Heinkel He-112 in der Tschechei?

Diskutiere Heinkel He-112 in der Tschechei? im Vom Original zum Modell Forum im Bereich Modellbau; Hallo Gemeinde, bei RSModels gibt es die He-112 u.a. auch mit tschechischen Decals. Mir war bisher nicht bekannt, dass dieser Typ auch in der...

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  1. Hoffi

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    Hallo Gemeinde,

    bei RSModels gibt es die He-112 u.a. auch mit tschechischen Decals. Mir war bisher nicht bekannt, dass dieser Typ auch in der CSR geflogen ist. Habt Ihr dazu ggf. weitere Informationen?
     
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  3. Flugi

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  4. Hoffi

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  5. Hotte

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    Das ist einer der wenigen Bausätze der von Haus aus "What if" Möglichkeiten anbietet.
    Na ja, wäre der Krieg schon 38 ausgebrochen, wäre eine tschechische oder britische Beutemaschine ja möglich gewesen :D Nur seltsam, das man keine rumänische Version anbietet. Rumänien und Ungarn waren ja die Hauptnutzer der Heinkel :?!

    Hotte
     
  6. #5 Hans Trauner, 14.04.2011
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  7. Hotte

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    Sogar an die rumänische Film ( "Die weiße Staffel") Maschine hat man da gedacht!

    Hotte
     
  8. #7 Der Lingener, 16.04.2011
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    Hmmm...ne britische He 112. Da stand ich heute in Dortmund bei TOM Modellbau auch vor. Hat schon was: Sieht schnittig aus (ab Werk) und als RAF-Beute isse recht bunt (per Phantasie).

    Michael
     
  9. Hotte

    Hotte Alien

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    Wurde in Spanien eigentlich eine 112 von den Roten erbeutet?
    Zumindest eine Bf 109 B wurde erbeutet und kam über Frankreich dann in die UdSSR!
    Haben die Russen (vor dem 22.06.41) neben den anderen deutschen Maschinen nicht auch eine 112 von Deutschland geliefert bekommen?

    Hotte
     
  10. #9 Reinhard, 16.04.2011
    Reinhard

    Reinhard Guest

    Es stimmt wahrscheinlich beides nicht.
    Während des Bürgerkrieges gingen 2 Maschinen durch Unfälle in der Nähe des eigenen Flugplatz verloren (Es gab auch bloß einen Luftsieg über eine I-15).
    Die Sowjets durften im Oktober 1939 in Warnemünde die He 100 studieren und fliegen.
     
  11. Hotte

    Hotte Alien

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    Was stimmt nicht Reinhard :?!

    Das ist sehr überraschend für mich, das man den Russen die He 100 studieren und fliegen ließ!

    Hotte
     
  12. #11 Reinhard, 16.04.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.04.2011
    Reinhard

    Reinhard Guest

    Das steht so in einer "Jet&Prop" , soll im Oktober 1939 gewesen sein.
    Es wurden 1940 auch 6(oder 10) He 100 (nicht He 112) an die Sowjetunion verkauft worden sein, ob die aber geliefert wurden, ist wohl nicht sicher.
    Aus Spanien kam ziemlich sicher keine He 112 in die SU.
     
  13. Hotte

    Hotte Alien

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    Ob das wirklich He 100 waren :?!
    Die deutschen Lieferungen an die UdSSR sind wohl eh sehr unverständlich! Man hielt wohl deren Rüstungsindustrie für nicht fähig zu kopieren. Eine deutsche Delegation in Russland (1940?) stufte die Russen als "an der Schwelle zur Neuzeit im Flugzeugbau" ein! Um so mehr verwunderlich das man dann aber die besten deutschen Maschinen lieferte. Das gleiche ja im maritimen Bereich!

    Hotte
     
  14. #13 zivilpfeil, 16.04.2011
    zivilpfeil

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    Wer weiß das schon so genau... Die He 100 - wenn es den welche waren - hatte man in Deutschland zu Gunsten der Bf 109 und Fw 190 ja eh schon aussortiert (zu kompliziert, zu wenig Potenzial oder einfach nicht genug geschleimt bei Göring/Udet...) und die wirklich heißen Sachen hat man den Russen vielleicht gar nicht gezeigt. Jakowlew berichtet in Autobiografie (die natürlich sehr subjektiv ist) dass Kurt Tank der russischen Delegation unbedingt noch etwas Tolles zeigen wollte aber die Hangartore dann doch zulassen musste...
    Wie auch immer. Vielleicht haben sich die Deutschen auch einfach gesagt: In einem Jahr greifen wir an, da bekommen sie die Dinger eh auf den Kopf. Zum Nachbauen reicht die Zeit nicht aber bis dahin schüchtern wir sie erst mal ein.

    Martin
     
  15. UweB

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    Offiziell waren doch beide Länder Freunde! Schließlich hat man sich ja Polen brüderlich geteilt..."Inoffiziell" waren beide Seiten eigentlich mit Kriegsvorbereitungen beschäftigt, haben aber auch die zukünftigen Kriegsgegner immer schön eingeladen, um den eigenen Stand der Technik zu demonstrieren, vielleicht auch um zu zeigen "wir sind unschlagbar", z.B. wurden alle Militärattaches eingeladen zur Eröffnung des neuen Henschelwerkes in Berlin-Schönefeld im Jahr 1935...mit der Folge, dass das Werk 1945 komplett demontiert wurde und in die UdSSR ging.
    Beide Seiten haben aber auch immer gedacht/gewußt, dass sie nicht das Neuste zu sehen bekommen, beim Militär wunderten sich die Sowjets z.B. über die kleinen deutschen Panzer III und dachten, die Deutschen zeigen ihre schweren Panzer nicht...aber die hatten nichts weiter, wie der Krieg dann zeigte.

    Aber so war das damals, heute ist es ja auch noch so: erst wird Libyen mit neuster Technik versorgt und dann...:?!

    Viele Grüße UweB
     
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  17. #15 Reinhard, 16.04.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17.04.2011
    Reinhard

    Reinhard Guest

    Ich hab noch etwas "Jugend forscht" betrieben. Aber was absolut verläßliches ist wohl nicht rauszukriegen.
    Sicher ist, daß die SU He 100 kaufte und mindestens 3, vielleicht auch 6 in die SU gelangten und dort erprobt wurden.
    Es soll sich um 6 übriggebliebene Prototypen und 3 He 100 D-0 gehandelt haben. Wo die 10. Maschine herkommt, die in den meisten Veröffentlichungen auftaucht, weiß der Teufel. Behauptet wird auch, es wären 5 Maschinen mit Wasserkühlung und 5 mit Verdampfungskühlung gewesen.
    In erbeuteten LaGG-3 sollen Bauteile gefunden worden sein, die recht eindeutig ihren Ursprung in der He 100 hatten. Das nährte wiederum das Gerücht, daß die Russen schon im Oktober 1939 einige Unterlagen kopiert(fotografiert) haben sollen.

    Was an die Russen verkauft wurde, muß eigentlich rauszukriegen sein, dicke Bücher will ich aber nicht wälzen. Was ankam, ist aber unklar.

    Politisch paßt das auch zusammen. Langfristig rechneten beide Länder mit einem Krieg gegeneinander. Der Angriff gegen die SU wurde aber erst ab Mitte Dezember 1940 geplant.
    Im Sommer 1940 hat Stalin Hitler verärgert, indem er gegen die Bestimmungen des Paktes verstieß. Molotov provozierte im Oktober 1940 in Berlin noch mehr, aber Deutschland brauchte das Getreide und Öl aus der SU. Also hat man vereinbarungsgemäß den Russen Spitzentechnik überlassen. In der Hoffnung, sie könnten damit nicht so schnell was anfangen.
    Die He 100 war ja auch nicht wirklich militärisch brauchbar, und die Me262 gab es schon als Sperrholzmodell.
     
  18. MikeKo

    MikeKo Space Cadet

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    Richtig Reinhard,
    die Angaben zur He-100 finden sich in der Autobiografie "Ziel des Lebens" von A.S. Jakowlew bestätigt.
    Wobei Jakowlew keine hohe Meinung, besonders vom Flächehkühlsystem, der He-100 hatte.
    Gruss Mike
     
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