Hughes XF-11, Anigrand, 1:72

Diskutiere Hughes XF-11, Anigrand, 1:72 im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Hallo zusammen, obwohl ich hierauf von Euch: http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?t=32677 keine Infos erhalten habe, beginne ich...
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Hallo zusammen, obwohl ich hierauf von Euch:
http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?t=32677

keine Infos erhalten habe, beginne ich nun mit dem Baubereicht.:FFCry: ;)

Aber zunächst der Grund, warum es erst jetzt los geht. Mein Ölbild Gardasee ist endlich fertig und dem Bau steht nichts mehr im Wege.
 
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Unter dem oben angegebenen Link findet ihr auch einen Link, der auf die Anigrand Homepage verweist, wo Infos zum Bausatz und zur Geschichte des in zwei Exemplaren gefertigten Prototypen zu finden sind.
Vorweg, für mich ist dieses Flugzeug eines der elegantesten und schönsten überhaupt.

Zunächst möchte ich Euch zeigen, dass das Flugzeug - auch in 1:72 - recht gross ist. Als Vergleich dazu dient auf dem folgenden Bild Revell's P-47.
Da der Flieger hecklastig ist und später auf seinem Bugrad stehen soll, gilt es, sämtliche Freiräume mit Gewichten auszufüllen.

Über Passgenauigkeiten, Gussqualität etc. möchte ich im weiteren Verlauf des Berichts eingehen. Nur soviel schon jetzt: An den grösseren Bauteilen darf reichlich gespachtelt und geschliffen werden. Grund sind Lunker, Riefen in der Form (?) und unsaubere Übergänge.;)
 
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Der eigentliche Zusammenbau startet im Cockpit. Es ist bis auf Sitze, Periskop, Steuerknüppel und glatter Amaturentafel detailfrei. Da der Flieger eine grosse, kuppelartige aufgesetzte Haube (Vacu) hat, muss hier ein bisschen was nachgerüstet werden. Da ich wie erwähnt keinerlei Detailinfos zur XF-11 habe, müssen hier ein Aires P-51D Set (für Hasegawa), farbige Fotoätzgurte und Scratchteile herhalten.

Provisorisch mit Klebeband zusammengehalten wurden in ie beiden Rumpfschalen zur Passüberprüfung das Amaturenbrett auf seine vorgesehene Position geschoben. Hier egab sich direkt eine grössere Lücke im vorderen Bereich.
 
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Deshalb entschied ich mich, für das Amaturenbrett eine Art Sandwichbauweise vorzunehmen.

Dafür standen mir folgende Sachen zur Verfügung:
 
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Das Amaturenteil des Resinbausatzes zeigt schon Bohrmarkierungen auf der Rückseite (schwarze Punkte), die von den Öffnungen der Fotoätzteile übernommen wurde. Diese sollen später die Verkabelung der Instrumente aufnehmen. Diese Kabel werden hoffentlich zu sehen sein. Gefertigt werden sie aus schwarzgefärbten 0,3mm starken Nylonfäden. Als Kabelaufnahme wird dünner, hohler Messingdraht in kleine Stücke geschnitten und an der Tafel angebracht.

Hier zunächst die Bohrlöcher.
 
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Während diese baugruppe ein wenig trocknet, zeige ich Euch die einzige brauchbare Detailaufnahme, die ich zu diesem Flugzeug habe.

(Quelle: Faszination Flugzeug - Ein Jahrhundert Spitzenleistungen der Luftfahrttechnik; Walter J. Boyne, Südwestverlag GmbH&Co. KG, München, 1988, S.191)
 
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Die Baugruppe ist getrocknet und die Seite, die das Fotoätzeil der Instrumente aufnehmen soll, ist vollkommen glattgeschliffen. Der zuvor grossflächig aufgetragene Sekundenkleber diente auch ein wenig als Spachtelmasse. Die Rückseite mit den Messing-Kabelaufnahmen wurde auch bearbeitet. Die Messingröhrchen weisen die gleiche Länge auf.
 
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Als nächstes sind einige Bestandteile zum Aufwerten der Rumpfschalen zu sehen. Mit schmalen Streifen selbsklebender Alufolie werden spanten und Stringer dargestellt. Die resinteile von Aires werden dünner geschliffen und den Konturen angepasst.
 
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Nun das Werk bislang, Stand gestern abend. Einige Fehlerchen müssen noch korrigiert werden, aber mir gefällt es schon. Das Cockpit ist grau bemalt, da ich es so im Film Aviator sah. Übrigens, die angebrachte Verkabelung wird bei der Montage dieser Baugruppe in den Rumpf noch in Form gebracht.
 
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doch leider muss ich dazu zunächst eine Schablone basteln, die den Winkel der Tragflächen wiedergibt. Hier markiert in der Bauanleitung.

Ich hoffe, es gefällt euch zunächst, und in den nächsten tagen geht es weiter.
 
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L29

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hoffentlich noch nicht zu spät, aber schau dir einmal den Film "The Aviator" an (ist überdas Leben von Howard Hughes) da wird teilweise auch ganz schön das Cockpit der XF11 gezeigt
schaut bis jetzt ganz gut aus weiter so
 
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L29 schrieb:
hoffentlich noch nicht zu spät, aber schau dir einmal den Film "The Aviator" an (ist überdas Leben von Howard Hughes) da wird teilweise auch ganz schön das Cockpit der XF11 gezeigt
schaut bis jetzt ganz gut aus weiter so

Vielen Dank, das habe ich schon im Vorfeld gemacht. Leider hat der Fil mehr Fragen aufgeworfen als Antworten gegeben...

Wegen des Films entschied ich mich das Cockpit grau zu bemalen und nicht grün, wie in der Bausatz-Anleitung beschrieben.
 
Aurora

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bolleken96 schrieb:
... zeige ich Euch die einzige brauchbare Detailaufnahme, die ich zu diesem Flugzeug habe.
Ich nehme an du hast es schon mal im Google versucht, da gibt es einige Bilder und Webseiten... Speziell diese Seite hat viele interessante Bilder und Hintergrundinformationen...
Wo kann man diesen Bausatz erstehen und was kostet er?
Und ich muss dir wirklich recht geben, eine wunderschöne und elegante Maschine die XF-11 ;)
Grüsse Aurora
 
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Aurora schrieb:
Ich nehme an du hast es schon mal im Google versucht, da gibt es einige Bilder und Webseiten... Speziell diese Seite hat viele interessante Bilder und Hintergrundinformationen...
Wo kann man diesen Bausatz erstehen und was kostet er?
Und ich muss dir wirklich recht geben, eine wunderschöne und elegante Maschine die XF-11 ;)
Grüsse Aurora
Klar, gegoogelt hatte ich schon und auch diese Seite, die du oben verlinkst. Leider hatte ich wohl eine Aufnahme übersehen...Toll, jetzt kann ich auch noch eine Leiter nachbauen...:)


Zum Herkunft/Preis:

Meine Frau hat den Bausatz direkt hier bestellt, und mit dem aktuellen Euro/Dollar-Kurs ist es gar nicht mal so teuer (52$):
http://www.anigrand.com/AA2041_XF-11.htm

Weiterhin bekommt man ihn bei Hannants (ca. 67 Euro): http://www.hannants.co.uk/search/?FULL=ANIG7241

oder bei buyamodel und weiteren einschlägigen Onlinehändlern.
 
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Nachdem ich nun den Winkel der Tragflächen auf Basis der Darstellung in der Bauanleitung berechnete - es ergaben sich ungefähr 2° - baute ich eine entsprechende Schablone, in die die drei Tragflächenteile gelegt werden sollten.
Hierzu benutzte ich Pappe, Styropor und Zahnstocher.
 
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Styropor und Zahnstocher (auf entsprechende Länge gestutzt), hatten den Vorteil, das ich dem im Nullpunkt des Winkels liegende Flügelmittelstück eine grössere und stabilere Auflage bieten konnte.
Der Flügel konnte klebstofflos und probeweise ausgerichtet werden.
 
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Nun wurden die Klebeflächen der Tragflächen (s. Bilder weiter oben) grossflächig und beidseitig mit Sekundenkleber eingestrichen, fixiert und mit Hilfe der Schablone ausgerichtet.
 
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Hughes XF-11, Anigrand, 1:72

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