Israelische F-15 am 01.06.05 in Deutschland?

Diskutiere Israelische F-15 am 01.06.05 in Deutschland? im Israel Defence Force / Air Force Forum im Bereich Einsatz bei; Hat jemand Informationen, ob das Flugzeug des israelische Präsidenten Mosche Kazaw heute beim Abflug in München von israelischen oder...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 Voyager, 01.06.2005
    Voyager

    Voyager Guest

    Hat jemand Informationen, ob das Flugzeug des israelische Präsidenten Mosche Kazaw heute beim Abflug in München von israelischen oder amerikanischen F-15 eskortiert wurde?
    Ein Freund will heute nach 19:00 Uhr zwei F-15 mit drei Zusatztanks nahe Erding in einem Holding des Flughafens München gesehen haben. Das war kurz vor der Abflugzeit von Kazaw am Flughafen.
     
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  3. #2 FLANKER, 02.06.2005
    FLANKER

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    Informationen leider nicht aber es ist gut möglich :)
     
  4. Sens

    Sens Astronaut

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    Das Flugzeug eines Staatsoberhauptes wird von Abfangjägern des Gastlandes bis an die Staatsgrenze eskortiert. Demnach dürfte es sich um drei F-4F-KWS vom JG-74 'M' in Neuburg gehandelt haben. Eine Anfrage dort würde Gewissheit bringen.
     
  5. #4 Voyager, 15.06.2005
    Voyager

    Voyager Guest

    Mein Bekannter, den die Maschinen direkt überflogen haben, sprach von einem relativ großen Flugzeug mit Doppelleitwerk und keiner Abgasspur, wie sie die F-4F nachzieht (die kennt er). Zudem berichtete von drei Zusatztanks (rechter, linker Flügel + Centerline) und einem Stern in weißem Kreis als Hoheitszeichen. Ich versuchte das zunächst auch als F-18, die im Rahmen von ELITE 2005 unterwegs waren abzutun. Wenn auch der Sichtungsort, etwa 30 km nordöstlich von München garnicht zu dieser Übung passte.
    Zwischenzeitlich habe ich ihm dann ein paar Fotos und Dreiseitenzeichnungen von F-4F, MiG-29, MiG-25, F-18, F-14, F-15, F-16, Saab Viggen und Mirage F-1 gezeigt. Und darauf hat er ohne den Typ zu kennen eindeutig die F-15 identifiziert.
     
  6. jockey

    jockey Alien

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    Dann waren es wohl doch israelische F-15!Hatte auch so eine Sichtung als der spanische König,eskortiert von 3 Phantoms über unserm Ort geflogen ist (war Juni 1997) :HOT Ist schon ungewöhnlich das sie wohl eigenen Schutz mitbringen oder nicht? Na die vertrauen uns wohl immer noch nicht :rolleyes:
     
  7. #6 Voyager, 15.06.2005
    Voyager

    Voyager Guest

    Es ist absolut unüblich und auch die Flugroute wird sonst nur von Zivilflugzeugen im Anflug auf MUC genutzt. Würde mich nicht wundern, wenn die auch noch eine El Al Flugnummer gehabt hätten :FFTeufel:
     
  8. #7 Flashbird, 15.06.2005
    Flashbird

    Flashbird Astronaut

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    Am Tag der Ankunft in D brachte die ARD abends einen Bericht in den Nachrichten.Demnach eskortierten 4 Phantoms die Maschine des Staatspräsidenten nach Tegel und machten auch noch einen Überflug,bei der Begrüßung.Wie die Sache beim Rückflug aussah ist mir aber nicht bekannt.
     
  9. Sens

    Sens Astronaut

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    Ich weis nicht was Dein Freund am 1. Juni gesehen hat. IDF-AF F-15 begleiten die Boeing des Staatspräsidenten nicht ins Ausland. Der Schutz und die 'Protokoll-Eskorte' wird vom jeweiligen Gastland gestellt.
    Die Amerikaner fliegen ebenfalls F-15.
    Die Israelis nehmen an Übungen in Nordamerika teil und legen dabei Zwischenstopps zum Auftanken ein. Eine Überschneidung der Ereignisse ist damit nicht ganz ausgeschlossen. Bisher gibt es keine weitere Quelle, die die subjektive Beobachtung Deines Freundes stützt. Vor dem Rückflug nach Israel hätten die F-15 einen Tankstopp einlegen müssen. Drei israelische F-15 fallen auf jedem Flugplatz auf.
     
  10. #9 Voyager, 16.06.2005
    Voyager

    Voyager Guest

    Das beinhaltete bereits meine initiale Frage ;)
    Wo hast du den dritten Flieger her? Es wurden nur zwei gesehen und es waren mit Sicherheit F-15. Fraglich nur ob tatsächlich israelische oder doch Amerikaner aus LN. Jedenfalls befanden Sie sich auf keiner Flugroute, die üblicherweise vom und zum Fliegerhorst Erding geflogen wird oder die militärische Flugzeuge benutzen, wenn sie den Landkreis Erding queren, um in die Tieffluggebiete Richtung Chiemsee oder Niederbayern zu kommen. Es war eine reguläre Anflugroute zum Flughafen München. Mittlerweile hat auch ein Nachbar der bei der EADS im Luftfahrtbereich arbeitet und die Flugzeuge auch sah, das gesehene als F-15 identifiziert, die in enger Formation flogen. Leider konnte der keine Hoheitszeichen erkennen. Er wurde nur darauf aufmerksam, weil das Geräusch nicht zu den Airlinern passte, die normalerweise auf dieser Route MUC an- oder abfliegen.
    Zum Tanken muss eine F-15 in dieser Konfiguration sicher nirgends landen. Da kann man sich auch auf dem Hin- und Rückflug mit einer KC-135 des großen Bruders treffen.
    Ich denke, wenn es sich hier um eine verdeckte Aktion handelte, wirst du nie eine Quelle dafür finden. Weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Die Israelis geniessen einige Privilegien, die niemand in Frage stellt. Am Flughafen München landet die El Al z.B. regelmässig auf der Bahn, die sie sich selbst aussucht und das hat die Anflugkontrolle dann so umzusetzen, egal welchen Aufwand das macht. Bevor das Terminal 2 fertiggestellt wurde, musste das Unterflur Betankungssystem vor dem Terminal F trockengelegt werden und die El Al Maschinen mit Tankfahrzeugen betankt werden, die von El Al Sicherheitskräften kontrolliert wurden. Oder denke an den Absturz der El Al 747 bei Amsterdam. Da ist bis heute nicht klar, was genau in der Ladung war. Sicher ist nur, daß die Anwohner in der Nähe der Absturzstelle merkwürdig erkrankt sind.
    Im Zusammenhang mit israelischen Staatsgästen halte ich alles für möglich, was keinen Naturgesetzen zuwiderläuft ;)
     
  11. #10 Flashbird, 16.06.2005
    Flashbird

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    Na ja,wir haben am 31.5 in Neuburg auch F-18 in mittlerer Höhe Richtung Südwesten fliegen sehen.Vielleicht waren es ja doch die Finnen. :?!
     
  12. AF1

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    Moin!

    @Vogayer&All
    Was da dein Freund&u.a da gesehen haben wollen,und was hier einige anzweiffeln,emspreche der jeweiligen Handlunghabe div.Länder.
    Nur drei Regierung(USA/GUS/Israel) dieser Welt lassen ihr GOV-Member ständig weltweit dessen AF begleiten.
    Das da ein F4 zu diesem Zeitraum im Luftkreis kreiste war ey nur eine Alibifunktion,und gut für die Presse.
    Ich glaube das hier Forum min ein Mitglied dabei ist,der bei der DFS arbeitet,und mit vorgehaltener Hand dies bestätigen kann.
    Sei es zb. beim letzten Besuch des GUS-Aussenminister in Berlin,in derweil zwei Mig29 am PolksaGER -Sector flogen.
    Oder heute bei der Feier"Point...."bei der G.Bush sen. beiwohnte war die USAF(incl.SS) sehr aktiv,war mal halt die Nr.1.
    Zu ELAL in DUS
    Wer sich denn Jungs mit den grünen Rucksäcken näherte,oder zu nah am Flieger war,konnte mit einem Warnschuss rechnen.Die Crew wurde schon am Hotel unter Beaufsichtung(Begleitfahrzeug) genommen.
     
  13. Sens

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    Zu den USA und Russland möchte ich mich nicht äußern. Israel läßt seine Repräsentanten nicht von eignen Jägern ins Ausland begleiten.
    Obwohl die Ehreneskorte beim Start und bei der Landung in Lod diese Vermutung nahelegen. Ein Relikt aus der Zeit, als an- und abfliegende Maschinen durch arab. Jäger "gefährdet waren. Doch in Wirklichkeit war es auch in den 50iger und 60iger Jahren eher eine Demonstration der eigenen Staatlichkeit und ihrer Symbole. Heute ist es nur noch Tradition und Symbolik.
     
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    Hallo

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  15. AF1

    AF1 inaktiv

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    Moin!
    Also nun mal genau.
    Das System(Verfassung/Regeln der Staatsführung)sieht es vor das die jeweilige Vetretung(President-Aussenminister-Verteitigung) nicht nur seit dem 911 immer mit Eskorte um die Welt fliegen.
    Das beim letzten Besuch von A.Scharon in der USA die B777 von der ISAF begleitet wurde ist bei der Austria Flugcontrolle kein Geheimniss.
    Die DFS wird es ja nicht ans schwarze Brett hängen das,wer und wann eine Überfluggenehmigung beantragt hat.Zudem kann die ISAF jederzeit auf die USAF zugreifen.
    (ISAF Israel Airforce)
    Entweder man scannt die Hoch-Freq(Mil)oder wer die möglichkeit hat fragt mal die Leute der DFS,die wuch sagen was sich hin wieder im Deutschem Luftraum so tut.
     
  16. Sens

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    Jetzt wird es aber ziemlich spekulativ. Die Boeing-777 fliegt die Strecke TLV-Washington non-stop, wobei die Reisegeschwindigkeit (Mach 0,83+ ) über der der F-15 Mach <0,8) liegt. Selbst wenn die Boeing-777 mit Rücksicht auf die geringere Langstrecken-Marschgeschwindgkeit langsamer fliegen würde, dann erzwängen diese dennoch mindestens zwei Zwischenlandungen zum Auftanken nur in einer Richtung mit all den Verbundenen Gefährdungen.
    Nur beim Abflug- und Anflug auf Israel (etwa auf der Höhe Zyperns) begleiten die F-15 die Maschinen der Repräsentanten des Staates Israel. Trotz des übertriebenen 9-11 Gehabes hat das auch heute noch eher symbolische als praktische Bedeutung.
     
Moderatoren: mcnoch
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