Korea

Diskutiere Korea im Aktuelle Konflikte Forum im Bereich Aktuell; Nordkorea droht "nukleares Desaster" an Washington (AFP) Im Atomstreit mit den USA hat Nordkorea gedroht, die koreanische Halbinsel bei einer...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 HenningOL, 07.02.2003
    HenningOL

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    Nordkorea droht "nukleares Desaster" an
    Washington (AFP)

    Im Atomstreit mit den USA hat Nordkorea gedroht, die koreanische Halbinsel bei einer Eskalation der Krise in ein "Land von Asche" zu verwandeln. Der Region drohe ein "schreckliches nukleares Desaster", wenn Washington seine Truppenverstärkung nicht rückgängig mache, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Die Krise könne nur durch Gespräche gelöst werden. Die Agentur ist Sprachrohr der Führung in Pjöngjang. Das Pentagon hatte zu Beginn der Woche bekannt gegeben, die Entsendung von zwei Dutzend Kampfbombern und etwa 2000 Luftwaffensoldaten in die Region vorzubereiten.

    US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld forderte unterdessen angesichts des Atomstreits, internationale Verbotsabkommen über die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen zu überprüfen. Die Verbreitung solcher Waffen habe sich seit dem Ende des Kalten Krieges beschleunigt und sei zu einem "sehr gefährlichen Problem" geworden. Rumsfeld bekräftigte, dass Washington die Krise mit Nordkorea als ein Problem der internationalen Gemeinschaft betrachte, das auf diplomatischem Weg gelöst werden müsse.

    Zuvor hatte der ehemalige US-Präsident Bill Clinton die Nachbarstaaten Nordkoreas zu einer diplomatischen Offensive aufgerufen. Nordkorea dürfe nicht so weit kommen, Atomwaffen zu entwickeln, weil es dann von außen unter Druck gesetzt werden würde, sie auch zu verkaufen, sagte Clinton im US-Fernsehsender CNN. Waffen seien die einzige Einnahmequelle des verarmten stalinistischen Staates. Nachbarstaaten wie Südkorea, Japan, Russland und China müssten deshalb eine Koalition bilden und Pjöngjang humanitäre Hilfe als Gegenleistung für eine Aufgabe des Atomprogramms anbieten. Die Krise um das nordkoreanische Atomprogramm war im Herbst eskaliert, als Nordkorea nach Angaben Washingtons ein geheimes Nuklearprogramm einräumte.


    http://de.news.yahoo.com/030207/286/3a640.html

    -----------

    Tja, mal sehen was da noch kommt ... der Irrsinn nimmt seinen Lauf :rolleyes:
     
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  3. Veith

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    "Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes — aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel" Nietzsche

    Die Tage habe ich verblüfft gelesen, die Aussage Nordkorea betreibe ein Atomwaffenprogramm stammt ausschließlich von den USA - Nordkorea hat dies nie erklärt.

    Daher auch in der yahoo-Meldung "nach Angaben Washingtons" :rolleyes:

    Dagegen hatte die USA in vertraulichen Zusatzprotokoll 1994 gegenüber Nordkorea förmlich erklärt, keine Atomwaffen gegen diese einzusetzen oder sie mit solchen zu bedrohen. Eine Klausel die übrigens gegenüber allen Unterzeichnerstaaten des Atomwaffensperrvertrags gilt.

    Anfang 2002 veröffentlichten dann die USA ihren »Nuclear Posture Review« wonach auch Nordkorea im Kriegsfall mit Atomwaffen beschossen werden soll.

    Und nun "pokert" Nordkorea ... :rolleyes:
     
  4. #3 Stefan Giger, 07.02.2003
    Stefan Giger

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    ich habs noch nicht so ganz begriffen, haben die nordkoreaner nun einsatzfähige atomwaffen oder arbeiten die noch drann?

    klar ist das von den amis aus ein problem der internationalen gemeinschaft. nordkorea hat ja auch ein bisschen grössere militärmacht als der irak. mit ein bisschen meine ich: bis an die zähne bewaffnet:HOT

    "Land von Asche", da wird einem ja flau im magen.

    greez
    Giger
     
  5. #4 Veith, 07.02.2003
    Zuletzt bearbeitet: 07.02.2003
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    Veith Astronaut

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    :?! eigentlich frage ich mich, was die "staatliche Nachrichtenagentur KCNA" in Wirklichkeit geschrieben hat.

    Die Überschrift ließt sich so, als wenn die Landmasse der USA mit nordkoreanischen Atomwaffen bedroht würde. Beim weiterlesen ändert sich das jedoch stark dahingehend, daß Korea ein "schreckliches nukleares Desaster" drohe. Falls in der Meldung vollständig stand: "wenn die USA Atombomben einsetzt", dann hat die Nachrichtenagentur sogar Recht
    :( :confused:
     
  6. beat

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    "Der Region drohe ein "schreckliches nukleares Desaster", wenn Washington seine Truppenverstärkung nicht rückgängig mache, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. "


    Es ist nicht nur Nordkorea, sondern auch Südkorea hochgerüstet. Die Nordkoreaner haben mehr Soldaten, die Südkoreaner sind waffentechnisch überlegen und können auch noch auf amerikanische Verbände zurückgreifen. Daher ist es unwahrscheinlich, dass die USA bei einem "Präventivangriff" der Nordkoreaner Atomwaffen einsetzen muss, um diesen abzuwehren .Die Südkoreaner sind ebenfalls in erhöhter Bereitschaft und die Amerikaner auch wachsam, ein Ueberraschungsangriff ist somit auch eher nicht wahrscheinlich. Mit den Verstärkungen wollen die USA vermutlich den Nordkoreanern deutlich machen, dass sie trotz Aufmarsch am Golf auch noch in Korea aktionsfähig bleiben.

    Das das Desaster die Region betrifft liegt an den Fähigkeiten der Nordkoreaner. Ihre letzten Raketentests reichten bis Japan, als ist die Bedrohung regional und nicht gegen die USA selbst. Und es ist auch unklar, ob Nordkorea wirklich bereits über "ein paar" einsatzbereite Atomwaffen verfügt.

    Aber weder die USA noch Nordkorea haben effektiv nicht das geringste Interesse an einem Einsatz von Atomwaffen. Für Nordkorea wäre es Selbstmord und für die USA gleichwohl eine gigantische Katastrophe. Nordkorea hat schon mehrmals mit Drohungen schlussendlich primär Unterstützung für seine miserable Lage gesucht und auch erhalten.

    Was aber auch richtig ist, solche Uebungen können schlussendlich trotzdem ausser Kontrolle geraten und sind daher sehr gefährlich. Ein Spiel mit dem Feuer. Vor diesem habe ich mehr Angst als vor einem Krieg im Irak.
     
  7. #6 BavarianFighter, 07.02.2003
    BavarianFighter

    BavarianFighter Guest

    Ich glaube nicht, daß die USA im Fall Nordkorea präventiv handelt. Das wäre der reinste Wahnsinn. Ich denke, daß Washington ganz genau weiß, was ein in Korea bedeuten würde.

    -> Über eine Million Tote, Mobilmachungen der USA, Japans, Südkorea und Nordkorea.
    So ein Krieg wäre ein Katastrophe für die ganze Region.
    Und würde eine schwere Wirtschaftskrise auslösen.

    Die USA sind gut beraten bedächtig vorzugehen.
     
  8. #7 HenningOL, 07.02.2003
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    Das hoffe ich auch! Nur kommen mir da durchaus Zweifel...
    :rolleyes:
     
  9. Alpha

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    Tja, schwierig. Nordkorea steht das Wasser bis zum Hals. Dass die an Atomwaffenprogrammen rumspielen geben sie ja gern zu (zumindest, dass sie das gern würden...). Auch Präventivschläge schließen die "friedliebenden" Nordkoreaner nicht aus :rolleyes:

    Aus der Sicht würde es, gelinde gesagt, nicht verwundern, wenn da "jemand" mal etwas gegen einen gewissen Reaktor unternimmt - muss ja keine Riesenaktion/offene Aktion sein. Das ahnt Nordkorea natürlich auch - und droht gleich im nächten Atemzug auch für diesen Fall, halb Asien in nuklearen Müll zu verwandeln.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,234294,00.html
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,234029,00.html
     
  10. #9 flieger S., 08.02.2003
    flieger S.

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    Hoffentlich dürfen wir bald auf Staatasformen wie Nordkorea verzichten... soll denen das Wasser doch bis zum Hals stehen!
    Wer hats denn reingelassen?!
    Nach den Zusammenbruch der Sowjetunion wirds eben auch Zeit etwas anders zu machen oder langsam unterzugehen... wer zu spät kommt....
    Sie werden doch so oder so verlieren! Zum Glück:D
     
    pok gefällt das.
  11. Veith

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    Behauptet die USA, was m.W. nicht stimmt - das Nordkorea es "zugibt" meine ich (siehe auch meinen letzten Beitrag) und die Betonung liegt hier bei "Waffen"!

    BTW ich finde es besonders witzig, daß der Staat mit den meisten ABC-Waffen sich so aufspielt ...
     
  12. Alpha

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    Ja, die sind schon selbst schuld an ihrer Situation. Aber das ist ja dem lieben Kim egal, dem selbst geht´s, im Gegensatz zu seinem Volk, ja sehr gut. Das Volk verhungert, Hilfsprogramme dürfen nicht in´s Land - aber man bastelt lustig an Atomwaffen, baut Trägersysteme, hält ne Riesenarmee bereit und schreit wild in der Weltgeschichte rum. Ist nicht unerklärlich, dass die sich sämtliche Sympathien auf der Welt verscherzen (ok, gibt hier im Forum eine Ausnahme, aber das kennen wir ja alle schon :D).
     
  13. beat

    beat Space Cadet

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    Es ist zwar sicher richtig, dass mit Bushs Wahlsieg in den USA wieder Hyperpatriotismus, Vergötterung des Militärs und die Neigung zu gewaltsamer Konfliktlösung ein hoch haben. Gott hat auch Amerika auch ausersehen, die Welt zu retten, und zwar so, wie es Amerika gefällt.

    Das aber deshalb alle Probleme nur durch die Amerikaner gesteuert, provoziert und nach belieben konstruiert werden, ist mir zu simpel. Auch erachte ist es falsch, auf die aktuelle Politik von Bush einfach mit Antiamerikanismus zu reagieren.

    Wir haben auf der anderen Seite auch die Handlungsschwäche, Politik der Zweifel und Unentschlossenheit, militärische Schwäche und Uneinigkeit der Europäer. Sie agieren oft erst wenn es brenzlig wird und haben es dann oft nur mit (angeforderter) Hilfe der Amerikaner ausgestanden. Und durch dieses Verhalten wurden bisher selten Kriesen gelöst, oft nur verzögert und verschlimmert. Es brauchte z.B. auch amerikanische Entschlossenheit und militärische Unterstützung, um dem Massenmorden im europäischen Balkan-Hinterhof ein Ende zu bereiten. Diese Krise war kaum ein Kind der amerikanischen Politik. Es kommt also nicht nur Negatives von amerikanischer Seite.

    Auch die aktuelle Situation in Nordkorea erachte ich nicht als durch die USA provoziert.

    Kim Jong II hat nicht die Absicht, einen Krieg zu beginnen. Seine Regime würde den Krieg nicht überleben, den Frieden aber auf die Dauer allerdings auch nicht, dass weiss er. Seine Drohgebärden sollen Verhandlungen erzwingen. Er glaubt vermutlich in Verkennung der Kräfteverhältnisse (USA auf Irak konzentriert), die USA an den Verhandlungstisch zwingen zu können. Er braucht Ablenkung von der inneren Krise, politisch ein Nichtagriffspakt und vorallem Lieferungen (gratis) von Oel und Lebensmittel. Es geht ihm ums Ueberleben, nicht um den Untergang in einem Krieg. Die Wirtschaft zerfällt, Kim hat dagegen kein anderes Rezept.

    Dies ist nicht neu. Auf gleiche Weise sind die Nordkoreaner 1994 vorgegeangen, Druck erhöhen, drohen. Auch damals kam es fast zum Krieg. Aber er hatte Erfolg damit. Diese erste Runde mit der nuklearen Erpessung verschaffte dem Regime damals einen Aufschub. Nur läuft Kim Jong mit der aktuellen amerikanischen Führung aber Gefahr sich zu verschätzen, und dann ohne Gesichtsverlust nicht mehr zurückzukönnen.

    Die Geschichte mit den Atombomben wird zwar von den Amerikanern übertrieben. Gemäss IAEO hat man in Kontrollen zwar festgestellt, dass drei Mal Brennstäbe entnommen und ca. 15 Kilo Plutonium gewonnen wurde, dies würde aber für maximal 1-2 Sprengköpfe genügen. Das technische know-how wäre auch vorhanden, entsprechend ausgebildete Wissenschaftler stehen auch zur Verfügung. Nur ob sie sie wirklich haben, ist Spekulation. Und da wäre noch das Problem der Trägermittel. Bewiesen hat Nordkorea die Fähigkeit für Reichweiten mit 1300 Kilometer. Die Entwicklung der Rakete vom Typ Taepo Dong 2 mit 13'000 Kilometer ist aber weder abgeschlossen noch der Status klar.

    Es ist aber falsch, dass nur die USA die nukleare Bedrohung von Nordkorea konstruieren. Nordkorea selber ist interessiert daran, diese Drohung aus den bereits genannten Gründen aufrechtzuerhalten.

    Dieses gefährliche Spiel ist primär von Kim Jong provoziert, nur in Komibnation mit der Regierung Bush ist die noch gefährlicher als 1994.
     
  14. Veith

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    @beat

    kann ich eigentlich nur zustimmen!

    Besonders hervorheben möchte ich zwei Punkte:
    * ob tatsächlich 1 oder zwei (1 oder 2!) Sprengköpfe existieren ist pure Spekulation
    * Nordkorea pokert hoch um zu überleben
     
  15. #14 Stefan Giger, 08.02.2003
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    nordkorea MUSS hoch pokern, um zu überleben.
    aber das drohen von koreanischer seite her kann ja nicht so weitergehen. irgendwann muss mal was geschehen, das nordkoreanische volk kann ja nicht in so erbärmlichen verhältnissen weiterleben.

    greez
    Giger
     
  16. #15 HenningOL, 08.02.2003
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    Die Frage ist immer wie man mit sollchen verfahrenen Situationen umgeht. Ich kann man nicht entsinnen das Abschotten, Boykott oder Saktionen wirklich ein sollches Regim zu bruch gehen lassen hat. Etwas anderes hat - vorallem in unserem Fall - aber schon gute Erfolge erzieht -> Entspannungspolitik. Der Warschauer Pakt ist nicht mehr - das hat natürlich auch immer mit den Politischen Führern zu tun aber die gehen irgendwann. Irgendwann kommt auch in Korea ein anderer Regierungschef.
     
  17. Veith

    Veith Astronaut

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    :TOP:
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  18. Alpha

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    Das ist wohl richtig, Henning. Nur darf man nicht vergessen, dass nicht der "Universal-Bösewicht" Bush Nordkorea abschottet - dass machen die schon ganz gut selbst. Hat ja auch schon der Herr Papa (nicht Bush sen.) "erfolgreich" betrieben. Bush und Co. sind mal sicher das schlechteste Diplomaten-Team, dass die USA seit sehr langem hatte, aber daran sind die nun wirklich nicht hauptsächlich schuld. Das ist eben der wesentliche Unterschied zur UdSSR-Geschichte: Damals war´s vor allem der gute Gorbi...
     
  19. Veith

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    Aber
    noch ein Kapitulant und Verräter? Das wäre zuviel des "Guten"! [tm]
     
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  21. #19 beat, 08.02.2003
    Zuletzt bearbeitet: 08.02.2003
    beat

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    Entspannungspolitik ist grundsätzliches ein gutes Mittel für solche Situationen. Unbestritten hat 1994 die Entspannungspolitik auch einen Krieg verhindert. Sie hat aber auch den Zusammenbruch des Regimes in Nordkorea wieder verzögert. Dies bedeutet für die Bevölkerung aber u.a. auch weiterhin Unterdrückung und viele Hungertote. Entspannt ist m.E. nicht gleichzustellen mit gelöst. Und wenn man nach der Entspannung nicht gleich konsequent an der Lösung weiter arbeitet, holt einem das Problem wieder ein. Nordkorea ist ein klares Beispiel dafür.
     
  22. #20 HenningOL, 08.02.2003
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    @Alpha
    Der Südkorea Kim hat eigentlich ganz gut Entspannungspolitik betrieben - die spärlichen Erfolge würde dann von Bush Junjor innerhalb von wenigen Wochen arg gestört und hat dem Nordkorea Kim Vorwände gegeben sich wieder abzuschotten - was der dann auch gemacht hat. Also so ganz unschuldig ist er da nicht - kaum hatten sich die ersten Familien nach 50 Jahren wieder gesehen kam er mit seiner Achse des Böse...

    Nichts destotrotz glaub ich nicht das wir mit dem Kim die entscheidende Öffnung des Landes erleben werden - aber vieleicht mit seinem Nachfolger...

    @beat
    Ja, klar für Entspannungspolitik brauch man einen laaaangen Atem - ich glaube aber das bei einem Krieg wesentlich mehr Menschen umkommen als wenn die Herrschaft eines Kim noch 15 Jahre länger dauert...
     
Moderatoren: mcnoch
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