Junkers Ju88 DüKa88 Düsenkanone, Italeri + Schatton, 1:72

Diskutiere Junkers Ju88 DüKa88 Düsenkanone, Italeri + Schatton, 1:72 im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Die kürzlich geführte Diskussion über nicht fertig gestellte Modelle veranlasste mich, mal wieder etwas fertig zu stellen. Am Ergebnis möchte ich...
syrphus

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Die kürzlich geführte Diskussion über nicht fertig gestellte Modelle veranlasste mich, mal wieder etwas fertig zu stellen. Am Ergebnis möchte ich Euch teilhaben lassen.

Ich habe in einem kleinen Diorama versucht, meine Interpretation des Attrappen-Baus der Junkers Ju88 mit DüKa88 darzustellen. Auslöser waren die Bilder der Attrappe in verschiedenen Ju88-Publikationen und der Umbausatz von Schatton-Modellbau. Außerdem hatte ich einen Ju88-Rumpf aus einem Italeri-Bausatz übrig (die Tragflächen usw. benötige ich für einen Bausatz von RVResin).
Da die Attrappe vor einem Gebäude steht, wollte ich mein Modell auch vor ein Gebäude stellen. Ich griff hier auf den Bausatz von MiniArt zurück. Die Hälfte des "Workshops" wurde hier verwendet (die andere Hälfte hatte ich ja schon bei der Bf162 verbaut).



 
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syrphus

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Bei der Düsenkanone DüKa88 handelt es sich um ein rückstoßfreies Geschütz mit dem Kaliber 8,8 cm. Zur Rückstoßvermeidung wurden die enstehenden Gase nach unten und oben abgeführt. Zum Nachladen musste eine automatische Ladeinrichtung installiert werden, deren Antrieb durch eine externe Energiequelle gespeist werden sollte.



 
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syrphus

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Der Umbausatz von Schatton-Modellbau ist recht übersichtlich: Rumpfwanne, Gasaustritt auf dem Rumpfrücken, Metallkanonenrohr. Alles in recht guter Qualität. Natürlich muss man hier und da etwas anpassen, aber das hält sich in Grenzen.
Die Gerüstgestelle entstanden aus Evergreen-Material, die Bretter sind Echtholz aus einer Erdbeer-Verpackung, die Untergestelle bestehen aus Metallstreifen von Ätzplatinenresten.
Der Hintergrund ist ein Foto von einer Bootstour über die Müritz.



 
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Friedarrr

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Tolle Aufteilung, bzw. Herausnahme der Szene. Mag ich gern! Nicht so streng im rechten Winkel, wie man sonst oft sieht. Mit dem Dach der Werkstatt komm ich nicht dahinter??:blink:

Interessantes Objekt zudem!

Ist es für das PeilG IV nicht etwas früh?

Die Schwachsteller aller Ju 88 Bausätze mit doppeltem Abwehrstand ist die hintere Haube.
Das da noch nie ein Zulieferer....
 
JohnSilver

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Die Idee, auch mal ein "Mock-Up" als Diorama zu bauen, gefällt mir und die Darstellung hat was! :applause1:

Die Bilder könnten aber etwas heller sein, damit man die Details besser erkennt.

Und streng genommen müssten die Balken vom Gestell ja gelocht sein :biggrin:
 
Junkers-Peter

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Sehr gut geworden, der formschöne:biggrin: Rumpf. Und auch die Einbettung in ein Diorama gefällt mir sehr. Wirklich ein Exote, den ich in dieser Form noch nicht gesehen habe. :thumbsup:

Die Kiste hatte übrigens auch eine V-Nummer. Merkwürdig ist nur, dass die Erprobung bei Rheinmetall-Borsig Fassberg im Sommer 1942 stattfand, die Junkers-Werksfotos mit dem aufgebockten Rumpf laut Bildnummer im Mai 1943 entstanden.

Viele Grüße
Peter
 
syrphus

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... Mit dem Dach der Werkstatt komm ich nicht dahinter??:blink:
...
Das dach auf der Rückwand fortzusetzen hat mir auch Kopfzerbrechen bereitet. Hab einiges ausprobiert. Diese Lösung hab ich dann behalten, ist aber nicht das Wahre. Gibts vielleicht Vorschläge? :confused1:
 
syrphus

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Sehr gut geworden, der formschöne:biggrin: Rumpf. Und auch die Einbettung in ein Diorama gefällt mir sehr. Wirklich ein Exote, den ich in dieser Form noch nicht gesehen habe. :thumbsup:

Die Kiste hatte übrigens auch eine V-Nummer. Merkwürdig ist nur, dass die Erprobung bei Rheinmetall-Borsig Fassberg im Sommer 1942 stattfand, die Junkers-Werksfotos mit dem aufgebockten Rumpf laut Bildnummer im Mai 1943 entstanden.

Viele Grüße
Peter
Die V-Nummer kenne ich bisher nicht, habe ich auch noch in keinem Buch gefunden.
Griehl datiert die Bilder auf Januar 1942 oder hab ich da was falsch verstanden?
 
Swordfish

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Das dach auf der Rückwand fortzusetzen hat mir auch Kopfzerbrechen bereitet. Hab einiges ausprobiert. Diese Lösung hab ich dann behalten, ist aber nicht das Wahre. Gibts vielleicht Vorschläge? :confused1:
Das Dach oder Gebäude solltest du nie so abschneiden....an der Skizze erkennst du das Problem, du machtest den Fehler, auch die vordere Dachpartie abzuschneiden......da gibts nichts mehr zu rütteln, so sein lassen.....!:-46:
 
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Junkers-Peter

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Die V-Nummer kenne ich bisher nicht, habe ich auch noch in keinem Buch gefunden.
Griehl datiert die Bilder auf Januar 1942 oder hab ich da was falsch verstanden?
Die V-Nummer kenne anscheinend bisher nur ich. Kommt aber alles im Ju 88-Buch, auch Einzelheiten zur Erprobung. Erstflug im Juli 1942 in Dessau, anschließend Beschusserprobung bei Rheinmetall. Im November 1942 war die Kiste wieder zurück. Die Fotos, auf denen dein Diorama basiert, entstanden wahrscheinlich während des Umbaus auf ein neues Versuchsprogramm (Radantrieb), wobei man aber die DüKa-Verkleidung anscheinend nicht entfernt hat. Es gibt Fotos aus russischen Quellen, die die Maschine zu Kriegsende immer noch mit der voluminösen Verkleidung zeigen.

Das ist aber kein Mock-up, also keine Attrappe, sondern ein richtiger Flugzeugrumpf.

Viele Grüße
Peter
 
JohnSilver

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Stimmt, Mock-up passt hier streng genommen nicht, mir fiel nur kein anderer passender kurzer Ausdruck ein, deswegen auch die Gänsefüßchen. Im Nachhinein: Versuchsaufbau?
 
Junkers-Peter

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Ja, Versuchsaufbau trifft es besser. Wobei das Ganze auch gar nichts mit der DüKa zu tun haben könnte. Zu beachten ist z.B., dass die Tragflächenanschlüsse verkleidet sind. Warum macht man sowas? Doch nicht, um in Kürze ein komplettes Flugzeug zu testen?

@Augsburg Eagle
Ja, ein Buch über die Ju 88/188 ist geplant bzw. in Arbeit, mit allem Pipapo.:biggrin:
 
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