Hunde in der sowjetischen Raumfahrt: interessanter TV-Beitrag auf SF1 und auf 3sat

Diskutiere Hunde in der sowjetischen Raumfahrt: interessanter TV-Beitrag auf SF1 und auf 3sat im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; In der Sendung "Rundschau" des Schweizer Fernsehens kam soeben ein sehr interessanter Beitrag über die Rolle von Hunden als "Testpiloten" für die...

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  1. #1 Airtoair, 10.05.2006
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    In der Sendung "Rundschau" des Schweizer Fernsehens kam soeben ein sehr interessanter Beitrag über die Rolle von Hunden als "Testpiloten" für die sowjetische bemannte Raumfahrt.

    Von der Website des Schweizer Fernsehens:
    Die Sendung wird in den kommenden Tagen im Schweizer Fernsehen und auf 3sat einige Male wiederholt:
    Der Beitrag über die Hunde ist der letzte in der Sendung, kommt 35-40 Minuten nach Sendungsbeginn und dauert rund 10 Minuten.
    Es braucht also etwas Geduld, aber es lohnt sich.;)

    Vor allem die Aufnahmen aus russischen Archiven, die offenbar erst kürzlich veröffentlicht wurden, sind sehr interessant.
    Der Kommentar ist aber leider nicht über alle Zweifel erhaben. So wird gesagt, dass "Strelka" und "Belka" die letzten Hunde waren, die für die Sowjets ins All flogen. Dies ist nachweislich falsch, denn es gab nach diesem Flug noch mindestens 4 weitere Testflüge mit Hunden, bevor dann Gagarin als erster Mensch ins All flog. Auch später gab es noch mindestens einen weiteren Orbitalflug mit Hunden, als Test für eine Langzeitmission ("Kosmos 110" mit dem Raumschiff, das eigentlich für Voschod 3 vorgesehen war.)
    Mehr Fakten dazu gibt's in meinem Thread über das Raumfahrtmuseum von RKK Energia, vor allem in den Beiträgen #39 und #68.
     
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  3. #2 Blackcat, 21.05.2006
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    Ja die sowjets mit den Hunden. Is schon ne interssante Sache.

    Aber wie hätte man sonst zu den nötigen Quellen bzw. Informationen kommen sollen.

    Haben die Amis eigentlich auch so viele testflüge mit Tieren gemacht?
     
  4. #3 bregenzer, 21.05.2006
    Zuletzt bearbeitet: 21.05.2006
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    Ja, die Amerikaner haben erst Rhesusäffchen und später Schimpansen für die Tests verwendet. Genaugenommen war eigentlich der Schimpanse "Ham" der erste Amerikaner im All, denn dieser flog noch vor Alen Shepard in einer Mercury Kapsel einen ballistischen Flug. :FFTeufel:

    Das selbe gilt für "Enos", der vor John Glenn den Testflug in einer Umlaufbahn absolvierte.

    Für mich sind die beiden die wahren Helden. :D :TD:

    Sehr gut zu sehen im Film "Der Stoff aus dem die Helden sind".

    Das hier ist er. Er hat übrigens genau so eine Formsitzschale wie die Astronauten später. Dass das so ein "Spaß" für die Schimpansen war, wie von den Amerikaner oft gesagt, kann ich mir nicht vorstellen.

    (Bild kommt von hier: http://www.urbin.de/usa/mercury/mercury.htm)
     

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  5. #4 Blackcat, 21.05.2006
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    Das den Schimpansen Spass gemacht hat glaub ich auch nicht. Hab mal ein Bild von einem der russischen Hunden gesehen. Die hab nach der Landung so was von fertig ausgesehen, des kann einfach ned lustig gwesen sein.

    Fragt sich nur welches tier des bessere Versuchskaninchen gewesen ist?
     
  6. #5 bregenzer, 21.05.2006
    Zuletzt bearbeitet: 21.05.2006
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    Wahscheinlich schon die Schimpansen, denn die sind dem Menschen am ähnlichsten bzw. lassen sich sehr gut trainieren. Anscheinend hat man ihnen sogar Aufgaben gegeben, die sie im All erfüllen sollten und dies auch taten. :FFEEK: Trainiert wurde das, indem man ihnen Orangensaft bei korrektem Erfüllen ihrer Aufgaben gab und Stromstöße wenn sie es falsch machten.:(

    Einer musste, wenn ich mich richtig erinnere, sogar einmal über 3 Stunden in seiner Kapsel verharren, da man die Flugbahn falsch berechnet hatte und die Kapsel zu weit von den Bergungsteams entfernt wasserte. Das natürlich in seinem Sitz festgeschnallt. Man hatte ihnen allerdings sehr langes Sitzen bereits vorher angelernt, was mit Hunden wohl eher schwieriger wäre. Nach dem Programm wurden die meisten Affen an Tierversuchslabors verkauft, nur Ham kam in einen Zoo, wo er 1983 starb. Die damals so glorreiche NASA hatte also nicht überall so eine weiße Weste, wie man vielleicht glaubt. Immerhin haben die Amerikaner die Tiere nicht absichtlich umgebracht, wie z.B. die Sowjets mit der Hündin Laika.

    Hier sind weite interessante Seiten zu dem Thema:
    http://www.hr-online.de/website/fer...jsp?rubrik=7676&key=standard_document_2505644
    http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID665730,00.html

    Auf diesem Bild sieht Ham jedenfalls noch recht gelassen aus::)
     

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  7. #6 bregenzer, 21.05.2006
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