Kawanishi N1K1 Jb "Shiden", Tamiya

Diskutiere Kawanishi N1K1 Jb "Shiden", Tamiya im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Ich möchte hier mal das Ergebnis meiner Teilnahme am Wettbewerb 2011 vorstellen, dessen Fertigstellung ich wohl etwas zu sehr auf die lange Bank...

Moderatoren: AE
  1. #1 Jörg II, 12.03.2012
    Jörg II

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    Ich möchte hier mal das Ergebnis meiner Teilnahme am Wettbewerb 2011 vorstellen, dessen Fertigstellung ich wohl etwas zu sehr auf die lange Bank geschoben habe. In der Woche vor dem Ablauftermin hatte ich den Klarlack aufgesprüht, der dann irgendwie ein milchiges Finish ergab, weswegen ich ihn wieder entfernen musste und danach erstmal die Nase voll hatte.
    Naja, ich bin dann auf Gunze Mr. Color umgestiegen und damit recht zufrieden gewesen.
     

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  3. urig

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    Hi Jörg II,

    schönes Modell:TOP:

    Was treibt den Propeller an und wie ist der Antennendraht gemacht (Standard oder High-Tech:confused:)?
     
  4. #3 Jörg II, 12.03.2012
    Jörg II

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    Der Tamiya- Bausatz hatte, wie im BB zu sehen schon einige Macken, was die Übereinstimmung mit dem Original betrifft. Ausserdem habe ich eine späte Version gebaut, die keine Kanonengondeln mehr unter dem Flügel hat, sondern alle vier im Flügel. Hier nochmal kurz die wesentlichen Änderungen bzw. Verbesserungen:
    - Motorhaube überarbeitet, beim Bausatz falsche Form (zu wuchtig, besonders von oben gesehen)
    - Tragflächenvorderkanten zu rund, Hinterkanten zu dick
    - Zusatztank zu lang u. schmal
    - Ölkühler sehr spielzeugartig
    - Ruder mit mangelhafter Bespannungsnachbildung (Austausch durch N1K1 "Kyofu"-Teile aus Hasegawa-Bausatz)
    - Propeller zu schmale Blätter u. Spinner (Austausch durch Aoshima-Teile)

    Der Aoshima- Bausatz sieht von der Form her eigentlich besser aus, weist aber wesentlich weniger Oberflächengravuren auf.
     

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  5. #4 Jörg II, 12.03.2012
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    Der Prop ist mit einer Metallachse( Kanüle) in ein Messingrohr gesteckt und wurde beim fotografieren einfach angeblasen. Selbstauslöser und 3 Sekunden Belichtungszeit machens möglich.Der Antennendraht ist aus heissgezogener Weichplastik, die etwas problematisch zu verkleben ist aber sehr elastisch bleibt und auch versehentliches "Betatschen" aushält.:)
     
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  6. #5 Jörg II, 12.03.2012
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    Die Kanonenrohre stammen von der poln. Firma Master und sind eine echte Bereicherung!
     

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  7. #6 Jörg II, 12.03.2012
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    Das Cockpit wurde mit einigen eduard- Ätzteilen ausgebaut, das Visier stammt von Quickboost und die Vacu-Kanzel von Rob Taurus.
     

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  8. #7 Jörg II, 13.03.2012
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    Die dargestellte Maschine gehörte zur 2. Genzan Kokutai und war im April 1945 in Wonsan/ Korea stationiert.
    Die Decals auf dem Leitwerk sind vom 20 Jahre alten MPM-Bausatz und ließen sich noch prima verarbeiten.
     

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  9. #8 Jörg II, 13.03.2012
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    Bei den Kawanishi- Jägern wurde gegen Ende des Krieges, ähnl. wie bei der dt. Luftwaffe, die Unterseitenfarbe eingespart.
    Durch einige Kontrastunterschiede auf dem Foto der Originalmaschine bin ich zu dem Schluss gekommen, daß die Motorhaube hellgrau gewesen sein könnte. Die Zusatztanks waren in der Regel immer Navy-Grau und stoffbespannte Ruder in grau-grüner Grundierung gehalten.
     

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  10. #9 Jörg II, 13.03.2012
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    Agetrieben wurde die N1K mit einem ziemlich kräftigen Nakajima NK9h Homare (2000 PS).
     

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  11. #10 Jörg II, 13.03.2012
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  12. #11 Jörg II, 13.03.2012
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    Die charakteristische Tragflächenform mit einer geraden Vorderkante und der geknickten Hinterkante sieht man heute noch bei Verkehrsflugzeugen, vielleicht kennt hier irgendjemand den Fachausdruck dafür.:headscratch:
     

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  13. #12 Augsburg Eagle, 13.03.2012
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    Japaner sind zwar nicht mein Ding und ich kenne mich bei denen auch nicht sonderlich gut aus.
    Aber deiner gefällt mir sehr gut. Die Lackierung (mit der Alterung) hast du m.E. sehr gut hingekriegt :)

    Gruß
    AE
     
  14. #13 somvet0815, 13.03.2012
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    Sehr schön geworden:TOP:. Das mit dem drehenden Prop muß ich mir merken, sieht sehr realistisch aus. Leider sieht man hier Japaner viel zu selten.
     
  15. #14 flogger, 13.03.2012
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    Hat er fein gemacht!
     
  16. MikeKo

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    Schön wieder einen der bei uns weniger bekannten Samurei als toll gebautes Modell zu sehen.
    Einzig mit der Farbe der Ruderflächen würde ich vorsichtig sein, ich würde eher IJN Grey verwenden als die grün-graue Grundierung.
    Gruss Mike
     
  17. #16 Jörg II, 14.03.2012
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    m.E.? "mit Einschränkungen"? o.k. was stimmt hier nicht? Genau! Der Propeller sieht viel zu neu aus!! Danke für die unterschwellige Kritik! :wink::TOP: Die Kanzel fällt ja auch ein wenig aus dem Rahmen, aber ich habe das Vorbildfoto mal so interpretiert, ansonsten war der Lack der Maschine noch relativ intakt.
    Prop noch ein bisschen gealtert...
     

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  18. #17 Jörg II, 14.03.2012
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    Recht hat er, das grau-grün traf wohl eher auf die naturmetallenen Army-Maschinen zu. Solche Oberflächlichkeiten sollte man nicht durchgehen lassen! :loyal:
    Danke Mike!:loyal:
     

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  19. #18 Augsburg Eagle, 14.03.2012
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    Ich meinte eigentlich "meines Erachtens" :)
     
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    Hallo

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  21. urig

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    Ich vermute, Du meinst die Schränkung der Tragflächen, durch die sich der Anstellwinkel des Profils von innen nach außen verringert. Die Idee dieser Anordnung ist, dafür zu sorgen, dass die Strömung beim Überziehen der Maschine zuerst im inneren Teil ablöst und nicht außen, wo die Querruder sind. Dadurch erhält man sich die Querruderwirksamkeit und die Maschine bleibt länger kontrollierbar (bevor sie dann evtl. doch ins Trudeln übergeht, wenn der Pilot nicht nachgibt:FFTeufel:).
     
  22. Zimmo

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    Muschelschubser im "Ländle" :)
    Als Fan japanischer Maschinen kann ich nur sagen, dass dies ein wirklich tolles Modell geworden ist.:TOP:
    Vor allem die Alterung gefällt mir gut.....ich hoffe auf Nachfolgemodelle:D:

    Grüßle
    Zimmo:rugby:
     
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Thema: Kawanishi N1K1 Jb "Shiden", Tamiya
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