Kameraberatung

Diskutiere Kameraberatung im Foto und Film Forum im Bereich Literatur u. Medien; Hallo, ich habe vor mir die Fuji FinePix S5000 zuzulegen, weiss aber nicht ob das für Flugaufnahmen eine gute Wahl ist. Wer kann mir da helfen...
tomcatter

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Hallo,

ich habe vor mir die Fuji FinePix S5000 zuzulegen, weiss aber nicht ob das für Flugaufnahmen eine gute Wahl ist.
Wer kann mir da helfen und/oder evtl. eine bessere Kamera empfehlen im selben Preisbereich(bis 600 EUR)?

Gruß
tomcatter
 
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LimaIndia

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Ich kenne zwar die Fuji nicht. Aber mein Tip ist: Spar dir die 600 Euro und kauf dir später ne richtige digitale Spiegelreflex-Kamera. Das ist so die Erfahrung, die ich in den letzten zwei Jahren gemacht habe.
 
tomcatter

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Ich kenne zwar die Fuji nicht. Aber mein Tip ist: Spar dir die 600 Euro und kauf dir später ne richtige digitale Spiegelreflex-Kamera. Das ist so die Erfahrung, die ich in den letzten zwei Jahren gemacht habe.
Was kostet so eine "richtige" digitale Spiegelreflex denn?
 
Kenneth

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Für Flugzeugaufnahmen brauchst du zumindest eine möglichst kurze Auslöseverzögerung und mindest eine Möglichkeit in die Belichtung einzugreifen (Belichtungskorrektur wegen hellem Hintergrund, schnelle Verschlusszeit). Kann diese Kamera sowas? Canon macht die EOS-300D, die mit einem Preis von etwa €1,100 wohl die billigste Digital-SLR auf dem Markt ist. Dazu muss Du noch etwa €1,000 für ein gutes Teleobjektiv rechnen.

Ich würde dir folgendes raten: Geh mal in die Suchfunktion von www.airliners.net und such (mit Stichwörter) nach der Kamera deiner Wahl, und/oder such im Flz.-Fotografie Forum dort. Manchmal schreiben die Leute rein welche Kamera sie benutzt haben.
 

n/a

Guest
Es gibt auch noch die Möglichkeit einer Kamera aus zweiter Hand.

Nebst Canon kann ich auch Nikon empfehlen - dort kommt jetzt dann die D70 auf den Markt mit einem Preis von rund € 1000. Der Vorteil einer DSLR (digitalen Spiegelreflexkamera) ist die geringe Auslöseverzögerung und die rasche Zoommöglichkeit - bei der Fuji hast Du ein Motorzoom, welches viel langsamer ist.

Gruss Christoph
 

Tigerfan

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Ich habe die Olympus C-750 gekauft. Sie hat einen Super Zoom (bis 40fach), die Bildqualität ist gut. Auch die Belichtung lässt sich Problem los einstellen. Leider ist die Auslöseverzögerung sehr gross. Sie ist bei ca.1s Wenn man also auch Jets aufnehmen will ist es sehr schwierig. Im nachhinein hätte ich doch lieber die Minolta Z-1 geholt. Die C-750UZ ist jedoch sehr billig. Sie hat mich 650 CHF gekostet. Wenn das Geld kein Problem ist würde ich gleich eine Spiegelreflex holen. Es kommt immer auf die Ansprüche darauf an.
 
seahawk

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Ich würde zur Nikon D70 raten. Wird um 1100 Euro kosten (ohne Objektive).

Für den Einstieg bieten sich folgende Objektive an :

- Tamron LD 4,0-5,6/70-300 M - ca. 150 Euro

- Sigma 3,5-6,3/28-300 Macro NAFD - ca. 260 Euro

- Nikon AF-G 4,0-5,6/70-300 schw. inkl. HB-26 - 190 Euro

-> das Sigma erscheint mir von den preiswerten Lösungen am sinnvollsten
 
AMIR

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Zur Nikon D70 stimme ich zu, dürfte die direkte Konkurrenz zur EOS 300D werden.

Die von Dir genannten Objektive sind aber alle eher nur guter Durchschnitt, was die Abbildungsleistung anbelangt. Da dürfte der Fotograf vor allem bei diffusen Lichtverhältnissen Probleme bekommen, scharfe Bilder zu schiessen ... zudem, je grösser der Zoom-Bereich, desto "schlechter" bzw. kompromisshafter ist die Linsenkonstruktion! Somit würde ich persönlich vom genannten Sigma-Objektiv abraten (Blende 6,3 bei 300mm...)!
 

n/a

Guest
Vom Sigma Objektiv würde ich auch eher abraten. Eine Weitwinkel-Konstruktion und eine Tele-Konstruktion vertragen sich nun mal eher schlecht. Ich würde das Objektiv als unterer Durchschnitt betrachten.

Christoph
 
Flugi

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Original geschrieben von Tigerfan
... Wenn das Geld kein Problem ist würde ich gleich eine Spiegelreflex holen. Es kommt immer auf die Ansprüche darauf an.
Du sagst es. ;)
Es ist immer ein Spagat zwischen, was will ich alles mit der Camera machen und was kostet mich das am Ende.
Nachdem ich mich über zwei Digicams nun bis zur 300D durchgearbeitet habe, muss ich feststellen, die 300D ist genau das was ich schon immer gebraucht habe. Es ist nicht die Proficamera für die sie viele halten, bietet aber alle Gebrauchsmerkmale, die in meinen Anforderungskatalog standen.
Ich kann mit dem Originalobjektiv (18-55) excelente Modellaufnahmen machen, welche mit dem Kreativprogram auch eine optimale Schärfentiefe erreichen und ich kann Flugaufnahmen machen, da die Auslöseverzögerung nur 0,2sec. beträgt. Zur Überbrückung habe ich mir jetzt erst einmal ein Telesoom 55-200 zugelegt, da ein lichtstarkes vergleichbares Objektiv mit gut 1000€ zu Buche schlägt.
Fazit: Mit dieser Camera kann ich die nächsten Jahre gut leben.
Aber, seit gestern habe ich ein neues Problem, welches sich die DSLR- Besitzer (auch die potentiellen) bewusst werden sollten, die Sensorreinigung!:(
 
HenningOL

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Im Bereich bis 600 Euros ist die Olymus Ultra Zoom Reihe wohl eine gute wahl - die habe ich auch und bin sehr zufrieden - MAKS-erprobt.
Die Technischen Möglichkeiten die ein richtige Spiegelreflexkamera mehr hat sind für mich(!) verbrantes Geld. Und bei vielen halte ich das eher für einen Fetisch :FFTeufel:

Mit 38-380mm ist man bei 95 % aller Anwendungsfälle gut bedient - und man spart sich das herumlaufen mit dem Fotokoffer. Flugzeuge kann man jedenfalls recht gut damit Fotografieren ;) (Siehe die Bilder von mir zur MAKS ..)
 
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für Flugaufnahmen kommt eigentlich nur eine DSLR in Frage, mit den Kompakten kann man das static ablichten, mehr aber auch nicht.
Ob D70 oder 300D lasse ich jetzt einmal dahingestellt, am besten in den Laden gehen und sich die beiden Kameras einmal anschauen ud testen welche einem besser liegt. Ein wichtiges Unterscheidungskriterium sollten auch die Objektive sein, die beide Hersteller und die Fremdhersteller anbieten.
Und zum Objektiv: immer daran denken, das Objektiv macht das Bild, nicht die Kamera. Eine DSLR zu 1000€ und eine billige Krücke für 300€ als Lichtbeuger davor macht wenig Sinn. Da verliert man schnell seinen Spaß...
Nicht zu vergessen sind auch die zusätzlichen Anfangsinvestitionen wie zusätzlicher Akku, Speicherchip...


F_W

@Flugi: Sensorreinigung: nicht verzagen, Übung macht den Meister :FFTeufel:
 
Flugi

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Original geschrieben von HenningOL
...Die Technischen Möglichkeiten die ein richtige Spiegelreflexkamera mehr hat sind für mich(!) verbrantes Geld. Und bei vielen halte ich das eher für einen Fetisch :FFTeufel:
Also Volker, ich sehe zwar das kleine FF-Teufelchen, aber da muss ich doch mal gegenhalten. ;)
Ich kenne nun nicht die genauen technischen Möglichkeiten bei Deiner Camera, die zweifellos wunderbare Bilder macht, aber bei der Modellfotografie hatten meine beiden Kompakt- Vorgängermodelle erhebliche Defizite. Gut, es ist auch immer eine Frage, welche Ansprüche stelle ich an solche Modellfotos. Ich wollte bis jetzt meine Digitalen Bilder keinem Verlag anbieten, aber nun werden sie nur noch solche Fotos bekommen.

@F_W
Hasst Du da aus Deiner Praxis einen preiswerten Tip? ;)
 
HenningOL

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@Flugi

Im Vergleich zu meiner vorigen Kompackten kann ich sagen das die Olympus ein Quantensprung ist - insofern...
Zu Schade das ich nicht zum Workshop komme da hätten wir das mal testen können - weil ein wirklicher Vergleich ist ja nur bei gleichem Motiv möglich.
Allerdings sehen wir uns ja in Lübeck - da können wir ja mal ein Vergleich machen...
 
AMIR

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@Flugi ... zum Stichwort Sensorreinigung: wo liegt das Problem? Würde mich interessieren .... und natürlich auch F_W's Lösung dazu .... :rolleyes:
 
Flying_Wings

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Original geschrieben von AMIR
@Flugi ... zum Stichwort Sensorreinigung: wo liegt das Problem? Würde mich interessieren .... und natürlich auch F_W's Lösung dazu .... :rolleyes:
wenn so ein reges Interesse besteht will ich es auch mal öffentlich posten:
als kleine Grundlage erst einmal: man reinigt nicht direkt den Sensor, sondern den Anti-Aliasing-Filter, der sich vor dem Sensor befindet. Da der Sonsor vom Strom durchflossen wird, zieht er durch die Elektrostatik recht gerne Staubkörnchen an, die durch irgendwelche Kameraöffnungen und v.a. beim häufigen Objektivwechsel ins Gehäuse gelangen.
Diese lagern sich dann auf dem AA-Filter ab und werden hauptsächlich bei großen Blenden als dunkele Flecken auf den Bildern sichtbar.
Zur Reinigung verwende ich einen Speckgrabber ( Info ), mit dem geht's einfach kurz und schmerzlos, und zudem recht günstig und der ist immer auf Reisen mit dabei.

F_W
 
Flugi

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Andreas und ich hatten dies gerade per PN geklärt. Danke noch mal für den Tip, Bestellung ist gerade herraus! :)
Ich hatte gestern ein paar Modellaufnahmen gemacht und war erschrocken, wo auf einmal die schwarzen Brocken am Himmel herkommen. Es war mir schon klar, das dies nur Staubpartikel auf besagter Sensorscheibe sein können. Ein ausblasen mit so einem Gummiball hat nicht den richtigen Erfolg gebracht.
Nun war guter Rat teuer. Ein zurechtgeschittenes und entsprechend gefaltetes Brillenputztuch, eingespannt in eine Plastikpinzette hat dann doch alle Staubkörnchen beseitigt. Dies war wie gesagt eine Notlösung und nix profesionelles, deswegen meine Anfrage.
 
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