Katar vrs. Saudi Arabien

Diskutiere Katar vrs. Saudi Arabien im Aktuelle Konflikte Forum im Bereich Aktuell; Dass in Katar einer der größten US-Stützpunkte auf der Halbinsel liegt und Katar und Iran gemeinsam die weltweit größten Erdgasvorkommen haben...

Sczepanski

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Dass in Katar einer der größten US-Stützpunkte auf der Halbinsel liegt und Katar und Iran gemeinsam die weltweit größten Erdgasvorkommen haben, macht es nicht leichter.
Fakt ist, dass Katar mit Al Jasira einen Nachrichtensender unterhält, er sich auch in die Innenpolitik anderer arabischer Länder "kritisch einmischt" (darüber berichtet), und dass die Katars ideologisch den Muslim_Brüdern in Ägypten und der AKP in der Türkei nahe stehen (während der Saudische Wahabismus eine verblüffende Nähe zur IS-Ideologie aufweist).
Was Trump da anlässlich des Schwert-Tanz-Events bei seinem Folklore-Besuch in Saudi-Arabien dann noch so alles von sich gegeben hat, wissen wir auch nicht. Aber das Ergebnis ist klar:
Daily News
...
07 June

...
QATAR
Qatar placed its 11,800-man armed forces on the highest alert for an „imminent invasion“ ... ordered to open fire on any naval ships entering Qatari waters from any of the countries that have severed relations with Qatar
(rmks: open sources have not reported on Saudi or other Gulf state preparations for any military action, but naval blockade might be expected)
..
 
atlantic

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Wie ich aus andenren Medien ( Vietnam ) habe, wollte Trump das die Ölstaaten sich das Wohlwollen der USA erkaufen.
Es ging da wohl um eine höhere Billionen-Summe.
( man muss ja nicht alles glauben, aber es passt komischerweise...............)

Das Qatar da nun doch nicht mitmachen will, zeigt wie die derzeitige Welt funktioniert.
( Mach was dein "Freund" USA dir sagt, und du hast deine Ruhe ):angry:

und so hat diese kleine Scheichtum plötzlich einige aussenpolitische Probleme, na ja Iran und Türkei wollen wohl helfen.
 

Sczepanski

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Die beiden Autokraten - Erdogan und Trump - verstehen sich doch so gut. Wieso stehen die plötzlich auf unterschiedlichen Seiten?
Katar: Türkei stationiert Soldaten in Katar
Türkei stationiert Soldaten in Katar
Das türkische Parlament hat ein Verteidigungsabkommen mit Katar gebilligt. Wie viele Soldaten wann in das Emirat entsandt werden, ist noch unklar.
8. Juni 2017, 8:26 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, dpa, Reuters, jp
...
und
Arabische Staaten verhängen Sanktionen im Streit mit Katar
...
Die Vereinbarungen sähen auch gemeinsame Übungen der Streitkräfte beider Länder vor. Sie waren bereits vor der neuen Krise am Golf auf den Weg gebracht worden. Dass das Parlament in Ankara den Vertrag nun wenige Tage nach Ausbruch des diplomatischen Konflikts ratifizierte, wurde als Zeichen der Solidarität mit Katar gewertet.

Die Türkei unterhält bereits eine Militärbasis in Katar, auf der Medienberichten zufolge rund 100 türkische Soldaten stationiert sind. Um wie viele Soldaten die dortigen Truppen mit den neuen Abkommen verstärkt werden sollen, blieb zunächst unklar. Die Basis soll eine Kapazität von 3000 Soldaten haben.

Ankara und Doha hatten bereits im Jahr 2014 ein Verteidigungsabkommen beschlossen, das 2015 ratifiziert wurde. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist ein enger Verbündeter der Führung Katars, pflegt allerdings auch gute Beziehungen zu anderen Golfstaaten.
....
Dafür gibt es eigentlich nur eine durchgreifende Erklärung: die Türkei will an die glorreichen Zeiten des osmanischen Reiches anknüpfen und wieder zur ideologischen Führungsmacht im Bereich des sunnitischen Islam werden - was mit dem Anspruch der Saudis konkurriert, die seit Jahrzehnten weltweit Prediger in die Moscheen schicken.
 

Sczepanski

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...
Das Emirat im zentralen Persischen Golf hat nach Abbruch der Beziehungen und Grenzschließungen durch alle Nachbarländer seine Streitkräfte zur „Abwehr einer bevorstehenden Invasion“ in „höchste Bereitschaft“ versetzt. Die Türkei hat angekündigt, das befreundete Katar im Rahmen eines bilateralen Abkommens mit Truppen zu unterstützen, für deren Verlegung bisher jedoch keinen Zeitplan genannt.

Zurzeit bestimmen von Saudi Arabien gestellte „Ultimaten“ an Katar sowie internationale Bemühungen um eine diplomatische Lösung die Lageentwicklung. Medieninformationen lassen bei den Nachbarn Katars bisher keinerlei Vorbereitungen für militärische Aktionen erkennen. Die Ergänzung der Schließung von Landesgrenzen und Luftraum durch eine formelle Verhängung auch einer seeseitige Blockade käme aber nicht unerwartet; es bleibt vorerst aber völlig offen, welche Golfmarinen hier in welcher Form eingebunden werden könnten. Das katarische Verteidigungsministerium hat auf jeden Fall schon mal Befehl gegeben, jedes unerlaubt in Hoheitsgewässer Katar’s einfahrende Schiff einer Nachbarmarine sofort unter Feuer zu nehmen.
....
edit:
Krise am Golf: Iran schickt Flugzeuge mit Lebensmitteln nach Katar - SPIEGEL ONLINE - Politik
Krise am Golf Iran schickt Flugzeuge mit Lebensmitteln nach Katar

90 Tonnen Obst und Gemüse: Iran hat fünf Flugzeuge mit frischen Nahrungsmitteln in das isolierte Katar geschickt. Zudem sollen bald drei Schiffe mit Lieferungen auslaufen.
 
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n/a

Guest
Wird spannend, ob Erdogan so weit gehen wird, Kampfflugzeuge in Katar zu stationieren!?
Solange die USA ihren Hauptstützpunkt in Doha haben, wird es nicht zum offenen Konflikt kommen, da werden die USA schon dafür sorgen.

Mit Katar trifft es sicher nicht den Falschen, mit der Türkei wohl der Hauptunterstützer von Extremistengruppen in Syrien ... zumindest was direkte staatliche Unterstützung angeht! Bei Saudi Arabien ist es wahrscheinlich eher, dass SA nicht entschieden genug gegen die Finanzströme privater und religiöser Gruppen im Land vorgeht.
 

Sens

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Alle gegen Katar - eskaliert die Krise am Persischen Golf?
Hier ein kurze Zusammenfassung, worum es bei dem politischen Konflikt geht. Politiker und die Medien beschwören aus unterschiedlichen Motiven immer die Kriegsgefahr, die in diesem Fall nicht wirklich real ist. Für das FF sind da nur die temporären Auswirkungen für den Flugverkehr von Interesse.

Für Interessierte gibt es hier die politischen Details.
Naher Osten: „Schauen Sie sich mal die saudische Definition von Terrorismus an“ - WELT
Katar: Das unbeabsichtigte Resultat von Trumps Nahost-Visite - WELT
 
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Sczepanski

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USA verkaufen Kampfjets an Katar
Trotz Krise am Golf USA verkaufen Kampfjets an Katar

Stand: 15.06.2017 07:24 Uhr
Mitten im diplomatischen Konflikt um Katar haben die USA ein milliardenschweres Rüstungsgeschäft mit dem Emirat abgeschlossen. Der Golfstaat erhält US-Kampfjets vom Typ F-15. Saudi-Arabien und andere arabische Länder hatten die Beziehungen zu Katar abgebrochen.
....


US-Präsident Donald Trump hatte das Vorgehen Saudi-Arabiens gegen Katar gutgeheißen.
...
Erst einmal:
während SA mit zumindest verbaler Unterstützung durch Donald (und vor dem Hintergrund milliardenschwerer Waffenlieferungen) Katar und damit einen der größten US-Stützpunkte der Region vor ein Ultimatum nach dem anderen stellt .... liefert die gleiche US-Regierung, vertreten durch Verteidigungsminister James Matti, ebenfalls Waffen an Katar.
Das klingt irrational und widersprüchlich. Und dafür gibt es nur zwei Möglichkeiten:

- entweder es ist tatsächlich rational,
= entweder, weil Trump seinen Fehler gegenüber SA eingesehen hat (daran könnte man bei einem Egomanen zweifeln, zumal er sich dann eigentlich von den Waffenverkäufen an SA zurück ziehen und diese zumindest vorläufig suspendieren müsste)
= oder weil die US-Regierung meint, vom Konflikt profitieren zu können, und daher nichts gegen ein Anheizen hat,

- oder es ist tatsächlich irrational,
= etwa weil Trump seine Regierung nicht im Griff hat
= oder weil Trump meint, Katar und der US-Stützpunkt Al Udeid Air Base (arabisch قاعدة العديد الجوية) nahe Al Rayyan (wenige Kilometer westlich von Doha) dort seien in unterschiedlichen Staaten und hätten nichts miteinander zu tun

Zusammen genommen:
Berechenbarkeit, Logik, Rationaliät - die derzeitige US-Politik ist davon nicht geprägt. Damit muss sich Europa auseinandersetzen und daran wachsen, oder zugrunde gehen.
 

Flusirainer

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Er hetzt sie gegeneinander auf und kann so "seinem Volk" neue Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie verschaffen.

Der Trump ist halt nen Trumpeltier.
 

borsto

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Er hetzt sie gegeneinander auf und kann so "seinem Volk" neue Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie verschaffen.

Der Trump ist halt nen Trumpeltier.
Boeing (Mc Donnell/Douglas) baut sehr gute Flugzeuge. Das weiß die ganze Welt.
Da braucht man nicht unbedingt "seinem Volk Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie zu verschaffen".

Sind diese F-15 jetzt Neufertigungen oder Umrüstungen vorhandener Maschinen nach den Wünschen Quatars ?.

borsto
 
bushande

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weit weit weg ;D
Tsssss ...... wenn's net so tragisch und gefährlich für die Region wäre, müsste man eigentlich über derartigen Irrwitz nur noch herzhaft lachen. Ich mach mir schon garnicht mehr die Mühe, das auch nur ansatzweise verstehen zu wollen.

Vielleicht bringt's was, wenn ich mal Donaldo's Schundwerk "The Art of the Deal" lese, um diesen Affenzirkus zu erfassen, aber ich befürchte, da riskier' ich eine unnötige Hirnblutung.:rolleyes1:
 

Sens

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Boeing (Mc Donnell/Douglas) baut sehr gute Flugzeuge. Das weiß die ganze Welt.
Da braucht man nicht unbedingt "seinem Volk Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie zu verschaffen".

Sind diese F-15 jetzt Neufertigungen oder Umrüstungen vorhandener Maschinen nach den Wünschen Quatars ?.

borsto
Qatar agrees purchase of F-15QA fighters from US | Jane's 360
Die Google Übersetzung ins Deutsche ist verständlich.
Die F-15QA entsprechen den F-15SA der Saudis und werden ebenfalls aktuell produziert. Der Preis ist kein Stückpreis sondern ein Systempreis mit der logistischen Unterstützung für mindestens ein Jahrzehnt.
Ohne den Verkauf an Katar, wäre die Produktion nach der Auslieferung der letzen F-15SA an die Saudis 2019 von Boeing beendet worden. Jetzt wird sie erst 2020+ beendet.
 
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Sczepanski

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Trotz Spannungen mit Saudi-Arabien: USA verkaufen Kampfjets an Katar - SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft
Da haben einige die vorherigen Links nicht wirklich gelesen und haben nur das verkürzte Weltbild Donald im Sinn. Der Deal wurde noch unter Obama eingeleitet und dient mittelfristig der Stärkung des Golf-Kooperationsrates. Bis die ersten F-15 an Katar ausgeliefert werden ist die gewollte diplomatische Krise im Sinne der Saudis und Amerikaner längst beigelegt.
eingefädelt unter Obama - ja, aber ganz aktuell abgezeichnet und nicht blockiert unter DT - ergänzend: Daily News
...
14 June

....

QATAR
Two (unnamed) US Navy ships reported to have arrived in Doha (Qatar) for exercises with the Qatar Navy
(rmks: unclear whether previously scheduled or on short notice)
 

ghost1

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Ich lehne mich jetzt einmal ganz weit aus meinem realativ unwissendesn Fenster und stelle einmal die These auf, das Trump durch die Waffenlieferungen an beide Parteien für eine Art Mächtegleichgewicht sorgt und die Gefahr für einen Gegenseitigen Konflikt so mindert. Ich glaube mir diese These selbst nicht ganz aber vielleicht ist der Herr Trump ja doch nicht so Weltfremd wie wir denken, bzw. seine Berater.
 

Sczepanski

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Ein "Mächtegleichgewicht" lässt sich auch auf deutlich niedrigerem Niveau und ohne zusätzliche Waffenlieferungen erhalten - aber dann profitiert halt die eigene Rüstungsindustrie nicht mehr.
 

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eingefädelt unter Obama - ja, aber ganz aktuell abgezeichnet und nicht blockiert unter DT - ergänzend: Daily News
Richtig, doch die erste Hürde war der US-Kongress im Herbst 2016 und jetzt formal abgeschlossen. Nur 36 statt 72 bewilligter F-15QA wurden tatsächlich bestellt. Das sind Entscheidungen für mindestens eine Dekade und die Auslieferung der erst noch zu fertigenden Maschinen kann jeder Zeit gestoppt werden. Aber bis 2019 dürfte diese Krise gelöst sein.
 
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Sens

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Ein "Mächtegleichgewicht" lässt sich auch auf deutlich niedrigerem Niveau und ohne zusätzliche Waffenlieferungen erhalten - aber dann profitiert halt die eigene Rüstungsindustrie nicht mehr.
Wobei die entscheidende Frage offen bleibt, wer legt denn für jeden Nationalstaat fest, wann ein "Mächtegleichgewicht erreicht ist?!
Rüstungskontrolle – Wikipedia Da wird sehr schnell deutlich, wo Wunsch und Wirklichkeit an ihre Grenzen stoßen, Ansonsten ist bei einer falschen Einschätzung spätestens die jeweilige Kassenlage das Regulativ.
Rüstungsexporte: Die meisten Waffen gingen 2016 nach Algerien - WELT
 

Sczepanski

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eingefädelt unter Obama - ja, aber ganz aktuell abgezeichnet und nicht blockiert unter DT - ergänzend: Daily News
dazu Wochenschau
... Am 14. Juni sind überraschend das im Persischen Golf stationierte Wachboot „Chinook“ der US Navy und das Wachboot „Baranof“ (ISLAND-Klasse) der US Coast Guard in Doha (Katar) eingelaufen, angeblich zu Übungen mit der Emiratsmarine. Nähere Informationen gibt es nicht, und so bleibt vorerst auch unklar, ob es sich um einen schon länger geplanten Besuch handelt, oder die beiden Boote vor dem Hintergrund der aktuellen Krise kurzfristig nach Katar geschickt wurden. Letzteres würde international einmal mehr zu Irritationen über die Zielsetzung der US-Außenpolitik unter Präsident Trump sorgen.

weiter wird ausgeführt:
„Ultimaten“ an Katar sowie internationale Bemühungen um eine diplomatische Lösung bestimmen weiterhin die Lageentwicklung. Die Nachbarn halten die Grenzen geschlossen, aber bisher sind keinerlei Vorbereitungen für eine auch seeseitige Blockade oder sonstige militärische Aktionen zu erkennen. Dennoch bleiben die Streitkräfte des Emirates zur „Abwehr einer bevorstehenden Invasion“ in „höchster Bereitschaft“, und auch der Befehl, jedes unerlaubt in Hoheitsgewässer Katar’s einfahrende Schiff einer Nachbarmarine sofort unter Feuer zu nehmen, bleibt in Kraft.

Der Iran sieht in der aktuellen Spaltung der Golfstaaten die Gelegenheit zur Stärkung der eigenen regionalen Position, ja vielleicht sogar zu einer Ablösung Saudi-Arabiens als führende Regionalmacht. In Intensivierungen der Beziehungen zu Katar transportieren iranische Frachtflugzeuge größere Mengen Lebensmittel über den Persischen Golf hinweg in das abgeschnittene Land. In einer weiteren Alternative zu den geschlossenen Landverbindungen kommen Lebensmittel und Verbrauchsgüter zunehmend auch auf dem Seeweg. 12 Küstenfrachter wurden in Sohar und Salalah (Oman) mit vermutlich ebenfalls aus dem Iran stammenden Gütern beladen. Auch die internationale Großreederei Maersk will wohl in die Seetransporte einsteigen.
 
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Ein "Mächtegleichgewicht" lässt sich auch auf deutlich niedrigerem Niveau und ohne zusätzliche Waffenlieferungen erhalten - aber dann profitiert halt die eigene Rüstungsindustrie nicht mehr.

Was den wenigsten klar ist, ist die Tatsache, dass nur ein Abkommen zur Lieferung von Waffen feststeht. Und zwar das für die Lieferung von F-15 an Katar.


Der $110 Milliarden Waffen Deal mit Saudi-Arabien kann man getrost als fake news ablegen. Was zurzeit besteht, sind keine Vertrage, sondern nur Absichtserklärungen (letters of interest or intent) und Offerten diverser Rüstungs-Lieferanten. Das sind auch keine neue Deals. Alles wurde unter der Administration von Präsident Obama gestartet.


Hier ein guter Artikel über den sogenannten Waffendeal und den Katar-SA Konflikt: Trump’s $110 Billion Arms Deal With Saudi Arabia Doesn’t Exist


Betreffend POTUS# 45 Aktivitäten: es ist ziemlich hilfreich die Hintergrundberichte von WaPo, NYT etc. zu lesen. Diese zeigen meistens auf was dieses ganze Geschwurbel ist: heisse Luft um nichts.


Greetings from Texas!
 

Sczepanski

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Thx to Texas - leider gehören in Deutschland üblicherweise weder die NYT noch die Washington-Post zur regelmäßigen Frühstückslektüre. Um so wichtiger ist es, wenn Leser diese Informationen einspeisen.
 
Thema:

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