Jak-28P Katastrophe 1966, Berlin

Diskutiere Jak-28P Katastrophe 1966, Berlin im Aktuell & Neuerscheinungen Forum im Bereich Bücher u. Fachzeitschriften; Erneut "frisch" aufgewärmt, jetzt gerade neu erschienen: die Katastrophe in Berlin vor gut 55 Jahren.

rufumbula

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Ist das die Druckversion dieser Sendung?

 
RomanW.

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Ist das die Druckversion dieser Sendung?

Hab ich auch schon gehört, den Beitrag.
 

ColdWar

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Hier gibt es ein paar Einzelheiten, da wird etwas von Kampffliegern und Prototypen erzählt. Alles nicht ganz haltbar und dass jetzt nach
fuenf Jahrzehnten.
Ich kenne auch keine Details aber es soll eine Buchvorstellung der Autoren in der Stadt Eberswalde geben.

 
Monitor

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Alien
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Was ist das für eine Jak auf dem Cover des Buches ?
Einsitzer. Retuschiert ??? Fahrwerk wegretuschiert, aber Klappen offen.
Da hätte man sicher besseres finden können. Nicht gerade professionell. Was auch an der Glaubwürdigkeit kratzt.
 

rufumbula

Space Cadet
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Wenn man sich die Doku anhört dann geht es weniger um den Absturz als um den Umgang heute in Russland damit. Es lohnt sich die Zeit zu nehmen die Doku anzuhören. Fehler sind natürlich enthalten.
 
DDA

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Alien
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Ich hab mir das Buch vor ein paar Wochen bestellt und mittlerweile (an einem Tag auf der Haspel als diensthabender Windenfahrer mit eher wenig Betrieb) durchgelesen.
Fazit: Eine durchaus gut zusammengestellte Sammlung an Dingen rund um die Katastrophe mit Schilderungen (Zitate) verschiedener Seiten und Zeitzeugen. Für mich sehr lesenswert. (Andere werden vermutlich nicht unbedingt genau das Gleiche denken).
Ganz nebenbei zeigten sich erschreckende Parallelen in der kriegspropangandistischen Verarbeitung damals mit dem offiziellen Sprachgebrauch heute... (das hat mich beinahe am meisten verschreckt)

Axel
 
fanavion

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Was ist das für eine Jak auf dem Cover des Buches ?
Einsitzer. Retuschiert ??? Fahrwerk wegretuschiert, aber Klappen offen.
Da hätte man sicher besseres finden können. Nicht gerade professionell. Was auch an der Glaubwürdigkeit kratzt.
Ich habe das Netzt durchforstet aber v.a. das Buch Yakovlev Yak 25/ 26/27/ 28 von YEFIM GORDON
(Aerofax Series Hinkley: Midlands, 2002). Ich finde keine "Yak" mit Einzelkanzel und unverglaster Bugnase.

In Wikipedia ist allerdings eine "rote 09" abgebildet, die hat das Einmann-Cockpit und die eine verglaste Nase.



Kann es sein, dass die Autoren bewußt ein Bild genommen haben, das die sowjetische Seite retouchiert veröffentlicht hat?

Ich hab mir das Buch vor ein paar Wochen bestellt und mittlerweile (an einem Tag auf der Haspel als diensthabender Windenfahrer mit eher wenig Betrieb) durchgelesen.
...
@DDA / Axel
Kannnst Du bitte nachsehen ob im Impressum oder sonstwo vorne im Buch Aussagen über das Titelbild gemacht werden?

Mich würde auch grundsätzlich interessieren, ob auf die verwendeten Quellenangaben auch mit Fußnoten hingewiesen wird.
 
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Airboss

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Du hast ganz recht mit der Yak-28L. Auf dem Buchcover ist genau ebendiese rote 09 abgebildet. Für das Titelbild wurde wohl retuschiert, damit es etwas "cooler" und ein wenig mehr nach Yak-28P aussieht. Man kann die Kanzelstreben der Bugverglasung gerade so erkennen. Ich bin sicher, dass das Foto nicht von sowjetischer Seite retuschiert wurde. Wie und wozu auch, es handelt sich um eine Museumsmaschine. Da gibt es nichts zu verschleiern. Warum die Autoren kein Foto einer "P" genommen haben ist unklar. Gäbe da ja auch genug.
 

rufumbula

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Ich kenne auch keine Details aber es soll eine Buchvorstellung der Autoren in der Stadt Eberswalde geben.
Kürzlich gab es wohl eine Diskussionsrunde bzw. Buchvorstellung mit den Autoren im Museum Berlin-Karlshorst (neuer Name seit Mai!).

Im Zusammenhang mit dieser Katastrophe wird es morgen in Rostow am Don eine Eröffnung geben.

Am 30. September soll im Rostower Park „Druschba“ in der Kapustina-Straße ein Heldendenkmal eröffnet werden. Dabei handelt es sich um eine Aluminiumstele, stilisiert als zerstörter Flugzeugkiel. Darunter befindet sich in 2 Metern Tiefe eine Diorama-Karte, die 1966 echten Karten von Berlin nachempfunden wurde. Der Glasboden ermöglicht es den Zuschauern, die deutsche Hauptstadt mit den Augen der Piloten zu sehen. Alle Informationen über sie werden auf dem Multimedia-Bildschirm angezeigt.

Im Text ist davon die Rede das es in Deutschland mindestens drei Denkmäler gäbe.


Dss Foto stammt von dieser Seite.

 
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rufumbula

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„Der riesige Himmel des Hauptmann Kapustin“ – so heißt die multimediale Ausstellung, die am Vortag im Rostower Geschichtspark „Russland – Meine Geschichte“ startete.


 
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ColdWar

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„Der riesige Himmel des Hauptmann Kapustin“ – so heißt die multimediale Ausstellung, die am Vortag im Rostower Geschichtspark „Russland – Meine Geschichte“ startete.


super! auch in Russland zeigt man von offizieller Seite (gut ich sehe gerade 'Gazeta', also nicht ganz offiziell) die Jagdbomber-Variante, obwohl eigentlich seit gut 55 Jahren bestätigt ist dass es ein 2sitziges Jagdflugzeug Yak-28P war. Russ. Geschichtsschreibung...
 
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rufumbula

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auch in Russland zeigt man von offizieller Seite die Jagdbomber-Variante, obwohl eigentlich seit gut 55 Jahren bestätigt ist dass es ein 2sitziges Jagdflugzeug Yak-28P war.

Dazu Zitat eines Beitrages auf der aktuellen Seite... sicherlich auch so herum anwendbar.

Da hätte man sicher besseres finden können. Nicht gerade professionell. Was auch an der Glaubwürdigkeit kratzt.
 
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Teschvitz auf Rügen
Die Autor:Innen Gesine Dornblüth und Thomas Franke gehen ziemlich erfolgreich dem Schicksal des Flugzeugabsturzes von Boris Wladilawowitsch Kapustin und Juri Nikolajewitsch Janow in den Stößensee nach. Spannend, bedenkt man, dass es ein Ereignis von 1966 ist und noch immer nicht abgeschlossen.

Hatte unter Denk-Mal schon paar Bilder eines Gedenksteines in Finow und der Tafel an der dortigen Brücke des Stößensees gepostet und möchte die jetzt nicht hier wiederholen.

Ich persönlich fand die Recherchen der ehemaligen D-Radio Moskau-Korrespondentin sehr erhellend. wenngleich sie für mich irwie einen DSF-Ton pflegt. Sie verfolgt vor allem die Frage, warum die beiden Piloten von Finowfurth seit 1966 bis heute keine Helden der Sowjetunion geworden sind und in der SU kein Denkmal trotz ihrer Leistung beim Absturz in den See statt in ein Wohngebiet haben.

Grund scheint zu sein, dass die Yak 28P und ihre Freund-Feind-Kennung in britische Hände fiel. Für kurze Zeit bis die Sowjets die Bergung vornahmen. Mit weitreichenden Konsequenzen.

Ebenso folgen beide den Tücken deutsch-russischer Verständigung und zeigen auf, wieso der Absturz von vielen so schwierig zu bewerten ist.

Ruhmlose Helden
2022 be.bra-verlag
192 Seiten, 20 €
 
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