Iran vs. USA/Israel (ab 28.2.26)

Diskutiere Iran vs. USA/Israel (ab 28.2.26) im Aktuelle Konflikte Forum im Bereich Aktuell; Es gibt Aussagen wonach die Angriffe gegen die zypriotischen Basen nicht vom Iran, sondern den Hessbollah aus gestartet worden sein sollen. Auch...
Scorpion

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Überrascht. Ich hoffe, die meinen nur, daß der Start nicht aus dem Iran erfolgte. Anderfalls bräuchten wir nur eine Drohne oder ballistische Rakete Richtung Spanien und die USA könnten auch (wieder) die spanischen Stützpunkte in Morón de la Frontera und Rota nutzen.

Wir sind davor sicher: "Zumindest ein Teil der Flugzeuge, die Kampfjets in der Luft betanken können und wesentlich für die von Europa ausgehende US-Kriegsführung sind, wurde auf die US-Basis in Ramstein in der Westpfalz verlegt. Auf der Air Base funktioniert das Hauptquartier der US-Luftwaffe in Europa. Ohne Ramstein wäre der Angriff auf den Iran in der Art nicht möglich." (Bezahlschranke)
Es gibt Aussagen wonach die Angriffe gegen die zypriotischen Basen nicht vom Iran, sondern den Hessbollah aus gestartet worden sein sollen. Auch die von den Türken abgefangenen waren wohl unterwegs nach Zypern und nicht der Türkei.
 
Scorpion

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Was die drei abeschossenen F-15E anbelangt, stellt sich mir die Frage wie Zeitnah aufeinander diese Abschüsse erfolgt sind. Der Angriff, so klingt es für mich ist wohl eher aus der hinteren Hemisphäre erfolgt und mutmaßlich seien in diesem Gebiet wohl auch Drohnen unterwegs gewesen. Wenn dem so war hat die IFF-Abfrage nicht funktioniert, oder wurde nicht durchgeführt. Ein EPAWSS hat das Radar der F/A-18 als Freund eingestuft, fragt sich ob die Warnung von aktiven AMRAAM Suchern nicht als Bedrohung klassifiziert wird, dann würde sich erklären, warum die Systeme nicht funktioniert haben, möglicherweise werden die Systeme über freundlichem Gebiet auch nicht auf Automatik gestellt. Wer weiß.
 
Jeroen

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Frankreich genehmigt die USA seine Stutzpunkten in der Region zu nutzen.
 

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Die Britten nun meldeten der Drohne kam nicht aus Iran. Wo der her kam wird nun untersucht.
Hatte mir dazu Gedanken gemacht,... die kürzeste Strecke aus dem Iran wären ca 1000km.
Ein "echter" Limbach MD 550 mit Einspritzung, wird mit einem Verbrauch bei Vollleistung mit 520g PSh (ca 740ml) angeben., bei nur 40PS in Reisegeschwindigkeit (ca 180-200 km/h), wäre also gut 5,5stunden Flugzeit. Verbrauch sollen es da 410g PSh sein
Mal jetzt die "besten" Daten angenommen, dann sind das immer noch zwischen 90-100l Liter die nötig wären für diese 1000km Flugstecke.
Wo soll diese Menge untergebracht sein, und wie ist das dann mit dem Schwerpunkt?
 
Alpha

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Wenn dem so war hat die IFF-Abfrage nicht funktioniert, oder wurde nicht durchgeführt.
Die ROE (Rules of Engagement) eines jeden Einsatzes schreiben sehr genau vor, welche Bedingungen für welche Klassifizierung eines Kontakts / potentiellen Zieles erfüllt sein müssen. Ich kenne die dortigen ROE nicht, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine fehlende korrekte IFF-Antwort ausreicht, um ein Ziel bekämpfen zu dürfen. Gewöhnlich gibt es weitere Faktoren, die erfüllt sein müssen - sowohl prozedurale (Position, Flugweg, Herkunft etc) als auch technische (NCTR, IFF Modes) bis hin zur visuellen Identifikation, on-board als auch off-board. Das Ganze ergibt eine "ID Matrix" nach der vorgegangen wird - und ich möchte nochmals betonen, dass gewöhnlich immer mehrere Kriterien erfüllt sein müssen.

Ob EPAWSS oder TEWS oder sonstige - das pure Erscheinen eines der eigenen Seite zuzuordnenden Radarsystems im Suchmodus ist dort weder ungewöhnlich noch besorgniserregend. Sowohl Aim120 als auch Aim9 könnten in Modi verschossen worden sein, die so gut wie keine nutzbare Radarwarnung in den F15E hervorrufen. Dem Video des Einschlages zufolge tendiere ich zur Vermutung Aim9 (kleinerer Gefechtskopf), welche eh keinen Radarwarnempfänger auslöst (und nicht unbedingt mit einem eine Warnung auslösenden Radarkontakt verschossen werden muss).

So oft so: ich hoffe, dass die Vermutung einer bösen Absicht sich als falsch herausstellt und es ein erklärbarer Fehler war. Ich kenne einige Militärpiloten, die in der Region teils bizarre Fehler der fraglichen Operateure erleben mussten. Egal warum: die Zusammenarbeit wird dort jetzt nicht einfacher.
 

Onkel Ju

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Zur vom Regime gesperrten 'Strasse von Hormus' verstehe ich eins nicht. Wenn offenkundig die in den Medien berichteten Folgen dieser Seewegsblockade für die Wirtschaft/Öl- und Gaspreise so drastisch werden: warum kann "man" die Blockade nicht ebenfalls ins Auge fassen und lösen?
Allein die Ankündigung des Iran hat ausgereicht, dass alle großen Schiffsversicherungen ihre Policen gekündigt haben. Neue Policen gibt es nur noch ohne Berücksichtigung von Kriegsschäden - zumindest wenn Schiffe in der betroffenen Region fahren wollen.

Ein einzelner voll beladener Hochsee-Tanker ist ~200-500 Millionen Dollar wert. Keine Versicherung will in der aktuellen Lage das Risiko tragen, insbesondere wenn nun die Gefahr besteht, dass der Iran dutzende Tanker eines Konvois angreifen könnte. Umgekehrt ist keine Reederei so verrückt, ohne Versicherungsschutz in der Region zu fahren.

Die Blockade ist durch das Versicherungsproblem bereits perfekt. Das lässt sich nur lösen, wenn die Versicherungen absolut überzeugt wären, dass da keinerlei Gefahr mehr besteht. Alternativ müsste nun ein Staat bereit sein, das Risiko für die Durchfahrt zu tragen.

EDIT: Die USA denken (siehe Artikel) tatsächlich darüber nach das Versicherungsrisiko selbst zu übernehmen und Schiffen Geleitschutz zu geben:
 
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pok

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Die USA werden in einigen Tagen ergänzende Versicherungen anbieten.
 

D-HUBI

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Dem Video des Einschlages zufolge tendiere ich zur Vermutung Aim9 (kleinerer Gefechtskopf), welche eh keinen Radarwarnempfänger auslöst (und nicht unbedingt mit einem eine Warnung auslösenden Radarkontakt verschossen werden muss).
Ein AIM-9M Abschuss wäre allerdings wirklich schlimm, da dass heißt die F-18 war relativ nah dran und eine(drei) F-15 sind nun wirklich nicht mit Drohnen zu verwechseln.
Auch ich halte eine AIM-9M für die wahrscheinlichste eingesetzte Waffe, da eine zur Drohnenabwehr eingesetzte F-18 wohl eher mit nur 2 Amraam ausgerüstet würde und mit bis zu 6 AIM-9.
 
Scorpion

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Die ROE (Rules of Engagement) eines jeden Einsatzes schreiben sehr genau vor, welche Bedingungen für welche Klassifizierung eines Kontakts / potentiellen Zieles erfüllt sein müssen. Ich kenne die dortigen ROE nicht, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine fehlende korrekte IFF-Antwort ausreicht, um ein Ziel bekämpfen zu dürfen. Gewöhnlich gibt es weitere Faktoren, die erfüllt sein müssen - sowohl prozedurale (Position, Flugweg, Herkunft etc) als auch technische (NCTR, IFF Modes) bis hin zur visuellen Identifikation, on-board als auch off-board. Das Ganze ergibt eine "ID Matrix" nach der vorgegangen wird - und ich möchte nochmals betonen, dass gewöhnlich immer mehrere Kriterien erfüllt sein müssen.

Ob EPAWSS oder TEWS oder sonstige - das pure Erscheinen eines der eigenen Seite zuzuordnenden Radarsystems im Suchmodus ist dort weder ungewöhnlich noch besorgniserregend. Sowohl Aim120 als auch Aim9 könnten in Modi verschossen worden sein, die so gut wie keine nutzbare Radarwarnung in den F15E hervorrufen. Dem Video des Einschlages zufolge tendiere ich zur Vermutung Aim9 (kleinerer Gefechtskopf), welche eh keinen Radarwarnempfänger auslöst (und nicht unbedingt mit einem eine Warnung auslösenden Radarkontakt verschossen werden muss).

So oft so: ich hoffe, dass die Vermutung einer bösen Absicht sich als falsch herausstellt und es ein erklärbarer Fehler war. Ich kenne einige Militärpiloten, die in der Region teils bizarre Fehler der fraglichen Operateure erleben mussten. Egal warum: die Zusammenarbeit wird dort jetzt nicht einfacher.
Da stimme ich Dir zu, dass die ID Matrix natürlich aus mehr besteht, als nur IFF-Abfragen. Wie gesagt, hieß ja auch dass zu diesem Zeitpunkt auch viele Drohnen in der Gegend unterwegs waren. Wenn man tatsächlich Sidewinder eingesetzt hat, muss man dann aber eher von Vorsatz ausgehen. Würde ich aber nicht zwingend drauf tippen, denn diese in schneller Reihenfolge einzusetzen ist dann doch etwas Zeitaufwändiger. Stellt sich natürlich auch die Frage nach der Luftraumüberwachung, AWACS, bodengestützte C2 etc. Wir werden es erfahren, oder auch nicht.
 

Sens

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Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben am Donnerstag ihre zwölfte Angriffswelle gegen den Iran abgeschlossen und dabei unter anderem das Hauptquartier der iranischen Spezialeinheiten angegriffen, teilte das Militär mit.
Rund 90 Flugzeuge der israelischen Luftwaffe beteiligten sich an den Angriffen, die mit etwa 200 Waffensystemen auf rund 40 Ziele abzielten.
Q: JP
5. März 2026, 14:35 Uhr Aktualisiert :5. März 2026, 14:36 Uhr
PS
Nach 13 Uhr meldete eine Reporterin aus Tel Aviv, das seit Null Uhr morgens bis zum Zeitpunkt des Interviews, der Start von 13 ballistischen Raketen in Richtung Israel gemeldet wurde, von denen jedoch keine durchkam. Jedoch sei weiterhin die Gefährdung durch herabfallende Trümmerteile gegeben. Wie erwartet ist die Anzahl der Angriffe mit solchen Raketen auf ein Bruchteil im Vergleich zu den ersten Tagen geschrumpft. Im Gegenzug wurden die Sicherheitsbedingten Einschränkungen für die Bürger Israels reduziert.
 
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Ein AIM-9M Abschuss wäre allerdings wirklich schlimm, da dass heißt die F-18 war relativ nah dran und eine(drei) F-15 sind nun wirklich nicht mit Drohnen zu verwechseln.
Die letzten Versionen der AIM-9 haben Erfassungs- und Bekämpfungsreichweiten, bei denen das Ziel für das bloße Auge ungefähr die Größe eines Fliegenschisses hat, wenn man es ohne IRST überhaupt sieht. Hier mal eine Grafik aus den 90ern, da hat sich die US Navy dem Thema visuelle Erkennbarkeit mal angenommen.



Quelle

Die Kurve zeigt, daß man ein Objekt in der Größe einer MiG-21 head-on unter optimalen Sichtbedingungen bis maximal 2,5 nm erkennen kann. Eine - der F-15E größenmäßig in etwa vergleichbare - F-14 Tomcat sieht man head-on höchstens auf 4nm und selbst in der vollen Draufsicht ab ca. 12,5 nm nicht mehr und da ist man schon in der Erfassungs- und Bekämpfungsreichweite einer AIM-9.
 
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"Die Fähigkeit des iranischen Regimes, US-Streitkräfte und regionale Partner zu beeinflussen, nimmt rapide ab, während die amerikanische Kampfkraft weiter zunimmt"
Beim Video sind die Parkpositionen der angegriffenen F-5 interessant.
US Central Command
@CENTCOM


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Gerüchte, die in den sozialen Medien über einen Absturz einer US-amerikanischen F-15E im Iran am frühen Mittwoch kursieren, sind unbegründet und NICHT WAHR

PS
ein weiteres freigegebenes Video:
US Central Command @CENTCOM · 2. März
Letzte Nacht griffen US-amerikanische B-1-Bomber tief im iranischen Territorium an, um die iranischen Raketenkapazitäten zu schwächen. Wie der Präsident erklärte: „Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie dem Erdboden gleichmachen.“
im folgenden Link gibt es weitere Details und auch die B-52 sollen schon zum Einsatz gekommen sein.
 
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Die letzten Versionen der AIM-9 haben Erfassungs- und Bekämpfungsreichweiten, bei denen das Ziel für das bloße Auge ungefähr die Größe eines Fliegenschisses hat, wenn man es ohne IRST überhaupt sieht.
Frage dazu … wenn man 3 AIM-9 auf große Entfernung, wo man die Ziele kaum sehen kann, auf 3 Ziele abfeuert, wie stellt man dann sicher, dass jede Rakete ein Ziel trifft und nicht alle 3 ein Ziel?
 

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3 Std.

Gerüchte, die in den sozialen Medien über einen Absturz einer US-amerikanischen F-15E im Iran am frühen Mittwoch kursieren, sind unbegründet und NICHT WAHR
Das im Internet in einen entsprechenden Betrag eines indischen Mediums gezeigte Video ist jedenfalls ein Fake und zeigt den Absturz in Kuwait.
 
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Frage dazu … wenn man 3 AIM-9 auf große Entfernung, wo man die Ziele kaum sehen kann, auf 3 Ziele abfeuert, wie stellt man dann sicher, dass jede Rakete ein Ziel trifft und nicht alle 3 ein Ziel?
Das hängt vom Flugkörper und dem feuernden Lfz. ab. M. W. nach ist z. B. die AIM-9X in der Lage, via data-link vom Trägerflugzeug "after launch target updates" zu bekommen. Und zwar u. a. aus dem von Dir genannten Grund. Zudem werden die Flugkörper ja auch nicht in der gleichen Millisekunde abgefeuert, sondern mit ein paar Sekunden Offset, was auch dem Suchkopf ggf. Zeit für finale Korrekturen/Zielwechsel lässt.
 
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Sens

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Nadelstiche sind weiterhin möglich.
Vom Iran nach Kuwait sind es nur etwa 30 km.
Hier mal der offizielle Bericht, denn in den Medien lässt man die Details lieber weg.
"UKMTO-WARNUNG 014-26 – ANGRIFF Berichtsdatum: 04. März 2026 Berichtszeit: 22:40 UTC Ausgabedatum: 04. März 2026 Quelle:
Kapitän UKMTO hat eine Meldung über einen Vorfall 30 Seemeilen südöstlich von Mubarak Al Kabeer, Kuwait, erhalten. Der Kapitän eines vor Anker liegenden Tankers meldet, eine laute Explosion an Backbord beobachtet und gehört zu haben. Anschließend sah er ein kleines Boot den Bereich verlassen. Aus einem Ladetank ist Öl ins Wasser gelangt, was Umweltauswirkungen haben könnte. Das Schiff hat Wasser aufgenommen. Es wurden keine Brände gemeldet, und die Besatzung ist wohlauf. Die Behörden ermitteln. Schiffe werden gebeten, die Route mit Vorsicht zu befahren und verdächtige Aktivitäten UKMTO zu melden. Mubarak Al Kabeer, Kuwait | watchkeepers@ukmto.org | +44 (0)2392 222060 +44 7779 966976 +44 7585 795608 www.ukmto.org UKMTO (UK Maritime Trade Operations)
PS
(KI)
Iranische Haftminen sind spezialisierte Sprengvorrichtungen, die von der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) genutzt werden, um Schiffe unterhalb der Wasserlinie zu beschädigen. Diese Minen ähneln verblüffend anderen iranischen Waffen, sind oft mit starken Magneten ausgestattet und können von kleinen, schnellen Booten aus heimlich an Schiffsrümpfen im Persischen Golf oder Golf von Oman angebracht werden.
  • Einsatzkontext: Im Juni 2019 wurden solche Haftminen bei Angriffen auf Öltanker im Golf von Oman vermutet.
  • Merkmale: Sie können aufgrund ihrer Bauweise, insbesondere des starken Magneten, der trotz Explosion unversehrt bleiben kann, iranischen Waffen zugeordnet werden.
  • Strategie: Diese Minen sind Teil einer asymmetrischen Kriegsführung, um den Schiffsverkehr in wichtigen Wasserstraßen wie der Straße von Hormus zu stören.
  • Herkunft: Es wird vermutet, dass diese Waffen aus dem Arsenal der iranischen Revolutionsgarden stammen.

    Die Verwendung von Haftminen ermöglicht es dem Iran, Schiffe zu beschädigen, ohne dass die unmittelbare Verantwortung sofort nachweisbar ist.
Die Amerikaner werden sich diesmal nicht durch solche Formalien von einer Reaktion abhalten lassen.
 
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Gerüchte, die in den sozialen Medien über einen Absturz einer US-amerikanischen F-15E im Iran am frühen Mittwoch kursieren, sind unbegründet und NICHT WAHR
Das im Internet in einen entsprechenden Betrag eines indischen Mediums gezeigte Video ist jedenfalls ein Fake und zeigt den Absturz in Kuwait.
Halten wir doch einfach fest, dass bisher vier amerikanische F-15 abgestürzt sind und “wirbeln“ nicht alles durcheinander, gehen bitte nicht auf Fake-Meldungen ein.
Und bitte auch nicht auf Angriffe/Aktionen außerhalb der Luftfahrt.
 
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Die Britten schicken außer zwei schon vorort vier weitere Typhoons nach Qatar, dazu noch Hubschrauber nach Cyprus um Drohnen ab zu schieesen.
 

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Das hängt vom Flugkörper und dem feuernden Lfz. ab. M. W. nach ist z. B. die AIM-9X in der Lage, via data-link vom Trägerflugzeug "after launch target updates" zu bekommen. Und zwar u. a. aus dem von Dir genannten Grund. Zudem werden die Flugkörper ja auch nicht in der gleichen Millisekunde abgefeuert, sondern mit ein paar Sekunden Offset, was auch dem Suchkopf ggf. Zeit für finale Korrekturen/Zielwechsel lässt.
Ich habe mal einen Beitrag gelesen, dass die kuwaitischen Legacy F-18 zwar extrem niedrige Flugstunden haben, aber im Gegenzug seit der Auslieferung auch keine größeren Updates erhalten haben, u.a . das soll in der arabischen Jemenkampagne zu Schwierigkeiten geführt haben und dazu dass sie nicht mehr eingesetzt wurden.
Deshalb würde ich die AIM-9X bezweifeln und eher von der AIM-9M ausgehen … Amraam haben die Kuwaitis glaube ich auch erst zusammen mit den EFs erhalten.
 
Thema:

Iran vs. USA/Israel (ab 28.2.26)

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