LILIUM: Ein Elektrokleinflugzeug für den Alltagseinsatz

Diskutiere LILIUM: Ein Elektrokleinflugzeug für den Alltagseinsatz im Luftfahrzeuge allgemein Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Ja aber jetzt lies das doch mal selbst: Wie oft muss man 18% multiplizieren um auf 100% zu kommen? Auf jeden Fall nicht 15-20 Mal. Ausser man...
_Michael

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Du könntest Politiker werden.... Deutschland deckt rund 18% seines Energiebedarfs mit regenerativer Energie. [...] Mit dem Faktor 15-20 bin ich noch eher konservativ unterwegs....
Ja aber jetzt lies das doch mal selbst: Wie oft muss man 18% multiplizieren um auf 100% zu kommen? Auf jeden Fall nicht 15-20 Mal. Ausser man postuliert, dass der grösste Teil der Energie dann via sinnfreie Umwandlungen wie das genannte Power-to-Gas ausgeliefert wird.
 
Doppelnik

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Guter Ansatz, wir verzichten aufs Speichern und Heizen im Spätsommer wenn reichlich Sonne und Windenergie zur Verfügung steht und drehen die Heizung im Januar ab, wenn es an kalten dunklen Tagen an regenerativem Strom mangelt.

Hast Du was besseres als "Power to Gas", dann her damit! Die Welt wartet drauf!
 
Intrepid

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... Ausser man postuliert, dass der grösste Teil der Energie dann via sinnfreie Umwandlungen wie das genannte Power-to-Gas ausgeliefert wird.
Wird man wohl postulieren müssen.

Ungefähr ein Drittel Endenergie wird in Form von elektrischem Strom zur Verfügung gestellt. Davon die Hälfte aus erneuerbaren Energien.

Die übrigen zwei Drittel lassen sich nicht so einfach elektrifizieren. Also wird man wohl auf die verlustreiche Umwandlung von Wind- und Solarstrom in Wasserstoff oder eFuels zurückgreifen müssen. Wird ja sogar darüber nachgedacht, den bei der Verhüttung von Eisen benötigten Koks durch klimaneutrale Stoffe zu ersetzen.
 
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Chopper80

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Wird ja sogar darüber nachgedacht, den bei der Verhüttung von Eisen benötigten Koks durch klimaneutrale Stoffe zu ersetzen.
Da wird nicht nur darüber nachgedacht. Die Salzgitter AG stellt ihre Stahlproduktion um. Die haben Windräder aufgebaut und wollen Wasserstoff statt Kohle verwenden. Hat sogar positiven Einfluß auf die Stahlqualität. Ich suche mal den Link.

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Die Stahlproduktion ist doch schon weitgehend aus D verschwunden, man hat ja schon vor Jahren ganze Stahlwerke nach China verkauft, eher verschenkt. Der momentane Rest wird sich mit den steignden Stromkosten und der schwindenden Versorgungssicherheit auch nicht mehr ewig halten können, da grüner Stahl leider von 99% aller anderen Länder nicht wirklich geschätzt wird.

Wer die Windenergie weiter ausbauen will, der sollte dazu verdonnert werden direkt unter einem Windrad zu wohnen und zwar auf Lebenszeit, das er es auch richtig genießen kann.

Das Lilium ist doch momentan maximal ein Technologiedemonstrator, wenn das mal läuft.
Dafür ist es auch OK, an einen großflächigen Einsaz glaube ich eher nicht, aber das wird die Zeit bringen.
 
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AE

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***Unterschiedes zwischen Elektroenergie (landläufig Strom) und Energieverbrauch durch Gas, Holz, Elektro, Öl (hier ist in fossil und regenerativ zu unterscheiden), Wind, Wasserkraft, Uran.

Eventuell Stichworte: Gebäudeenergiegesetz (GEG), Erneuerbare Energiengesetz (EEG), Berliner Solargesetz

Insgesamt ein schwieriges Thema. D ist da kein Vorbild. Weltweit ahmt niemand unsere Energiewende in dieser Form nach. In 20 Jahren die Strompreiserhöhung um 200% - das hat mit der grünen Eiskugellüge zu tun. Nur mal so, jede Photovoltaikanlage muss gesetzlich auf 70% gedrosselt werden oder eine 100% Abschaltmöglichkeit für den Netzbetreiber haben. ENBW und Co. entscheiden wieviel Solarstrom ins Netz darf.
Da erscheint mir die gesetzliche Zwangsmaßnahme in Berlin witzig, dass jedes Dach >50m² per Gesetz für die Elektroenergieerzeugung zu verwenden ist und natürlich die Anlage zu drosseln ist, nicht ganz logisch. Die Energiewende wird ohne ausreichende funktionsfähige langlebige Speicher nie funktionieren. Die kurzlebigen Speicher verdoppeln die Kosten einer Solaranlage. Wenn in Baden-Württemberg ein Bestands-Brennwertkessel auszutauschen ist, muss teilweise auf regenerative Energien umgeschwenkt werden. Wer das nicht "freiwillig" macht, dem drohen Bußgelder bis zur Abschaltung der Anlage. Ein holzgefeuerter Kamin benutzt keine regenerativen Energien (auch kein Witz - Holz ohne Strom ist nicht regenerativ), wenn er keinen Stromanschluss hat und darf auch nicht in die Energieberechnung einfließen. Regeneratives Gas gibt es unbegrenzt; das ist kein Witz und auch nicht ironisch gemeint. Hat nur einen kleinen Nachteil - es kostet gegenüber russischem Erdgas das Doppelte. Die Kosten der Energiewende werden per Gesetz als Zwangsmaßnahme auf den Bürger umgelegt, andererseits, wenn die Strompreise weiterhin so steigen, lohnt sich der Solarstrom auch für Haushalte. Wenn die ganzen Ausnahmen für die energieintensive Industrie wegfallen, wandern die letzten Betriebe ab. Das funktioniert nur in einem einheitlichen, mindestens europäischen, Konzept, nicht im Alleingang.
 
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innwolf

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.............
Wer die Windenergie weiter ausbauen will, der sollte dazu veronnert werden direkt unter einem Windrad zu wohnen und zwar auf Lebenszeit, das er es auch richtig genießen kann.
................................

Konsequent durchdacht gibt es mehere Möglichkeiten
a) unter einem Windrad wohnen
b) neben einem neuen Kernkraftwerk
c) wegen einer neuen Braunkohlegrube umziehen
d) auf Kernfusion hoffen

e) die geringe Geburtenrate akzeptieren und ein Deutschland mit ca. 40 Mio Einwohnern im Jahr 2080.

Andere Völker schafften eine ver-5-fachung in 60 Jahren, dann sollte eine Halbierung in 60 Jahren auch machbar sein, ohne soziale Katastrophen!

40 Mio können bedenkenlos je Person doppelt soviel Dreck machen oder Recourcen verbrauchen wie 80 Mio.....

Die 40 Mio fiden auch leichter Flächen für Windkraft, Photovoltik, Hochspannungstrassen oder Pumpspeicherkraftwerke.
 
Doppelnik

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Wenn man mit den vorhandenen wirtschaftlichen Reccourssen CO2 Emissionen einsparen will, dann muss man da ansätzen wo man am meisten Einsparung für das investierte Geld bekommt. Der CO2 Emissionshandel hätte dafür eine marktwirtschaftliche Lösung sein können, da hierbei automatisch immer die billigsten Einparmöglichkeiten zum Zuge gekommen wären. Die Elektrifizierung vom Straßenverkehr und Flugverkehr bringt, je nach Betrachtung, ein kleines Minus oder ein kleines Plus für unglaublich viel Geld. Aus ideologischen Gründen verrennt sich die Politik aber in diese Ecke die zwar sehr viel Geld kostet, aber nichts bringt.

Das Hauptproblem ist die nicht ausreichend zur Verfügung stehende regnerative Energie, die nicht ausreichende Möglichkeit diese zu verteilen (schleppender Netzausbau) und zu speichern. Anstatt sich darauf zu focussieren, konzentriert man sich darauf, die den zunehmend knappen Strom auf alles mögliche zu verteilen.

Wenn es eines Tages (woher auch immer) ganz fürterlich viel regenerative Energie gibt, kann man darüber neu nachdenken, ob es sich lohnt den Verkehr mit Batterien zu elektrifizieren (was einen hohen Wirkungsgrad bietet) oder ob man dafür besser synthetische Kraftstoffe nutzen sollte, da man aufgrund der Fluktuationen der regenerativen Energien sowieso auf chemische Speicher angewiesen sein wird. Was keinen Sinn macht, ist "Power to gas to Strom to Batterie to Elektromotor".
 
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Wenn es eines Tages (woher auch immer) ganz fürterlich viel regenerative Energie gibt, kann man darüber neu nachdenken ...
Nein, denn dann hätte man wieder 20 Jahre verschenkt. Jetzt die Technik entwickeln, erproben, Fehler finden und eliminieren. Bis sie sich flächendeckend durchgesetzt hat, vergeht eh noch eine ganze Generation.
 

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Wenn man mit den vorhandenen wirtschaftlichen Reccourssen CO2 Emissionen einsparen will, dann muss man da ansätzen wo man am meisten Einsparung für das investierte Geld bekommt.
Es gäbe auch kleine preisgünstige aber effektive Verbesserungen. Z.B. es gibt viele Gürterzüge die unter Fahrdraht aus abrechungstechnischen -gründen mit Dieselloks fahren.
Z.B. München-Rangierbahnhof Nord nach Mühldorf-Burghausen. Eisenbahnpineere könnten in einer Woche ein zusätzliches 800m-Gleis in Markt Schwaben bauen, die Strecke soll sowieso zweigleisig ausgebaut werden. Das Gleis für den schnellen Lokwechseln nutzen, bis Markt Schwaben elektrisch, nur von dort nach osten weiter mit Diesel! Alsein Beispiel wo Bürokratie ausbremst, das würde 5 Jahre Planungszeit benötigen ink. Einsprüchen wegen einiger Käfer....
 
Lockheed

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Der viel gepriesene ÖPNV ist auch nicht so effizient wie immer getan wird, wenn man sich auf den Hauptstrecken mal die Randzeiten anschaut. Das war übrigens auch vor Corona schon so, da sitzen in einem U-Bahnzug der mehrere hundert Tonnen wiegt und überall hält und wieder anfährt 10 Männchen, wenn es hoch kommt, oder in einem 20 Tonnen Bus 3. Und ich finde den ÖVPN hier in Berlin eigentlich gut, oder soll ich sagen ich fand.

Seit Corona sind die offiziellen Fahrgstzahlen um 1/3 eingebrochen. Man tut aber auch alles dafür das niemand mehr Lust hat damit zu fahren. Die Züge sind seit einem halben Jahr dermaßen verdreckt und ramponiert das es die Sau graust, wie man in Bayern sagt. Selbst die S-Bahn, die früher immer schlechter war als die BVG Fahrzeuge ist unter diesen Bedingungen deutlich besser geworden, sprich sauberer.

Gerade verspielt man sämtliche noch vorhandene Lorbeeren ......... und macht fleißig Werbung für die autofreie Innenstadt ..... eine Veraschung in sich.
 
innwolf

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Völlig richtig, es kommt darauf an künftig empfundene Transportzwänge zu vermeiden, Orte und Stadteile mit allen Funktonen kompletter machen. Als Besipiel München-Neuperlach, dort wohnen mehr als genug Menschen um ein Multiplexkino auszulasten, ist dort nicht, aber im Innenbereich Münchens gibt es viele die Abend für Abend 4 oder 5 aktuelle Filme gleichzeitig aufführen!

Oder auch das beachten: In Orten oder größeren Stadtteilen mit vielen vielen Einpendlern sind zuviele Arbeitsplätze.

In den Speckgürtelvororten oder den Provinzschlafdörfern gibt es zuwenig Arbeitsplätze!

Nimm Stuttgart als Negativbeispiel, Bahnhofsumbau um nochmehr Büros dorthin zu bauen, für mehr Personal im Umland neue Siedlungen und dazwischen neue Strassen für Diesel- und E-PKW.

Mehr Möglichkeiten schaffen wenn gewünscht Arbeiten und Wohnen dicht zusammen, Möglichkeit ist nicht Zwang!
 
Doppelnik

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Nein, denn dann hätte man wieder 20 Jahre verschenkt. Jetzt die Technik entwickeln, erproben, Fehler finden und eliminieren. Bis sie sich flächendeckend durchgesetzt hat, vergeht eh noch eine ganze Generation.
Das ist planwirtschaftliches Denken, wieso bist Du Dir sicher, dass sich diese Technik (E-Fahrzeuge) in einer auf effiziente CO2 vermeidung orientierten Welt durchsetzen würde? Es wird mehr als genug chemische Energiespeicherung gegebn müssen um damit alle Fahrzeuge antreiben zu können. Reine E-Fahrzeuge sind nur in Nischen sinnvoll (z.B. innerstädtische Lieferfahrzeuge oder Gabelstabler).

Faktor 5-10 weniger als Euro 6 ist schon schlimm genug, damit will man Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor wenn man sie nicht ganz verbieten kann, zumindest so teuer machen wie E-Fahrzeuge. Warum die Luft aus dem Auspuff wesentlich sauberer als die Umgebungsluft sein muss ist nicht einleuchtend sondern reine Schikane. Ich vermute, damit sind nur noch Range Extender möglich und keine direkten Antriebe mehr. Jetzt noch möglichst viel Geld sparen und einen Porsche 911 kaufen, das wird ne gute Geldanlage!
 
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... wieso bist Du Dir sicher, dass sich diese Technik (E-Fahrzeuge) in einer auf effiziente CO2 Vermeidung orientierten Welt durchsetzen würde?
Wir sind schon ziemlich weit Off-Topic, nur soviel:

Seit der Ölkrise 1973 mache ich mir Gedanken um die Welt und unsere Zukunft. Zu Beginn erschienen mir alle Lösungsvorschläge verträumt. Aber so langsam kristalisiert sich ein realistisches Bild. Elektromobilität gehört dazu.

Ich habe sozusagen eine angeborene Abneigung gegen gespeicherten Strom. Weil seine tatsächlich nutzbare Menge für mich immer mystisch war. Aber wenn man sich darauf einlässt und sich damit beschäftigt, verliert sich das. Die Gewöhnung hat mit den Smartphones angefangen. Dieses Jahr kommen Elektroauto und Elektroschulflugzeug hinzu (ich hoffe, dass beide Vorhaben bis Ende des Jahres umgesetzt sind). Und während ich mich zunehmend damit beschäftige, lerne ich immer mehr Menschen kennen, die gleiches tun. Das passt zu den Berichten und Büchern, die ich dazu lese. Ich bin überzeugt, diese meine Blase, in der ich lebe, wird die weltweit dominierende Blase werden.

Und um den Bogen zurück zu Lilium zu bekommen: auch wenn Lilium scheitern sollte, hat die zeitweilige Existenz dieses Unternehmens schon genug in Richtung Elektromobilität bewegt. Jetzt schon! Lass' uns doch einfach in fünf Jahren nochmal hier lesen, dann glaubst auch Du mir.
 
Doppelnik

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Ich glaube daran, dass die Politik alles mögiche durchsetzen kann, dass heißt aber nicht, dass ich das für eine gute Lösung halte, von daher sehe ich nicht was in fünf Jahren anders sein soll.

Davon abgesehen, ich bin ja durchaus für elektrische Multicopter sehe durchaus einen Markt füt autonome, elektrische Lufttaxis.

Um noch mal auf das eigentlich Thema zurückzukommen, Lilium möchte ja keine elektrischen Lufttaxis bauen, sondern elektrische Charterflugzeuge mit VTOL. Der Markteintritt ist in Florida geplant, was mit Flugplätzen zugepflastert ist. Diese Kombination ist halt ziemlich widersinnig, angenommen CapeAir würde mit der elektrischen Tecnam Traveller dort parallel antreten, dann wäre Lilium überhaubt nicht konkurenzfähig mit dem elektrischen Starten und landen. Ich glaube auch nicht daran, dass die jemals mit einem realistischen Einsatzgewicht einen elektrischen Start und Landung durchgeführt haben.
 
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Die Bedenken bezüglich eines "normalen" elektrischen Flächenflugzeugs für Ultrakurzstrecken in einer Umgebung mit vielen Flugplätzen teile ich zu 100%. "Bedenken" ist eigentlich der falsche Begriff, ich sehe es als Chance (für die elektrischen Flächenflugzeuge und generell den Erhalt der Infrastruktur).

Lilium ist nach eigenem Verständnis kein Charter-eVTOL sondern ein Linien-eVTOL. Sie wollen Menschenmengen befördern, die sonst in einen ICE gestiegen wären. Und Florida macht nur Sinn in der Nachweisphase. Nur wenn der Betrieb über unbebautem Gebiet jahrelang störungsfrei abläuft, hat Lilium eine Chance auf Vertiports im urbanen Raum. Und erst dann verdienen sie Geld.
 
Jety

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Vorausgesetzt sie sind in der Lage in den nächsten Jahren ein funktionales und sicher zu betreibenes Fluggerät auf vernünftige Räder zu stellen. Pläne kann man ja viele haben, aber ein ausgereiftes Fluggerät zu entwickeln, zu bauen, zu erproben und sicher zu betreiben setzt mehr voraus als einen Börsengang.
 
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Und Florida macht nur Sinn in der Nachweisphase. Nur wenn der Betrieb über unbebautem Gebiet jahrelang störungsfrei abläuft, hat Lilium eine Chance auf Vertiports im urbanen Raum. Und erst dann verdienen sie Geld.
Also ich kenne mich dort unten aus und bin im Mai wieder dort, als unbebautes Gebiet wuerde ich den Mittelteil von Florida jetzt nicht bezeichen.
 
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Ich bin zwischen St. Augustin, Fernandina Beach, Cedar Key, Gainsville, Bunnell, Ocala, Deland, Kissimmee, Marathon, Palatka Larkin, Daytona Beach und Vennice hin und her geflogen und soweit ich mich erinnern kann, konnte man immer irgendwie über unbebautes Gebiet ausweichen. Ist das heute nicht mehr so?
 
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