Fi156
Flieger-Ass

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gemeint habe ich das geringere Lasttragevermögen wegen der hohen Lufttemperaturen und der Gefahr eines Flameout durch die Brandgase. Hinzu kam, wie zu hören war, dass die Sichtbedingungen nicht überall ausreichten.Das Wesentliche: Für jede Wasserfläche, auf der Flächenflugzeuge scoopen können, haben wir ein Vielfaches an Flächen, an denen Hubschrauber ihre Buckets eintauchen können und kurze Wege zum Feuer haben.
Heute sind/waren 2 NH-90 aus Fassberg, 2 CH-53 aus Holzdorf, dazu Hubschrauber der Bundespolizei (Super Puma und H155) und dazu mehrere H145 im Einsatz.
Eher 600 bis 800 l bei den H145. Aber für die beiden NH-90 meldet die Bundeswehr alleine für gestern 57.000 l Löschwasserabwurf. (Bundeswehr hilft bei Waldbrandbekämpfung in der Eifel)
Der Super Puma ist ebenfalls ein größeres Kaliber.
Nach den Anflügen der CH-53 (GAF668 und GAF669), die vorhin auf ADS-B zu sehen waren, könnten die in ihrem ersten Einsatzzyklus schon geschätzt 140.000 l abgeworfen haben.
Beim kürzlichen Löscheinsatz zweier CH-53 aus Laupheim in Frankreich waren es 241 Anflüge, bei denen 1,2 Mio Liter Wasser abgeworfen wurden. (MSN)
Ich habe das auf ADS-B Exchange beobachtet, da war ein ständiges Kreiseln zweier Hubschrauber mit Abwürfen im Minutentakt zu sehen. Die (Flächen-)Löschflugzeuge, die sich gelegentlich dazwischen drängten und längere Anflugwege hatten, haben eher gestört.
Über munitionsbelasteten Flächen dürfen Flächenflugzeuge ebensowenig fliegen.
Warum dann nicht in größeren Höhen abgeworfen wird, weiß ich nicht. -
btw, diese Millionen Liter hören sich groß an. Aber man muß die Kubikmeter zur Relation der Fläche sehen, dann wird schnell klar, wie groß der Brand und wie millimetergering der Wassereinsatz ist. Ich will das keinesfalls schmälern, was dort geleistet wird, im Gegenteil, es ist eine gefährliche und überaus anstrengende Arbeit.
Ich mag nur verdeutlichen, was solch eine brennende Naturgewalt für eine Wucht ist! Viele Davids gegen einen Goliath ...

