Lackierung der Do X

Diskutiere Lackierung der Do X im Vom Original zum Modell Forum im Bereich Modellbau; Bislang wurde allgemein die Do X D-1929 in silberner Lackierung über alles mit schwarzem Unterwasserbereich dargestellt. Die Revell-Wiederauflage...

Moderatoren: AE
  1. #1 Hans Trauner, 24.09.2010
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    Bislang wurde allgemein die Do X D-1929 in silberner Lackierung über alles mit schwarzem Unterwasserbereich dargestellt. Die Revell-Wiederauflage in 1/144 zeigt nun ein rotes "Unterwasserschiff" - rote Antifouling-Anstriche sind ja durchaus Standard beim Schiffbau (gewesen).

    Was gibt es denn tatsächlich an Quellen für diesen roten Anstrich?

    H.
     
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  3. #2 Bernd2, 25.09.2010
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2010
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    Silber? Ich dachte immer, das wäre Weiß!?!?:FFEEK:

    Wie auch immer, Rot kann ich mir nicht vorstellen, es sei denn, als Grundierung. Bei Schwimmer- und Wasserflugzeugen zu Zeiten des RLM (also eigentlich erst nach der Zeit der Do-X) waren gerade die Unterwasserteile zuerst in silber gehalten, weil diese Farbe korrosionsbeständiger war, als andere. Und wenn ich mir andere deutsche Zivil-Flugzeuge Ende der 20er - Anfang der 30er-Jahre ansehe, sehe ich fast immer nur Schwarz und Silber. (Von daher wäre das von mir gedachte Weiß also auch falsch).

    Aber da gibt es sicher andere Leute, die sich damit besser auskennen.
     
  4. #3 albatros32, 25.09.2010
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    Hi !
    In der Ausgabe 09/2010 der Flugzeugclassic findet sich ein Bericht über einen Landeunfall der Do-X auf der Donau mit vielen Originalfotos und einer Zeichnung von H.Ringsletter.
    Demnach dürfte das "Unterwasserschiff" schwarz gewesen sein !

    Zusätzlich habe ich mal wieder die "unendlichen Weiten" meiner Bausatzvorräte inspiziert....
    Otaki (Ersthersteller?) - Oberseite "Aluminium"; Unterseite "schwarz"
    Matchbox (Otaki Neuaufl.) - Oberseite Mix aus 50%hellgrau/50%silber ,
    Unterseite "schwarz matt"
    Revell ( akt. Wiederaufl.) - Oben Alu, Unterseite "Ferrari Rot" ????

    Rote "Unterseiten" bei Seeflugzeugen sind mir bislang nicht bekannt.
    Die frühen Mühlen wie Junkers F-13 oder die Wale etc. hatten üblicherweise schwarze Rumpf- oder Schwimmmerbereiche....

    In Ullmanns Buch "Anstrichstoffe der Luftfahrtindustrie..." wird ein Schreiben der Lufthansa vom 19.08.1937 zitiert, in dem -Ikarol Decklack ,Silber Nr.111/s-
    als Anstrichstoff für die Maschinen vorgeschrieben wird.
    Leider sind dort keine Angaben über die Zeit vor 1935 enthalten !

    Zum Thema hätte ich aber noch etwas :
    In dem Buch "Flugzeugtypen der Welt" (Bechtermünz-Verlag) finet sich ein Hinweis auf zwei Do-X die mit Fiat-Motoren versuchsweise von der Italienischen Marine verwendet worden sein sollen ....:(
    Hat da jemand Infos ??? (Wäre doch mal was für "uns Hotte" :D )
    Gruß vom Albatros
     
  5. #4 Hans Trauner, 25.09.2010
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    Albatros, so kenne ich das auch von den unterschiedlichen Kits. Kommen noch unterschiedliche Farben der Kennung D-1929 hinzu, die lagen mitunter in rot bei.

    Die Fertigmodelle im Dornier-Museum in Friedrichshafen in 1/72 und 1/350 sind auch silber / schwarz.

    Aber es sind ja alles Modelle bzw. Interpretationen....und die Fotos sind wie immer Drucke von Repros von abfotografierten Abzügen von Kopien.....


    H
     
  6. #5 Hans Trauner, 25.09.2010
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  7. #6 Reinhard, 25.09.2010
    Reinhard

    Reinhard Guest

    @Hans Trauner,
    mit Fotos, Zeichnungen und Modellen kommst Du da nicht weiter.
    Von der Do-X existieren sicher keine Farbaufnahmen. Alte S/W-Filme hatten aber ein Problem mit rot und es wurde auf dem Foto tiefschwarz.
    Wenn das auf Deinem letzten Foto nicht bloß eine Grundierung ist- dann war die Unterseite wahrscheinlich weder schwarz noch rot.
    Dornier hat ja den Krieg überlebt. Da muß es doch irgendein Archiv geben, wo es Dokumente über die Farbgebung der Flugzeuge gibt.
     
  8. #7 Hans Trauner, 25.09.2010
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    Reinhard, dass ich mit Modellen und Zeichnung nicht weiterkomme, hab ich ja selber geschrieben.

    Nicht alle Filmarten haben ein Problem mit rot, panchromatisches Material zB nicht. Erschwerend kommen Filter etc dazu. Mir ist die Interpretation bzw eigentlich die Nicht-Interpretations-Möglichkeit von s/w-Abzügen durchaus geläufig.

    Gleichwohl lässt sich bei der o.a. verlinkten Bundesarchiv-Aufnahme schwarz schon mal ausschließen - zumindest für diesen Aufnahmetag.:D
     
  9. #8 ...starfire, 25.09.2010
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    Ich frag jetzt mal ganz blöd - hast Du mal direkt Revell deswegen angeschrieben? (OK, ob und inwiefern die antworten ist steht natürlich auf einem anderen Blatt ...)
     
  10. #9 lippe777, 25.09.2010
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    Vielleicht verwirrend ????

    Hi Hans,

    ich glaub', die Do X war rundherum in Aluminium-Dope lackiert und hatte vermutlich KEINE seperate Farbe für's Unterwasserschiff.

    In Ullmann "Luftwaffe Colours 1935-1945" Seite 25 u. F. findet man die DLH Farben & Lacke Liste (Stand 27.Okt.1936). Diese weist für den Unterwasseranstrich folgende Lacke aus:

    Ikarol 110 Silber (entspricht RAL9006 Weißaluminium) und
    Ikarol 111/s Silber (entspricht RAL9006 Weißaluminium)

    Ullmann hat SW-Fotos von Do-18 und B&V Ha-138 (um 1937/38) beigefügt, die definitiv mit den Ikarol-Lacken getüncht waren; auf den Bilden erscheint der silberne Anstrich allerdings wie ein schwarz/ dunkelgrau.

    Meine Vermutung ist daher, dass der dunkeler gefärbte Unterwasserteil 'ne optische Täuschung ist. :!:

    MfG,
    Lippe
     
  11. #10 Hans Trauner, 25.09.2010
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    Lippe, eine 1936er Lufthansa-Vorschrift für ein 1929 gebautes Flugzeug, das nur pro forma kurz mit Lufthansa-Aufschrift flog, überzeugt mich nicht sofort.

    Die Überlegung, dass die dunkle Unterseite auf den Fotos stets nur Schatten sei, ist durchaus interessant und nicht ad hoc von der Hand zu weisen. Aber man betrachte das Foto, das bereits oben verlinkt ist und auf dem eigentlich schon wirklich deutlich ein abgesetzter Anstrich zu sehen ist.

    H

    Bildquelle: http://upload.wikimedia.org/wikiped...v_Bild_102-10271,_Flugschiff_Dornier_Do_X.jpg
     

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  12. #11 lippe777, 25.09.2010
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    Noch 'ne Vermutung

    Zugegeben zeitlich passt die Farbliste nicht ganz.

    Beim Betrachten der Do-X-Bilder auf Wiki ist mir auf gefallen, daß vielleicht nicht die Rumpfunterseite/Wasserlinie farblich abgesetzt ist, sondern die eigentliche Rumpfseite.

    Bild 1.:
    http://upload.wikimedia.org/wikiped..._Flugschiff_Dornier_"Do_X",_Motorenanlage.jpg

    hier sieht alles ziemlich nach Aluminium-Dope aus (Ikarol 110/ 111/s)

    Bild 2.:
    http://upload.wikimedia.org/wikiped...v_Bild_102-10270,_Flugschiff_Dornier_Do_X.jpg

    auch hier lassen sich an Rumpfoberseite/Tragflächen/Motorgundeln und Wasserlinienteil metallische Reflektionen ausmachen

    Bild 3.:
    http://upload.wikimedia.org/wikiped...,_Flugschiff_Dornier_"Do_X"_vor_dem_Start.jpg

    hier scheinen Rumpfoberseite(glänzend) und Rumpfseite(stumpf) farblich abgesetzt zu sein; besonders auffälling im Bereich des Seitenruders/Seitenruderfläche

    Es besteht die Möglichkeit, daß die Rumpfseite L40/52 Silber gehalten ist, welches im Gegensatz zu Ikarol eine matte Oberfläche haben könnte oder es wurde L40/52 Duralgrau/Bronzemittelgrau verwendet. Nach Ullmann sind Duralgrau/Bronzemittelgrau und Silber quasi standardmäßig für textile Steuerflächen verwandt worden.
    Noch 'ne Anmerkung zu zeitlichen Einordnung: die Lackreihen DKH L40/41 und DKH L40/51 enthalten die gleichen/ähnliche Farben wie L40/52 der Lufthansa, waren jedoch bereits um 1930 verfügbar.

    'Hoffe, das hilft ein wenig,
    Lippe
     
  13. #12 Hans Trauner, 26.09.2010
    Zuletzt bearbeitet: 26.09.2010
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    Ich denke, der Anstrich war nicht über die ganze Zeit gleich. Ich finde die entsprechenden Bilder in dieser Form und Qualität im Netz nicht, aber bei Bruno Lange sind sie in guter Qualität zu sehen. Man erkennt bei Bildern des Weltfluges, aber auch bei Bildern bei der letzten Landung bzw Transport ins Museum, dass der Unterseitenanstrich sogar in einem Bogen von unten zum Stummelschwimmer nach oben gezogen ist. Ich finde nur diese Zeichnung, aber sie zeigt den Verlauf.

    http://www.diez.ch/mgthal/berichte/images/mfvTha9.jpg

    Fotos dazu:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5f/Dox.JPG
    http://upload.wikimedia.org/wikiped...485_Aankomst_van_een_watervliegtuig_op_de.jpg
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/9/95/Do-X_Landung_1.JPG
    http://www.oldieweb.com/fotos/2830.jpg

    Wie schon erwähnt, bei Bruno Lange sind sehr deutliche Fotos dieses Verlaufs erkennbar.

    Nur noch antiquarisch ist der Band "Do X 1929 - Mit dem ersten Flugschiff der Welt Dornier Do X 1929 über drei Kontinente" erhältlich, eine Publikation der Dornierwerke, 1979 erschienen. Das Deckblatt dazu:

    http://www.lindbergh-aviation.de/WebLindbergh/Buecher/Nr.10941.jpg

    Ich seh schon, ohne Primärquelle wird's schwierig.

    H
     
  14. Poze

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    Die Do-X hatte im Laufe der Zeit verschiedene Vatianten der Lackierung. Fotos zeigen ganz zu Anfang noch einen blanken Rumpf mit silbernem Korrosionsschutz auf der Rumpfunterseite. Darauf folgte offensichtlich eine komplett silberne Lackierung. Dann kam wohl eine dunkle Rumpfunterseite genau bis zu den Kanten. Später wurde die Wasserlinie betont, bei der die Rumpfseiten mit einbezogen wurden und der Anstrich in einem Bogen zu den Schwimmerstummeln ausläuft. Es gibt nun tatsächlich vereinzelt Bilder, auf denen diese letzte Variante relativ hell erscheint und vermutlich kein schwarz ist, da das Kennzeichen und der Dornier Schriftzug deutlich dunkler ist. So zum Beispiel Bilder auf denen das Boot an der afrikanischen Westküste bei Babuque auf Land gesetzt wurde. Ob das jetzt rot oder was anderes ist, weiss ich natürlich auch nicht.

    Eine Variante könnte natürlich auch eine blaue Wasserlinie sein, die im folgendem Link auf Zeichnungen in Kombination mit roten Kennzeichen dargestellt ist:
    http://blogdiaerostoria.blogspot.com/2009/12/dornier-do-x-un-gigante-con-le-ali.html
    Ob das nun künstlerische Freiheit ist oder auf fundierten Quellen beruht, sollte man mal den Zeichner fragen (der hier als „Heli“ bekannt ist).

    Und die weiter oben gestellt Frage nach den Fiat getriebenen Italienern wird mit diesem Link ebenfalls bedient werden.
     
  15. #14 albatros32, 26.09.2010
    albatros32

    albatros32 Flieger-Ass

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  16. #15 Hans Trauner, 26.09.2010
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    Den selben Stil (Wasserlinie hochgezogen bis Stummel) zeigen übrigens auch der eine oder andere Superwal. Aber das alles hilft noch nicht weiter zur tatsächlichen Farbe...:D

    H
     
  17. #16 H.-J.Fischer, 27.09.2010
    H.-J.Fischer

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    trägt jetzt nicht unbedingt etwas zur Sache bei, aber der Zeichner erfuhr erst durch meinen Link davon dass man dort seine Grafik veröffentlichte.

    Hier gehört die Zeichnung hin:

    http://flyingart.twoday.net/

    Gruß
    Hans-Jürgen
     
  18. #17 Gilmore, 23.10.2010
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    Hallo, liebe FF-Leser und Do-X-Fans!

    Zunächst einmal: ich bin neu hier im FF-Forum und möchte an dieser Stelle erstmals an einer Diskussion teilnehmen.
    Die Do-X D-1929 habe ich vor gut 10 Jahren gebaut und habe mir auch lange bezüglich der Farbgebung einen ziemlichen Kopf gemacht. Bis ich auf die Idee kam, sowohl das Modell als auch das Diorama nur in unbunten Farben darzustellen, d. h. ein "Schwarz-Weiß-Modell" zu machen. So umgeht man so manche umstrittene Frage, vor allem, was die Farbe des UW-Schiffes und der Kennungen betrifft. Denn alle Fotos von dem Gerät sind ja auch in Schwarz-Weiß, so kann das Modell nicht falsch sein. Eine kleine Unsicherheit des Hauptanstrichs bleibt aber immer noch, nämlich ob es sich um hellgrau, silbrig-grau oder, wie von mancher Seite behauptet, weiß gewesen war. Mein Modell ist in sehr hellem Grau bemalt.
    Grüße von Gilmore
     
  19. #18 Hans Trauner, 23.10.2010
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    Die Schwarz-Weiss-Sache ist eine gute Idee. Da könnte ich mir echt gute Gags vorstellen, auch als Diorama....:TD:

    Was den Gesamtanstrich anbelangt, da hätte ich eine Primärquelle, die etwas gut versteckt lag: Ein Besatzungsmitglied hat nach Bespannungsreparatur ein Stück Bespannmaterial als Postkarte benutzt....sie ist matt silbrig grau mit dunkelroter Grundierung. Was eigentlich auch technisch zu erwarten gewesen wäre, ein metallisches Grau war zu der Zeit quasi der Standardanstrich für Seewasser-Flugzeuge. Obacht, jetzt nicht wieder nach irgendwelchen Luft hansa-Vorschriften gucken, sondern eher global gesehen, galaktisch, gewissermassen. Beispiel zB die englischen FAA-Maschinen zu der Zeit.

    In Sachen Unterwasser bin ich nicht weiter. Das Deckelbild des Bausatzes entstand nach "alten Darstellungen", ich denke, da spielt das Gemälde eine Rolle, das ich schon verlinkt habe (auch als Cover einer Dornier-Publikation verwendet).

    Das Bild unten stammt von:

    http://philatelie.deutschepost.de/p...iv/themadesmonats/04/themadesmonats0411.jhtml
     

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  21. #19 Gilmore, 24.10.2010
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    @Hans Trauner:
    Schönen Dank für diesen Link. Mal wieder was dazugelernt, natürlich ist demnach mein Modell falsch bemalt. Was ich mit meinen Zweifeln bez. Gesamtanstrich nur sagen wollte, ist, daß das Flugschiff auf den Fotos eigentlich zu hell aussieht für eine silbrig-graue Lackierung. Ich habe es noch nicht getestet, aber vielleicht kann man Humbrol "Polished Aluminium" mit ganz hellem Grau oder sogar weiß mischen, um einen den Fotos entsprechenden Effekt zu erreichen?
    Fragen über Fragen, wie man's macht, ist es falsch. Ich finde, wenn das Modell so aussieht wie auf den Fotos, ist doch der Originaltreue Genüge getan.
    Mein Do-X-Modell ist übrigens in Modell Fan 7/2001 veröffentlicht. Natürlich mit SW-Fotos.

    Grüße von Gilmore
     
  22. #20 hpstark, 25.10.2010
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    Hier mal ein Dank an all die, die sich an der Recherche zu Thema" Farbgebung der Do-X " beteiligt haben, und auf diese Weise einen klasse Treat eingestellt haben.

    Zweifellos war die "X" eines der beeindruckendsten Fluggeräte der damaligen Zeit, und steht schon allein aus diesem Grunde auf meiner to do Liste.

    Grüße aus Roth und herzlichen Dank für die überaus wertvollen Infos
     
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