Hypothetische FlugWerk FW 190 Air Race Maschine

Diskutiere Hypothetische FlugWerk FW 190 Air Race Maschine im Props Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo an alle Interessierten ! :) Ich möchte an dieser Stelle (hoffe der Platz des Threads ist nicht falsch gewählt) einmal einen...

n/a

Guest
Hallo an alle Interessierten ! :)

Ich möchte an dieser Stelle (hoffe der Platz des Threads ist nicht falsch gewählt) einmal einen, zugegebenermaßen, hypothetischen Gedankenaustausch zu Modifizierung + Einsatz einer FlugWerk FW 190 als Air Race Plane in der Unlimited Klasse anstoßen. Hoffe ihr habt Spaß an diesem Gedankenspiel und beteiligt Euch mit Eueren Vorschlägen und Überlegungen möglichst zahlreich !


Die (theoretische) Ausgangssituation :

- Geld spielt keine Rolle, sprich die benötigten Milionen sind reichlich vorhanden

- Die nötige Entwicklungs- und Konstruktionskompetenz kann weltweit zu jedem(nicht völlig unrealistischen) Preis eingekauft
werden


Ziel :

Konstruktion + Bau einer möglichst hochleistungsfähigen FW 190 auf Basis eines neu vorhandenen Nachbaus der Fa. FlugWerk als Unlimited-Rennflugzeug. Idealerweise sollte das Endprodukt in Reno siegfähig sein, d.h. "Rare Bear" schlagen können.


Erste Überlegungen :

- Welche Ausgangszelle sollte gewählt werden? Die Fw 190 A-8/N oder besser Fw 190D-9/N ?
- Original Tragfläche "geclippt" oder besser Learjet Tragfläche ?
- Vergrößertes Seitenleitwerk ?
- Air Race Tropfen-Cockpithaube dürfte wohl keine Frage sein :-)


Antrieb :

- RollsRoyce Griffon (falls in ausreichender Zahl überhaupt noch erhältlich?) - unwahrscheinlich
- "China-Shvetsov" komplett überarbeitet, neuentwickeltes Turboladersystem, MW60 AD-Injection
- Pratt & Whitney R-2800 komplett überarbeitet
- Wright R-3350 komplett überarbeitet

- oder: völlige Neuentwicklung auf Basis eines MTU V-12 Panzerdiesels auf Avgas 130 umgebaut, falls dieser
Motor auf max. ca. 1200 kg Trockengewicht zu bringen ist (was bei den aktuellen MTU-Baureihen allerdings möglich sein sollte)



Viel Spaß !

D' Arcy
 
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EDGE-Henning

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Och, es gab schon fertig berechnete Konstruktionsunterlagen der Fw-190 mit TL-Triebwerk und auch PTL.
 
dhc-4

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Jets und Turboprops sind in diesen Klassen nicht zugelassen,es gibt da ne eigene Jetclass

Ich denke mal,ne "Renn 190" würde schlussendlich ne Ta-152 sein mit einem aufgemotzten Griffon( die es ja noch glücklicherweise gibt,Avro Shackleton bspw.) ob mit oder ohne Doppelprop ,sei dahingestellt.
 
Sören

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Abartig!:mad:
Ich könnte jedes Mal heulen wenn ich die total verbauten Mustangs, Corsairs und Bearcats sehe. Es ist immer ein Original, was flöten geht.
Ich mags so originalgetreu wie möglich. Da stört eigentlich schon das EADS-Logo an der Bf 109.
 

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Space Cadet
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Ziel :

Konstruktion + Bau einer möglichst hochleistungsfähigen FW 190 auf Basis eines neu vorhandenen Nachbaus der Fa. FlugWerk als Unlimited-Rennflugzeug. Idealerweise sollte das Endprodukt in Reno siegfähig sein, d.h. "Rare Bear" schlagen könne

Das würde ich damit erst gar nicht versuchen.


Um in solche Geschwindigkeitsbereiche vorzudringen, ist ein Laminarprofil zweckmäßig, das in höchster Präzision und Oberflächengüte ausgeführt sein müsste, ebenso wie der Rest der Zelle.

Idealerweise währe da eine komplette Neukonstruktion, die durchaus an das Design einer FW 190 angelehnt ist, aber dann nicht in Ganzmetall sondern als Faserverbund.

Als Antrieb könnte ich mir einen Griffon vorstellen, aber dann mit geändertem Untersetzungsgetriebe, bzw ganz ohne Getriebe und einer relativ kleinen Zweiblatt oder gar Einblatt Luftschraube.
 
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Hatte die Ta-152 H nicht schon ein Laminarprofil? Hab da gerade keine Quelle zur hand.Abgesehen würde sich ja dieser Flieger geradezu anbieten wegen der bekanntermaßen sehr hohen Wendigkeit in Bodennähe.Das könnte ein Vorteil bei solch einem Pylonrace sein.Würde natürlich der üblichen Philosophie,die Flächen zu kürzen,zuwiderlaufen.
 
cap.confusion

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Hatte die Ta-152 H nicht schon ein Laminarprofil? Hab da gerade keine Quelle zur hand.Abgesehen würde sich ja dieser Flieger geradezu anbieten wegen der bekanntermaßen sehr hohen Wendigkeit in Bodennähe.Das könnte ein Vorteil bei solch einem Pylonrace sein.Würde natürlich der üblichen Philosophie,die Flächen zu kürzen,zuwiderlaufen.

Die Wendigkeit spielt in Reno kaum eine Rolle, da die Kurvenradien so groß sind, dass man da fast mit einer 737 :TD: :TD: rumfliegen könnte. Schau dir mal ein Video an, findest du bei youtube und co. bzw. ein echt klasse Video gab es auf der Homepage des Reno Race.
Und genau deswegen fliegen die Kisten dort mit gekürzten Flächen, das reduziert den Luftwiderstand. Der Verlust an Wendigkeit ist zu verkraften.
Deswegen braucht man eine Maschine mit entsprechendem Flächen- und Rumpfprofil, z.B. P 51. Das ist fast noch wichtiger wie die Motorleistung, da ab einen gewissen Punkt selbst eine extrem gesteigerte Motorleistung nur noch einen geringen Geschwindigkeitszuwachs mit sich bringt.

Außerdem denke ich wie Sören: Schade um jede Zelle und jeden Motor der dort verheizt wird.
 

n/a

Guest
@ EDGE-Henning

Och, es gab schon fertig berechnete Konstruktionsunterlagen der Fw-190 mit TL-Triebwerk und auch PTL.

Dein Beitrag wäre sicherlich leistungssteigernd kommt in der Unlimited Class jedoch nicht in Frage, da das Reglement ausschließlich jede Art von Kolbenmotor, Ladersystemen, MW-Einspritzanlagen(ADI) plus NOS-Einspritzung erlaubt.


D' Arcy
 

n/a

Guest
@ scotti-74

Da ist sie .... die Fw 190 D-9-R

http://www.aeroscale.co.uk/modules.php?op=modload&name=Sections&file=index&req=viewarticle&artid=2136

Ich hab sie schon mal in 1:48 gebaut, mit kürzeren Flügeln und gekürtztem Rumpf.
Lars

Hallo Lars,


ein wirklich schönes und großes Modell, Deine Fw 190 D-9 R !
Höchstens die Linienführung der Motorhaube ist evtl. "verbesserungswürdig" (jedenfalls nach meinem Empfinden). Ich weiß aber auch, daß dies im Plastik-Modellbau sehr aufwendig ist. Für Sponsoraufkleber bin ich bei Reno-Maschinen auch wenig zu begeistern:p

Was die Lackierung angeht, denke ich an das Schema des ehemaligen "Papageien-Schwarms" unter Lt. Heinz Sachsenberg.


Gruß D' Arcy
 

n/a

Guest
@ Fw-190 mit NK-12

Ich stelle mir mal in einem kühnen Traum eine Fw-190 mit NK-12 vor.....

:FFTeufel: DASS dürfte wohl vollkommen unrealistisch sein, ein 15000 WPS Triebwerk mit 3500 kg Masse an einer kleinen Fw 190 Zelle....

Allein wegen des Drehmoments nicht zu starten, außerdem würde selbst eine vergrößerte Bodenfreiheit NIE für den Prop ausreichen....:FFTeufel:
 

n/a

Guest
@ Sören

Abartig!:mad:
Ich könnte jedes Mal heulen wenn ich die total verbauten Mustangs, Corsairs und Bearcats sehe. Es ist immer ein Original, was flöten geht.
Ich mags so originalgetreu wie möglich. Da stört eigentlich schon das EADS-Logo an der Bf 109.

Hi,

ja, ich kann Dein Argument gut nachvollziehen und denke normalerweise genauso. NUR: In unserem Reno-Unlimited-Szenario kommt mit der FlugWerk Fw 190 als Basis ja kein wirklicher Originalwarbird, sondern ein modifizierter Nachbau zum Einsatz. Du kannst dieses Flugzeug(plus evtl. eine zweite Ersatz- und Entwicklungsmaschine) in Gedanken gerne zu den bis heute ~20 von FlugWerk produzierten Fw 190 N dazuzählen.

Ideelles Ziel des Projekts soll es sein, zum ersten Mal eine deutsche Entwicklung auf der Basis eines ehemaligen deutschen Luftwaffen-Warbirds gegen die US, UK und SU-Maschinen in Reno antreten zu lassen, sozusagen um die deutschen Farben zu vertreten. Deshalb auch das "Papageien-Farbschema", wie ich an anderer Stelle erwähnt habe.

Vielleicht kannst Du Dich eher mit diesem Gedankenspiel anfreunden, wenn Du das Ganze als (virtuelle) deutsche Nationalmannschaft für die Unlimited Class in Reno ansiehst?!


D' Arcy
 
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flogger

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Abartig!:mad:
Ich könnte jedes Mal heulen wenn ich die total verbauten Mustangs, Corsairs und Bearcats sehe. Es ist immer ein Original, was flöten geht.
Sören so viele sind es nun wirklich nicht!
Die meisten total "verbastelten" Flieger in Reno sind oft schon seit mehreren Jahrzehnten am Start, wenn auch unter verschiedenen Namen.
Dagegen fliegen seit einigen Jahren, besonder in den Silber und Bronze Rennen TOP restauriert WK II Flieger. Nicht nur die obligatorische Mustang sondern auch Wildcat, Tigercat, Bearcat oder Jak´s.

zum Thema:

Wenn ich mir die Siegerliste des Reno Gold Race der Letzten Jahre so anschaue, sehe ich mehr PS Monster an der Spitze (Sea Fury, Bearcat) als aerodynamisch verbesserte Mustangs. So hat die ultimativ verbastelte Mustang "Miss Ashley II" (Lear Jet Pfeilflügel, Griffon Motor mit Doppelpropeller) bis zu ihren Absturz (der Pilot Gary Levitz kam dabei ums Leben) nichts wirklich gerissen.
Auch speziell gebaute, aerodynamisch ausgefeilte Maschinen, wie z.B. die Tsunami oder der Pond Racer von Burt Rutan konnten ihr Potenzial in Reno nicht ausschöpfen.
Ich denke, wenn es schon eine FW sein soll, dann bitte nur mit Monster Sternmotor.

Gruß flogger
 
dhc-4

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Da ist was dran...

naja ne D-9/N Zelle mit P&W 4360 wäre sicher interessant
 
dhc-4

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Der Jumo 213 wog "firewall forward" auch fast 2 tonnen!
 
flogger

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Die Sea Fury "Dreadnought" hat so einen Motor und sieht, abgesehen von der Motorverkleidung, noch recht orginal aus.
Aber ihr habt recht, eine Sea Fury ist nicht mit einer FW zu vergleichen!

flogger
 
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es wäre mal interessant was beide Triebwerke incl Propeller, Abgasanlage usw wiegen...
 

Hans Trauner

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In einer der schweizer Kavernenanlagen tauchte bei der letzten Revision ein lauffähiger BMW 801TJ auf, der offensichtlich von einer in den letzten Kriegstagen sich 'verfliegenden' Ju 388 stammt. FlugWerk übernahm den Motor und startet nun das Projekt "100%plus", um in Reno-tauglich zu machen....:D
 
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