Ich schlumpf´ mir ´ne T-38A...

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Markus_P

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Ich schlumpf´ mir ´ne T-38A in 1/72...

Einleitende Worte

Ich hatte es ja schon bei der Bausatzvorstellung angedroht, nun mache ich ernst: Aus der F-5B von Revell/Esci wird eine T-38A... irgendwann mal!

Ich schiesse den ersten Teil mal frei vorneweg, nämlich die Recherche, damit alle, denen welcher einfällt, ihren Senf auch dazu abgeben können, bevor ich alles zum lackieren abgeklebt habe :FFTeufel:

Hier erstmal die Liste der nötigen Umbauten/Verbesserungen, auf die ich in den nächsten Tagen mal näher eingehen werde:

- Triebwerksdüsen
- Lufteinläufe
- Bausatz-Flügel sind zu kurz (und eigentlich zu dick)
- T-38 hat keine LERX (Leading Edge Root eXtension)
- Schleudersitze (Resin) stellen alte Version dar
- Cockpit zu mager
- Fahrwerk ist zu massiv
- Fahrwersschächte stimmen nicht in der Form (Das Fahrwerk würde da nie reinpassen!)
- die Gravuren muss ich noch überprüfen
- Landescheinwerfer in der Nase
- neue Decals

Habe ich irgendetwas vergessen??
Bisherige Quellen:
Internet:
- Walkaround beim ARC

Publikationen (bisher):
- F-40, Ausgabe 32 "T-37/T-38"
- NASA Wings
- Superbase 13 - Williams
- Aero, Ausg 224

Also, ab jetzt immer her mit dem Senf!!!
:rolleyes:
 
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Viva Zapata

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Die Esci ist schon die richtige Basis. Die Hsegawa T-38 ist eine rudimentäre F-5B.Lediglich das Deckelbild wurde geändert.
Einen Klasse Umbaubericht gab´s mal bei Fine Scale Modeller,
Ausgabe 8/95. Über den Vlag noch zu beziehen.
 
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Die meisten Arbeiten gehören auch mehr in die Kategorie "Naja, wenn man es genau nimmt..."! Du könntest die F-5B bauen, ihr ein Talon-Kleid verpassen und der Eindruck wär schonmal nicht schlecht! Der Rumpf der beiden Versionen ist wirklich zu 90% identisch, die Gravuren zumeist an der richtigen Stelle.
Ich hätte vielleicht gleich den Begriff detaillieren wählen sollen...
aber dazu später mehr!
 
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Hauptfahrwerksschacht

Auch wenn der Modell-Fahrwerksschacht mit den angedeuteten Leitungen schon etwas hermacht, verläuft er leider in 2 Ebenen, außerdem fehlt ein Durchbruch für das Fahrwerksbein, wie er im Original vorhanden ist. (Modellflügel nur lose eingesteckt!)
 
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Schleudersitz

Die Resinsitze von True Details (siehe unten) sind wirklich sehr schön, stellen allerdings wohl eine ältere Version dar. Nach Vergleich mit zahlreichen Bildern wurde meiner Meinung nach beim modifizierten Sitz sichtbar nur eine Verkleidung der Kopfstütze ergänzt.
 
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Luftbremsen

Weiter im Text...

die Luftbremsen der T-38 sind etwas kleiner und ihre Schächte sind voneinander und vom Fahrwerksschacht getrennt, siehe hier .
 
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Fahrwerk, die 2.

Da die F-5 ein verstärktes Fahrwerk besitzt, weist der Unterrumpf ein "Beule" auf, um die grösseren Räder aufzunehmen, für die T-38 muß diese Ausbuchtung entfernt werden (rote Linie). Weil die Luftbremsen auch neu dimensioniert werden müssen, werde ich wohl den gesamten Bereich ausschneiden und erneuern.
 
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Hier nur minimale Änderungen, der Ausschnitt ist auf beiden Seiten gerade (rote Linie). Vor dem Schacht muß der Landescheinwerfer eingebaut werden.
edit: Ja, ein paar Details könnte der Schacht wohl auch vertragen :rolleyes:

The working end!! Im Gegensatz zur F-5B hat die T-38A nicht diesen "Kasten" (Schirm?) dafür aber eine Art aerodynamische Verkleidung, die beide Düsenverkleidungen verbindet.
edit: habe noch eine Ansicht der T-38 Düse vergessen! :(

Auch hier leicht unterschiedliche Geometrien bei F-5B und T-38A , aber laut F-40-Heft genau so, daß letztere Version aus dem F-5 Einlauf geschnitzt werden kann :p
 
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Auf gehts...

Als erstes widme ich mich dem Schleudersitz. Wie bereits erwähnt, stellen die True Details Sitze eine frühe Generation dar (links), was für eine T-38A bis ca. Mitte der 80er auch OK ist. Danach wurde aber irgendwann ein modifizierter Sitz eingeführt, erkennbar an einer vollverkleideten Kopfstütze (Wer genaueres zu Zeitraum/Umständen weiß, bitte melden!). Da meine T-38A entweder NASA- oder aktuelle ENJPPT-Markierungen tragen soll, muß ich also etwas umbauen. Die Kopfstütze wurde vorsichtig abgetrennt, so daß das Polster später wieder genutzt werden kann. Danach habe ich ein kleines Stück PU-Blockmaterial angeklebt (rechts). Dieses Material werde ich als nächstes in die korrekte Form bringen und dann das Kopfpolster wieder ankleben, d.h., ich werde es versuchen...
 
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Schleudertrauma

Irgendwann in den nächsten Tagen werde ich mal sehen, ob ich es nicht doch besser hinbekomme, als das (vorläufiger Stand):
 
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Hauptfahrwerk

Kurzer Vergleich zwischen Bausatz und Original... da ist wohl auch Eigeninitiative verlangt, schließlich will ich ja nicht die filigrane Erscheinung des Fliegers verderben :rolleyes:

Kleine Anekdote am Rande: auf den Modellfotos am Revellkasten sind die Fahrwerksbeine r/l vertauscht :p
 
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Bugfahrwerk...

... das gleiche Thema!! :rolleyes: da die Scheren sehr fein sind, könnte hier evtl. das Ätzset von Eduard (F-5E) die richtige Optik verleihen. Ich werde es testen...
 
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Kenneth

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Brauchst du nicht auch ein komplett neues Rad? Die Reifen/Felge Dimensionen scheinen bei der T-38 anders zu sein?
 
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Original geschrieben von Kenneth
Brauchst du nicht auch ein komplett neues Rad? Die Reifen/Felge Dimensionen scheinen bei der T-38 anders zu sein?
Ja, absolut richtig, darüber wollte ich mich aber erst dann auslassen, wenn ich meinen "Radkasten" wieder hier habe, also meine Sammlung an übriggebliebenen Rädern. Ich weiß noch nicht, ob ich neu bauen muß oder noch etwas brauchbares habe... ich habe vor Jahren auch mal versucht, Teile einer F-5F (Italeri) in die Hase T-38 zu implantieren (ist nicht korrekt, die Details machten aber einfach mehr her...) die ist mir beim Grundieren gecrasht, liegt auch noch irgendwo vergraben... die Fahrwerke wiesen meines Wissens zumindest Bremsen auf, die denen der 38 ähneln, aber dazu demnächst mehr.
 
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Lang ist's her...

wie versprochen, ein paar Scans meines ersten Versuchs einer T-38A auf Basis Hasegawa mit Teilen der F-5F von Italeri.
Der Bugfahrwerkschacht des Italeri-Kits ist besser als der von Revell. Ausserdem sind die Cockpit-Panels bei Italeri mit Strukturen versehen, die auch denen der T-38 nahe kommen, warum allerdings das hintere Cockpit keine seitlichen Details aufweist, ist mir schleierhaft... :?!
Ich werde wohl ausschlachten :FFTeufel:

Hier ein paar Bilder der "Implantate".
 
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weiter geht's...
Da die Hauptfahrwerksschächte auch im Flügel zu flach sind, habe ich sie erstmal komplett ausgeschnitten und werde sie demnächst von der Oberseite her mit dünnem Sheet wieder abdecken. So sollte es dann halbwegs massstabsgetreu werden. Der Rumpfteil der Schächte wird wohl etwas aufwändiger, da muß ich mir noch was einfallen lassen...
 
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So, neuester Stand:

Die Flügel wurden auf korrekte Geometrie angepasst, die LERX hatte ich ja vorher schon wegeschnitten. Die Flügel haben jeweils 5mm größere Spannweite, daher mußte ich dort anstückeln, was ziemlich Trickreich ist, da der Flügel an der Spitze weniger als 1mm dick ist!
Die Befestigungsschlitze für die Außenlastträger habe ich verschlossen, die Nasenkante ist sauber mit dem restlichen Flügel verschliffen. Außerdem habe ich bei einem Flügel den Fahrwerksschacht auf der Flügeloberseite mit 0,5 Plastik abgedeckt, hier ist allerdings die Flügelspitze noch nicht verschliffen.
wenn der Kleber endgültig durchgetrocknet ist, müssen noch ein paar Stellen verspachtelt werden, danach wird teilweise neu graviert.
 
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Des weiteren habe ich den Heckbereich schonmal etwas angepaßt. Die Spachtelmasse wird allerdings noch etwas länger trocknen müssen, bevor ich den Bereich an der Leitwerkswurzel bearbeiten kann.
 
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Bei den Triebwerken suche ich noch nach einer guten Lösung. Deie Düsenabdeckungen vom Bausatz (rechst) haben zwar eine Struktur der Innenwand, allerdings läuft diese zu eng zu und endet an einer Platte. Beim Italeri-Kit existiert zumindest eine Struktur, die die Flameholder andeutet, diese werde ich wohl auf jeden Fall verwenden, nur ein entsprechend langes Nachbrennerrohr fehlt noch...
 
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Thema:

Ich schlumpf´ mir ´ne T-38A...

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