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Naja was ist denn größer wie der Schatten vom Flieger? Muss ja dann auch größer sein wie der Flieger......bisschen Platz und Transportproblem oder?
Was mich auf dem Bild viel mehr wundert ist die AMRAAM unter dem Flügel. Der Eurofighter kann davon 4 Stück halb versenkt am / im Rumpf tragen. Unter dem Flügel dürfte der Luftwiderstand der Rakete + Pylon viel grösser sein. Wieso macht man das so bei einer QRA-Maschine? Ich denke, 6 AMRAAM muss man für diese Aufgabe nicht herumkutschieren.Ich grabe mal diesen Mumien-Thread aus...
Die Social Media-Redaktion der Bundeswehr hat die Eurofighter in Laage besucht und dabei auch Bilder der QRA-Maschinen aufgenommen.
Was auffällt: Die Suchköpfe der IRIS-T sind verpixelt. Das wundert mich ein wenig, denn ich kann mich nicht daran erinnern, sowas schonmal gesehen zu haben. Gibt es da vielleicht eine neue Version, die noch nicht öffentlich ist? Oder wurden scharfe IRIS-T noch nie so nah fotografiert? Letzteres würde mich wundern...
Bildquelle: Bundeswehr/Oesteritz
Was ich mich frage ist, warum die QRA-Maschinen überhaupt noch mit einem LFK bewaffnet sind, der eingeführt wurde, als Franz Beckenbauer noch die Nationalmannschaft trainiert und VW den Golf III produziert hat...Was mich auf dem Bild viel mehr wundert ist die AMRAAM unter dem Flügel. Der Eurofighter kann davon 4 Stück halb versenkt am / im Rumpf tragen. Unter dem Flügel dürfte der Luftwiderstand der Rakete + Pylon viel grösser sein. Wieso macht man das so bei einer QRA-Maschine? Ich denke, 6 AMRAAM muss man für diese Aufgabe nicht herumkutschieren.
Das ist nun mal die Bundeswehr. Die hat ihre eigenen Regeln, unabhängig der freien Presse.Was auffällt: Die Suchköpfe der IRIS-T sind verpixelt. Das wundert mich ein wenig, denn ich kann mich nicht daran erinnern, sowas schonmal gesehen zu haben.
Die aktuellen AMRAAM haben nicht mehr viel mit der ursprünglichen AMRAAM gemein. Neue Elektronik, neues Triebwerk. Einzig Gefechtskopf und Aerodynamik sind gleich geblieben.Was ich mich frage ist, warum die QRA-Maschinen überhaupt noch mit einem LFK bewaffnet sind, der eingeführt wurde, als Franz Beckenbauer noch die Nationalmannschaft trainiert und VW den Golf III produziert hat...
Die grundlegende Funktionsweise ist - bezogen auf die Flugphysik - bis zur letzten Version der C-Variante gleich geblieben und die dadurch bis heute - salopp gesagt - nur eine "Sparrow+". Höchste Geschwindigkeit bei Brennschluß des Feststoff-Antriebs, danach ballistische Flugbahn. Bei manövrierenden Zielen nach Brennschluß dadurch keine Möglichkeit nach aus Kurskorrekturen resultierendem Energieverlust wieder beschleunigen zu können. Ok für Kampf BVR gegen nicht manövrierende Ziele, bei Jägern oder Jagdbombern mit einiger Wahrscheinlichkeit nur dann erfolgreich, wenn deren Besatzung pennt. Zudem recht große Wahrscheinlichkeit, daß der Angriff erkannt wird, da entweder Zielverfolgung durch Radar vom Trägerflugzeug und Datenübermittlung an LFK, oder LFK-eigenes Radar.Die aktuellen AMRAAM haben nicht mehr viel mit der ursprünglichen AMRAAM gemein. Neue Elektronik, neues Triebwerk. Einzig Gefechtskopf und Aerodynamik sind gleich geblieben.
Wenn du das grundlegende Konzept des Feststoff Antriebs als veraltet einschätzen willst, lohnt sich ein Blick über den Tellerrand. Meteor ist die einzige AAM mit Ramjet. USA, China und Russland setzen nicht auf Ramjet. Das gilt auch für die neusten Entwürfe, z.B. AIM-260, PL-15/16, R-37. So schlecht kann das Konzept also nicht sein.Die grundlegende Funktionsweise ist - bezogen auf die Flugphysik - bis zur letzten Version der C-Variante gleich geblieben und die dadurch bis heute - salopp gesagt - nur eine "Sparrow+". Höchste Geschwindigkeit bei Brennschluß des Feststoff-Antriebs, danach ballistische Flugbahn. Bei manövrierenden Zielen nach Brennschluß dadurch keine Möglichkeit nach aus Kurskorrekturen resultierendem Energieverlust wieder beschleunigen zu können. Ok für Kampf BVR gegen nicht manövrierende Ziele, bei Jägern oder Jagdbombern mit einiger Wahrscheinlichkeit nur dann erfolgreich, wenn deren Besatzung pennt. Zudem recht große Wahrscheinlichkeit, daß der Angriff erkannt wird, da entweder Zielverfolgung durch Radar vom Trägerflugzeug und Datenübermittlung an LFK, oder LFK-eigenes Radar.
Das Thema Energieverlust versucht man bei der AIM-120D mit einer zusätzlichen Feststoff-Stufe auszugleichen. Da ist aber die Flugphysik über den gesamten Bekämpfungszeitraum betrachtet trotzdem eine andere Welt. Und: diese Variante wird nicht bei der Luftwaffe eingesetzt.
Der grundlegende Unterschied bei der Meteor: Deren Staustrahl-Triebwerk lässt eine Regelung über die gesamte Flugdauer zu und dadurch kann die Reichweite optimiert, bei geringem Bekämpfungsabstand die Geschwindigkeit maximiert und beim Manövrieren Energieverlust ausgeglichen werden. Zudem - im Gegensatz zur AIM-120 - keine Abhängigkeit von eigenen Sensoren oder denen des Trägers. Die Meteor kann durch eine AWACS gelenkt werden, dadurch z. T. sehr späte Erkennung des - bei genügend Resttreibstoff zudem auf maximale Geschwindigkeit beschleunigenden - LFK, dessen Steuerung ganz andere Querbeschleunigungen zulässt und der auch deutlich störfester ist.
Sorry, aber du verstehst da weder die Amraam richtig, noch deren Leistungsfähigkeit oder Einsatzmethodik.Die grundlegende Funktionsweise ist - bezogen auf die Flugphysik - bis zur letzten Version der C-Variante gleich geblieben und die dadurch bis heute - salopp gesagt - nur eine "Sparrow+". (...) Ok für Kampf BVR gegen nicht manövrierende Ziele, bei Jägern oder Jagdbombern mit einiger Wahrscheinlichkeit nur dann erfolgreich, wenn deren Besatzung pennt.
Das hat nichts mit freier Presse zu tun, Fotos vom Suchkopf der IRIS-T sind schlicht und einfach eingestuft und unterliegen damit der Geheimhaltung.Das ist nun mal die Bundeswehr. Die hat ihre eigenen Regeln, unabhängig der freien Presse.