Jumbojets zu Getränkedosen

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  1. #1 Bleiente, 13.06.2005
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    Châteauroux - Auf einer alten US-Militärbasis in Zentralfrankreich wurde der erste europäische Recyclinghof für Linienmaschinen eröffnet.

    Unter ohrenbetäubendem Lärm macht sich eine 600-Tonnen-Maschine am Rumpf eines Airbus A300 zu schaffen. Eine riesige Zange zerschneidet die Aluminium-Legierung, in deren Schutz hunderttausende Fluggäste durch die Lüfte geschwebt sind. Der A300 hat nach drei Jahrzehnten seine letzte Reise hinter sich.
    Sie führte ihn auf die alte US-Militärbasis im zentralfranzösischen Châteauroux. Dies ist kein Flugzeug-Friedhof, sondern der erste europäische Recycling-Betrieb für Linienjets. Kurz vor der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris, bei der in den kommenden Wochen gleissende Neuheiten aus der Welt der Fliegerei präsentiert werden, hat das Unternehmen Bartin Group die prosaische Wiederverwertung ausgedienter Passagiermaschinen aufgenommen. Ob die Demontage von Passagierflugzeugen für das Recycling-Unternehmen zu einer lukrativen Angelegenheit wird, steht noch in den Sternen. Der zweite Jet, ein Jumbo 747 von Boeing, steht jedenfalls schon bereit. In den kommenden drei Jahren würden weltweit bis zu 600 Passagierjets ausgemustert, kalkuliert Projektleiter Charles Kofyan. Davon könnten bis zu hundert auf der Ex-Militärbasis Déols bei Châteauroux zerkleinert werden.

    Bartin Group hat vorerst 500 000 Euro in das Projekt investiert. Für eine Tonne Aluminium können 150 Euro erlöst werden. Die Flugzeug-Legierung eignet sich beispielsweise für die Herstellung von Getränkedosen.

    "Während die Amerikaner die alten Flugzeuge in der Wüste abstellen, schreiben die europäischen Bestimmungen das Recycling vor", erläutert Kofyan. Europäische Fluglinien hätten zwar auch die Möglichkeit, ihre Maschinen auf einem Wüsten-Friedhof in den USA abzustellen, aber dann müssen sie zumindest noch den Sprit für den letzten Flug über den Atlantik bezahlen. "Die Amerikaner werden sich vor allem um die Boeing-Maschinen kümmern", prognostiziert Kofyan daher. "Auf uns kommen die Airbus-Jets zu, die in den 80er Jahren gebaut wurden und die ab 2007 allmählich aus dem Verkehr genommen werden." Bevor die grosse Zange ihr Zerkleinerungswerk aufnimmt, werden zunächst einmal die Triebwerke und das Fahrwerk aus- sowie die Stuhlreihen abgebaut. Ausserdem müssen Öl und Kerosin umweltschonend aus dem Wrack abgesaugt und die Batterien recycelt werden.

    Was immer wiederverwertbar sei, werde mit einem Zertifikat versehen und an die Luftfahrtindustrie zurückgeliefert, sagt der Projektleiter. Vorerst hat die Anlage eine Kapazität von zwei Passagierjets im Monat. Aber der erste europäische Recycling-Betrieb für Linienflugzeuge hat vorgesorgt: Das Firmengelände kann verdoppelt und die Zerkleinerungstätigkeit auf bis zu zehn Jets pro Monat hochgefahren werden. Von den Fluggesellschaften wird lediglich erwartet, dass sie ihre Maschinen gratis abliefern.

    Didier Beynac / Quelle: afp / Montag, 13. Juni 2005 / 09:18 h

    http://www.nachrichten.ch/detail/214033.htm
     
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  3. STOP

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    Hallo
    Ob das so stimmt ? :?! :?!
     
  4. #3 Schorsch, 13.06.2005
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    Wenn man die Hochwertigkeit des Aluminiums bedenkt ebenso wie energieintensiv die Herstellung von Aluminium ist, halte ich das für durchaus plausibel.
    Folgendes fand ich:

    Lohnt sich also. Man bedenke, dass es sich oben nur um Aluminiumoxid handelt, also muss es noch zu Aluminium verarbeitet werden (sehr viel Energie!).
     
  5. STOP

    STOP Flieger-Ass

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    Hallo

    Ebenscht. Das ist mir etwas zu preiswert.

    Habe mal eben etwas gegoooglet:

    unter http://www.alu-scout.com/
    wird eben was angeboten...

    Biete Rohaluminium aus Ukraine 2.050.-USD/t

    Das kann ich mir eher vorstellen. Da wird wohl im ersten Bericht ne 0 unter die Tastatur gefallen sein :p
     
  6. #5 Schorsch, 13.06.2005
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    Ach so, Du befürchtest Tiefstapellei anstatt Hochstapellei. Um ehrlich zu sein, ich habe auch Preise für Alu in Deinem Bereich gefunden und wollte die kaum glauben.

    Also merken wir uns: Alu ist teuer. Bei den Weltmarktpreisen würde das sammeln von Bierdosen selbst jenseits des Dosenpfandes lohnen. Also: Es lebe die Weißblechdose!
     
  7. #6 Markus_P, 13.06.2005
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    Mal eine Zwischenfrage... könnte nicht auch der Reinerlös gemeint sein? Also nach Abzug der Kosten, die durch die Zerlegung entstehen?
     
  8. #7 Schorsch, 13.06.2005
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    Hmm, ich habe mal in einer Infotainment-Sendung eines Privatsenders gehört, dass ein Jumbo 80 Tonnen Alu hat. Nehmen wir das mal als richtig an. Da würden nur knapp 12.000 Dollar rausspringen für eine komplette Zerlegung. Das halte ich für etwas gering.
     
  9. #8 Markus_P, 13.06.2005
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    naja, nur so meine Vermutung, wenn Reinaluminium um die 2000$/to kostet, wieviel bringt dann wohl Blech, welches zudem noch mit Beschichtungen,Kitt,usw kontaminiert ist? Ein Drittel? Ein Viertel?

    Wieviele $/to kostet es wohl, das Aluminium von den Fremdstoffen zu trennen?

    Wenn der Reinerlös hoch wäre, würden nicht so viele endgültig abgeschriebene Flieger einfach in der Wüste abgestellt, oder?

    Ich denke, der Artikel will genau darauf hinaus, daß eben nur durch so ein Recycling im großen Stil die Entsorgung für europäische Betreiber ein wenig billiger ist, als das Abstellen in der Wüste Arizonas/New Mexicos
     
  10. STOP

    STOP Flieger-Ass

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    Heureka ..einer versteht mich :HOT

    Ein Hoch auf die Weisblechdose ? Na klar ...meine Frau arbeitet bei Rasselstein :FFTeufel:

    Übrigens ist Weisblech viel einfacher zu trennen und weiterzuverwenden egal wie "verschmutzt" das ist.

    Was an Energie in Aluminium gesteckt wird ist fast schon unvorstellbar
    ... bei der Herstellung ; beim Verarbeiten ; beim Wiederverwendbar machen .....wenn mir irgendwann einer erzählt das Aluminium nur noch durch Energie hergestellt werden kann glaube ich das sofort.
     
  11. #10 rechlin-lärz, 13.06.2005
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    so ca. 2,- € pro Kilo Reinaluminium klingt ziemlich realistisch.

    Bei den Fliegern ist das mit dem Reinalu aber so eine Sache: deren Blech ist Dural, eine Legierung aus Alu, so weit ich weiss Magnesium und anderem Metall. Offiziell dürfen Schrotthändler in die Schmelze davon nur ein paar Prozent dazugeben, um die Qualität des Recycling-Alus nicht zu gefährden.
    Dural wird beim Recycling nicht in seine Bestandteile zerlegt - das wäre wohl zu teuer.
    Andere Verunreinigungen wie Kit usw. spielen kaum eine Rolle, weil sie in der Schmelze verbrennen.
    Inoffiziell werden da aber wohl einige Prozent mehr hinzugemischt... Anders sind die hohen Schrottpreise (bei Schrotthändlern für Flzg.-Freaks) für Flgz.Alu nicht zu erklären.

    Die Vebeg aber als offizieller Schrott-Lieferant verlangt ca. 380,- € pro Tonne Flgz.-Schrott.
    Nimm mal den beschriebenen Jumbo mit seinen ca. 80to Dural. Fliegt man ihn über den Atlantik nach Arizona, bedeutet das wohl mindestens 9 Std. Flug. Auf einer Postkarte der LH habe ich mal gelesen, dass die Triebwerke einer 737 im Reiseflug ca. 5.500 l Kerosin verbrauchen - beim Jumbo bedeutet das sicherlich mindestens das Doppelte. Macht bei 11.000 l/Std. und ca. 9 Std. Flug 99.000 l Kerosin.
    Da kann es durchaus Sinn machen, den Flieger direkt in Europa zu verschrotten.
    Viele Grüße

    rechlin-lärz
     
  12. #11 Schorsch, 14.06.2005
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    Auf einer Postkarte gelesen ... :rolleyes: ... wie uncool.
    Aber mal ehrlich: Bei 380 Euro pro Tonne und 80 Tonnen Alu (auch nur bei einer 747) sind das läppische 30400 Tacken. Dafür kann ich das Ding auch bei einem Charterflug in den Kongo dort "vergessen". Das lohnt wirklich nur, wenn ich mir noch die ganzen Gerätschaften innen schnappe und verhökere (ebenfalls gerne in den Kongo).
    Die Frage ist och, wie rein es sein muss. Also die ganze Röhre samt Kabel, Stühlen, Stahlrohren und verrenteten Piloten beim Schrotthändler auf dem Hof abzuliefern gilt wohl nicht.
    Komisch, dass bei einer anscheinend recht arbeitsintensiven Sache noch keine Zerlegestelle in Asien aufgemacht hat (oder gar im Kongo).
     
  13. Leonie

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    Das ist es ja.
    In Hamburg stehen gerade die HAW (Hamburger Aluminium Werke) mitsamt tausenden von Mitarbeitern vor dem Aus. Grund: Die Hamburgischen Electricitätswerke wurden von dem Konzern Vattenfall übernommen. Und der hat mal kurz die bislang SAGENHAFT günstigen Strompreise für die HAW erhöht.
    Selbst bei den alten, günstigen HEW Konditionen betragen die reinen Energiekosten der HAW immerhin 62 Mio. im Jahr.
    Vattenfall verlangt nun Einiges mehr.

    Und die Bauxit-Vorkommen sind ja auch nicht unendlich.

    Es lebe das Weißblech!
     
  14. #13 Schorsch, 16.06.2005
    Zuletzt bearbeitet: 16.06.2005
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    Kleine Nebenursache für das Aus des Aluminiumswerks war auch die Abschaltung vom KKW Stade, das ja direkt daneben stand. Wie oft muss sich ein Windrad eigentlich für eine Palette Bier drehen?
    Und das Bauxit hält recht lang. Da brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.
     
  15. Leonie

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    Das mag stimmen.
    Allerdings hätten die Stromkonzerne auch ein BISSCHEN früher mit der Förderung alternativer Energien beginnen können.
    Aber da ist ihnen wohl das Hemd näher gewesen als die Hose.
    Solange das Bereitstellen von Strom nur über AKWs und andere komplizerte Verfahren (fossile Brennstoffe) möglich ist, wird das Versorgungsmonopol ja nicht angetastet.
    Welche kleine Gemeinde kann sich schon mit einem AKW "selbständig" machen.
    Mit einem Solar- oder Windpark ist das schon ganz was anderes.

    Außerdem hatten die HAW durch den Billigstrom jahrzehntelang keinerlei Anreiz, Verfahren zu entwickeln, Aluminium stromsparender herzustellen.

    Insofern seh ich mit Hoffnung, dass Glare und CFK im Flugzeugbau mehr und mehr verwendet werden :)
     
  16. Acela

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    Auf N24, wo auch sonst, kommt öfters mal die Reportage vom Verschrotten der Flugzeuge in Arizona. Dort wird aber nix getrennt. W-Teile ausbauen, und dann den Flieger wie er ist zerschreddern, mit Sitzen, Verkleidungen, Kabeln, usw.

    Einen Flieger auszuräumen ist sehr Zeitaufwendig. Wir brauchen zum ausräumen eines A310 Rumpfes mit 30 Mann in 2 Schichten ca 14 Tage, dann ist aber wirklich nur noch die nackte Aluhülle da. Man denkt es nicht, aber es dauert - und kostest natürlich auch.

    Die 150 Euro pro Tonne sind dann sicherlich nach Abzug der Aufwandskosten. Ob sich das lohnt...? :?!
     
  17. Leonie

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    Acela, ich denke, JEDE Art von Recycling lohnt sich. Möglicherweise nicht auf Euro und Cent gerechnet. Wenn man aber die Endlichkeit der Ressourcen betrachtet, ist das schon was anderes.
    Zur Zeit gibt es Firmen, die sich mit dem Ausgraben von Altmetall auf Uralt-Deponien befassen. DAS lohnt sich also schon.
    Warten wir es ab.
     
  18. #17 Bleiente, 20.06.2005
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    Wie, ihr habt gute 4.800 Mannstunden gebraucht um den Airbus auszuräumen ? Na gut. aber das ist nicht vergleichbar, denn das musste ja so ausgebaut werden um wieder eingebaut werden zu können. Mit allen Vorschriften über Ausbau, Lagerung, Zwischenkontrolle und Wiedereinbau und Abnahme.

    Aber wie lange dauert es einen Jumbo oder so, schrottfertig auszuräumen (eigentlich sollte man sagen auszubeinen).
    Ich denke 500 Stunden sind da mal keine schlechte Schätzung. Kostet also ca. 22.000 bis 25.000 Euro.
    Wenn die VEBAG die Tonne Flugzeugschrott für 380 Euro verkauft, sind das bei angenommenen 80 Tonnen eines Jumbos mal 30.400 Euro.
    Bleibt ein Erlös von etwa 7.500 Euro, knapp 93 Euro pro Tonne.
    Okay ist eine etwas ungenaue Rechnung ohne Maschinenkosten, Entsorgung von Gefahrstoffen etc. Andererseits fehlen auch Erlöse aus der Verwertung von Ausbau / ersatzteilen oder Teilen ohne Zulassungsnotwendigkeit etc.
    Und wenn die Verschrottungswillige Airline noch was dazulegt damit Sie den Flieger los wird, siehe da dann klappt auch mit der Verschrottung in Europa.
    Fazit: Ja es kann sich rechnen (auch wenn ich es jetzt mal schnell im Kopf mit der heissen Nadel überschlagen habe).
     
  19. #18 Schorsch, 20.06.2005
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    Gibt es auch ne Art "Altflugzeugverordnung", die mir vorschreibt mein altes Flugzeug fachgerecht entsorgen zu lassen? Ich denke mal nicht, oder.

    Um wirklich vernünftiges Alu rauszubekommen müssen sie ja alles rausnehmen, speziell die anderen Metallteile (Kupferkabel, metallische Schrauben). Ansonsten bekommt man nur minderwertiges Alu, dass man dann genau für besagtes nutzen kann: Bierdosen.

    Nur, warum machen die das nicht im Kongo? :?! Wenn selbst schon Fernseher und Mobiltelefone produzieren in Europa zu teuer ist.
     
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  21. #19 Bleiente, 20.06.2005
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    Naj Kongo wäre wohl nicht das richtige. Da die Verarbeitungsmöglichkeiten / Weiterverarbeitungsmöglichkeiten für echten Alu-Schrott wohl fehlen.
    Aber Schwellenländer sollen doch drine sein, wie wärs mit Indien ?
    Die brauchen das die haben auch eine eigene Luftfahrtindustrie, oder wo kriegen die das sonst her ?
     
  22. #20 Schorsch, 20.06.2005
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    Hier Standardantwort: China. In China gibt es viele Menschen. Der Bedarf an Rohstoffen ist hoch, die Menschen bekommen wenig Geld und fehlende Karriereaussichten werden durch regelmäßiges Schwenken roter Fahnen kompensiert. Der McJob auf chinesisch, genauso mies aber ohne Recht auf meckern. Da wird das Wirtschaftswunder gleich erklärlich.
    Im Kongo könnten die Milizen eventuell das Alu gegen Landminen eintauschen (z. B. bei den Chinesen).
     
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