirkung hatte.
Neben dieser passiven Bewältigung gab es immer auch die aktive. Dann werden die "Jäger" zu Gejagten.
Die Zugbewegungen und auch die deutschen Fliegereinsätze gegen die Züge erfolgten häufig des Nachts,
mit Jagd-Einsitzern war daher entsprechend wenig zu rechnen.

Grüsse
 
Bleiente

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Alien
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So etwas funktioniert nur in einem kooperativen Umfeld und das war zu jener Zeit auch nach Deiner Meinung nicht gegeben. Es gab ja schon die ferne Nachtjagt, die einige Ergebnisse verbuchen konnte. Die wurde jedoch eingestellt.
Ja und nein. Die Fernnachtjagd wurde nicht wegen fehlender Erfolge eingestellt sondern da sich diese nicht entsprechend propagandistisch verkaufen liess. Und das werde der "Fernst"-Nachtjagd auch so gegangen, obwohl eher denke das sich der Einsatz der He 177 durchaus auch am Tage abgespielt hätte. Denn die Überführungsflüge hätten nur selten bei Nacht auf unbekannten Flugplätzen und das noch unter Kriegsbedingungen geendet.
Aber es wäre ja wirklich schwer geworden, auch so einen Gegner zu finden. Aber von Ansatz her wäre dieser Einsatz nachvollziehbar gewesen.

Die Russen waren so gut organisiert, das jeder Angriff auf das Schienennetz kaum eine Auswirkung hatte. Neben dieser passiven Bewältigung gab es immer auch die aktive. Dann werden die "Jäger" zu Gejagten.
Naja, so gut waren die jetzt auch wieder nicht. Aber der Zielwechsel zeigt vielmehr wo der Schuh gedrückt hat und zwar mächtig.
 

Ta152

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Neben den hier schon genannten Vermutungen habe ich ich auch schon gelesen zur Unterdrückung der Russischen Flak bei der Versorgung von Stalingrad.

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Zum Thema abfangen der Überführungsflüge von USA nach England. Man ist doch meines wissens ab Island geflogen, oder? Die Strecke Island->Schottland ist kürzer als die Strecke Norwegen-Island. Dazu die Färör und Shetland Inseln als möglichen Standort von Jagdfliegern an ziemlich optimalen Stellen. Das wäre mehr als schief gegangen.
 

Sens

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Absolut richtig. Die Alliierten hatten zudem genügend Marineeinheiten mit Radar und dazu einige Flugzeugträger, um auf so eine Gefährdung zu reagieren.
 
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