Klarsichtteile verhunzt...!?

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  1. sfgate

    sfgate Kunstflieger

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    Tag zusammen!

    Habe einen ganz schönen Bock geschossen::mad:

    Um die Fensterstreben an einer P-40 E sauber zu lackieren, habe ich die eigentlichen Glasflächen mit flüssigem Maskierfilm von Revell abgedeckt.
    Danach habe ich grundiert (ebenfalls Revell) und lackiert.

    Heute morgen das böse Erwachen:

    Trotz (oder wegen?) dem Maskierfilm sind sämtliche Glasflächen schwer beschädigt. Sie sind weitestgehen "angelöst" worden, d. h. tiefe Kratzer (?) sind zu sehen.

    Mit 1000er Schleifpapier, Zahnpasta und Autopolitur habe ich versucht, die Flächen wieder glänzend zu polieren, aber es nützt nichts. :confused:

    WAS TUN? :?!

    bin für jeden Ratschlag dankbar!

    Mit freundlichen Grüßen

    sfgate
     
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  3. neo

    neo Astronaut

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    Es einmal zu posten hätte getreicht.

    Variante eins:
    Nochmal schleifen mit dem 1000er.
    Danach nochmal polieren mit noch feinerem - z.B. 8000er von Micromesh - gibt es bei RaiRo
    Danach in Future tauchen, es geht auch Erdal Glänzer (Fußboden-Versiegelung).

    Variante zwei:
    Ersatzteil für die Haube beim Hersteller beziehen, geht einfacher als gedacht.

    Variante drei:
    Haube vorsichtig demontieren, mit 2K-Spachtel ausfüllen (nicht auf Lösungsmittelbasis), etwas mehr runterschleifen (1-2 Zehntel), polieren und als Stempel fürs Tiefziehen benutzen.
     
  4. Steven

    Steven Space Cadet

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    Hi, ich hatte das Problem der unreinen Fenster auch schon.
    Mach das Schleifpapier erst mal nass. Mit dem Nassschleifpapier "säuberst" Du die Scheiben. Dann nimmst Du so eine Art "Dremel" mit Polier-Aufsatz. Geschwindigkeit nicht zu gewaltig einstellen. Ich lass das Gerät in niedriger Drehzahl laufen und fahre mit dem Polieraufsatz langsam und sehr vorsichtig über die Klarsichtfläche. Dazu gibt es Polierfett. Aber mit Autopolitur muss es genauso funktionieren.

    Wahrscheinlich gibt es noch genug andere Möglichkeiten. Ich schreib hier nur, wie ich zum guten bzw. sehr guten Ergebnis komme.

    Gruß Steven:)


    Auf Frontscheibe auf dem Bild war durch das Einpassen ins Modell ( L-410 ) zerkratzt. Schau, wie durchsichtig und glänzend sie wieder geworden ist:cool:
     

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  5. sfgate

    sfgate Kunstflieger

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    @ neo:

    Einmal posten reicht, da gebe ich Dir Recht, aber beide Abteilungen schienen mir zutreffend zusein. Egal, trotzdem, danke!

    zu Variante 1:

    Das mache ich, wenn 2. nicht funktioniert, habe ich schon angeleiert.

    3. Tiefziehen ist auch gut, bin zufällig Zahntechniker, bei uns im Labor steht ein solches Gerät. Wie ziehen Modellbauer tief?

    @ Steven:

    Wirklich gut geworden, Respekt! Aber Polierfett? Wo gibt es das?
    Im Labor (s. o.) haben wir jede Menge Poliermittel, aber alle zu abrasiv für weichen Modellbaukunststoff. Dentalkunststoff ist wesentlich härter.
    Was Dremel-Ähnliches habe ich auch, mal schaun.

    Danke!!!

    In der Erwartung weiterer Tips

    sfgate
     
  6. Steven

    Steven Space Cadet

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    @sfgate

    Naja, bei mir war die Poliermasse im "Dremel"-Set mit dabei. Aber wie schon gesagt, Dein Autopoliermittelchen müsste genauso funktionieren.
    Neos zweite Variante ist natürlich die beste und einfachste Version.:)

    Dass Du Zahntechniker bist, darfst Du ja nicht zu laut sagen. Bei Zahnarzt-Technik gibt es viel zu viel Material, was wir Modellbauer gebrauchen könnten, he he. Ich sag nur Abdruck-Silikon und Spritzenkanülen und Gießharz und und ..

    Gruß Steven:)
     
  7. #6 The_Raven, 14.08.2007
    The_Raven

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    Zahntechniker - da sitzt Du im Paradies der Modellbauer ;)
    Macht es mit den ganzen Poliermittelchen nicht so kompliziert - und als Zahntechniker sollte man da ebenfalls selber draufkommen :
    Zahnpasta und basta. Da braucht man auch die ganzern Wunder-Future-Bodenglänzer nicht.
    Irgendwo gibts hier so ein EF-111-Anfängerthread, da ist das alles schön beschrieben ...
     
  8. neo

    neo Astronaut

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    Probiers erstmal aus, Du wirst Dich wundern, um wieviel besser das Teil noch mal wird. Prinzipiell geht das natürlich auch ohne - keine Frage.
     
  9. sfgate

    sfgate Kunstflieger

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    Zahntechniker

    @ The Raven

    :) Ist mir schon lange klar, daß man Zahnpasta (bzw. deren Anteil an winzigen Schleifkörpern) auch im Modellbau benutzen kann und tut.
    Auch andere Poliermaterialien, fest und flüssig, sind gut, ABER nicht vergessen:
    Dentalwerkstoffe, nicht nur Kunststoff, sind wesentlich härter bzw. zäher als Modellbaumaterialien.
    Das habe ich durch in den letzten Tagen (frust): einmal versucht, mit Labormitteln die Kanzel zu bearbeiten und zu polieren, peng, ab in die Tonne.


    Viele rotierende (Dental-)Schleifkörper kann man auch benutzen.
    Was ich bei Dremel oder Proxxon sehe, ist identisch!

    Für den Modellbau habe ich mir die ALDI-Maschine vor ca. 1 1/2 Jahren geholt. Gut, ist nicht Dremel oder Proxxon,aber reicht vollkommen.

    Mit vielen Grüßen

    sfgate
     
  10. sfgate

    sfgate Kunstflieger

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    Zahntechnikmaterialien

    @ Steven

    :) :) :)

    Hab ich es doch geahnt, zu irgendwas muß der Beruf ja gut sein.

    Silikon (auch fein fließend, sehr hohe Kantengenauigkeit... ;-) ): ok!
    Kanülen: wenn Du in einer Praxis arbeitest, ok!
    Gießharz: Fehlanzeige! Ich weiß, daß ich das mal im Modellbaubereich gesehen habe (bin noch nicht lange genug wieder dabei), aber in der Zahntechnik?
    Glaube mir bitte, ich mache das schon viele Jahre, aber auch wenn ich die Innung blamiere, davon ich noch nie was gehört.
    Aber ich glaube ungefähr zu ahnen was Du meinst.

    Danke!

    sfgate
     
  11. sfgate

    sfgate Kunstflieger

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    @ neo:

    Rai-Ro ist zweifellos eine tolle Firma mit jeder Menge guten Sachen.
    Letztens komme auf ich deren HP und lese da was von Wachsspachteltechnik. HÄ??
    Was dort steht, ist Zahntechnik pur!!! Das Gerät dort ist nichts anderes als ein Widerstandsbeheiztes elektrisches Wachsmesser. Mit so etwas habe ich schon vor 20 Jahren gearbeitet. Rai-Ro ist aber günstiger, in der E-Bucht gucken kann auch nicht schaden.
    Wer das mal probieren will: besorgt euch einen kleinen Brenner (billiger), ähnlich einem Fonduerechaud, allerdings mit Feuerzeuggas betrieben! Dazu ein Modellinstrument vom Zahnarzt/-techniker seines Vertrauens, etwas Dentalwachs und los geht es: ich habe das probiert und glaubt mit, ich werde für's Erste nicht mehr spachteln und schleifen. Um Fugen etc. zu schließen, ist das Benutzen von Wachs das Mittel der Wahl. Der Tip ist für alle hier, will mich damit mal für die vielen tollen Tips hier bedanken, die ich schon bekommen habe. :TOP: :TOP: :TOP:

    Danke

    sfgate
     
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    Hallo

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  13. #11 Günter1u, 20.08.2007
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    -richtig-
    hier ist alles zusammengefaßt : http://www.arnes-modellbauseite.de/BB_EF_111.pdf

    ca. 7MB pures wissen
     
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  14. #12 MiG-Mech, 20.08.2007
    MiG-Mech

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