Lockheed F-94B Starfire von Hobbycraft in 1:48

Diskutiere Lockheed F-94B Starfire von Hobbycraft in 1:48 im Jets bis 1/48 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Hallo Modellbaugemeinde :) It s Rollout Time ......... :D hier möchte ich euch nun meine F-94B von Hobbycraft vorstellen aber wie immer erst...
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Hallo Modellbaugemeinde :)
It s Rollout Time ......... :D hier möchte ich euch nun meine F-94B von Hobbycraft vorstellen aber wie immer erst mal was zur Geschichte der Maschine . Die Entstehung der F-94 hat mit der Tatsache zu tun das die USAF 1948 mit erschrecken feststellen musste das sie keinen Allwetterabfangjäger in ihrem Inventar hatte um die moderne Generation von Bombern abfangen zu können . Die USAF wandte sich an die Hughes Corporation da diese mit einem neuen Feuerleitsystem am Arbeiten war ,man wollte das System mit einer Leistungfähigen Zelle und Triebwerk kombinieren. Man stellte jedoch sehr schnell fest das das neue System nur von 2 Besatzungmitgliedern bedient werden könnte , das Problem war aber das die USAF nur die T-33 als Doppelsitzer zur Verfügung hatte . Man beschloß die T-33 so umzubauen das sie der Forderung gerecht werde und man schaffte die Maschine in nur 1 Jahr zum Erstflug zu bringen . Die Hauptänderungen betraffen das Heck da hier zum ersten mal ein Triebwerk mit Nachbrenner zum Einsatz kam und zwar das Allison J-33-A-33 mit 4400 pound Normal und mit 6000 pound Schub mit Nachbrenner. Da das Triebwerk größer war mußte der hintere Querschnitt entsprechend vergrößert werden. Als neues Feuerleitsystem wurde das AN/APG-33 in Kombination mit dem A-1C Gunsight eingebaut wobei hier die Nase entsprechend Umgeändert werden mußte . Als Bewaffnung bekam die F-94 Starfire 4x 0,50 Browing M-3 MG s ,2 weinger als die F-80 da ja Platz für das Radar gemacht werden mußte. Im Mai 1950 wurden die ersten F-94 an die USAF übergeben ,kurze Zeit später brach der Korea Krieg aus an dem die Maschinen ab 1951/52 eingesetzt wurden . Im Korea Krieg flogen die alten F-82G Twinmustang alle Nachteinsätze und auf Grund ihrer geringen Zahl gelang es immer wieder den Nordkoreanern durch die Sperren durch zu brechen und um die sogenannten "bed check Charlies" zu starten. Diese nächtlichen Ruhestörungen erbrachten zwar so gut wie keinen Erfolg sie raubten aber den Bodenpersonal den Schlaf und man beschloß die F-94 als Unterstüzung nach Korea zu beordern. Als die ersten F-94 in Korea eintraffen hielten sich die Einsätze noch in Grenzen den man hatte Angst das das neue Feuerleitsystem dem Gegner in die Hände fiel. Die ersten Einsätze waren nicht von Erfolg gekrönt es gelang im ganzen Konflikt nur ein Abschuß einer PO-2 Doppeldecker und es ging eine F-94 verloren da sie in der Luft mit einer dieser langsam fliegenden Doppeldecker kollidierte. Die neue Technik machte den Jet überlegen jedoch war sie für die langsamen PO-2 und YAk-18 einfach viel zu schnell um in Schussposition zu gelangen. Die Maschine die hier gezeigt wird flog bei der 68th FIS die 1952 in Itazuke AB in Japan stazioniert war . Das Geschwader hatte den Beinamen "Hells Angel" oder auch "Red Flight" die Maschine mit der Kennung FA-480 ging bereits am 22 August 1952 durch einen Unfall verloren.

Die Einsatzahlen der F-94 Starfire:
Gesamte Kampfeinsätze:4694
Druchschnittlich eingesetzte Maschinen:56
Verluste im Luftkampf:1
Ohne Feindeinwirkung:6
Vermißt:2
Unfälle:19
Verluste insgesamt:28
Gefallene Piloten :6
Vermißte Piloten:6
Abgeschossene Migs:1
Andere Abschüsse:3
Gesamt Abschüsse:4
Beschädigte Feindflugzeuge:2

Hier ein Bild der Orginal Maschine die ich als Modell umgesetzt habe.
 
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Hobbycraft brachte vor ein paar Jahren eine Bausatz Familie der Lockheed T-33 / RT-33 / F-94A /F-94B heraus . Der Kit ist doch recht gut und schön von außen Detaliert aber im Inneren gleich null . Hier musste eine menge gemacht werden so das ich schaute was es so an Detailset gab.
 
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Ich besorgte mir die Sets von Verlinden, KMC , Cutting Edge ,True Detail und nahm noch ein paar Teile von einem Monogram F-80 Bausatz. Somit konnte es dann losgehen mit dem Verlinden Set was normal für die T-33 gedacht .Die Cockpitwanne konnte man gebrauchen und ein paar Ätzteile ,aber im großen und ganzen ist das Verlinden Set sein Geld nicht wert da viele Teile sinnlos sind und eh nicht passen. KMC spendierte mir separate Ruder die dann auch noch zu klein waren , von Cutting Edge kam das A-1C Gunsight und True Detail hatte schöne Sitze und Räder im Program. :)
 
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Das Bugrad habe ich aus einem Monogram F-80 Kit genommen und die offenen Luftbremsen nahm ich aus einem KMC Update Set da die Verlinden Teile nicht zu gebrauchen waren.
 
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Der Zusammenbau vom Rumpf machte keine Probleme so das später die Nähte nur Überschliffen werden mussten. An der Unterseite wo die Flügel angeklebt wurden musste ein wenig Spachtel eingesetzt werden aber das war auch die einzige Stelle die Spachtel brauchte der Rest passte doch sehr gut .
 
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Die KMC Ruder passten leider nicht so recht an das Modell da sie zu klein und zu schmal waren also musste am Rumpf geschliffen werden und die Resinteile mit Plastikstreifen aufgefüttert werden.
 
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Im inneren Raum der Flaps musste eine Plasitkplatte eingeklebt werden da man sonst in den Rumpf schauen konnte . Die Innenstruktur wurde mit Plastikstreifen hergestellt und an der Flap selber kam ein Ätzteil zum einsatz .
 
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Für die vorderen KMC Luftbremsen mußte der Rumpf an der entsprechenden Stelle aufgesägt werden und die Struktur wurde ebenfalls mit Plastikstreifen hergestellt.
 
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Die Resin Teile von True Detail passten ohne Problem an das Modell ,auch das A-1C Gunsight machte keinen Ärger .
 
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Lackiert wurde das ganze mit Tamiya ,Gunze ,X-tra Color ,Revell ,Model Master und Humbrol Farben. Die Naturmetallackierung habe ich diesmal mit Humbrol Metal Cote Farben gemacht und ich bin doch sehr angetan von der Farbe . Einige Bleche wurden dann noch mit Model Master Metalizer gemacht.
 
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Versiegelt wurde die Lackierung mit Model Master Sealer und der auch gleichzeitg dazu diente die Decals aufbringen zu können. Die Decals habe ich diesmal von der FA .Expert-Choice genommen die sich hervoragend Verarbeiten ließen.
 
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Die Ätzteile die an die Kabinenhaube geklebt wurden waren richtg Mist aber es hat dann doch noch geklappt aber ob ich das nochmal mache weiß ich noch nicht.
 
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Zum Schluss wurde nach dem Aufgringen der Decals nochmal eine Schicht Sealer gespritzt und mit einer dezenten Alterung begonnen . Wie man auf dem Foto erkennen kann war die Maschine sehr sauber und stand bis zu ihrem Unfall auch nur recht kurz im Dienst. Die Bodenplatte entstand durch einen Bilderrahmen wo eine Eduard Flugfeldplatte eingeklebt wurde ,der Rest war wieder ein Ponal Wasser Sand gemisch. Das Gras kommt aus dem Eisenbahnzubehör und die Fässer sind aus dem neuen Jerry-Can Set von Tamiya das ich nur empfeheln kann :TOP:

Na dann mal her mit euren Meinugen :)

MFG Michael
 
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Bleiente

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Wild Weasel78 schrieb:
Na dann mal her mit euren Meinugen :)

MFG Michael
Gestern noch halbfertig und heute schon im Rollout ! Wahnsinns geschwindigkeit und sieht gut aus :TOP:

Ich vermisse so einen Art Rollweg zum Stellplatz.
 
Dondy

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Super Modell mal wieder von dir!
Gefällt mir sehr gut :TOP:
 
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Bleiente schrieb:
Gestern noch halbfertig und heute schon im Rollout ! Wahnsinns geschwindigkeit und sieht gut aus :TOP:

Ich vermisse so einen Art Rollweg zum Stellplatz.

Das mit dem Rollweg war in Korea teilweise so Üblich ,die Maschine wurde dann von einem Schlepper über den Sand gezogen der natürlich vorher verdichtet wurde . In Korea waren die Flugfelder fast alle nur Provisorisch da es nur ganz wenige Betonpisten gab .
MFG Michael
 
Bleiente

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Wild Weasel78 schrieb:
Das mit dem Rollweg war in Korea teilweise so Üblich ,die Maschine wurde dann von einem Schlepper über den Sand gezogen der natürlich vorher verdichtet wurde . In Korea waren die Flugfelder fast alle nur Provisorisch da es nur ganz wenige Betonpisten gab .
MFG Michael
Ah, dann ist das ja klar.
Aber soetwas ist doch gerade bei Alarmstarts eher hinderlich, oder ?
 
Wild Weasel78

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Bleiente schrieb:
Ah, dann ist das ja klar.
Aber soetwas ist doch gerade bei Alarmstarts eher hinderlich, oder ?

Naja sowas wie Alarmstarts gab es da nicht :p die Maschinen flogen immer Patrolie und wechselten sich ab. Es war natürlich für die Corsairs und Twinmustangs einfacher auf solchen Pisten zu rollen aber da musten die Jets wohl oder übel durch.
MFG Michael
 
Friedarrr

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WW da du ja die Farben Eimerweise kaufen musst, wollte ich mal fragen was bei die das Gläschen kostet, du must doch Mengenrabat bekommen und könnstes uns die Farben dann auch billiger weiter geben?!

Wiederum tolles Modell, aber dein Sand ist bestimmt nicht verdichtet, geschweige denn planiert! :engel:

Steht eigentlich in Gangelt was von dir in der Vitine?
 
...starfire

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Hmmmm, eine Starfire .... Schickschickschick. :)
 
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