Henschel Flugzeugwerke - Flugzeuge ab 1933 im Modell

Diskutiere Henschel Flugzeugwerke - Flugzeuge ab 1933 im Modell im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Seit etwa 1920 beschäftigte sich die Familie Henschel mit dem Metall-Gewerbe und baute eine eigene Gießerei auf. Daraus entstand die renommierte...

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  1. #1 juergen.klueser, 17.05.2014
    Zuletzt bearbeitet: 18.05.2014
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    Seit etwa 1920 beschäftigte sich die Familie Henschel mit dem Metall-Gewerbe und baute eine eigene Gießerei auf. Daraus entstand die renommierte Kasseler Henschel & Sohn AG, die vor allem durch ihre Lokomotiven bekannt wurde, aber auch durch LKWs. Anfang der 1930er Jahre suchte Henschel zur Ausweitung der Firma neue Produktmöglichkeiten. Henschel stellte ein Flugzeug-Entwicklungsteam unter Leitung von Dipl.Ing. F.Nicolaus auf. Am 30.3.1933 wurde die Henschel Flugzeugwerke AG gegründet. Firmensitz wurde Johannisthal bei Berlin. Man begann mit Lizenzproduktionen konnte aber bereits im Oktober 1933 mit dem Bau der ersten Eigenkonstruktion Hs 121 beginnen. 1934 begann man mit dem Bau eines größeren Geländes in Berlin-Schönefeld. Im Laufe des Krieges kamen einige Werke, teils auch unterirdisch, dazu.

    1956 gründete Henschel die Henschel Flugzeugwerke AG (HFW) zur Wartung von Hubschraubern bei Kassel. 1970 übernahmen die VFW die Mehrheitsbeteiligung, 1981 dann MBB die VFW und damit auch Henschel. Der Hubschrauberbereich wurde herausgelöst, mit dem Messerschmidt-Hubschraubersegement zusammengelegt und wurde letztlich zu Eurocopter. Der verbliebene Bereich Getriebe wurde an ZF Froedrichshafen AG veräußert.

    Quelle: Manfred Griehl: Typenkompass Henschel, Motorbuch Verlag Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03337-5

    Eine Übersicht über meine Henschel-Modelle mit mehr Bildern als ich hier bringen werde ist in http://www.klueser.eu/categorylist.php?cat=Hersteller&type=Henschel&language=de
     
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  3. #2 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Henschel Hs 121

    Henschel Hs 121

    Zur Hs 121 gab es bereits einen Rollout in http://www.flugzeugforum.de/threads/70676-Henschel-Hs-121.
    Daher hier nur kurz.

    Fortgeschrittenen-Trainer von 1933. Erstflug 4.1.1934. Die Maschine wurde als Befähigungsnachweis für das Henschel entwickelt. Dies wurde in dieser Zeit von allen neuen Herstellern quasi als Einstieg in den Flugzeugbau verlangt. Die Maschine wurde ausführlich getestet, was einige Änderungen zur Folge hatte.
    Am 30.1.34 machte die V1 Bruch und wurde von Henschel ausgeschlachtet

    Den meisten Quellen nach blieb es bei einem Prototypen. Aus den V2 und V3 wurden die Hs 125 V1 und V2 (??). Ein weiteres Flugwerk wurde dann aber wieder zur Hs 121 V2 benannt. Sie erhielt die Kennung D-EOVA und flog erstmals am 24.9.1934. Am 10.12.36 wurde die V2 von der DVL von Schönefeld abgeholt

    Der Bausatz ist von Dujin aus Resin. Sehr sauber gegossen, keine Blasen und auch sehr passgenau. War nur wenig zu spachteln. Eine Besonderheit waren die Streben - hier lagen im Bausatz 2 verschieden starke Metallstreifen bei. Eigentlich eine gute Idee, wenn auch das exakte Anpassen der Länge ein Gefitzel war.
     

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  4. #3 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Henschel Hs 122

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    Die kommt später :wink:
     
  5. #4 juergen.klueser, 17.05.2014
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    AW: Henschel Flugzeugwerke - Flugzeuge ab 1933 im Modell

    Henschel Hs 123

    Das Flieger-As des 1.Weltkriegs Ernst Udet war von der US-Idee des Sturzbombers fasziniert und versuchte dies in den deutschen Behörden durchzusetzen. Die auf privates Betreiben entwickelte Hs 123 erwies sich in einer auf Udets Anstrengungen hin durchgeführten Ausschreibung als der beste Kandidat für ein Sturzkampfflugzeug.Allerdings wurde in einer nur etwas später ausgeschriebenen Anfrage ein moderner, zweisitziger Typ gefordert - was zur Ju 87 A führte. Das RLM akzeptierte die Hs 123 jedoch als Schlachtflugzeug. Im Juni 1934 hatte die V1 Erstflug, die Produktion endete 1937 (1941?). Allerdings wurden wegen der hohen Nachfrage 1942 aus Ersatzteilen nochmal 10 Maschinen zusammengesetzt.

    Die Hs 123 erwies sich als äußerst robust, gut zu fliegen, hatte Jägereigenschaften und war eines der wenigen Muster, die im strengsten russischen Winter überhaupt noch flog. Erste Erfolge hatte sie im spanischen Bürgerkrieg, nahm dann an allen wesentlichen Feldzügen teil. Teilweise stiegen Piloten sogar von modernen Typen wir Bf 109E und dann Fw 190 sogar wieder auf die alten Doppeldecker um. Daher sollte eigentlich spät im Krieg die Produktion wieder aufgenommen werden, doch waren die Produktionsmaschinen bereits verschrottet und alle Unterlagen vernichtet worden.

    Die Hs 123 kam als Angelito in der Legion Condor im spanischen Bürgerkrieg als Schlachtflugzeug und vereinzelt als Jäger zum Einsatz. Auch nach dem Bürgerkrieg wurden noch Maschinen geliefert. Die letzte (eine A-0) war noch Ende 1952 im Einsatz!
    Für Portugal wurden 12 Hs 123 produziert, Portugal entschied sich dann aber aus politischen Gründen für die italienische Breda Ba.65.

    Die portugiesischen Maschinen wurden dann nach China verkauft, das sie im Krieg gegen Japan einsetzte. Insbesondere fanden Einsätze gegen japanische Schiffe auf dem Jangtsekiang statt, so wurde ein japanischer Zerstörer beschädigt.
    Die Hs 123 sollte nach Österreich geliefert werden, es kam wegen des Anschlusses Österreichs nicht mehr dazu.

    So eine Typengeschichte ist für mich auch gleichzeitig ein Review in meine Schaffensphasen. Hier zum Einstieg eine Hs 123 die ich als Jugendlicher Anfang der 70er baute. Mit dem verwendeten Pinsel hätte man auch nen Gartenzaun streichen können.
     

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  6. #5 juergen.klueser, 17.05.2014
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    AW: Henschel Flugzeugwerke - Flugzeuge ab 1933 im Modell

    Hs 123 V4 Angelito

    Die Hs 123 kam als Angelito in der Legion Condor im spanischen Bürgerkrieg als Schlachtflugzeug und vereinzelt als Jäger zum Einsatz. Auch nach dem Bürgerkrieg wurden noch Maschinen geliefert. Die letzte (eine A-0) war noch Ende 1952 im Einsatz!

    Der Decalsatz von Uwe Borcherts Steelwork Models enthält Decals für die V1 (D-ILUA, dann 502) und V4 (D-IZXY, dann 501), die als Angelito bei der VJ/88 unter der Legion Condor dienten. Hier im Modell die V4 im Oktober 1936 in Sevilla-Tablada.
    Der Einsatz bei der VJ=Versuchsjagdstaffel erfolgte aus organisatorischen Gründen - später mit der Lieferung weiterer Hs 123 wurden diese in der Stuka/88 organisiert.


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  7. #6 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Henschel Hs123 V6 (Hs 123 C)

    Hier ein weiterer Prototyp, die V6. Sie war Prototyp der C-Serie (D-IHDI, WkNr. 797), 910 PS BMW 132J oder 960 PS BMW 132K und 3-Blatt-Propeller, geschlossenes Cockpit, Bewaffnung mit 4 MGs, größere interne Treibstoffkapazität, Bombenlast bis 500 kg
    Das Modell wurde aus einer Airfix Hs 123 A umgebaut. Eine neue größere Motorhaube aus Resin, ein Kühler aus Resin, verkleidetes Spornrad und ein tiefgezogener Rumpfrücken mit Kanzel stammen vom Classic Plane Umbausatz. Die Teile sind sehr sauber und passen exzellent. Classic Plane liefert auch die Decals für die V6, diese sind allerdings extrem brüchig und mussten per Pinsel nachgemalt werden.

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  8. #7 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Henschel Hs 123 A-1

    Bei der Hs 123 darf eine Serienmaschine nicht fehlen. Hier im speziellen Kleid:
    3./SFGr.50, Sonderanstrich Lt.Hamann, 1938 Gruppenadjudant. Hamann nutzte die Maschine, um fliegen zu lernen. Er fiel 1940 als Pilot einer Ju 87 (Siehe auch Jet&Prop Heft Nr 3/00).


    Die SFGr.50 wurde am 1.8.38 in Lechfeld gegründet, Kdr. war Hptm von Kornatzki. Am 1.11.38 wurde sie zur II./StG 163.

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  9. #8 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Hs 123 in China

    Für Portugal wurden 12 Hs 123 produziert, Portugal entschied sich dann aber aus politischen Gründen für die italienische Breda Ba.65. Die portugiesischen Maschinen wurden dann nach China verkauft, das sie im Krieg gegen Japan einsetzte. Insbesondere fanden Einsätze gegen japanische Schiffe auf dem Jangtsekiang statt, so wurde ein japanischer Zerstörer beschädigt.

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  10. #9 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Henschel Hs 124

    Die Hs 124 war ein Mehrzweckflugzeug von 1935. Drei Prototypen wurden gebaut. Die V1 hatte einen Bug mit einem Drehturm mit einer 2cm Kanone - die Erprobungen wurden aber ohne Waffe geflogen. Motoren waren 2 Jumo 210C mit je 610PS. Die V2 hatte einen verglasten Bug mit einer 2cm Kanone in Spaltlafette, angetrieben wurde sie von 2 BMW132Dc je 640PS. Sie war als leichter Bomber konzipiert. Die V3 war ein Zerstörer mit Blechbug mit 4 Waffen (erst Mg, dann Mk) und hatte nur 2 Mann Besatzung.

    Ausführliche Abhandlung mit Bildern in Luftfahrt International 15 von Mai/Juni 1976. Diese Bilder sind auch wiedergegeben in einer französischen Abhandlung über die Hs 124 in http://deuxiemeguerremondia.forumactif.com/t10497-henschel-hs-124 . Weitere Online-Bilder in http://www.luftarchiv.de/index.htm?/flugzeuge/henschel/hs124.htm .

    Der Bausatz ist Resin von Unicraft.

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  11. #10 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Henschel Hs 125

    Nachdem der Hs 121 kein Erfolg beschieden war, entwickelte Henschel die Maschine weiter zur Hs 125. Es handelte ich nun um einen Tiefdecker mit sehr guten Flugeigenschaften. Sie konnte sich aber nicht gegen die Fw56 durchsetzen, so dass es bei den Prototypen blieb.

    Der Bausatz ist von Dujin aus Resin. Sehr gut gegossen mit wenig Blasen und ausreichender Passgenauigkeit, sodass nur wenig gespachtelt werden musste. Die Verstrebungen liegen als Metallstreifen bei, die selbst zugeschnitten werden müssen.

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  12. #11 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Henschel Hs 126

    Neben der He 45 und He 46 wurde die Henschel Hs 126 als Nahaufklärer entwickelt. Der Prototyp Hs 126 V1 flog 1936, die Serienfertigung startete 1938. 16 Maschinen Hs 126 K-6 wurden nach Griechenland exportiert - eine davon wurde später erbeutet und von der Luftwaffe übernommen. Neben der Nahaufklärung wurde die Hs 126 ab Mitte 1942 bei der II. und III./Luftlandegeschwader 1 als Schleppflugzeug für DFS 230 genutzt. Auch in den ab Ende 1942 gebildeten Störkampfstaffeln und später Nachtschlachtgruppen traten einige Hs 126 auf.

    Es handelt sich hier um ein Modell aus meiner Kindheit. War Revell oder Italeri.

    Interessant: Im small air forces observer vol.27 no.1 (105) July 2003 wird die Geschichte der Hs 126 K in Griechenland sehr ausführlich beschrieben. Zugabe ist eine Beschreibung wie man aus einer Kombination von Italeri und Airfix-Kit eine korrekte Hs 126 K erstellen kann. Das habe ich mir schon mal vorgenommen. Ausserdem möchte ich noch eine im Einsatz der Legion Condor bauen.
     

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  13. #12 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Weiter geht's nun wieder exotisch:

    Henschel Hs 127

    Die Hs 127 war ein Schnellbomberentwurf von 1937 als Wettbewerber zur Ju 88 und Bf 161. Die Ju 88 gewann wegen des größeren Bombenschachts. Zwei Prototypen wurden gebaut, ein dritter begonnen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit wurde auf eine Abwehrbewaffnung verzichtet, insgesamt war das Konzept vergleichbar der britischen Mosquito.

    Die Hs 127 endete bei Beschussversuchen in Rechlin am 9.8.1940. Bilder hierzu siehe http://www.deutscheluftwaffe.de/archiv/Dokumente/ABC/m/MK 101/MK 101 maschinenkanone.html

    Das Modell von Unicraft war aus Resin und sehr einfach gehalten. Der Führerraum wurde ausgefräst, allerdings habe ich das Modell in dem Bauzustand belassen, den auch die wenigen Bilder zeigen: Ohne Bemalung, Kennzeichen und Bewaffnung. Ich gehe davon aus, dass auch Funkgeräte, Bombenzielgerät etc. noch nicht eingebaut waren. Daher ist das Cockpit eher leer. Ehrlich gesagt ist mir aber schleierhaft, wie das alles hätte hineinpassen sollen. Die Auspuffrohre wurden aus dickem Gussast gezogen und anschliessend aufgebohrt. Das Fahrwerk wurde mit Metalldraht verstärkt. Der Rest ist OOB. Die Bemalung stellt die Maschine noch vor ihrer Bemalung dar. Sie ist komplett alu, die Blechstöße sind mit Korrosionsschutz bemalt (um die Verletzung der Haut durch die Nieten zu behandeln).

    Am Kit hätte man einiges besser machen können, zum Beispiel eine schönere Kabinen, Verspachteln und Neugravieren der Blechstöße, Neuanfertigung der Luftkühler etc.

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    Junkers-Peter gefällt das.
  14. #13 juergen.klueser, 17.05.2014
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    hier nochmal Hs 127
     

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  15. #14 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Hs 128

    Wird nachgereicht
     
  16. #15 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Henschel Hs 129

    Das Technische Amt des RLM schrieb 1937 ein Schlachtflugzeug mit starker Bewaffnung und Panzerung aus. An der Ausschreibung beteiligten sich Henschel, Blohm & Voss, Focke-Wulf (Fw 189 C, Prototypen V1b und V6) und Gotha. Henschel gewann die Ausschreibung wegen der geringen Produktionskosten.

    Versionen

    * Hs 129 V1-V3
    Der Prototyp Hs 129 V1 startete am 25. Mai 1939 zum Erstflug. Er wurde von zwei Argus As 410 A-1 V12 Motoren angetrieben, die jeweils 465 PS Leistung lieferten. Es wurden zwei weitere Prototypen gebaut. Der zweite Prototyp (V2) ging während der Erprobung verloren. Die weitere Erprobung wurde mit den verbleibenden Prototypen fortgesetzt und war bei Kriegsbeginn noch nicht abgeschlossen.

    * Hs 129 A-0
    Vorzeitig kamen 20 Vorserienmaschinen vom Typ Hs 129 A-0 im Spätsommer 1940 in die Truppenerprobung. Die Beurteilung war vernichtend.

    * Hs 129 A-1
    Die etwas stärker motorisierte Hs 129 A-1 wies mit ihren beiden Argus As-410 A-1 Motoren (465 PS) kaum verbesserte Flugleistungen auf. Die Maschine trug an jeder Rumpfseite eine 20 mm Bordkanone MG FF und knapp darunter in der Tragflügelwurzel je ein 7,92 mm Maschinengewehr MG 17.

    * Hs 129 B-1
    Die Hs 129 B-1 war mit in Frankreich in großer Zahl erbeuteten Gnome-Rhone 14M Sternmotoren ausgerüstet. Zusätzlich wies sie eine neu konstruierte Panzerkabine und größere Fenster auf. Ihr Serienbau lief im Dezember 1941 an. Allzu große Erfolge konnten die Maschinen aber nicht erzielen, da sich die Gnome-Rhone Motoren als sehr störungsanfällig erwiesen. Vor allem in Nordafrika stellte die extreme Staub- und Sandempfindlichkeit die Schlachtgeschwader vor fast unlösbare Probleme. Allerdings stieg bei den B-Versionen des Flugzeuges auch die Durchschlagskraft der Maschinen stetig. Dies konnte zum einen durch den Ersatz der MG-FF-Maschinenkanone durch das durchschlagskräftigere MG 151, meist im Kaliber 20 mm, und zum anderen durch die Einführung zahlreicher Rüstsätze erreicht werden. Der Rüstsatz 2 (R2) umfasste eine 30-mm-Kanone vom Typ MK 101 zur Befestigung am Bauch, R3 eine Batterie von vier offenen MG 17 zur Befestigung unter dem Rumpf, R4 verschiedenste kleine Bomben, wobei die 4 kg schweren SD-4-Hohlmantelgeschosse beste panzerbrechende Eigenschaften aufwiesen, und den R5 mit einer intern installierten Aufklärungskamera.

    * Hs 129 B-2/Wa
    Diese Variante der Hs 129 erhielt die MK 103-Maschinenkanone zur Panzerbekämpfung als Serienausstattung. Die Durchschlagskraft der MK 103 übertraf die der MK 101 aus dem Rüstsatz 2 deutlich. Alternativ verwendete man die 37 mm BK 3,7, die auch bei der Ju 87G Verwendung fand. Das Suffix "Wa" steht für Waffenträger.

    * Hs 129 B-3/Wa
    Die Bewaffnung der Hs 129 B-1 konnte die Panzerung der neuen sowjetischen T-34 Panzer nicht durchschlagen. Aus diesem Grund schuf man die Hs 129 B-3, die unter dem Rumpf eine modifizierte 7,5-cm-PaK 40 Panzerabwehrkanone (PaK 40L) trug, die mit einer größeren Mündungsbremse ausgestattet wurde. Die 26 Schuss der PaK 40L wurden elektro-pneumatisch nachgeladen. Die Waffe erreichte dabei eine Kadenz von 40 Schuss pro Minute. Diese Variante der Hs 129 wurde ab Herbst 1944 ausgeliefert. Ungefähr 25 Stück der Hs 129 B-2 wurden zur B-3/Wa umgebaut. Die Kanone erwies sich als zu groß für das Flugzeug. In Kombination mit den heftigen Feuer- und Rückstoßkräften kam man schnell in einen Bereich, in dem der Pilot die Maschine nicht mehr steuern konnte, so dass er die Waffe abwerfen musste.

    * Hs 129 C
    Nur projektierte Version mit Isotta-Fraschini-Delta-IV-V12-Motoren mit 840 PS. Die Maschine sollte mit einer Art Geschützstand unter dem Rumpf ausgestattet werden, der eine vom Piloten eingeschränkt seitlich ausrichtbare Zwilling-MK 103 enthalten sollte. Da die italienischen Motoren nicht verfügbar waren, scheiterte das Projekt.

    * Hs 129 D
    Projektiert wurde der Einbau von entweder zwei Junkers Jumo 211 oder zwei BMW 801.



    Das Modell stellt eine B-3 (B-3/Wa) vom Gruppenstab IV(Pz)/SG9, Grp.kommandeur Major Bruno Meyer im Winter 44/45 in Russland dar. Einige weitere Versionen wie die A und eine B mit 3cm Kanone sowie Sondervraianten werde ich im Laufe der Zeit noch vorstellen.

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  17. #16 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Henschel Hs 132

    Die Hs 132 war ein Stuka mit Strahltriebwerk, kleinsten Abmessungen und bestmöglichem Schutz für den Piloten. Die beiden ersten A-Modelle sollten als V1 und V2 ein BMW003-Triebwerk erhalten, die B-Serie Jumo004 und die C-Serie HeS011. Teils waren auch Kanonen- und Raketenbewaffnungen für den Einsatz als Jabo vorgesehen. Drei Maschinen wurden noch fast fertig, einige A-Serienmaschinen standen auch vor der Fertigstellung, als die Sowjets die Henschel-Werke eroberten. Es wurde immer davon ausgegangen, dass die kurz vor dem Erstflug stehende V1 erobert worden war. Nach sowjetischen Unterlagen waren aber die V1 und V2 kurz davor zerstört worden (durch Deutsche zerstört oder durch die Kampfhandlungen) und die V3 mitgenommen worden. Da diese noch nicht flugfertig war, wurde sie als Kategorie 2 betrachtet und nicht mehr erprobt.

    Das jahrzehnte lang gezeigte angebliche einzige echte Photo war eine gut gemachte Airbrush-Zeichnung. Erst nach Öffnung der russischen Archive wurde ein Bild der V3 in unfertigem Zustand bekannt.

    Das Modell zeigt eine fiktive Serienmaschine. Es stammte von Huma und wurde mit dem Pinsel bemalt.
     

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  18. #17 juergen.klueser, 17.05.2014
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    Henschel Hs 293

    Die Geschichte der Henschel-Werke wäre nicht vollständig ohne ihre Lenkwaffen.
    Hier wird stellvertrtend die Hs 293 dargestellt, die erste echte gelenkte Seeziel-Abstandswaffe im nennenswerten Einsatz.
     

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  19. #18 juergen.klueser, 17.05.2014
    juergen.klueser

    juergen.klueser Astronaut

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    Was kommt noch?

    Eine zu schließende Lücke ist die Hs 122. Ich hoffe, diese spätestens 2015 bringen zu können. Neben einigen weiteren Hs 129, Hs 126 stehen dann natürlich noch die Höhenversuchsflugzeuge Hs 128 und Hs 130 aus, letzterer als C auch als "Bomber B". Neben einem Zitterrochen stehen dann noch diverse Projektarbeiten von Henschel aus.
     
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    Hallo

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  21. #19 JohnSilver, 17.05.2014
    Zuletzt bearbeitet: 17.05.2014
    JohnSilver

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    Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, ich finde diese Firmenportrait-Rollouts klasse! :TOP:

    Der Tarnanstrich der chinesischen 123 gefällt mir immer mehr, auch wenn ich weiß, mit welch "einfachen" Mitteln der entstanden ist. :wink:

    Und auf die Hs 130 bin ich jetzt schon gespannt!
     
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  22. Zimmo

    Zimmo Astronaut

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    Hi Jürgenius!
    Schöne Idee mit dem Typenkompass-Rollout. Sehr interessant und informativ.:TOP:
    Grüßle Zimmo :rugby:
     
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