Kompabilität von Lenkwaffen verschiedener Nationen

Diskutiere Kompabilität von Lenkwaffen verschiedener Nationen im Bordwaffen Forum im Bereich Grundlagen, Navigation u. Technik; Beim Luftkrieg gegen Libyen scheinen etlichen europäischen Ländern die lasergelenkten Bomben auszugehen. In der Washington Post steht dazu der...

Moderatoren: Learjet
  1. #1 K.B., 20.04.2011
    Zuletzt bearbeitet: 20.04.2011
    K.B.

    K.B. Flieger-Ass

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    Beim Luftkrieg gegen Libyen scheinen etlichen europäischen Ländern die lasergelenkten Bomben auszugehen.

    In der Washington Post steht dazu der interessante Satz:
    "European arsenals of laser-guided bombs, the NATO weapon of choice in the Libyan campaign, have been quickly depleted, officials said. Although the United States has significant stockpiles, its munitions do not fit on the British- and French-made planes that have flown the bulk of the missions."

    http://www.washingtonpost.com/world...tions-in-libya/2011/04/15/AF3O7ElD_story.html
    über:
    http://augengeradeaus.net/2011/04/keine-munition-kein-krieg/

    Warum sollen die US-Paveways nicht an französische oder britische Flieger passen?

    Selbst die Franzosen haben doch Paveway II für Ihre Mirage 2000 beschafft.
    ( http://www.deagel.com/news/French-A...Get-Enhanced-Paveway-II-Bombs_n000003564.aspx )

    Weiß dazu jemand etwas genaueres?
     
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  3. #2 beistrich, 20.04.2011
    beistrich

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    9 Jahre Luftschläge in Afghanistan, aber nach 4 Wochen Krieg auf Sparflamme gehen die Bomben aus?
     
  4. T-38

    T-38 Fluglehrer

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    Ich denke nicht das die Kompatipilität ein Problem ist. Wie die Bestände der einzelnen Nationen sind weiß ich zwar nicht, aber alle die in Afghanistan beiteiligt sind dürften sich eigentlich konstant mit Nachschub versorgen.
    Ich glaube eher, dass es sich um einen kleinen Versuchsballon handelt, bei dem der bombende Teil der Koalitionäre den nichtbombenden Teil höflich daruf hinweisen will etwas Kohle rüberwachsen zu lassen. Alternativ, und damit es nicht so auffällt, auch gerne bereits produzierte Lenkeinheiten.
    In der Vergangenheit haben sich die europäischen NATO-Partner eigentlich immer darauf verlassen können, bei Bedarf und gegen Bezahlung auf die amerikanischen Bestände zurückzugreifen. Vielleicht geht das aber gerade nicht, weil die USA ihre Führungsrolle ja "abgegeben" haben. :confused:
     
  5. Xena

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    Frankreich hat doch selbst alles was es braucht. Die brauchen eigentlich keine Paveway. Deswegen verstehe ich nicht ganz das Problem. Ich glaube eher, daß ihnen das dafür vorgesehene Geld ausgeht.
     
  6. #5 ESSENER, 21.04.2011
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    Wink mit dem Lattenzaun :-)

    Bin da einer Meinung mit T-38

    Bestimmt haben die europäischen Koalitionäre bei den USA angeklopft um gegen Bezahlung sich im Arsenal der Amerikaner zu bedienen. So etwas macht man ja auch schon lange bevor die Bunker leer sind. Die USA haben sicher nichts dagegen Lagerbestände gegen Bares abzugeben und fabrikneue Waffen für ihre Mun.-Depots zu kaufen (ist ja auch gut für die amerikanische Industrie - ein Schelm der dabei böses denkt). Meine persönliche Meinung, die Anfrage der Europäer ist durchgesickert an die Presse und jetzt wird ein Schuh draus ...

    Ein dezenter Hinweis der Washington Post an alle NATO-Partner sich bereits in Friedenszeiten (am besten mit amerikanischen Produkten) die Arsenale randvoll zu machen :-) - Das Problem haben sicher nicht nur Britten und Franzosen, denke auch die deutsche Luftwaffe würde bei einer Beteiligung am Libyen-Konflikt langsam nervös werden bei sinkenden Lagerbeständen.
     
  7. #6 Gripen-simpit, 29.05.2011
    Gripen-simpit

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    Füllungsgrad Fliegermunition

    Gibt es Nato-Vorschiften, von welcher Munition wieviel auf Vorrat eingelagert werden muss von den einzelenen Mitgliederstaaten?
    Wenn man wehrtechnische Publikationen liest fällt jedenfalls auf, das bei Beschaffungen jeweils nur eine äusserst geringe Anzahl von Lenkwaffen beschaft wird. So scheint es denn, dass diverses Luftwaffen darauf zählen, dass im Einsatzfall sie auf die Lagerbestände anderer Natostaaten, der USA oder direkt beim Hersteller anklopfen könnten. Dies aus dem Hingtergedanken so immer die neusten Waffen zur Verfügung zu haben und keine teuren Entsorgungskosten beim Nichtgebrauch aufwenden zu müssen. Nun schient diese Strategie nicht aufzugehen, solch essentielle Abwurfmittel müssen frühzeitig in einer ausreichenden Anzahl beschafft und eingelagert werden. Dass dies nicht günstig ist, kann sich jeder ausrechnen. Doch kann ein Kampfflugzeug ohne Munition nun mal nur heisse Luft und einen ohrenbetäubenden Lärm hinterlassen. Ohne Munition rollen Gadhafis Panzer weiter, die lassen sich von überfliegenden Jets nicht umkehren.
     
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    Ich habe mich gerade gewundert wegen dem Wort Füllungsgrad. Ich dachte zuerst Du meinst der Füllungsgrad der Bomben mit Sprengstoff oder sowas ähnliches. :?!

    Du meinst aber Vorratshaltung. ;)
     
  10. #8 Karsten, 05.06.2011
    Karsten

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    Im Kalten Krieg hatten die Staaten Vorräte für theoretisch 7 bis 30 Tage eingelagert. Ich vermute mal das gilt schon lange nicht mehr
     
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