Hoheitszeichen des Bundesheeres

Diskutiere Hoheitszeichen des Bundesheeres im Bundesheer Forum im Bereich Einsatz bei; Ich hätte mal eine Frage bezüglich des Hoheitszeichen des österr. Bundesheeres. Wie kam es zu dem weißen Dreieck im roten Kreis. Das Zeichen...

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  1. Hotte

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    Ich hätte mal eine Frage bezüglich des Hoheitszeichen
    des österr. Bundesheeres. Wie kam es zu dem weißen Dreieck im roten Kreis.
    Das Zeichen wurde ja nach dem WK I eingeführt, gibt es da eine Geschichte dazu. Gab es noch andere Vorschläge? Was soll das Hoheitszeichen aussagen!

    Hat da einer ne Ahnung?

    Hotte
     
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  3. #2 Bleiente, 16.08.2006
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    http://www.doppeladler.com/oebh/airreg.htm
     
  4. Hotte

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    Danke Bleiente,

    aber sind das alle Info`s was es zu diesen Abzeichen gibt.
    Steht das weiße Dreieck z.B. für die Berge und Rot-Weiß an sich für die National Flagge. Es muß doch irgendwelche Gedanken für dieses Hoheitszeichen gegeben haben, oder auch andere Vorschläge.
    Man hätte sich ja auch Einfach für Roundels wie GB oder F entscheiden können, halt Rot-Weiß-Rot :confused:

    Ja der Hotte hat wieder Frage :D

    Hotte
     
  5. #4 Bleiente, 18.08.2006
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    Also Roundel in Rot-Weiss-Rot gabe es damals schon nämlich in Peru.
     
  6. Hotte

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    Ob das der Grund war, bezweifliche ich.
    Die Wahrscheinlichkeit, das es zu verwechslugen zwischen Peru und österreich gekommen wäre ist wohl sehr gering.
    Obwohl es ja fast nachbarstaaten sind :D
    Ein Roundel Rot- Weiß ala Dänemark wäre da ein Grund, aber Peru ?

    Hotte
     
  7. #6 Bleiente, 18.08.2006
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    Stimmt ja , Dänemark gab es auch noch. :red:
    Aber letzlich hat man sich ja für die Wiedergabe der Nationalfarben in Kreisform entscheiden. Wobei die Kreisform ja immer gerne als pro-Entente Muster bzw. pro-Westlich angesehen wurde. Aber möglichweise stimmt ja deine Vermutung mit dem Dreieck als Bergsymbol, aber warum dann auf dem Kopf ? Andererseit könnte es auch die drei Ecken des Landes darstellen :?!

    Bloß ist es doch komisch das sich hier unsere Österreichische Freunde nicht zu Wort melden :FFTeufel:
     
  8. #7 Rocky135, 18.08.2006
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    Ganz einfach. Ich habe keine Ahnug davon:FFTeufel:. Mir persönlich gefällt es nicht und wäre auch für ein Roundel.
     
  9. #8 beistrich, 18.08.2006
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    Die wissen auch nicht mehr als auf öst. Seiten steht ;)
     
  10. Hotte

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    Im WK I hatten ja Österreich-Ungarn im Prinzip auch kein eigenes Hoheitszeichen, sondern übernahm das EK des Deutschen Reiches.
    Allerdings mit Rot-Weiß-Rot am Leitwerk.
    War aber nicht die Flagge des KuK Reiches Schwarz-Gelb oder so.
    Und flogen ungarische piloten auch mit EK und rot-weiß-rot`em Leitwerk.

    Ja wo sind den hier die Österreicher die ne Ahnung haben :D

    Hotte
     
  11. #10 beistrich, 18.08.2006
    Zuletzt bearbeitet: 18.08.2006
    beistrich

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  12. Hotte

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    Ich hab mich jetzt auch noch a bissel umgeguckt.
    Das mit dem Leitwerk in Rot-Weiß-Rot,
    war wohl meißt bei den Seefliegern der KuK Marine zu finden.
    Wie hier bei einem Lohner Flugboot:

    Hotte
     

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  13. Hotte

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    Bis Mitte des Krieges sah man es auch häufig bei den Heeresfliegern.
    Später wurde dann nur noch das Eiserne Kreuz verwendet,
    wohl weil man sich die Mühe nicht mehr machen wollte !
    Wie man im Link von beistrich sieht, sahen die Maschinen dann nicht sonderlich anders aus, als die der dt. Waffenbrüder!

    Hier eine Phönix D.1

    Hotte
     

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  14. #13 Schnellboot, 19.08.2006
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    Hoheitsabzeichen Österr. Luftstreitkräfte

    Ich habe da noch etwas gefunden, und zwar in dem Buch "Die Fliegerhorste des Bundesheeres in Krieg und Frieden", Herausgeber Heeresgeschichtliches Museum/Militärwissenschaftliches Institut, Band 2 von Erich Pitsch, Verleger BMfLV/HGM BMfLV R 1992

    Dazu muss man folgendes Wissen: Unsere Luftstreitkräfte wurden nach dem 1.Wk heimlich aufgebaut, Piloten unter strengster Geheimhaltung ausgebildet und Flugzeuge u.a. aus Italien geliefert (z.b. 2 Fiat Ansaldo A-120 und 5 Jagdeinsitzer Fiat CR-20 im Jahre 1931). Die Enttarnung erfolgte 1935
    Ich zitiere nun wörtlich: "Zur Verselbstständigung der jungen Luftstreitkräfte innerhalb des Bundesheeres trug auch die Einführung einer eigenen Uniform, die bis 1938 weitere Ergänzungen und Abänderunger erfahren sollte, und einer Reihe von Tätigkeitsabzeichen für das fliegende Personal bei. Schon ab April 1934 wurde das "Heeresfliegerabzeichen", für dessen Entwurf das Feldpilotenabzeichen der k.u.k. Fliegertruppe als Vorbild diente, verliehen.

    Nach den Soldaten sollten sich bald darauf auch die Flugzeuge des Heeres in einem "neuen Kleid" zeigen, da nun kein Anlass mehr bestand, die aufgrund ihrer Bauart und Bewaffnung ohnehin erkennbaren Militärmaschinen noch als Zivilflugzeuge zu tarnen. Die österreichischen bewaffneten Militärflugzeuge wurden mit einem weit sichtbaren Zeichen und einer Dienstnummer versehen. Die unbewaffneten Schul- und Reisemaschinen trugen weiterhin an Rumpf und Tragflächen die Buchstaben-Kennzeichen und am Seitenleitwerk, wie die Kampf- und Aufklärungsflugzeuge, die Bundesfarben (rot-weiß-rot; Anm. Schnellboot) mit der Dienstnummer. Zitat Ende.

    Im Anhang steht folgendes: Zitat: "Gemäß Befehl des BMfLV vom 31. Mai 1935 hatten die zu Kampfzwecken bestimmten und eingerichteten Flugzeuge das im Fliegertruppenabzeichen bereits normierte Zeichen in den Bundesfarben und am Seitensteuer die Farben rot-weiß-rot mit der Dienstnummer zu tragen. Dieses Hoheitsabzeichen war bereits 1934 von Ing. Paul Rosner, Techniker in der TA in Thalerhof innerhalb weniger Minuten entworfen worden". Zitat Ende.

    Und noch etwas sehr Interessantes habe ich zu diesem Thema gefunden, und zwar auf www.aka.flieg-hannover.de unter "es werden wieder Flieger gebaut":
    Zitiere:"1978 stand die Elfe in Hannover auf der Luftfahrtausstellung. Dort mussten die Akaflieger zu ihrem Erstaunen feststellen, daß die österr. LW, vertreten durch ihre Kunstflugstaffel "Karo As", als Hoheitszeichen ein weißes Dreieck in roten Kreis führte. Im Gespräch mit den Piloten war nicht herauszufinden, wer denn nun die Urheberrechte an diesem Zeichen innehält. Ein Brief an das Verdeidigungsministerium der Republik Österreich brachte dann allerdings Klärung. Vom Kommandanten der Fliegerdivision, Oberst Golja, war zu erfahren, daß die österr. LSK das Emblem seit 1934 führen. Dabei wird dieses Zeichen von der akademischen Fliegergruppe seit 1921 benutzt, die Rechte der AFH sind somit 13 Jahre älter. Zitat Ende.

    Evtl. war Ing. Rosner Student in Hannover. Vielleicht hat er es sich dort abgeschaut (abgeguckt). Ich konnte überhaupt nichts über Ing. Rosner finden. Wenn er Ing. war muss er ja irgengwo studiert haben. Und in Thalerhof war er ja bei der Technischen Abteilung.

    Bin schon gespannt auf weitere Erkenntnise.
     
  15. #14 beistrich, 20.08.2006
    Zuletzt bearbeitet: 20.08.2006
    beistrich

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    Gab es nicht. Die Piloten und Flugzeuge gehörten zur Kriegsmarine

    http://www.doppeladler.com/kuk/seeflieger.htm

     
  16. Hotte

    Hotte Alien

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    Danke beistrich,

    dann waren es also nur die Marineflieger die die bunten Leitwerke hatten :)

    Aber jetzt sind wir "etwas" von meinem Anliegen abgekommen.
    Das Hoheitszeichen der Österreicher nach dem WK I.
    Warum wurde dieses als "Gut" eingstuft und eingeführt.
    Gab es andere Vorschläge, zu diesen m.E. einfallslosen Entwurf ?

    Hotte
     
  17. Anzeige

    Hallo

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  18. Ant

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  19. #17 Huzar, 02.09.2006
    Zuletzt bearbeitet: 03.09.2006
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    Um einen kleinen Überblick zu verschaffen füge ich mal einen Link und ein Bild aus den Buch "Military Aircraft Insignia of the World"

    http://wp.scn.ru/en/markings/opers/europe/70

     

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