Jemen-Konflikt

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Moderatoren: mcnoch
  1. #101 Jeroen, 27.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 27.10.2015
    Jeroen

    Jeroen Alien

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    Wie in alle Konflikte und Kriege geht es auch hier daneben. Im Niederlaendische Radio heute ein MSF Sprecherin die erklaerte wie man sehr regelmaessig alle genaue Koordinate der MSF Gebauden, Kantoren, Krankenhauser an die von Saudi Arabien gefuhrte Koalition hergibt. Aber ohne Erfolg offenbar, vor ein par Wochen noch, ausserdem sind die MSF Krankenhauser aus die Luft erkennbar, erklaerte sie. Dieses getroffene hatte bis jetzt 3400 Kriegsverletzte Burger geholfen.
    http://www.aljazeera.com/news/2015/...ab-coalition-air-strikes-151027105128567.html
    http://www.bbc.com/news/world-middle-east-34645469
    Und klar hier findet man MSF
    http://www.msf.org/news
    Die UN hatte sich schon dazu geaussert.
    http://www.channelnewsasia.com/news/world/un-chief-slams-saudi-led/2222268.html
    Laut UN bis jetzt 5000 von Bombenangriffe getotet, davon 50% Burger.
     
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  3. A-7H

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    Ja, ja, unsere "Freunde" können gut zielen ...

    Leider hört man so gut wie nichts, über die Situation im Jemen. Der Verlust an Zivilisten durch die sinnlosen Bombardements der Saudischen Koalition ist erschreckend hoch.
     
  4. Hönter

    Hönter Flieger-Ass

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    Gewisse jemenitische Kampfpiloten dürfen wieder fliegen:
    Quelle: http://www.janes.com/article/55635/yemeni-pilots-carry-out-airstrikes-with-at-802-turboprops

    Übersetzt: Die VAE (leihen, überlassen? :headscratch: ) den verbündeten jemenitischen Piloten einige AT-802, welche diese nun von der Luftwaffenbasis Al-Anad in der Nähe von Aden gegen die Houthis einsetzen.
     
  5. Hönter

    Hönter Flieger-Ass

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    Mit Vorsicht zu geniessen:
    Quelle: http://www.presstv.ir/Detail/2015/12/12/441367/Yemen-Saudi-Lahij-Al-Anad-Defense-Ministry

    Saudische F-16...jaja. Möglich wäre eine F-16 der Marokkaner oder der VAE, falls die Meldung sich bestätigt.

    EDIT: Tschuldigung, habs gar nicht übersetzt. Es soll eine "saudische" F-16 bei der Landung auf der Al-Anad-Airbase komplett zerstört worden sein, da dabei eine von der Maschine transportierte Rakete explodierte.
     
  6. #105 beistrich, 25.01.2016
    beistrich

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  7. #106 Philipus II, 26.01.2016
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    Der Dienst an der SA-2 dürfte wohl einer der gefährlichsten Posten überhaupt sein. Eine SA-2 dürfte für jede Luftwaffe immernoch ein Prioritätsziel sein. Andererseits sind die Wirkmöglichkeiten gegen moderne Kampfflugzeuge mit erdrückender Luftüberlegenheit gering. Um UAVs abzuschießen reicht aber auch eine SA-2 - ein Einsatz, wenn der Luftraum gerade recht frei von Jets ist kann imemrnoch effektiv sein und die gegnerische Aufklärung von Bodenzielen stark erschweren.
     
  8. Hönter

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    Das ist sicher richtig, gilt aber auch für alle anderen ballistischen Boden-Boden-Raketen im Jemen. Und als solche wird die SA-2 zur Zeit im Jemen hauptsächlich eingesetzt, der UAV-Abschuss ist noch nicht bestätigt. Die Houthis/Verbündeten der Houthis setzen jedoch einige ballistische Raketen (Scud, SS-21 Tochka und eben die SA-2 als Qaher-1) auch nach einem Jahr andauernder saudischer Luftherrschaft erfolgreich ein. Sprich, es gelingt ihnen, die Raketen zu verschiessen, ohne dass die Startfahrzeuge vorher ausgeschaltet werden/wurden. Das wirft eher ein fragwürdiges Licht auf die saudischen Kapazitäten und Fähigkeiten, trotz des Fakts, dass nur zwei Raketen bestätigt ihr Ziel erreichten (Saffer und eine Basis in Bab-el-Mandeb).
     
  9. Sens

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    Im Gegenzug könnte man diese Feststellung auch für den Irak und Syrien treffen. In einem asymmetrischen Konflikt ist die Luftherrschaft nur bedingt hilfreich. Immerhin begrenzt sie die taktischen Möglichkeiten der Gegenseite und verwehrt ihr eine echte Siegeschance.
     
  10. Nummi

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    Kriege wurden noch nie allein durch Luftangriffe gewonnen. Da muss schon die Infanterie hinterher. Das Gelaende im Jemen ist sehr schwierig. Eigendlich ist das Land eine grosse Geroellhalde. Das kann fuer angreifende Bodentruppen sehr verlustreich werden.
     
  11. #110 Philipus II, 26.01.2016
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    Die Frage ist was Saudi-Arabien im Jemen erreichen möchte. Möglicherweise ist man mit dem Status-Quo bereits zufrieden. Ein umkämpfter Iran ist für die saudi-arabische Führung möglicherweise bereits angenehmer als ein Jemen unter iranischem Einfluss. Das ist ein Stellvertreterkonflikt, dessen Nahrung zum beachtlichen Teil von Außen kommt.
     
  12. Hönter

    Hönter Flieger-Ass

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    Der Krieg kostet Saudi-Arabien aber auch Unmengen an Geld jeden Tag, die teure Luftwaffe trägt ja die Hauptlast (Bodentruppen kauft man sich von aussen ein). Geld haben sie wegen dem niedrigen Ölpreis nicht mehr so viel wie auch schon. Insofen hat man sicher kein Interesse daran, dort lange weiterzumachen. Man wird versuchen, Hadi wieder als Präsident zu installieren und fertig.
     
  13. Nummi

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    In Saudi ist im Moment fast nichts mehr mit gesundem Menschenverstand zu erklaeren.
     
  14. #113 Sens, 27.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 27.01.2016
    Sens

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    Ob die saudische Luftwaffe ihre Munition auf Übungsplätzen im Lande oder im Jemen zum Einsatz bringt macht kostenmäßig keinen großen Unterschied. Sie unterstützen im Bürgerkrieg nur ihre Partei, wie der Iran die seinige. Ohne die jeweilige materielle Unterstützung von außen, wäre der Konflikt schon längst beendet.
    Die Haupteinnahmen Saudi Arabiens werden schon lange nicht mehr allein aus den Erdölexporten generiert sondern stammen auch aus Kapitalerträgen. Kritisch wird es erst dann, wenn der selbst mit verursachte niedrige Ölpreis, durch eine zu hohe Eigenförderung, länger andauern sollte und die wertvollen Kapital-Anlagen unter Preis aufgelöst werden müssen. Saudi Arabien ist noch äußerst Kredit würdig und bei niedrigen Schuldzinsen ist deren Inanspruchnahme für die Saudis immer noch günstiger als die kurzfristige Auflösung von langfristigen Kapitalanlagen, w.z.B. Aktienpakete. Deren "Abschmelzen" würde die westliche Bindung an Saudi Arabien lockern.
    Dein letzter Satz bezüglich Hadi verweist auf das Ziel der Saudis. Mehr ist eh nicht nicht drin für eine äußere Partei im Jemen.
     
  15. #114 Philipus II, 27.01.2016
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    Hinzu kommt, dass auch Stellvertreterkämpfe zwischen Iran und Saudi-Arabien tendenziell den Ölpreis stützen.
     
  16. Sens

    Sens Alien

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    Der Iran macht Fortschritte im Irak und auch wieder in Syrien. Einen Regierungswechsel im Jemen will Riad um jeden Preis verhindern und ist dafür sogar bereit militärisch aktiv zu werden.
     
  17. #116 Philipus II, 27.01.2016
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    Der größte Erfolg des Irans wurde auf politischem Weg erreicht: Die Einigung mit den USA und der EU ist weitaus wertvoller als der momentante Einflussgewinn. Saudi-Arabien steht daher doppelt unter Druck.
     
  18. #117 beistrich, 28.01.2016
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    Ein SA-2 Launcher ist sehr groß. Ein aktiviertes Suchradar und Zielerfassungsradar sollte dann wirklich auffallen. Der Jemen ist ein großes Land aber das zeigt trotzdem von Schwäche bei der arabischen Koalition der Willingen (die von der USA großzügig mit Tanker unterstützt wird).

    Es würde mich nicht überraschen wenn bei den dort eingesetzten Streitkräften die gleichen Schwächen aufscheinen die arabische Länder bei jeden Krieg der letzten Jahrzehnten hatten: Mangel an Ausbildung, Struktur und Einstellung um ihre schönen neuen Waffensysteme effektiv einzusetzen.

    Mit der Geschwindigkeit, mit der dort neue Waffensysteme gekauft werden, wäre es logisch wenn die Ausbildung auf der Strecke bleibt.
     
  19. Hönter

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    Quelle: http://www.defensenews.com/story/de...ae-mirage-fighter-jet-missing-yemen/81753912/

    Eine Mirage 2000-9 aus den Emiraten ist im Jemen abgestürzt. Als Ursache wird ein technischer Defekt angegeben. Da es nahe Aden war, würde mich auch alles andere ziemlich wundern.
     
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  21. klaus06

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