syrphus
Space Cadet
Im Jahr 1938 suchten sowohl die DHL als auch das RLM nach einem Nachfolger für die nunmehr veraltete Junkers Ju 52. Obwohl anfangs die zivile Nutzung im Vordergrund stand, ist mir keine Ju 252 in ziviler Bemalung bekannt. Bereits der erste Prototyp mit der zivilen Kennung D-ADCC trug die Standard-Segmenttarnung. Die Forderungen der DHL blieben offenbar hinter die des RLM zurück. Mit Ausbruch des Krieges traten die militärischen Belange in den Vordergrund. So auch die Verwendung der Laderampe, wie sie auch in der Junkers Ju 90 V7 und V8 verwendet wurde. Auch sollten die Transportmaschinen eine Abwehrbewaffnung erhalten, die dann ab der V4 eingebaut wurde. Die Produktion der Ju 252 belief sich jedoch nur auf 15 Flugzeuge. Zum einen war es der große Verbrauch an Aluminium, zum anderen die Verwendung der Jumo 211-Triebwerke, die die Herstellung der Maschinen negativ beeinflusste. Beides wurde vor allem für die Bomberproduktion benötigt. Mit der Konstruktion der Junkers Ju 352 versuchte man, diese Probleme zu beseitigen.