Kompressor selber bauen

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kosmodian

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Tach,
Da ich einen Plan bekommen habe, mitdem man sich selber günstig einen Kompressor zum spritzen bauen kann, dachte ich mir probierste dat ma aus und wenn du 20 € in Wind haust - Pech gehabt - ansonsten habe ich mindestens 100 € gespart.
Dazu braucht man laut einer Anleitung aus der Modellfan folgendes:
(1) einen Drucktank
(2) einen Kompressor
(3)[nicht auf dem bild da nicht vorhanden]ein Überdruckventil

Den Kompressor habe ich einem vergammelten Kühlschrank entrissen und ein bisschen entschlackt. Dieser hat den Vorteil das er sehr leise ist und umsonst zu erhalten ist, da der Kühlschrankdealer den sonst weggeschmissen hätte!

Als Drucktank bietet sich ein Tank aus der Scheibenwischanlage eines VW Käfers an, da dieser sehr robust ist.

Mir fehlt jetzt nur noch ein Überdruckventil.
 
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kosmodian

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Um den Kompressor zu betreiben, muss man erst ein paar kleine Änderungen an der Verkabelung vornehmen. Einfach ein Haushaltsgerätestromkabel kappen und
das blaue, braune und das Erdungskabel korrekt anschliessen. Wenn man jetzt einen Druckregler einbauen will, der z.B. automatisch bei einem Druck von 3 Bar den Kompressor ausschalten und den Kompressor bei einen Druck unter 2,9 Bar wieder einschaltet, dann muss man den einfach ins das braune Kabel integrieren.

Genau das selbe gilt für einen An- und Ausschalter, hierfür bietet sich ein Trittschalter an, damit man beim Spritzen die Hände frei hat. Dieser wäre aber in meinem Fall teurer gewesen als der gesamte Rest (18 € ) :D

an dieser stelle ganz wichtig zu sagen: Nach dem Anschliessen Alles gut isolieren!!! sonst ergeht es euch wie mir und ihr kriegt nen kurzen! :eek:
 
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Man muss die Rohre noch absägen.

(1) Hier kommt die Luft raus.
(2) Nachfüllrohr für Kühlflüssigkeit (wird nicht benötigt)
(3) Einsaugrohr für neue Luft

Es wird empfohlen die Schläuche nur drauf zu stecken, da man so einen zusätzlichen Schutz für Überdruck (?) haben soll.
 
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Der Autohändler der mir den Drucktank verkauft hat, hat mir dazu noch dieses Druckventil/Druckregler/???? mitgegeben. An der Schraube oben lässt sich angeblich die Luftzufuhr regeln.
 
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Was mir jetzt noch fehlt ist ein Übverdruckventil, damit die überschüssige Luft rausgelassen wird. Ich hatte erst die Vermutung das der Verschluss durch den die Luft in den Drucktank kommt diese Funktion besitzt, da er oben hin auch ein Loch hat?


Allerdings meint jemand anderes das der nicht die Funktion eines Überdruckventil besitzt.
Könnt ihr mir weiterhelfen?
 
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Hans Trauner

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Ich empfehle nicht nur ein einfaches Überdruckventil, sondern ein sauber und auf 0,1 bar genau einstellbares Regelventil. Unterschiedliche Farben, Lacke, aber auch ob ich flächig oder fein spritzen will, erfordern durchaus unterschiedliche Werte. Zur Kontrolle ist zudem ein Manometer unerläßlich, das ist ( bzw. bei meiner Konstruktion im letzten Jahrhundert) war das das billigste Bauteil.

Einen Vorteil gegenüber der Käfer-Tank hatte der Tank des VW 1500/1600 , der hatte den Druckabgang an günstigerer Stelle liegen, dürfte heutzutage aber zu den echten Antiquitäten gehören.

Zu überlegen ist ein Wasserabscheider, auch wenn sich das meiste Kondensat im Tank sammelt. Deshalb den Tank auch auf keinen Fall fest montieren, sondern abnehmbar => entleerbar.

Grüße,
Hans

P.S. Ich freu mich immer, wenn ich meinen Jugendsünden wieder mal begegne. Aber mein Selbstbaukompressor damals war eine tolle Sache und hat hervorragend funktioniert, jahrelang. Nur weil ich dachte, ich könne besser lackieren, hab' ich mir dann doch mal ein Profi-Teil gekauft. War natürlich Quatsch, lernen und üben muss man immer.
 
BauAir

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Hier eine einfache schematische Darstellung einer Druckregelung, die ich vor etwa 20 Jahren gebaut habe. Die erste Grafik zeigt das Ding im Ruhezustand (geringer Druck), die zweite Zeichnung zeigt den "Abschaltzustand" bei hohem Druck. Nachteil dabei war, daß ich die Druckregelung nur mittels der Dicke des Silikonschlauches verändern konnte und somit eigentlich nur einen automatischen Ein-/Aus-Schalter hatte. Es verhinderte allerdings den Überdruck im "Windkessel" ausreichend.
 
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Hier die zweite Grafik:
 
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Aloisius

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Hallo Kosmodian,

ich habe den gleichen Kompressor, wie Du ihn Dir gerade zusammenbaust in Betrieb. Funktioniert ohne Probleme. Als Überdruckventil habe ich mir ein Ventil aus dem Heizungsbau ( auf den Druckbereich achten ) besorgt. Dies kann man auch einstellen. Wenn Du natürlich einen ganz genauen Druck haben willst, ist ein Manometer unerläßlich.
Was den Fußschalter angeht noch ein Tip. Ich habe meinen Kompressor beim Arbeiten auf den Boden gestellt. Ein ganz normaler Druckschalter aus dem Elektrohandel ersetzt den Fußschalter.
Ansonsten kann ich Dir nur noch empfehlen einen Kompressor bei Ebay zu ersteigern. Sehe Dir aber die Geräte genau an!!!

Gruß

Aloisius :TOP:
 
jo020

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@ kosmodian, am 4.7 hast du uns deinen Kompressorbau vorgestellt....
Was ist den nun ? Läuft der schon ? Und wenn mach doch mal Bilder davon. Es scheint doch ein paar Leute zu geben die froh wären wenn du deine Erfahrung im Kompressorbau vermitteln würdest ...... :)
 

ejasonk

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da mein kompressor kaputt war habe ich versucht bissl was neues zu probieren.so habe ich die pistole an einen kompressor für luftreifen angeschlossen.das ding wird vom autozigarettenanzünder gespeist.funktioniert!!!allerdings das problem..zu viel druck drauf.der pustet zu viel farbe raus...dadurch ist der farbnebel recht grob.kann man sowas mit einem druckbehälter umgehen?
 
kosmodian

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jo020 schrieb:
@ kosmodian, am 4.7 hast du uns deinen Kompressorbau vorgestellt....
Was ist den nun ? Läuft der schon ? Und wenn mach doch mal Bilder davon. Es scheint doch ein paar Leute zu geben die froh wären wenn du deine Erfahrung im Kompressorbau vermitteln würdest ...... :)

Laufen tut er, aber da mir ein passendes Überdruckventil fehlt, bzw. das was ich besitze sich nicht so einfach in das System integrieren laesst aufgrund der unterschiedlichen Schlauchgrössen, habe ich einen Druck von ca. 4 bar im system, was zum Airbrushen ein wenig zuviel war. Somit ist der Bau erstmal auf Eis gelegt, bis es wieder waermer wird und ich Lust habe an dem ding weiterzumachen und die einzelnen Komponenten MIT dem Überdruckventil zu verbinden.
 
hajo

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@all

Ich möchte hier einmal meine Erfahrungen mit dem selbst gebauten Kompressor aus der Modell Fan Kund tun. Bei mir leistet er schon seit über 25 Jahren ( wie die Zeit vergeht :D ) gute und zuverlässige Dienste. Ich habe Ihn in jungen Jahren wie in Modell Fan beschrieben zusammengebaut, was auch keinerlei Probleme bereitete. Lediglich ein Manometer sowie ein regelbares Überdruckventil hatte ich mir zusätzlich besorgt, da ich nicht an die in Modell fan beschriebenen Teile heran kam. Anbei einmal ein paar Bilder des Kompressors.

Gruß Hajo
 
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hajo

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Auf diesem Bild sieht man nun links das einstellbare Druckminderventil, sowie das Manometer. Diese Teile müßte man jedoch im einschlägigen Fachhandel ( Baumarkt, Heizungsbau) bekommen.
 
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